Leas Baby

von Lady0409
GeschichteDrama, Familie / P16
Dr. Lea Peters Jenne Derbeck OC (Own Character)
17.04.2018
11.10.2020
182
488.442
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15.06.2019 2.559
 

Folge 4
Teil 7: Ich muss einen Schlussstrich ziehen



„Papa… Kann ich denn wirklich nicht mit zu meiner großen Schwester? Ich möchte meine Schwester auch kennen lernen… Bitte bitte bitte…“, jammerte Lilly, die Halbschwester von Laura, immer und immer wieder, während ihr Vater für Leas Ankunft noch die letzten Dinge bei sich und seiner Tochter Zuhause vorbereitete.
Seine fünfjährige Tochter enttäuschend schüttelte Markus den Kopf und erwiderte: „Nein, du darfst wirklich nicht mit zu deiner großen Schwester. Ich weiß doch selbst noch nicht, was deiner großen Schwester im Moment fehlt. Vielleicht… Vielleicht ist es ja sogar viel schlimmer, als… Als wir beide es uns jetzt noch denken können…“

„Viel Schlimmer?“, fragte Lilly erschrocken und Markus nickte. „Ja, vielleicht. Weißt du, Lilly… Deine große Schwester liegt auf der Intensivstation… Das würden meine Kollegen in Leipzig, wo deine große Schwester wohnt, nicht tun, wenn es der Laura Estelle wirklich gut gehen würde und sie vielleicht nur einen kleinen… einen kleinen Schnupfen hätte.“
„Dann muss ich meiner großen Schwester doch die Hand halten… Wenn es Laura so schlecht geht… Papa… Guck mal, dann gehe ich zu meiner Schwester und streichele ihr ganz vorsichtig über die Hand. Siehst du, so mach ich das…“

„Ich kann mir vorstellen, dass du ganz sachte mit deiner großen Schwester umgehen wirst, wenn du sie besuchst. Und ich würde dich auch sehr gerne mit nach Leipzig zu deiner großen Schwester mitnehmen, Maus. Aber das geht nicht.“, wehrte Markus die Bitte seiner Tochter ab, bevor Lilly Sophia noch einmal kräftig ihre Stimme erhob.
„Ich will aber zu meiner großen Schwester. Ich muss sie doch trösten…“, jammerte die Fünfjährige, als ihr Vater die Kleine in den Arm nahm. „Ich weiß das doch, Lilly. … Pass auf… Sobald ich weiß, was mit unserer Laura nicht OK ist und ich dich, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, nach Leipzig holen kann, dann werde ich… Dann werde ich dich natürlich auch dazu holen, damit du deine große Schwester im Moment auch kennen lernen kannst… Aber jetzt… holst du bitte mal das Kissen aus dem Schrank, was wir für unsere Gäste besorgt haben. Die Mutter von Laura Estelle wird bestimmt auf dem Sofa schlafen wollen…“

„Sie darf bei mir im Zimmer schlafen.“, meinte Lilly Sophia und hopste sogleich auf das Gästebett. „Ich möchte hier schlafen.“

Der Blick der knapp Fünfeinhalbjährigen ging nun in Richtung des kleinen Fernsehers und Markus lächelte kurz, während er sich zu Lilly setzte. „Du möchtest doch nur hier schlafen, weil der Fernseher hier steht… Aber Lilly, meine kleine Süße. Das geht nicht. Ich kenne dich doch; wenn du einen Fernseher im Zimmer stehen hättest, dann würdest du nachts doch überhaupt nicht mehr schlafen…“
„Nein, Papa… Dann gehe ich viel früher ins Bett… Guck, Papa. Ich schlafe hier… Und dann kann ich noch mein Sandmännchen schauen… Wenn ich schon im Bett liege und schlafe…“, versuchte Lilly Sophia noch einmal, ihren Vater zu überzeugen, doch Markus schüttelte noch einmal abwehrend den Kopf.

