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Hope (Clash of Clans)

GeschichteFantasy / P6
20.04.2018
20.04.2018
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"Endlich sind wir da!"
Meine Begleiterinnen machten sich sofort auf den Weg zur Lichtung. Ich befahl meinen Bauarbeiter sofort mein persönliches Haus, das Rathaus, zu bauen. Innerhalb nur weniger Sekunden stand es. Ich bedankte mich bei ihm und zog mich in mein neues Anwesen zurück. Es ist kein gewaltiges Haus. In dem Rathaus befindet sich nämlich nur die Gemeindehalle und ein privates Gemach nur für mich. Nach einer Weile vernahm ich etwas Lärm und sah nach, was meine Leute, eher gesagt ein Bauarbeiter und fünf Frauen, gerade treiben. Ich sah draußen ein neues Lagerfeuer sowie auch eine Goldmine. Der Bauarbeiter hatte sich mittlerweile auch eine kleine Behausung gebaut. Plötzlich kam eine Dorfbewohnerin angerannt und schrie mit voller Kraft: "Kobolde! Wir brauchen Verteidigung!" Ich reagierte sofort und befahl meinen Bauarbeiter, eine Kanone aufzustellen. Innerhal weniger Sekunden stand unsere provesorische Verteidigung und die Kobolde rannten auf die Lichtung zu. Der erste wurde schon auf den Weg zur Kanone um die Ecke gebracht. Eine Kugel hatte sein Genick gebrochen. Der zweite Kobold konnte zwar zur Kanone, ihr sogar eine Schläge mitgeben, starb jedoch auch. Das Problem war beseitigt, dachte ich zumindest. Die Kanone reparierte sich in der Zwischenzeit, während ich mit einer Frau sprach. Sie bedankte sich für meinen schnellen Einsatz. Im Hintergrund sah ich einige ältere Herren mit einer blauen Kapuze anstürmen. Magier aus den Elfenbeinturm. Irgendwer aus dem Dorf hat sie wahrscheinlich gerufen. "Wir stehen zu Diensten!" begrüßte mich einer. Ich bedankte mich für ihre Aufopferung und wir gingen zu einem Koboldlager. Dort mussten auch diese zwei Plagegeister hergekommen sein.

Das Lager war inmitten einer kleinen Lichtung, die zwar kleiner als unsere war, dafür jedoch schwerer zu entdecken. Mir waren schon einige Stunden auf den Beinen, sind einige Male im Kreis gelaufen und haben uns fast die Köpfe eingeschlagen, bis wir zu diesem verdammten Lager kamen. Ich befahl den Magiern den sofortigen Angriff. Ich wusste, dass die Magier des Turmes mächtig waren, und sie hatten mit der einen Kanone, die das Lager besaß, kein Problem. Innerhalb Millisekunden ging ihre Verteidigung in Flammen auf und das Rathaus fing auch an zu brennen. Danach kamen die Magier wieder zu mir und verbeugten sich kurz vor mir. Ich nickte, und wir gingen zurück, in unser Lager.

