Leas Baby

von Lady0409
GeschichteDrama, Familie / P16
Dr. Lea Peters Jenne Derbeck OC (Own Character)
17.04.2018
12.09.2019
162
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3
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Folge 4
Teil 6: Erinnerungen an vergangene Zeiten



Kaminski folgte seiner Kollegin und deren Vater und stoppte Lea vor der Intensivstation. „Geh doch schon mal vor, Papa… Schwester, bringen Sie meinen Vater bitte zu meiner Tochter Laura Estelle…“, bat Lea ihren Vater und der folgte der Krankenschwester ins Zimmer von Laura.

„Wollen sie Ihrem Vater denn nicht die Wahrheit über den Zustand von Ihrer Tochter sagen? Er wird doch mit Sicherheit erfahren, was mit Ihrer Tochter nicht in Ordnung ist… Sie können Ihm doch nicht noch länger aus dem Wege gehen. Und er wird sehr schnell erfahren, was mit Laura nicht in Ordnung ist…“, erklärte Kaminski der besorgten Lea, die ihrem Vater hinterher sah, bis er in Lauras Zimmer verschwunden war.
„Sie geht es doch gar nichts an, was ich meinem Vater sage oder nicht! Laura Estelle hat KREBS… Sie ist an LEUKÄMIE erkrankt! Und Sie wissen doch genauso gut, wie ich, dass… Dass meine Tochter vielleicht sterben wird! UND ICH KANN IHR WEGEN DIESEN ZWEI QUÄLGEISTERN HIER IN MEINEM BAUCH NICHT HELFEN!“
„Ich kann doch verstehen, dass für Sie diese Schwangerschaft in diesem Moment zu früh kam. Aber… Nehmen Sie doch einmal an, dass es… Dass es auch noch andere Menschen gibt, die Ihnen und Laura helfen wollen… und können. Ihr Vater kann Ihnen und Ihrer Tochter während der Behandlung zur Seite stehen, Doktor Peters. Es gibt doch Menschen, die Ihren Kindern nicht helfen können… Die Ihre Kinder…“
In Kaminskis Hals bildete sich ein riesiger Knoten und er musste seine Krawatte öffnen, bevor er weitersprach: „Sie haben die Möglichkeit, Ihrer großen Tochter die Unterstützung zu geben, die sie braucht. Ihrem Vater zu erklären, was mit Laura Estelle momentan nicht in Ordnung ist. Denken Sie denn, Ihr Vater bekommt es nicht selbst heraus, was mit Ihrer Tochter nicht stimmt? Ich kenne Ihren Vater zwar noch nicht so gut, aber…“

„Stimmt! Sie kennen meinen Vater noch nicht so gut. Also… Lassen sie mich und vor allem meinen Vater bitte mit Ihren… Vermutungen und dem ganzen anderen Dreck in Ruhe.“, fuhr Lea Kaminski an und machte sich auf den Weg zu ihrer Tochter, auf deren Bett schon Ludwig Platz genommen hatte.


„Was wollte Dr. Kaminski denn von dir, Lea?“, fragte Ludwig, doch Lea winkte ab und nahm sich vom an der Wand stehenden Tisch einen Stuhl weg. „Ich musste noch wegen einem Patienten etwas mit ihm besprechen… Wie geht es Laura denn? Ist das Fieber bei ihr wieder etwas runter?“
„Sie hat wohl noch ein wenig Fieber…“, erkannte Ludwig, als er Laura Estelle sanft und vorsichtig an den Kopf fasste. „Sie ist so ein tolles Mädchen. … Warum habe ich eigentlich nie etwas davon erfahren, dass du eine so tolle Tochter hast?“
„Weil… Weil meine Tochter… bei meiner Freundin aufgewachsen ist!“, fuhr Lea ihren Vater an, was sie eigentlich gar nicht wollte.