„Nein, Lilly. Ich diskutiere jetzt nicht mit dir, Kleines. … Du schläfst in deinem Bett und die Mama von Laura Estelle schläft hier im Gästezimmer.“, bestimmte Markus und hoffte, seine Tochter würde nun einsehen, dass sie wohl keine Chance gegen ihn haben würde.

Doch da hatte er falsch gedacht, denn Lilly Sophia hatte sich entschieden, lieber im schon vorbereiteten Gästezimmer zu schlafen, als in ihrem eigenen Bett in ihrem Kinderzimmer. Das machte sie ihrem Vater auch sogleich deutlich, als sie ihre Arme wieder vor der Brust ineinander schlug und erklärte: „Ich will aber hier schlafen. In meinem Zimmer… da hat doch die Mama von meiner großen Schwester viel mehr Platz. Und… Und es ist doch nur für eine Nacht, Papa… Morgen fährst du doch mit der Mama von meiner großen Schwester weg…“, wusste das Mädchen und war sich sicher, ihren Vater endlich überzeugt zu haben, sie im Gästezimmer schlafen zu lassen.



Roland und Martin saßen zusammen im Büro des Klinikchefs und sprechen noch einmal über Martins Kündigung, die der Oberarzt gerade bei Verwaltungschefin Sarah Marquardt abgegeben hatte.

„Martin… Willst du es dir wirklich nicht mehr überlegen, ob du… hier kündigst? Ich meine, wir kennen uns schon eine ganze Ewigkeit… Ohne dich… Martin, das ist… Das ist…“
„Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, Roland. Aber ich weiß genau, dass diese Entscheidung richtig war. Denkst du, für mich war es so einfach, die Kündigung zu schreiben. Aber… Seit du Kathrin zur Chefärztin ernannt hast, obwohl du wusstest, wie gerne ich den Job übernommen hätte… Ich kann einfach nicht mehr so weitermachen… Du weißt genau, wie oft… Wie oft ich dir aus der Patsche geholfen habe, als du… Als du mich brauchtest… Wie oft habe ich zurückstecken müssen. Ich habe einfach gedacht, wir beide wären Freunde und…“, versuchte Martin seinem Freund und Kollegen, seine Entscheidung zu erklären.

Roland jedoch fand in der Erklärung seines Freundes kein gutes Wort und er fuhr aufbrausend hoch: „MARTIN! Sarah und ich haben es uns absolut nicht leicht gemacht… Diese Entscheidung, wer von euch meine Nachfolge antritt… Das war für Sarah und mich nicht leicht. Aber wir haben eine Entscheidung getroffen, mit der du leben kannst, mit der auch Kathrin leben kann…“, versuchte der Klinikchef seinen Freund zu überstimmen und doch wussten Roland und Martin, dass es keinen Zweck mehr hatte, den Oberarzt an der Klinik halten zu wollen.

Als sich die Tür öffnete und Sarah Marquardt mit der Akte des neuen Kollegen ins Büro von Roland stürmte, erhob sich Martin und gab seinem Chef einen Wink, dass sich die beiden Ärzte in wenigen Minuten in der Cafeteria treffen würden, um Mittag zu essen.

„Oh, Dr. Stein. Sie hier? Und das ohne Streit mit Ihrem Kollegen?“, stichelte Sarah noch einmal und Martin sah die Verwaltungschefin erbost an, bevor er sich an seinen Freund und Kollegen wandte: „Ich gehe dann mal wieder auf die Station… Jemand sollte mal wieder nach Laura Estelle Falken sehen und die Werte der Patientin überprüfen… Frau Marquardt; einen schönen Tag…“
„Roland… Ich habe hier noch… die Akte unseres neuen Kollegen. Also… Er hat ja wirklich… wunderbare Zeugnisse… Und dann…“, warb die Verwaltungschefin, die wusste, wie schwierig Roland sich manchmal mit der Einstellung von neuen Ärzten tat, noch einmal für den neuen Kollegen.

