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Reflexion einer Liebe

GeschichteAngst, Liebesgeschichte / P12 / Het
Kate Beckett Richard Castle
18.04.2018
06.05.2018
7
14.347
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06.05.2018 2.640
 
Wenig später hatten sich Rick und Kate in ihr Schlafzimmer zurückgezogen.
„Wollen wir uns frisch machen und danach etwas hinlegen? Für eine Stunde vielleicht?“, fragte Rick, während er sich das Hemd aufknöpfte. „Wir wären dann am frühen Nachmittag in den Hamptons. Natürlich können wir auch länger liegen bleiben und später losfahren. Ganz wie du möchtest. Schließlich drängt uns niemand.“
Kate schüttelte den Kopf. „Eine Stunde reicht. Nur etwas entspannen und abschalten. Richtig erholen werde ich mich, wenn wir in den Hamptons sind.“ Sie bekam einen verträumten Gesichtsausdruck. „Ich freue mich darauf, es mir in einer Liege im Garten gemütlich zu machen und absolut nichts zu tun.“
„Außer mich durch die Gegend zu jagen, wenn du irgendetwas benötigst … Getränke, Sonnencreme“, meinte Rick trocken. „Au!“, rief er, weil Kate ihm einen Klaps gegeben hatte.
„Sei nicht so frech, sonst schläfst du in einem der Gästezimmer“, warnte sie ihn.
„Das bringst du nicht fertig“, erwiderte er und fügte, nach einem tiefen Seufzer und einem Seitenblick zu Kate, „Doch würdest du“, hinzu.
„Du bist also gewarnt“, grinste seine Freundin. „Müssen wir eigentlich Vorräte mitnehmen oder hat Lucinda eingekauft?“
Die siebenundfünfzigjährige Lucinda war seit dreizehn Jahren für die Familie tätig. Sie kümmerte sich um das Haus, wenn keiner der Castles vor Ort war, und genoss deren vollstes Vertrauen.
„Lucinda weiß, dass wir über das Wochenende kommen wollen, und hat sicher entsprechend eingekauft. Ob wir dann für die nächste Woche selbst einkaufen fahren oder sie bitten, können wir uns ja überlegen.“
„Wenn ich ehrlich bin“, sagte Kate, „würde ich es vorziehen, nicht außer Haus zu müssen.“
„Du fürchtest, die Journalisten und Fotografen könnten dort ebenfalls auftauchen“, vermutete Rick. „Möglich wäre es natürlich, aber ich halte es eigentlich für eher unwahrscheinlich. Sie wissen, dass dort nicht viel zu holen ist. Das Grundstück ist uneinsehbar und die Nachbarn schweigen.“
„Das ist auch nicht der Grund“, erklärte Kate. „Ich möchte die Tage, die wir dort sind, so verbringen, als wären wir von der Außenwelt abgeschnitten. Als würden wir in einer Blase leben. Um uns herum pulsiert das Leben, aber wir leben in unserer eigenen kleinen Welt.“ Sie atmete durch. „Klingt verrückt, nicht wahr? Gerade von mir.“
„Das klingt überhaupt nicht verrückt. Nach dem heutigen Tag finde ich das nur allzu verständlich. Der Alltag holt uns schnell genug wieder ein. Wir werden Lucinda bitten, alles zu besorgen, was wir benötigen. Ich glaube, diese Abstinenz von der Außenwelt wird uns wirklich guttun. Vielleicht sollten wir auch die Handys ausschalten“, fügte Rick nachdenklich hinzu. Er schaute zu Kate, als keine Reaktion von ihr kam. „Ist alles okay mit dir?“, wollte er wissen, weil sie auf einmal in sich gekehrt wirkte. „Wir können auch hierbleiben, wenn es dir lieber ist.“
Kate schüttelte sofort den Kopf. „Auf keinen Fall. Mir geht es gut, ich bin einfach nur extrem müde.“ Kate hatte sich mittlerweile auf das Bett gesetzt und die Schuhe ausgezogen. Nun öffnete sie ihre Bluse. „Ich habe damit gerechnet, heute zu sterben, Rick, und nicht damit, wieder nach Hause zu kommen.“
Kate fühlte bei diesen Worten eine Wärme, die am Morgen noch nicht da gewesen war. Keine Spur mehr von Befremdlichkeit. Es fühlte sich richtig an. Hierher gehörte sie. Zu Rick, Martha und Alexis. Sie waren ihre Familie … ihr Zuhause. So wie es ihr Dad vorhin gesagt hatte. Da musste sie also erst auf einer vermeintlichen scharfen Bombe stehen, den Tod vor Augen, um zu dieser Erkenntnis zu gelangen.
Kate sah zu Rick, der sich gerade die Hose auszog. Jetzt wo sie wusste, was sie wollte, musste sie dafür sorgen, es auch zu bekommen.
„Es wäre kein Zuhause mehr ohne dich“, erwiderte Rick mit rauer Stimme, musterte sie kurz und streckte ihr die Hand hin. „Komm.“
„Wohin?“
„Unter die Dusche.“
„Ich glaube, ich bin im Moment zu müde, um …“
Rick legte ihr den Finger an die Lippen. „Nur duschen. Ich helfe dir. Du schaust so erschöpft aus, dass ich fürchte, du schläfst unter der Dusche ein, wenn ich dich alleine lasse.“
Kate lächelte. „Das könnte passieren.“ Sie nahm seine Hand und ließ sich hochziehen. „Wäscht du auch meinen Rücken?“
„Selbstverständlich. Jede Stelle deines wunderschönen Körpers und du musst nichts weiter tun, als dich zu entspannen.“
„Dann schlafe ich ja erst recht ein.“
„Ich halte dich, Kate. Immer.“ Seine Stimme klang ernst und für Kate war klar, dass Rick nicht nur von der Dusche sprach.
„Ich weiß.“