„Bei deiner Freundin?“, fragte Ludwig und Lea nickte kurz, bevor sie die ganze Geschichte erzählte.
„Ich… Meine ehemalig beste Freundin aus dem Studium… Stefanie…“, begann Lea stotternd von sich zu geben und sie versuchte, einigermaßen ordentlich von den Geschehnissen von vor 15 Jahren zu sprechen.
„Ich habe damals mit Stefanie einen Ausflug gemacht; sie hatte ihre kleine Tochter Hanna Sophie dabei, die sie doch über alles auf der Welt geliebt hat. Für die kleine Hanna hätte Stefanie alles getan. Du weißt ja, wie sie reagiert hat, wenn irgendwas mal nicht so lief, wie es Stefanie wollte. … Als wir also diesen Wochenendausflug in diese Waldhütte gemacht haben, habe ich angeboten, mit meinem Auto zu fahren. Es war einfacher… Wir sind in eine Waldhütte gefahren, wo wir die zwei Tage am Wochenende gemeinsam verbringen wollten. Stefanie… hat die Kleine ziemlich früh ins Bett gebracht und wir haben es uns unten am Kaminofen gemütlich gemacht; haben über dies und das gesprochen…“

„Aber warum ist denn dann deine Tochter bei dieser Stefanie aufgewachsen? Und nicht bei dir?“, wollte Ludwig interessiert wissen und seine Tochter fuhr mit ihrer Erzählung fort.
„Ich habe meine Laura… Ich war damals schon in der dritten oder vierten Woche mit der Süßen… mit meiner kleinen Laura Estelle schwanger, als wir unterwegs waren. Selbst wusste ich noch nichts von meiner Schwangerschaft. … Jedenfalls haben wir uns in dieser Hütte sehr wohl gefühlt. Und wir hätten bestimmt auch noch einige Tage länger dort bleiben können, wenn es nicht Hanna Sophie ganz plötzlich viel schlechter gegangen wäre.“

„War die kleine Maus denn vorher schon krank gewesen?“, wollte Ludwig wissen und Lea nickte kurz. „Ja, leider. Sie hatte bei unserer Abfahrt Fieber gehabt; ich habe das gemerkt, als ich Hanna aus dem Auto geholt hatte. … Stefanie hatte ich davon erzählt, aber es hat sie nicht interessiert. Sie wollte damals nicht glauben, dass es vielleicht zu viel gewesen wäre, dass es der Kleinen schlecht geht. Und obwohl wir beide damals… damals mitten im Medizinstudium waren. Stefanie hatte es damals einfach nicht erkannt, dass die Kleine krank ist… Jedenfalls… Wir haben uns, weil es Hanna Sophie immer schlechter ging, dazu entschieden, wieder nach Hause zu fahren. … Es kam allerdings auf der Strecke zu einem Unwetter; Stefanie, die gefahren war, konnte das Auto nicht mehr auf der Straße halten und… wir sind mit gut 80 km/h in einen Baum gekracht. Stefanie und mir ist zum Glück nicht viel passiert gewesen, aber… Aber die kleine Hanna Sophie… Sie war zwar in ihrem Kindersitz, aber…“

Leas Stimme versagte und nur schwer konnte sie weitersprechen, als sie von dem plötzlichen Tod der kleinen Hanna Sophie und davon, dass ihre Freundin Stefanie sie anschließend unter Druck gesetzt hatte, an Leas Kind zu kommen, erzählte.
Immer noch fiel Lea der Verlust ihrer Tochter; die Möglichkeit, Lauras erste Worte, die ersten Schritte der Kleinen, Laura Estelles Einschulung und andere wichtige Tage der Kleinen mitzuerleben, schwer.
Wie gerne hätte Lea damals der heute fünfzehnjährigen Laura Estelle die Zuckertüte in die Hand gedrückt; wie gerne hätte sie auf dem Einschulungsfoto ihrer Kleinen neben ihrem Kind gestanden. Aber vielleicht konnte sie es nun bei den Zwillingen nachholen…



In der Zwischenzeit hatten sich Roland und Kathrin im Büro der Verwaltungschefin eingefunden.