„Sarah, ich habe verstanden, dass du den neuen Kollegen liebend gern einstellen würdest. Aber lässt du Kathrin und mich bitte entscheiden, wenn wir ihn persönlich kennen gelernt haben. Ich möchte ungern, dass wir vor vollendete Tatsachen gestellt werden und uns dann doch nicht so einig sind, ob wir diesen neuen Kollegen überhaupt… in unserem Team haben wollen.“
„Aber er ist… er ist ein angesehener Kinderarzt… Spezialgebiet Neonatologie [Säuglingsspezialist] und ich… Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir so einen Kollegen so schnell wiederfinden werden.“ „Sarah! Wir sehen uns den Kollegen an und dann entscheiden wir. Ich will nicht voreilig irgendwelche Entschlüsse treffen und dann können wir persönlich nichts mit dem Kollegen anfangen. Lass uns also bitte erst einmal das Vorstellungsgespräch mit dem Kollegen abwarten…“

„Natürlich. Aber ich bin mir wirklich sicher, dass wir den perfekten Nachfolger für unseren Doktor Stein gefunden haben. Wenn der uns schon verlassen muss… Einen besseren Arzt, als meinen Kandidaten… werden wir nicht so schnell finden, Roland. Ich zähle auf dich.“, wusste Sarah und verließ Rolands Büro wieder.



Zur gleichen Zeit besuchte Lea ihre Tochter Laura wieder auf der Intensivstation und bemerkte, dass es der knapp Sechzehnjährigen wieder um einiges schlechter ging, als noch vor einer Stunde.
„Laura Estelle… Laura, mein kleiner Engel. Was machst du denn nur mit uns? Du kannst dich nicht einfach aus dem Leben verabschieden wollen. Das ist einfach nicht fair, mein kleines Mädchen…“, weinte die Neurochirurgin und strich ihrer Tochter sanft über die Stirn. „Ich bin immer bei dir. Du brauchst keine Angst haben. … Bald lassen dich die Kollegen wieder aufwachen. Und dann kannst du mit deinem Papa ganz viel Zeit verbringen.“

Das regelmäßige Piepen des angeschalteten EKG-Gerätes neben dem Bett von Laura vermischte sich mit dem leisen Schluchzen von Lea und ab und an tropfte eine Träne der Neurochirurgin auf die weiße Bettdecke, mit der ihre todkranke Tochter warm zugedeckt wurden war.
„Ich verspreche dir, mein kleines Mädchen. Du wirst wieder gesund. Bald ist dein Papa bei dir und dann geht es meiner kleinen Maus ganz schnell wieder gut. … Ich kann mir nicht vorstellen, dass Markus dich wirklich in deinem Zustand völlig im Stich lässt, wenn ich ihm endlich sage, was mit dir nicht in Ordnung ist. Aber ich konnte es ihm noch nicht sagen. Nicht am Telefon.“

„Frau Dr. Peters…“ Dr. Stein öffnete die Tür von Lauras Zimmer und sah kurz auf die Patientin. „Wie geht es Ihrer Tochter?“ „Es geht meiner Prinzessin im Moment immer noch nicht viel besser. Ich habe große Angst, Laura Estelle zu verlieren… Aber was machen Sie eigentlich hier? Haben Sie denn auf der Station momentan nichts mehr zu tun?“
„Ich wollte noch einmal nach meiner Patientin sehen, Frau Kollegin. … Das Absetzen der Blutdruckmedikamente haben kaum zu einer Veränderung des Zustands Ihrer Tochter geführt. Wir können also davon ausgehen, dass… Dass die Blutdruckprobleme Ihrer Tochter wahrscheinlich wirklich von der Leukämie hervorgerufen wurden. Der behandelnde Arzt von Laura Estelle hätte eine… hätte eine Blutprobe nehmen müssen. Dann hätte sich vielleicht der Zustand von Laura… von Laura nicht so sehr zugespitzt…“
„Das sind doch alles Vermutungen, Doktor Stein. Sie wissen jetzt, dass es meiner Laura unverändert schlecht geht. Dann können Sie jetzt auch wieder gehen.“, schickte die Neurochirurgin ihren Kollegen, als sie ihre aufkommenden Tränen und den dicken Kloß in ihrem Hals spürte, aus Lauras Zimmer.