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Eine gute halbe Stunde später lagen beide im Bett und Kate kuschelte sich an Rick.
„Nur duschen, mhm“, murmelte sie mit schläfriger Stimme.
„Tut mir leid. Ich dachte wirklich, mich unter Kontrolle zu haben“, entschuldigte sich Rick zerknirscht.
Kate lachte leise. „Wenn das jemals der Fall sein sollte, werde ich mir ernsthaft Sorgen machen.“ Sie malte kleine Herzen auf Ricks Brust. „Es war wunderschön.“
„Das fand ich auch.“ Rick wollte noch etwas sagen, merkte aber, dass Kate eingeschlafen war. Er zog sie noch etwas näher zu sich, schloss die Augen und war im gleichen Augenblick ebenfalls ins Land der Träume abgedriftet.

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„Wie wäre es, wenn wir die Koffer nur schnell ins Schlafzimmer stellen und direkt einen Sprung in den Swimmingpool wagen?“, fragte Rick, während er vorm Haus anhielt. „Auspacken können wir später immer noch.“
Kate nickte begeistert. „Das Wetter schreit ja geradezu danach.“
Die beiden stiegen aus und gingen zum Kofferraum, als das Handy von Kate klingelte.
„Wenn der Captain dich zum Dienst zurückruft, bekommt sie es mit mir zu tun“, knurrte Rick und hob Kates Koffer aus dem Wagen.
„Das ist Lanie.“
Rick nickte zufrieden. „Gehe ruhig ran, die beiden Koffer schaffe ich auch alleine.“
„Danke.“ Während sie zum Haus ging und die Tür aufschloss, nahm sie das Gespräch entgegen. „Hi Lanie, ich hätte dich auch in Kürze angerufen.“
„Aber sicher“, erwiderte ihre Freundin ironisch.
„Natürlich hätte ich das. Aber wir sind gerade erst in den Hamptons angekommen und waren dabei, die Koffer aus dem Wagen zu holen.“
„Und jetzt darf das der arme Mann alleine bewältigen“, mutmaßte Lanie lachend. „Hoffentlich hebt er sich keinen Bruch.“
„Bei meinem Koffer bestimmt nicht“, meinte Kate. „Ich reise stets mit leichtem Gepäck. Bei Rick hat man allerdings immer das Gefühl, er hätte Backsteine eingepackt.“
„Das habe ich gehört“, rief Rick vom Flur her, wo er gerade den Koffer seiner Freundin abgestellt hatte.
„Ist ja auch kein Geheimnis“, gab Kate ungerührt zurück, und während Rick grummelnd zurück zum Wagen ging, widmete sie sich wieder ihrer Freundin, die sich offenbar gut amüsierte.
„Ihr zwei seid echt füreinander bestimmt“, meinte Lanie.
„Ja“, erwiderte Kate, „das sind wir wohl.“ Sie schaute zu ihrem Freund, der seinen Koffer hereinwuchtete und dabei ziemlich ächzte.
„Alles okay mit dir, Kate?“, wollte Lanie wissen. „Du klingst so seltsam.“
„Nein, ist alles in Ordnung. Mich hat nur gerade die Erinnerung eingeholt.“
„Verstehe. Kommst du damit klar? Wenn du jemanden zum Reden brauchst, der nicht direkt beteiligt war … du weißt, wie und wo du mich erreichen kannst.“
„Danke Lanie, ich glaube nicht, dass es nötig sein wird. Bisher komme ich gut klar damit. Allerdings bin ich auch noch nicht richtig zur Ruhe gekommen. Vielleicht kommt der Zusammenbruch noch, wer weiß. Ich gebe zu, die psychische Belastung war enorm, mehr noch als physische, und wenn ich jetzt darüber nachdenke, erscheint es mir wie ein böser Traum. Aber ich lebe. Das zählt. Nichts weiter.“