„Habt Ihr beide denn wirklich keine Idee, wie wir Dr. Stein… hier an der Klinik halten könnten? Es wäre ein herber Verlust für uns, wenn er wirklich gehen würde.“, hatte Sarah eben gefragt und damit Roland und Kathrin ein wenig verdutzt.
„Ich weiß es nicht, Sarah. Aber… Vielleicht sollten wir damit anfangen, mal zu überlegen, warum Martin so plötzlich gekündigt hat.“ Damit ging ein strenger Blick zu der Verwaltungschefin, die sich keiner Schuld bewusst war.
„Ja, ich hab nichts dafür getan, Roland. Du hast damals Dr. Globisch zur Chefärztin gemacht, ohne an die Folgen zu denken. Als langjähriger Freund von Dr. Stein hättest du es viel besser wissen müssen, dass er sich nicht so einfach… in die zweite Reihe stellen lässt. Dir musste doch als sein langjähriger Freund bekannt sein, dass er liebend gern selbst den Chefarztposten übernommen hätte.“

„Ja, natürlich war mir das bekannt. Aber… Ich habe dir meine Entscheidung damals erklärt.“ Roland blieb ruhig; auch, wenn er Sarah am liebsten gesagt hätte, dass sie an dem Weggang des Oberarztes schuld wäre.

„Gut… Wollen wir uns mit diesen Problemen jetzt hier nicht belasten. Wenn Dr. Stein wirklich gehen will, dann soll er auch lieber gehen. Bevor er noch auf Kosten eines Patienten einen Fehler macht und uns hier vielleicht noch in Teufels Küche bringt… Ich habe hier auch schon einen passenden Kandidaten für die Nachfolge von Doktor Stein.“
Kathrin und Roland sahen sich mit vielsagenden Blicken an, während die erfahrene Verwaltungschefin Sarah dem Klinikleiter eine Mappe in die Hand gab.
„Ich habe mich gestern bereits… Ich habe mich nach den häufigen Streitereien in den letzten Tagen und Wochen zwischen dir und Doktor Stein schon mal umgehört und… diesen überaus netten Arzt kennen gelernt.“, warb Sarah für ihren Kandidaten, während Roland sich schon die ersten Seiten der Mappe ansah.

„Aus Hamburg… Meinst du, er fährt jeden Tag hierher nach Leipzig? Was ist denn dann mit der Rufbereitschaft in Notfallsituationen? Bis der Kollege hier ankommt, ist der Patient gestorben…“, fragte Roland und Sarah schüttelte den Kopf. „Natürlich fährt er nicht jeden Tag von Hamburg hierher. Er wird mit seinem Kind nach Leipzig ziehen. Wenn du dir das Anschreiben mal durchlesen würdest…“
„Aus persönlichen Gründen… Naja… Und wie ich dich kenne, hast du schon mal ganz unverbindlich einen Termin mit dem Kollegen gemacht…“

„Woher weißt du das nur, Roland? … Ich muss sehen, die Karre, die du mit deinem Streit mit Doktor Stein in den Dreck gefahren hast, wieder raus zu ziehen.“, meinte Sarah und Roland nickte zustimmend, bevor er fragte: „Wann kommt denn der neue Kollege hier in der Klinik vorbei, Sarah?“

Doch genau in diesem Moment klopfte es an der Tür. „Ich habe mit dem Kandidaten abgesprochen, dass er morgen mal für ein kurzes Gespräch vorbeikommt. Wir beide haben gerade eben noch einmal miteinander telefoniert… Herein…“, gab die Verwaltungschefin zu und bat den Gast ins Zimmer.

