Unterm Sternenzelt kann viel passieren...

von MoinSue
OneshotRomanze / P12
Angela Montenegro Dr. Jack Hodgins Dr. Temperance Brennan Special Agent Seeley Booth
23.04.2018
23.04.2018
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23.04.2018 1.316
 
Autorin: MoinSue
Rating/Pairing: ab 12 Jahren / Seeley Booth & Temperance Brennan
Kategorie: Romanze
Inhalt: Nach einem anstrengenden Fall mit Alien und UFOs liegen Bones und Booth auf der Motorhaube des FBI-Wagens und schauen in den Sternenhimmel...
Anmerkung: Angegliedert an Staffel 5, Folge 11 – Das X in der Akte
Disclaimer: Außer der Story gehört mir nichts. Alle Bones Charaktere sind Eigentum von Fox Broadcasting Company

Temperance Brennan und Seeley Booth hatten ihre Diskussion über Außerirdische beendet und legten ihre Köpfe zurück, so dass sie in den Sternenhimmel sehen konnten.
„Man sieht so viele Sterne…“, sagte Booth leise. Brennan lächelte leicht. „Das liegt daran, dass in der Stadt die vielen Lichter die Sterne verdrängen.“
Booth verdrehte die Augen. „Das weiß ich doch, Bones“, grinste er. Immer musste sie ihm etwas erklären. Die Blinzler waren doch alle gleich. Er überlegte seit einigen Tagen schon, wie er Bones die Wahrheit über seine Gefühle sagen konnte. Diese drei Worte waren so klein, aber konnten sie so viel verändern. Der Agent wusste wirklich nicht, wie er es ihr erzählen sollte.
Soll ich es ihr jetzt sagen? Oh Seeley…beruhig dich und bleib konzentriert. Und trau dich endlich!, sagte er sich selber.
„Ähm, Bones…“, er stockte. „Was ist denn, Booth?“, erkundigte sich seine Kollegin.
„Also…während meines Komas…da hatte ich einen Traum und…“, er stockte erneut. Man, Konzentration und Mut, Seeley Booth!, meckerte er sich innerlich an. „Dieser Traum spielte in einem Club…also der hieß The Lab und wir waren verheiratet und die Chefs in dem Club.“
„Ein Club? Wir waren Chefs in ei…“, fing sie an, doch Booth unterbrach sie schnell. „Ja, in einem Club und jetzt lass mich ausreden. Also, der Club…wir…wir waren verheiratet und Zac und deine Praktikanten waren auch alle da und waren DJ und so was…also sie arbeiteten alle im The Lab. Zusammen mit uns, weißt du? Jack war ein Krimiautor und dann wurde eine Leiche in unserem Club gefunden. Aber das ist gar nicht das Wichtigste. Ich wollte eigentlich auf etwas anderes hinaus. Nachdem der Mörder gefasst wurde, hast du mir erzählt, dass du schwanger bist. Und ich war richtig glücklich, aber dann bin ich aufgewacht…und ich merkte, dass ich den Traum sehr gut fand…weil…ich mich in dich verliebt habe...“, er setzte sich auf und schaute verunsichert zu Bones. Sie lag mit geschlossenen Augen neben ihm. Er dachte schon, dass sie eingeschlafen sei, als sie die Augen wieder aufschlug und ihn ansah.
„Ich weiß grade noch nicht, was ich sagen soll.“, sie setzte sich ebenfalls auf und strich sich die Haare aus dem Gesicht. „Du musst nicht sofort antworten, Bones…Lass dir ruhig Zeit“, er machte Anstalten vom Auto runter zu klettern.
„Nein, warte. Ich glaube, ich kenne die Antwort schon…ich würde nur gerne noch eine Sache ausprobieren…“, sie beugte sich langsam zu ihm und legte ihre Hand an seine Wange.
Sie war nur ein paar Zentimeter von seinem Gesicht entfernt und stoppte…sie zögerte, ob sie gerade das Richtige tat, aber Seeley gab ihr keine Zeit zum Zurückziehen und überbrückte den kleinen Abstand zwischen ihnen. Fast zeitgleich schlossen die beiden Ermittler ihre Augen.