„Das stimmt natürlich. Und wie macht sich Rick? Der Kerl hat echt Schneid, das muss ich ihm lassen.“
„Es war verrückt, was er getan hat“, erklärte Kate. „Und er scheint damit auch zu hadern. Nach dem Essen werde ich mit ihm darüber sprechen. Ich denke, wir sollten es aufarbeiten.“
„Sagtest du gerade aufarbeiten?“, erkundigte sich Lanie vorsichtig.
„Ja, wieso?“
„Weil aufarbeiten bedeutet, über seine Gefühle zu sprechen und, ich möchte dir nicht zu nahe traten, Kate, das gehörte bisher nicht gerade zu deinen Stärken.“
Kate hätte liebend gerne widersprochen, doch leider war es die reine Wahrheit. Als Kind und Jugendliche war das noch anders gewesen. Da hatte sie oft ihr Herz auf der Zunge getragen. Nach dem Tod ihrer Mum entstand um sie herum eine Mauer, die nicht nur verhinderte, dass Gefühle zu ihr durchdrangen. Sie schaffte es auch nicht, über das zu sprechen, was sie bewegte. Die Mauer hatte Rick längst zum Einstürzen gebracht. Sie konnte wieder fühlen … lieben. Nur diese Gefühle in Worte fassen war ihr noch immer schwergefallen. Bis heute.
„Das ist wahr“, bestätigte Kate. „Aber jetzt kann ich es und das habe ich ausgerechnet Fosse und seiner Bombe zu verdanken.“
„Dann hatte dieser fürchterliche Tag am Ende doch noch etwas Gutes“, erwiderte Lanie. „Ich hoffe nur, du wirst dich nicht wieder in dein Schneckenhaus zurückziehen, sobald die heutigen Schrecken vergessen sind.“
„Nein, das passiert nie wieder!“, erklärte Kate und fügte, leiser, hinzu. „Nicht, solange ich Rick an meiner Seite habe.“
„Den wirst du nie wieder los“, orakelte Lanie mit einem Lachen in der Stimme. „Du siehst ja … selbst eine Bombe brachte das nicht fertig.“
„Das ist nicht witzig, Lanie! Er hätte sterben können!“, rief Kate. „Für nichts und wieder nichts.“
„Das sieht er bestimmt anders – ich glaube nicht, dass du nichts für ihn bist, Kate. Er wollte lieber mit dir sterben, als dich alleine zu lassen. Oder ohne dich weiterleben zu müssen. Und auch wenn du vorhin meintest, er würde damit hadern … das glaube ich nicht.“
„Aber irgendetwas macht ihm zu schaffen.“
„Nun, du wirst es erfahren … wenn du nicht wieder einen Rückzieher machst, was das Gespräch mit ihm betrifft.“
„Nein, werde ich nicht“, versicherte Kate ihrer Freundin. „Und jetzt musst du mich entschuldigen, ich möchte mich umziehen. Wir wollen in den Pool.“
Lanie seufzte. „Ihr seid zu beneiden. Grüß Rick von mir.“
„Mach ich.“
Die beiden verabschiedeten sich und Kate legte das Handy beiseite, bevor sie, zwei Stufen auf einmal nehmend, nach oben ins Schlafzimmer eilte, wo Rick bereits dabei war, sich umziehen. Genaugenommen trug er nicht ein Kleidungsstück, als Kate hereinkam und so war es sicherlich nicht weiter verwunderlich, dass ihre Kleidung ziemlich schnell auf dem Boden landete und der geplante Poolbesuch ein wenig nach hinten geschoben wurde …