Oberarzt Martin Stein trat mit einem Briefumschlag in der Hand ins Büro der Verwaltungschefin und sah, dass diese gerade von Klinikchef Roland und Chefärztin Kathrin Besuch hatte.
„Oh… Störe ich gerade?“, fragte er erschrocken, doch Sarah antwortete: „Nein… Nein, Doktor Stein. Wir sind ja gerade fertig geworden… Roland, wir sprechen morgen Vormittag noch einmal miteinander. Du kannst dir die Mappe gerne noch einmal mitnehmen und dich auf das Gespräch vorbereiten.“
„Gerne, Sarah.“, meinte der Klinikchef und verließ, verfolgt von Kathrin, mit der Bewerbungsmappe des vermutlich neuen Kollegen das Büro von Verwaltungschefin Sarah Marquardt.



Lea und Ludwig hatten sich, nachdem sie noch eine ganze Weile bei Laura Estelle am Bett gesessen hatten, für eine viertel Stunde in die Cafeteria der Sachsenklinik gesetzt und sprachen über Leas Tochter.

„Meinst du denn wirklich, dass Laura Estelle wieder gesund wird? Ich meine, sie sieht sehr erschöpft aus, wenn ich mir meine Enkelin richtig ansehe. Und dann auch noch dieser meterlange Schlauch in ihrem Hals. … Also ich hätte eine riesen große Panik, wenn ich dich so vor mir liegen sehen würde… Können deine Kollegen denn wirklich nicht herausfinden, was mit Laura Estelle nicht in Ordnung ist? Oder du könntest doch wenigstens… Ich meine, du bist doch Ärztin und kennst dich genauso gut mit Medizin aus, wie… deine Kollegen…“, erkundigte sich Ludwig bei seiner Tochter, doch die schüttelte entschieden den Kopf und widersprach, sie könne momentan auch nicht herausbekommen, an was Laura litt.
„Vielleicht wissen Dr. Heilmann und Dr. Globisch ja morgen Bescheid, wie es Laura Estelle geht und was mit ihr los ist. Aber sie braucht auch momentan auch sehr viel Ruhe. Vor allem, weil sie… weil sie sich von der Nachricht, dass ich ihre Mutter bin… irgendwie erholen muss. Das hat meiner kleinen Prinzessin auch sehr zugesetzt, als ich ihr die Wahrheit gesagt habe. Sie braucht einfach momentan eine Menge… eine Menge Erholung.“

„Aber mit Laura Estelles Herzen ist alles in Ordnung, oder?“, wollte Ludwig bedrückt wissen, woraufhin Lea mit den Schultern zuckte. „Wie gesagt, Papa. Ich weiß nicht, was mit meiner Kleinen nicht in Ordnung ist. Aber dadurch, dass zweimal Lauras Herz plötzlich still gestanden hatte… Müssen wir eventuell auch eine etwas ernstere Herzerkrankung bei meiner Prinzessin in Betracht ziehen… Vielleicht muss Laura in den nächsten Monaten auch am Herzen operiert werden.“
„Das… Das ist ja schrecklich. Ein so junges Mädchen… Sie ist doch noch nicht einmal zwanzig Jahre alt. Und hat vielleicht schon irgendwas mit ihrem Herzen…“, wollte Ludwig erschrocken wissen und sah, wie sich Dr. Heilmann und Dr. Lindner plötzlich dem Tisch der Familie näherten.

„Dr. Heilmann… Wissen sie endlich etwas Genaueres, wie es… wie es mit meiner Enkeltochter weitergeht? Und was die arme Kleine überhaupt hat?“, wollte Ludwig, der noch immer nicht wusste, was genau mit seiner Enkeltochter Laura Estelle nicht in Ordnung war, wissen.

Lea sah erschrocken zwischen ihrem Vater und ihrem Chef hin und her und hoffte, sie könne ein Gespräch zwischen den Beiden verhindern.
„Doktor Heilmann… Können Sie bitte kurz mitkommen?“, bat die Ärztin deswegen ihren Chef schnell, während sich Dr. Lindner zu Ludwig an den Tisch setzte, von Lea allerdings leise zugeflüstert bekam: „Dr. Lindner, Sie halten sich bitte bedeckt wegen Laura Estelle… Wegen meiner kleinen Laura. Ich hab mit meinem Vater noch nicht drüber gesprochen, was genau mit meiner Tochter nicht in Ordnung ist…“
„Natürlich…“, erklärte Dr. Lindner und Roland folgte Lea, die sich einige Schritte vom Tisch ihres Vaters entfernte.


