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The Box of memories

von Shania
Kurzbeschreibung
OneshotAllgemein / P12 / Gen
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
23.04.2018
23.04.2018
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Stundenlang verharrte Alec schon reglos auf seinem Sessel in seinem Zimmer. Keine Bewegung war bei ihm zu erkennen, nur wenn man genauestens hinsah, bemerkte man, wie sich sein Brustkorb hob und senkte.Die Gedanken rasten durch seinen Kopf und er hatte das Gefühl,dass dieser kurz vorm Platzen war.
Warum konnte er nicht seine Neugier zügeln? Warum hörte er auf die innere Stimme? Warum ließ er es zu, dass seine Arme nicht gehorchten? Warum öffnete er diese geheimnisvolle Kiste?
Warum zerbarst sein Herz fast bei dem Anblick dieser ganzen Sachen, die in der Kiste lagen? Warum nahm er dieses Foto in die Hand?Warum lag ein zentnerschwerer Stein auf seinem Herzen, der fast seine Brust zermalmte, als er die Inschrift auf dem Foto las ?
Warum sprach er Magnus auf das Foto an? Warum würde er noch unruhiger, als Magnus sagte, dass es Dinge von mehreren Personen waren? Warum zerbrach er innerlich fast als Magnus erzählte, dass er sich durch diese Gegenstände an die geliebten Personen erinnerte?
Warum war er eifersüchtig auf jemanden, der schon lange nicht mehr unter den Lebenden weilte?Warum war sein Leben so endgültig während das Leben seines Geliebten ewig dauerte?
Was würde Magnus als Erinnerung an ihn in diese Kiste legen? Warum wurde er zur Erinnerung?
Warum konnte er nicht ewig leben? Warum koñnte er mit Magnus nicht alt werden und in Frieden mit  ihm sterben?
Lautlose Tränen rannen über sein hübsches Gesicht und bahnten sich den Weg zu seinem Herzen. Er hatte das Gefühl, sein Herz schlug bei jedem neuen Schlag langsamer und bald würde es ganz stehen bleiben.
Er versuchte vergeblich Luft in seine Lungen zu pumpen und bekam so das Gefühl, dass er nahe dem Ersticken war. Je mehr er über das gemeinsame Schicksal von Magnus und ihm nachdachte,umso mehr Tränen liefern durch sein Gesicht. Er war so verzweifelt wie noch nie in seinem ganzen Leben. Er liebte und wurde geliebt und doch war es diese Liebe, die irgendwann zerbrach.Er wollte nicht alt und schwach werden und eine Last für seinen Geliebten. Diese Welt war so ungerecht.
Seine Gedanken kreisten durch seinen Kopf, ohne richtigen Anfang oder richtiges Ende.Sein Weinen wurde zum Schluchzen, welches so schlimm wurde, dass sein Körper anfing zu zittern.  
Er roĺlte sich ein wie ein Igel  zusammen und hoffte dadurch, dass er so dem Schmerz etwas entkommen konnte. Doch leider half es überhaupt nicht.Im Gegenteil, er hatte das Gefühl, diese Position seines Körpers machte es nur noch schlimmer.
Es klopfte leise, aber bestimmend an seiner Tür.Alec nahm davon keine Notiz, denn er war zu sehr in seiner eigenen Gedankenwelt gefangen. Die Tür wurde mit Schwung geöffnet und Magnus trat herein. Als er Alec liegend auf dem Sessel sah, zerbrach es ihm fast das Herz. So hatte er ihn noch nie gesehen. Er war nur ein Schatten seiner selbst. Was musste der junge Shadowhunter leiden? Warum hatte er ihn so gehen lassen? Warum hatte er sich zu diesen Aussagen hinreissen lassen? Hatte er denn nicht bemerkt, was er mit diesen Antworten bei Alec anrichtete? War er so blind und mit sich selber beschäftigt,  dass er nicht sah, wie Alec litt? Wenn er könnte , er würde die Zeit zurückdrehen und Alec vernünfitge Antworten auf seine Fragen geben. Er holte tief Luft und ging auf Alec zu. Er setzte sich neben den Sessel auf den Boden und nahm Alec in den Arm.  Dessen Körper wurde nur so geschüttelt vom Weinen.Als er merkte, wie Magnus ihn umarmte, klammerte er sich wie ein Ertrinkender an ihn.Er hielt sich so sehr fest, dass Magnus Angst bekam, Alec drückte ihm die Luft ab.
Er streichelte Alec die ganze  Zeit durch's Haar und versuchte ihn mit Worten zu beruhigen." Shhh, es ist alles gut. Ich bin an deiner Seite. Alles wird wieder gut. Ich verspreche es dir."Alecs Atem ging viel zu schnell und wurde zwischendurch immer wieder von Schluchzern unterbrochen." Wie ...soll ... alles..gut. .werden? Ich werde alt und sterbe und du lebst ohne mich weiter? Das kann ich nicht begreifen und will es auch nicht. Ich liebe dich und werde dich immer lieben. Ich kann und will nicht ohne dich leben . Ich möchte keine Erinnerung für dich werden. Ich möchte ewig bei dir bleiben.Bitte Magnus, sag mir, dass es möglich ist. Bitte,hilf mir. Ohne dich bin ich wie eine Wüste ohne Sand, wie ein Baum ohne Blätter, ein Buch ohne Seiten , ein Mensch ohne Liebe. Ohne dich existiere ich nur noch auf dieser Welt. Du bist...mein Leben, "stammelte er und fing vollends an zu weinen. " Und du bist mein Leben," flüsterte Magnus ihm ins Ohr. "Du bist meine Sonne am Morgen und mein Stern am Abend.Durch dich habe ich wieder angefangen zu sehen wie schön das Leben doch ist," gab Magnus jetzt von sich und konnte die Tränen nicht mehr zurückhalten.
Nun lagen sich beide weinend in den Armen und ließen ihren Tränen freien Lauf.Nach schier unendlichen Minuten wurde der Tränenfluss langsamer und beide befreiten sich voneinander.
Alec schaute Magnus mit fragenden,ängstlichen Augen an, aus den immer noch Tränen liefen.
Was sollen wir nur tun," fragte Alec mit Zittern in der Stimme Magnus.Dieser wischte sich mit einem Taschentuch die Tränen aus dem Gesicht und schneutzte sich dann:"Mein lieber Alexander. Wir finden eine Lösung, denn nicht umsonst war ich mal der oberste Hexenmeister von Brooklyn. Die genaue Lösung weiß ich noch nicht, aber ich werde dich nicht alleine von dieser Welt gehen lassen.Das verspreche ich dir." Er zog Alec zu sich und beide verschmolzen zu einem Kuss, der zeigte, dass der eine ohne den anderen nicht leben konnte.
Die Liebe würde siegen!!!
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