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„Das war wirklich lecker“, meinte Kate und ließ sich mit einem wohligen Seufzer auf die Couch fallen. „Das Lucinda sogar schon etwas vorgekocht hatte, war unglaublich lieb von ihr.“
Rick nickte, während er ein Glas Wein vor Kate auf den Tisch stellte. „Sie ist eine echte Perle. Ich werde ihr ab nächsten Monat mehr Geld geben, was meinst du?“
Ein wenig erstaunt schaute Kate ihn an. „Das hat sie bestimmt verdient, aber es ist deine Entscheidung. Ich habe doch damit nichts zu tun,.“
„Natürlich hast du das. Wir leben zusammen und Lucinda arbeitet somit auch für dich. Und das übrigens sehr gerne, wie sie mir neulich am Telefon erzählt hat.“
„Das freut mich“, murmelte Kate verlegen. „Ich mag sie auch.“
„Gut, dann ist die Gehaltserhöhung beschlossene Sache.“ Zufrieden lehnte sich Rick zurück und trank einen Schluck. „So lässt es sich leben … eine schöne Frau an meiner Seite, ein Ort zum Träumen und ein guter Wein.“
Das war genau der Moment, auf den Kate gewartet hatte. „Wie geht es dir eigentlich dabei?“, wollte Kate wissen und nippte an ihrem Glas Wein.
„Wobei?“
„Wider Erwarten noch am Leben zu sein.“
„Hervorragend. Wieso fragst du?“
„Weil ich gesehen habe, wie oft du zu Alexis geschaut hast, als wir nach Hause kamen. Und dein Blick war irgendwie schuldbewusst.“
Rick nickte. „Ja, aber nicht aus dem Grund, an den du vermutlich denkst.“
„Du hast also nicht an deine wirklich dumme Entscheidung gedacht, bei mir zu bleiben?“
„Ich habe daran gedacht, aber sie war nicht dumm und es ging dabei nicht um Alexis. Übrigens auch nicht um Mutter.“
„Sondern?“
„Um Meredith und Gina.“
„Was haben die beiden denn damit zu tun?“ Mit allem hatte Kate gerechnet, aber nicht das die Ex Frauen von Rick der Grund für seine Schuldgefühle sein könnten.
Rick drehte sich so, dass er Kate direkt anschauen konnte. „Als ich den Zeitzünder sah, war mir sofort klar, was ich zu tun habe. Da gab es überhaupt nichts zu überlegen. Für dich oder mit dir zu sterben, war für mich in diesem Augenblick so selbstverständlich wie das Atmen, Kate. Ist es immer noch. Ich würde jederzeit wieder so entscheiden. Sofort. Für Meredith oder Gina hingegen hätte ich das niemals so ohne Weiteres getan. Dafür schäme ich mich. Vor allem, was Meredith betrifft. Sie ist immerhin die Mutter von Alexis.“
„Doch, du hättest es getan.“
Rick schüttelte bedächtig den Kopf. „Nicht ohne erst einmal darüber nachzudenken und dann wäre es aus Pflichtbewusstsein geschehen und keine Entscheidung des Herzens gewesen.“ Rick musterte Kate nachdenklich, bevor er fortfuhr. „Ich war mit beiden eine Weile zusammen, aber es hat sich in all den Jahren nie so angefühlt, wie mit dir in diesem einem Jahr.“
„Wie fühlt es sich denn mit mir an?“, wollte Kate neugierig wissen.
„Irgendwie … real.“ Er sah Kates überraschtes Gesicht. „Was ist?“
„Ich habe zu Eric gesagt, dass ich nicht wüsste, ob unsere Beziehung wirklich real ist.“ Kate erzählte Rick, was sie über die Musik und den Tanz gesagt und was Eric geantwortet hatte.