"Danke. Macht es gut!" schrie ich den Magiern hinterher, während sie sich auf den Heimweg machten. Ich wollte gerade zurück in mein Gemach gehen, als mich eine Dorfbewohnerin ansprach. Sie bat mich, einen zweiten Bauarbeiter anzuheuern. Ich seufzte. Bauarbeiter waren nämlich teuer, jedoch ließ die Frau nicht mehr los. Stöhnend befahl ich ihr, sie solle einen zweiten Einstellen. Ich sah mittlerweile ein, dass er mir wahrscheinlich mehr bringen würde, als kosten. Ich meine: Wir hatten bei unserer Ankunft ganze fünfhundert Juwelen, davon waren nach dem Kauf des zweiten Bauarbeiters, nur noch zweihunderfünfzig übrig. Doch nach einigen Minuten hatte er es sich neben seinen Kollegen gemütlich gemacht. 'Immerhin muss ich sie nur einmal bezahlen' dachte ich mir genervt, als die nächste Frau ankam. "Häuptling? Wir bräuchten Elixier. Wie wäre es, wenn wir nicht eine Pumpe für das Elixier bauen?" 'Gar keine schlechte Idee' dachte ich mir, und befahl der Frau, den Auftrag einen der zwei Bauarbeiter zu geben. Elixier wird nämlich benutzt, um manch so ein neues Gebäude zu bauen, sowie Truppen auszuheben. Jeder liebt Elixier. Während die Pumpe gebaut wurde, gab ich den Auftrag, ein Elixierlager zu errichten. So konnte die lila Flüssigkeit auch gelagert werden. Als ich sah, wie die zwei Gebäude gebaut wurden zuckte ich mit der Schulter und befahl dem Baumeister, der auch für die Pumpe verantwortlich war, ein Goldlager zu bauen. Eine Infrastruktur war somit gelegt, doch wer eine gute Infrastruktur hat, hat auch Feinde. Ich sah nämlich am Rande der Lichtung mehrere Kobolde, die gierig auf unser neues Goldlager zeigten. "Mistkerle!" fluchte ich leise. "Wir können ja eine Kaserne bauen. Dort können wir dann auch Barbaren ausbilden und diesen Mistkerlen zeigen, wer der Boss ist!"
Ich erschrack als ich die Stimme neben mir vernahm. Woher kamen immer wieder diese Frauen? Jedoch war ihre Idee gut, und ich setzte sie in die Tat um. Die Kaserne wurde gebaut und die Barbaren angeheuert. Es sind stämmige Krierger, die einen blonden Schnurrbart tragen. Sie tragen auch immer ein kleines Kurzschwert mit sich herum, was sie zu einer zweiten Verteidigungsmöglichkeit machten. Als ich sechzehn angeheuert habe, zogen wir zum zweiten Koboldlager.

Dieses war schon besser Verteidigt als das Erste. Es existierte auf der östlichen Seite ein Holzwall, dahinter lag das Rathaus und ein Bogenschützenturm. Ich befahl den Barbaren von Süden anzugreifen, was auch super gelang. Zwei Barbaren wurden zwar von den Pfeilen aufgespießt, die anderen konnten den Turm, sowie die anderen zwei Gebäude, ohne Gegenwehr zerstören. Jubelnt kamen die Barbaren zurück zu mir und ich gratulierte ihnen für ihre gute Arbeit. Danach zogen wir uns zurück.

Als wir zurückkamen, wurden wir schon sehnlichst von den Bewohner meines Dorfes erwartet. "Oh großer Held. Wir sollten das Rathaus verbessern, für eure Tapferkeit natürlich!" Eine zweite kicherte als sie das hörte, stimmte der ersten aber zu. Etwas irritiert sagte ich, dass sie machen sollen, was ihnen beliebt, und sie gingen sofort zu einen Bauarbeiter. Danach konnte ich mein Haus eine Weile lang nicht betreten. Jedoch ging es mir natürlich auch ein wenig auf die Nerven, dauernt meinen Bewohnern zuzuhören. Eigentlich sollten sie ja mir zuhören und das tuen, was ich sage. Als das Rathaus fertig war, befahl ich den Bauarbeitern sofort, unsere Rohstoffquellen zu verbessern. Mein Dorf hat nämlich noch ein weiteres Problem: Rohstoffknappheit. Diese muss so schnell wie möglich beseitigt werden. Als die Quellen verbessert wurden, befahl ich noch, die Abwehr ein wenig zu verbessern. Die Kaserne wurde so verbessert, dass wir endlich Bogenschützen ausbilden können, und auf der Westseite des Dorfes befindet sich nun ein Bogenschützenturm, inklusiver Holzmauer.

Und das war der Beginn meiner neuen Siedlung. Bis jetzt sieht alles gut aus. Wir haben noch einen Schild von den Magiern des Elfenbeinturmes bekommen und haben nun Zeit, unsere Verteidigung aufzubauen. Ich mag die Dorfbewohner zwar nicht, aber naja. Ich muss sie verteidigen. Ich frage mich nur, was in den nächsten Tagen wohl geschehen wird...
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