„Dr. Heilmann… Ich wollte meinen Vater noch nicht mit dem schlechten Zustand von Laura Estelle und vor allem nicht mit der Diagnose meiner Kleinen schocken. Er weiß noch nicht, dass meine kleine… Dass meine kleine Laura an Krebs erkrankt ist und… Und diese schreckliche Krankheit zum zweiten Mal durchmachen muss. Und das sollte die nächsten Tage auch dabei bleiben…“, bat Lea den Klinikchef, der kurz nickte und wieder zu Ludwig zurückblickte.

„Ich halte Ihren Vater allerdings für so klug, dass er wohl… Dass er wohl mit der Zeit selbst herausfindet, was mit Laura Estelle nicht in Ordnung ist. Außerdem wissen die Kollegen auch über den Zustand von Ihrer Tochter Bescheid. Es ist wirklich für alle besser, wenn sie Ihrem Vater sehr schnell reinen Wein einschenken und ihm von den Problemen bei Laura Estelle erzählen.“, meinte Roland, doch wieder wehrte Lea den Vorschlag ihres Kollegen ab.

„Ich kenne meinen Vater wohl um einiges besser, als Sie. Und ich weiß, dass er nicht herausbekommen wird, was mit meiner Laura los ist, wenn Sie ihm nichts sagen. Ich werde ihn einfach von Laura Estelle im Moment fernhalten, so gut es nur irgendwie geht. Und das sollten Sie auch machen.“
„Ich persönlich halte es für einen Fehler, Ihrem Vater nichts von Laura zu sagen. Sie ist seine Enkeltochter und er könnte ihr vielleicht helfen…“, meinte Roland und wieder schüttelte Lea entschieden den Kopf.

„Ich will meinen Vater aber nicht mit der Wahrheit schocken… Dafür… Dafür hat er wegen der Trennung von meiner Mutter schon viel zu sehr leiden müssen. Wenn er jetzt auch noch erfährt, dass seine Enkeltochter des Todes geweiht ist, weil sie… ihre Leukämie sicherlich nicht zum zweiten Mal besiegen kann, dann… Dann wird er sich vielleicht das Leben nehmen wollen. Und ich denke nicht, dass sie…“

„Gut, es ist Ihre eigene Entscheidung, Dr. Peters… Ich halte es für einen Fehler, ihm nicht gleich alles zu sagen. Denken Sie, es wird mit der Zeit für Sie einfacher?“, wollte Roland provozierend wissen.
„Nein, Dr. Heilmann. Es wird mit Sicherheit nicht einfacher. Aber ich habe meinem Ex-Freund… Ich meine, Lauras Vater auch noch nichts von der Diagnose seiner Tochter gesagt. Obwohl ich mehrfach in den letzten Tagen, seit Lauras Diagnose, mit ihm telefoniert habe. Da werde ich es doch wohl schaffen, meinem Vater die Wahrheit nicht zu sagen.“, wusste Lea ganz genau und doch hatte sie innerlich Zweifel, ob sie die richtige Entscheidung gefällt hatte.

Klar, sie war Ärztin und wollte ihren Patienten unnötiges Leid ersparen. Aber weder Ludwig war ihr Patient, noch ihre Tochter Laura. Die wurde in der Zwischenzeit von Roland und Dr. Lindner gemeinsam behandelt.

Aber es ging hier um ihre kleine Laura; um ihr Leben. Und besonders auch um das Leben von Lauras Opa, der mit einem erneuten Schicksalsschlag wohl kaum zurecht käme, vermutete Lea.
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