„Guten Morgen, Angela“, Temperance Brennan kam durch die Glastür des Jeffersonian Instituts und steuerte auf ihr Büro zu. Ihre Kollegin Angela Montenegro, die mit einem weiteren Kollegen vor dem Zugang zur Plattform stand, drehte sich verwundert um. „Warte kurz“, sagte sie zu ihrem Kollegen und ging in Richtung des besagten Büros.
„Guten Morgen. Wer bist du und was hast du mit meiner besten Freundin gemacht?“
„Wieso?“ Brennan, die gerade ihre Tasche ausgeräumt hatte und auf ihren Tischkalender geschaut hatte, sah hoch. „Wieso sollte ich ausgetauscht sein?“
„Du siehst irgendwie anders aus…ist irgendwas beim Fall mit den Aliens passiert?“
„Nein, wieso fragst du? Es ist nicht möglich einen Menschen auszutauschen, ohne dass es jemand merkt. Das weißt du doch eigentlich, Angela“, Brennan widmete sich jetzt, beinah gelangweilt, einer Schublade an ihrem Schreibtisch. Innerlich schmunzelte sie. War ja klar, dass Angela etwas merkt…hoffentlich fragt sie nicht weiter.
„Also?“, Angela sah ihre Freundin fragend an.
Temperance schloss die Schublade und machte Anstalten ihr Büro zu verlassen, aber leider stand Angela genau vor der Tür.
„Es ist nichts passiert und ich wäre dir jetzt dankbar, wenn du mich rauslassen würdest. Da sind noch ein paar Skelette, die bearbeitet werden müssen. Von denen ich nebenbei auch noch ein paar Zeichnungen und Animationen von dir brauche, falls du dich daran erinnerst.“
Angela trat zur Seite und sah ihrer Freundin verwirrt hinterher. Irgendetwas war anders, das spürte sie genau. Aber bevor sie diese Gedanken weiterverfolgen konnte, wurde sie von ihrem Kollegen und Ex-Freund Jack Hodgins abgelenkt, der auf sie zu kam.

Brennan entsicherte die Plattform und stieg die wenigen Stufen hoch. Von einem Stuhl schnappte sie sich ihren Kittel, den sie dort vor einigen Tagen hinterlassen hatte. Anscheinend hatte keiner es für nötig gehalten, diesen wegzuräumen. Ihr Assistent Mr. Bray stand schon bereit und wartete nur auf seine Chefin. Zusammen traten sie an den Untersuchungstisch, auf dem das Skelett schon vorbereitet worden war, und untersuchten vorsichtig die Frakturen und Spuren an den Knochen. Dabei fanden sie einige Proben, die sie direkt an Jack Hodgins weiterleiteten.
Nach etwa einer Stunde Arbeit betrat Angela die Plattform. In ihrer Hand hatte sie ein Blatt Papier und ihre Chipkarte. Sie trat an den Computer und rief eine Zeichnung auf. „Was hast du für uns, Angela?“, wandte sich Brennan an sie. „Ich habe die Zeichnung beendet nach der du gefragt hattest. Wisst ihr schon die Todesursache? Dann könnte ich die Animation anfertigen“, sie wandte sich vom Computer ab und sah fragend zu ihrer Freundin und dem Assistenten. Ihre Freundin schüttelte den Kopf. „Nein. So weit sind wir noch nicht gekommen. Wir haben nur Fasern und andere Proben gefunden, die Hodgins grade für uns untersucht“, erklärte Temperance.
Die Forensikerin gab Angela ein Foto, auf dem dunkelblaue Fasern zu sehen waren.
Die Glastüren am Ende der Halle öffneten sich und ein Mann im Anzug kam in großen Schritten auf die Plattform zu. Er entsicherte die Plattform und stieg das Treppchen hinauf.
„Guten Morgen, Leute“, begrüßte Seeley Booth die Blinzler und die Künstlerin und blieb direkt neben Brennan stehen. Jetzt ist die Stunde der Wahrheit gekommen…wie wird Angela es nur aufnehmen, dachte der Agent.
Er beugte sich zu ihr, zögerte kurz eine Sekunde und gab ihr dann einen längeren Kuss. „Guten Morgan, Brennan“, er lächelte. Sie lächelte ebenfalls und ihre Blicke blieben noch einen Moment ineinander verhakt, bevor sie von Angela abgelenkt wurden, die sich räusperte.
Der Agent und die Forensikerin sahen zu der Künstlerin.
Angela Montenegro konnte sehr vieles, aber was sie besonders gut konnte, war vorwurfsvoll schauen. So stand sie mit den Händen in die Hüften gestemmt und sah die Beiden mit ihrem Angela-Blick an.
„Brennan? Es ist also nichts passiert?!, sie sah fragend zu ihrer besten Freundin. „Wieso hast du mir nichts gesagt?“
„Brennan?“, Jack kam ebenfalls auf die Plattform. „Was ist denn hier los?“, er sah fragend zu seinen Kollegen. Angela stand immer noch mit den Händen in den Hüften da, während Booth seinen Arm um Brennan gelegt hatte.
„Ähm…Mr. Booth und Dr. Brennan…sie haben sich gerade geküsst“, gab Wendell als Antwort.
„Ge…oh…Herzlichen Glückwunsch. Habt ihr es endlich geschafft?“, grinste Hodgins.
„Pff…“, Angela schaute ihn von der Seite an. „Brennan hat vergessen es mir heute Morgen zu erzählen.“
„Wir wollten dich überraschen, Angela. Wir dachten, du würdest dich dann umso mehr freuen“, erklärte Booth. „Ich wusste ja nicht, dass du es so schlimm findest, wenn ich es dir nicht sofort erzähle“, fügte Brennan hinzu.
„Mach es einfach nicht noch mal. Aber das ist ja hoffentlich jetzt eh nicht mehr nötig“, fügte sie leicht lächelnd hinzu. Dann trat sie auf die Beiden zu und nahm sie gleichzeitig in den Arm. Bones und Booth legte ihre Arme um Angela und drückten sie an sich.
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