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Die berüchtigte X-Akte des Schreibens

von Eruanna
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
17.04.2018
12.05.2018
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DIE MÄNNLICHEN VALAR (ALPHABETISCHE REIHENFOLGE)

AULE, Herr über alle Rohstoffe der Erde & Meister der Schmiedekunst (unsterblich):
•     Vala (Ainur, Aratar); Gemahl von Yavanna
•     Schöpfer der Zwerge, die er in seiner Ungeduld erschuf, da er das Erwachen von Illuvatars Kindern nicht abwarten konnte
•     Wichtige Ansicht -> dass man der Natur nur das in ihr schlummernde Potenzial mit Technik wecken, aber sie nicht ausbeuten sollte
•     Er war Melkor/Morgoth am ähnlichsten und wurde von diesem deshalb umso mehr gehasst -> strebt anders als Melkor nicht nach Herrschaft, sondern unterwirft sich in all seinen Schöpfungen Illuvatars Willen, keine Begeisterung für Qualm und Feuer
•     Baute zusammen mit Ulmo und Manwe die Gebirge Ardas
•     Maiar in seinem Dienste -> Mairon (Sauron) & Curunír (Saruman) die sich jedoch von ihm abwandten und dem Bösen verfielen
•     Als die Elben erwachten, wurde er später Freund der Noldor und lehrte sie viele seiner Künste
•     Namen: Mahal => Schöpfer/ Macher (Zwerge), Belegol => Großer Aule und Barthan => Welt-Macher (Sindarin)
•     Ersatz-Vaterfigur für Feana, Beschützer der Phönixträgerinnen (schmiedete z. B. Feanas Waffen)
•     (Spielt eine große Rolle in „Phönixfeuer – Verlorene Liebe“)


IRMO (Lórien), Herr der Geister (unsterblich):
•     Vala (Ainur, Aratar); Bruder von Námo, Gemahl von Este
•     Lebt in den Gärten von Valinor, die unter den Namen bekannt sind Lórien
•     Herr der Geister -> in den Gärten Irmos finden müde Geister und Seelen Ruhe und Erholung
•     Zu seinen Vertrauten zählte auch Gandalf (Olórin)
•     Name: Irmo bedeutet „Der Wünscher“ oder „Meister der Träume“
•     (Spielt eine Rolle im Sequel zu „Phönixfeuer – Verlorene Liebe“)


MANWË (SÚLIMO), König von Arda, Herrscher der Lüfte (unsterblich):
•     Vala (Ainur, Aratar); Gemahl von Varda der Erhabenen
•     Er war der Statthalter Illuvatars, da er dessen Vorhaben am besten verstand (edelster der Valar)
•     War das Gegenstück zu seinem Bruder Melkor/Morgoth, da ihm das Böse fremd war
•     Boten waren die Adler und Falken, welche ihm gehörten
•     Von allen Kindern Illuvatars waren die Vanyar seine Lieblinge; ihnen brachte er das Dichten und Singen bei
•     Bündnis mit Ulmo, dem Herrn des Wassers bei der Schaffung der Welt, der zu dieser Zeit auch der stärkste Verbündete und beste Freund Manwes war -> Auflösung des Bündnisses, da Ulmo es liebte, in Mittelerde herumzustreifen
•     Eonwe (Maia) war Manwes Herold
•     Gandalf war unter dem Namen Olórin (Herr der Träume) einer der höchsten Maiar unter Manwë
•     Namen-> ursprünglicher Name im Valarin „Mānawenūz“ (Einer im Einklang mit Eru), daraus wurde die spätere Form „Manwe“ / „Manwë“ (gesegnetes Wesen) abgeleitet; Beiname „Súlimo“ (der Atmer)
•     Spielt eine große Rolle in „Phönixfeuer – Verlorene Liebe“