Der Oberarzt Dr. Stein merkte, dass Lea mit ihrer todkranken Tochter wirklich lieber alleine sein wollte und so verließ er, nachdem er noch einmal prüfend seine Hand auf Lauras Stirn gelegt hatte, das Zimmer von Laura.
Die Neurochirurgin blieb allein am Bett ihres schwer kranken Kindes sitzen und spürte, wie sie beim Anblick ihrer Tochter die Tränen übermannten.
Immer wieder besorgt sah die Ärztin auf die Geräte, die Lauras aktuellen Zustand überwachten, während sie tränenüberströmt über Lauras Kopf streichelte.

Plötzlich ging die Tür des Krankenzimmers auf und Lauras Freund Paul betrat, mit der kleinen Nina auf dem Arm, das Zimmer der Fünfzehnjährigen.
„Hallo Paul…“, grüßte Lea ihren Schwiegersohn freundlich, als Paul der noch immer im Koma liegenden Laura einen liebevollen Kuss auf die Stirn drückte, ihr das Baby auf die Brust legte und sich anschließend bei Lea erkundigte: „Wie geht es Laura? Hat sich der Zustand meines Engels endlich verbessert? Oder geht es ihr immer noch so schlecht, wie vorher?“
„Lauras Zustand ist immer noch nicht besser. Ich werde später nach Hamburg fahren und Lauras Vater dazu bringen, endlich nach Leipzig zu kommen. Sie braucht ihren Vater jetzt…“, wusste Lea und streichelte ihrer Tochter liebevoll über den Kopf. „Du wirst bald wieder gesund, mein Mädchen… mein tapferes Mädchen. Dein Papa wird dir helfen. Ganz bestimmt wird er für dich da sein, bis du wieder gesund bist…“

Das leise und helle Quieken von Nina mischte sich währenddessen immer wieder in die Stille, die aufkam, wenn Paul und Lea auf die EKG-Geräte sahen.

„Wie geht es der Kleinen?“, erkundigte sich Lea, als sie ihre kleine Enkelin vorsichtig auf den Arm nahm und Paul lächelte kurz, bevor er berichtete: „Momentan geht es ihr gut; weitaus besser, als bei Stefanie und Bernd. Sie wohnt bei meinen Eltern, wenn ich gerade keine Zeit für die Maus habe. … Meine Eltern sind sehr froh, die Kleine zu haben und gehen sehr liebevoll mit ihr um. Auch mein älterer Bruder Joel… Aber ich mache mir große Sorgen um Laura…“
„Das mache ich mir auch, Paul… Ihr Zustand ist sehr sprunghaft. Mal ist das Fieber runter, mal ist es wieder gestiegen… Und dann ist es schon wieder auf Normaltemperatur… Die Entzündungswerte von Laura Estelle sind erschreckend hoch… Ich habe Angst, dass sie ihr Kleines nicht aufwachsen sehen kann…“
„Das wird Laura mit Sicherheit.“, war sich Paul sicher, während Lea ihre kleine Enkelin wieder auf die Brust ihrer narkotisierten und intubierten Tochter legte und vorsichtig über das Köpfchen des Säuglings streichelte.



Nachdem Oberarzt Martin nach seiner Patientin Laura geschaut hatte und auf dem Weg in die Cafeteria auf seine beiden befreundeten Kollegen Roland und Kathrin traf, hatte er sich mit den Beiden an einen Tisch zusammen gesetzt.