„Es tut mir leid, dass du dieses Gefühl hattest“, meinte Rick bedauernd und ignorierte das Gefühl von Eifersucht, welches sich sofort wieder in ihm breitmachen wollte, als Kate den Namen des Geschäftsmannes erwähnte. „Dass ICH dir dieses Gefühl vermittelt habe. Ich habe dich wohl wirklich für zu selbstverständlich gehalten, obwohl mir das überhaupt nicht bewusst war und es eigentlich das genaue Gegenteil ist.“
„Das Gegenteil?“
„Es ist noch immer ein Wunder, dass wir beide jetzt ein Paar sind. Daran ist für mich absolut nichts Selbstverständliches.“
„Es fühlt sich auch nicht mehr so an, als würdest du mich als eine Selbstverständlichkeit betrachten“, erklärte Kate und sah, wie Rick erleichtert aufatmete und wagte den Vorstoß. „Wir haben nie darüber gesprochen und ich frage mich, wohin unsere Reise gehen wird.“
„Ich habe darüber nicht gesprochen, weil ich das Gefühl hatte, du seist dafür noch nicht bereit“, erwiderte Rick.
„Vermutlich war ich das wirklich nicht“, gab Kate zu.
„Jetzt scheinst du es zu sein, daher frage ich dich … wohin möchtest du denn, dass unsere Reise geht?“
„Darüber habe ich heute viel nachgedacht. Ehe und Kinder … das habe ich nie gesehen, wenn ich mir in Gedanken meine Zukunft ausgemalt habe. Als Kind sicherlich, aber nicht mehr seit Mums Tod. Und es war auch in keiner meiner Beziehungen jemals ein Thema für mich. Was vermutlich daran lag, dass ich keinen von den Männern wirklich geliebt habe. Ich mochte sie natürlich, aber eigentlich war ich mit ihnen wohl nur zusammen, weil es nicht schön ist, immer alleine zu sein. Selbst für mich nicht.“
„Und jetzt?“, wollte Rick gespannt wissen.
„Kann ich mir nichts Schöneres vorstellen“, erklärte Kate mit einem Lächeln. „Meine Gedanken kreisten auch um die Frage was wir beide haben und was wir haben könnten. Darüber, was ICH eigentlich will. Und die Antwort war erstaunlich einfach ... ich will, dass es mit uns funktioniert, Rick. Und zwar richtig. Nicht nur für ein paar Monate. Immer. Mit allem Drum und Dran. Das ist wichtig für mich. Du bist wichtig für mich.“
„Immer … das ist genau die Zeitspanne, die auch mir vorschwebt“, meinte Rick zärtlich und zog sie an sich. „Ich liebe dich, Kate Beckett.“
„Und ich liebe dich.“ Kate horchte ihren Worten nach. „Klingt wirklich gut.“
„Das klingt perfekt.“
Dann küsste er sie. Doch bevor Kate sich diesem wunderschönen Gefühl komplett hingab, machte sie sich gedanklich die Notiz, dem Captain am nächsten Morgen eine SMS zu schicken und um Verlängerung ihres Urlaubes zu bitten …

ENDE

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So, das war es wieder einmal. Alle haben überlebt - ihr auch. Hoffe ich.
Ich arbeite an einer neuen Geschichte, aber bis zur Fertigstellung dauert es noch. Immerhin habe ich Kapitel 2 fast fertig.  Wie viele es am Ende werden, kann ich noch nicht abschätzen.
Es wird meine FÜNFZIGSTE Castle FF. Wahnsinn.

Es war jedenfalls schön, dass ihr meiner Geschichte die Treue gehalten habt und hoffe, ihr habt euch gut unterhalten.

Schönen Restsonntag und bis - hoffentlich - bald.
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