NÁMO (MANDOS), Schicksalsrichter der Valar und Hüter der Totenhäuser (unsterblich):
•     Vala (Ainur, Aratar), Gemahl von Vaire der Weberin
•     In seinen Hallen versammelten sich die Seelen der Elben und Menschen nach dem Eintritt ihres Todes; die Menschen weilten nur kurz in den Hallen, die Elben kehrten ins Leben zurück, wenn ihre Zeit zur Inkarnation gekommen war
•     Wurde nach seinem Wohnsitz „Mandos“ in Aman benannt; Mandos Hallen und Mandos werden oft synonym benutzt
•     Nach dem die Valar Melkor überwältigten steckten sie ihn in ein unterirdisches Verlies von Mandos Hallen
•     Nebenrolle in der Phönixsage


OROME, große Jäger der Valar (unsterblich):
•     Vala (Ainur, Aratar); Bruder von Nessa, Gemahl von Vána
•     Zusammen mit Tulkas jagte er Morgoth vergeblich für das Zerstören der Zwei Bäume Valinors
•     Auf Bitten Manwes erschuf er die Himmels-Brücke Ilweran
•     Liebt die Länder Mittelerdes, weilt nur ungern in Valinor
•     Entdeckte die erwachten Elben bei einem Ausritt und führte sie nach Aman
•     Nach ihm waren die weißen Rinder benannt, die in der Gegend um das Meer Rhûn vorkamen und von dem das Horn Boromirs stammte
•     Namen: ursprünglicher Name in Valarin lautete Arǭmēz, wovon die Namen Arome und Orome abgeleitet sind; sonstige Namen/Titel sind Aldaron (Q. => „Bäume“), Tauron (S. => Wald), Béma (verliehen von den Nordmenschen) und Tavros später Tauros („Herr der Wälder“ bei den Gnomen)
•     Spielt eine große Rolle in „Phönixfeuer – Verlorene Liebe“


TULKAS (ASTALDO), der Tapfere, Krieger (unsterblich):
•     Vala (Ainur, Aratar); kam als letzter der Valar nach Arda, verheiratet mit Nessa
•     Liebste Beschäftigung -> Ringen, Kämpfen und Kräftemessen (kämpfte mit bloßen Fäusten)
•     Hat nichts übrig für Politik und Denkerei, ist beherzt aber nicht sonderlich intelligent
•     Warf Melkor im Ringkampf nieder
•     Befreundet mit Eonwe  
•     (spielt eine Nebenrolle in der Phönixsage)


ULMO, Herr des Wassers und König der Meere (unsterblich):
•     Vala (Ainur, Aratar); wesentlicher Gestalter Ardas, wohnt als Einziger der Valar nicht in Valinor
•     Wurde am tiefsten von Illuvatar in der Musik unterwiesen, weshalb ein Echo davon immer noch im Wasser zu hören ist
•     Kommuniziert mit jenen, die in Mittelerde leben, mit Stimmen, die nur in der Musik des Wassers wahrgenommen werden
•     Lenkt die Bewegung des Wassers, von den Wogen der Ozeane bis hin zum Tautropfen des Morgens
•     Liebte die Kinder Illuvatars sehr, so dass er sie nie im Stich ließ, auch nicht, als sie den Zorn der anderen Valar auf sich zogen; ihm lagen vor allem die Teleri am Herzen, die er in der Kunst der Musik unterwies
•     Tuor war der einzige Mensch der ihn je in einer festen Gestalt erblickte
•     Während des Ersten Zeitalters verschmutzten die Orks widerholt Gewässer, es ist unklar, wie sich das auf Ulmos Herrschaft auswirkte
•     (spielt eine Nebenrolle in der Phönixsage)


DIE WEIBLICHE VALAR IN IHRER ALPHABETISCHEN REIHENFOLGE

ESTE, Herrin über die Maiar (unsterblich):
•     Valie (Ainur, Aratar); Gemahlin von Irmo und lebt mit ihm in den Gärten Lóriens in Valinor
•     Hat die Gabe Mitleid, Geduld und Weisheit zu lehren (Gandalf war einer ihrer „Schüler“)
•     Hilft jenen, welche die Gärten besuchen, sich von ihren Wunden und ihrer Müdigkeit zu erholen
•     Schläft tagsüber am See Lórellin in Lórien, trägt graue Gewänder und schenkt den Leidenden lindernden Schlaf
•     (Spielt in „Phönixfeuer – Verlorene Liebe“ eine wichtige Rolle)