„Ich habe es mir wirklich nicht leicht gemacht.“, beteuerte er auch noch einmal seiner Kollegin Kathrin gegenüber, seine Kündigung wirklich ernsthaft zu meinen. „Ihr beide… seid in den letzten 10 Jahren zu meinen besten Freunden geworden. Aber ich habe gemerkt, dass… Dass ich von meiner Familie gebraucht werde. … Marie hat mich vor ein paar Tagen ganz verzweifelt angerufen…“

„Was ist denn mit ihr?“, wollte Roland besorgt wissen und Martin schluckte kurz, bevor er erzählte: „Sie hat mit ihrem Ausbilder… Probleme gehabt. Und deswegen… wollte sie jetzt kündigen; kurz vor ihrer Abschlussprüfung. Ich kann sie jetzt nicht so einfach im Stich lassen; das habe ich ihr versprochen. Sie… Sie zählt auf meine Hilfe; sonst hätte sie mich nicht angerufen.“
„Aber nicht nur Marie braucht dich, Martin. Wir… Wir sind doch… deine Freunde. Warum holst du Marie denn nicht einfach nach Leipzig? Wir können ihr hier für den Übergang eine Stelle auf der Kinderstation in Aussicht stellen… Dann kann sie sich…“
„Nein, Roland. Marie wird nicht nach Leipzig zurückkommen; ich muss zu ihr fahren. Vielleicht kommen wir nach dem Ende von Maries Ausbildung wieder zurück. Aber… Jetzt muss ich erst einmal weg…“

„Und deine plötzliche Kündigung hat wirklich nichts mit unserem Streit zu tun?“, fragte Roland und Martin schüttelte den Kopf. „Nein… Nein, meine Kündigung hier hat wirklich nichts mit unserem Streit zu tun. Ich muss einfach raus. Länger kann ich nicht mehr hier bleiben… Es tut mir leid, Roland. Aber es ist meine Entscheidung, dass ich… mich mehr um meine Tochter… um Marie kümmern muss…“
„Dann… Dann hoffen wir, dass wir uns nicht aus dem Blick verlieren werden, Martin. Obwohl wir beide uns sehr gefreut hätten, wenn du deine Kündigung doch zurückgenommen hättest. Aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben.“, wusste Kathrin und sah Roland an.

Beide Mediziner wussten ganz genau, dass die Kündigung von Martin natürlich nicht nur etwas mit dessen Tochter Marie zu tun hatte, sondern auch mit der Ernennung der Anästhesistin zur Chefärztin.

„Wir werden dich sehr vermissen, Martin. Ich hoffe, das ist dir klar. … Es ist für uns beide nicht leicht, einen so tollen Freund… einfach ziehen zu lassen. … Pia hätte dich bestimmt für verrückt gehalten, wenn sie erfahren hätte, dass du so plötzlich kündigst.“, wusste Roland und dachte sogleich wieder an seine Frau, die er so sehr vermisste.
Erst jetzt, als Pia nicht mehr bei ihm war, wusste er, wie sehr er seine Frau doch brauchte; wie sehr der Witwer seine geliebte Frau vermisste.
„Ich kann mir vorstellen, dass es für dich nicht einfach ist, dass Kathrin damals die Chefarztstelle bekommen hat. Aber… Willst du es dir nicht doch noch mal durch den Kopf gehen lassen, ob… Ob du nicht doch hier bleiben willst? Wir würden dich sehr vermissen, Martin. Die Arbeit mit dir…“

„Ich habe vorhin meine schriftliche Kündigung bei Frau Marquardt eingereicht. Mein Entschluss steht jetzt fest, Roland. Du kannst mich nicht mehr überzeugen… Liegt mir jetzt bitte nicht in den Ohren, ob ich nicht doch noch hier bleiben will. Die Zeit hier an der Sachsenklinik war zwar schön, aber… irgendwann muss es doch ein Ende haben, Roland. Und genau dieses Ende ist jetzt. Wir müssen einmal einen Schlussstrich unter die Zeiten ziehen.“
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