NESSA, die Junge (unsterblich):
•     Valie (Ainur, Aratar); Schwester Oromes, Gattin Tulkas
•     Erfreute sich am Tanze auf den grünen Wiesen Valinors
•     Wird oft mit Hirschen in Verbindung gebracht, die ihr auf ihren Reisen durch die Wildnis folgen
•     (spielt in der Phönixsage eine Nebenrolle)


NIENNA, Herrin des Mitleids und der Trauer (unsterblich):
•     Valie (Ainur, Aratar); Schwester von Námo und Irmo
•     Beweint das weltliche Leid um es zu überwinden und wer ihr lauscht, lernt das Mitleid und das Ausharren in der Hoffnung
•     Wird von den Seelen und Geistern in Mandos Hallen angerufen, da sie den Geist stärkt und Kummer in Weisheit verwandelt
•     Der Hügel Ezellohar wurde durch ihre Tränen bewässert, auf dem dann die Zwei Bäume Telperion und Laurelin wuchsen
•     Name: Nienna bedeutet die Tränenreiche
•     (Spielt in Phönixfeuer – Verlorene Liebe“ eine Nebenrolle)


VAIRE, die Weberin, kennt das Schicksal (unsterblich):
•     Valie (Ainur, Aratar); Gattin von Námo (Mandos)
•     Webt die Ereignisse aller Zeiten in Wandteppiche ein; diese hängen in Mandos Hallen
•     (spielt im Sequel zu „Phönixfeuer – Verlorene Liebe“ eine größere Rolle)


VÁNA DIE EWIGJUNGE, Herrin aller Blumen und Vögel (unsterblich):
•     Valie (Ainur, Aratar); jüngere Schwester von Yavanna, Gemahlin von Orome
•     Bringt die Natur zum blühen und lehrte den Vögeln das Singen
•     Aus einer Flechte ihres goldenen Haares schuf Orome die Himmels-Brücke Ilweran
•     (spielt in „Phönixfeuer – Verlorene Liebe“ eine Rolle)


VARDA DIE ERHABENE, Herrin der Gestirne (unsterblich):
•     Valie (Ainur, Aratar); Gemahlin von Manwe
•     Mächtigste der Valier und diejenige, die von Morgoth am meisten gehasst wird
•     Ihre Macht wird vom Licht symbolisiert und sie ist die Erschafferin der Sterne
•     Von den Elben wird sie am meisten geliebt und verehrt, da es die Sterne waren, welche die Erstgeborenen als Erstes nach ihrem Erwachen sahen, zumal sie den Menschen und Elben am nächsten stand von allen anderen Valar
•     Namen: Tintalle (die Entfacherin), Elentári (Q. => Sternenkönigin), Elbereth (S. => Sternenkönigin und Varda (die Erhabene)
•     (spielt in der Phönixsage eine Nebenrolle)


YAVANNA, Spenderin der Früchte (unsterblich):
•     Valie (Ainur, Aratar); ältere Schwester von Vána, Gemahlin von Aule
•     Pflanzte alle Samen der Pflanzen von Arda; ihr größtes Werk waren die Zwei Bäume des Lichts (Telperion & Laurelin), welche 20 000 Jahre die Länder von Valinor erhellten
•     Aus Bestürzung über die Erschaffung der Zwerge durch ihren Gemahl bat sie Eru um Hüter für ihre Pflanzen (=> die Ents und die Adler)
•     Sie war es auch, die Radagast (Aiwendil) nach Mittelerde schickte
•     Das Gefolge von Aule und Yavanna bestand aus geringen Geistern, die Tavari (Feen der Wälder), die Nandini (Feen der Täler), die Orossi (Feen der Berge), die Nermir (Feen der Auen), Kobolde, Elfen und Gnome
•     Sonstige Namen: Kementári (Königin des Erdreichs), Palúrien, Kémi, Erd-Herrin, Erd-Königin
•     (Spielt im Sequel zu Phönixfeuer eine größere Rolle)
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