Leas Baby

von Lady0409
GeschichteDrama, Familie / P16
Dr. Lea Peters Jenne Derbeck OC (Own Character)
17.04.2018
23.09.2019
164
436963
3
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
Folge 9
beunruhigte Eltern


Nach einer Not-Operation wird Laura Estelle über Nacht im künstlichen Koma belassen; ihre Eltern Markus und Lea machen sich während dieser Nacht große Sorgen um die Schülerin.
Zum Glück bessert sich der Zustand der Schülerin schnell und die Fünfzehnjährige kann schon am nächsten Tag aus dem künstlichen Koma geholt werden; allerdings geht es der Schülerin nach dem Aufwachen immer noch nicht besser, da sie weiterhin unter starken Bauchschmerzen leidet. Was fehlt dem Mädchen nur?

---------------

Teil 1: "Was möchtest du denn später werden, Lilly Sophia?"



Auch noch mehrere Minuten, nachdem sich die fünfjährige Lilly Sophia zu ihrem Vater Markus und zu ihrer Stiefmutter Lea geschlichen hatte und inzwischen auf dem Schoß ihres Vaters sitzend eingeschlafen war, mussten Lea und Markus auf das Ende von Laura Estelles Operation warten.
„Laura Estelle hält die Operation schon durch.“, war sich Lea sicher, als sie sah, dass ihr Ex-Freund Markus eigentlich wieder aufspringen und über den Flur vor dem Operationssaal hin und herlaufen wollte.

Doch dadurch, dass seine kleine Tochter auf dem Schoß ihres besorgten Vaters saß, konnte Markus einfach nicht durch die halbe Klinik wandern.

„Markus… Laura ist doch ein tapferes Mädchen; wir können sicherlich gleich zu unserer kleinen… zu unserer kleinen Prinzessin und sie besuchen. … Ich bin einfach so froh, wenn sie endlich wieder auf der Intensivstation liegt…“, seufzte die ebenfalls um ihre große Tochter besorgte, schwangere Mutter der immer noch auf dem Operationstisch liegenden Laura Estelle und ihr liefen die Tränen aus den Augen.
„Ich mache mir einfach nur große Sorgen um meine Tochter… Laura Estelle ist doch meine kleine… meine kleine Prinzessin. Ich habe sie doch bisher kaum kennen lernen können. Ich kenne mein eigenes Kind noch nicht.“, meinte Markus und bewegte sich kurz, womit er seine kleine, fünfjährige Tochter Lilly Sophia aufweckte.

„Mama… Mama…“, hörten die beiden das leise Wimmern der kleinen Lilly Sophia, die bereits seit einigen Minuten große Angst hatte, ihre zehn Jahre ältere Schwester Laura Estelle verlieren zu müssen. „Mama… Mama… Ich will zu Mama… Papa, wo ist meine Mama?“
„Ach, mein kleines Mädchen… Ich weiß doch, dass… Ich weiß doch, dass du deine Mama vermisst. Und ich vermisse deine Mama auch. Aber sie interessiert sich momentan nicht für mich. Und ich… Ich kann sie nicht erreichen. Eben, weil sich deine Mami im Moment nicht für dich oder für mich interessiert.“, meinte Markus zu seiner kleinen Tochter.

„Ich will zu meiner Mama… Ich will zu meiner Mami… Papa, holst du bitte meine Mama… Holst du meine Mama bitte hierher? … Ich will wieder zu meiner Mami…“, wimmerte die Fünfjährige traurig und plötzlich fiel ihr wieder ein, dass ihre große Schwester Laura Estelle wohl immer noch im Operationssaal lag und operiert wurde.

„Mama… Papa, was ist denn mit der Laura Estelle? Darf ich… Darf ich bitte bitte zu meiner großen… zu meiner großen Schwester? Ich möchte zu der Laura und sie wieder gesund machen. … Hat die… Hat die Laura Fieber?“ „Nein, mein Schatz. Deine große Schwester… Deine große Schwester hat im Moment… Unsere tapfere Laura Estelle hat momentan kein Fieber, mein kleines Mädchen. … Weißt du, Lilly Sophia. Deine große Schwester ist von ihrer Adoptivmama… also von der Frau, die deine… die deine große Schwester groß gezogen hat… ins Krankenhaus gebracht wurden, weil es ihr schlecht ging.“

„Und dann hat das böse… das böse Mehl im Blut von meiner großen Schwester… ganz böse Sachen mit der Laura gemacht.“, wusste Lilly Sophia und Lea nickte. „Ja, genau. Das ganz böse Mehl…“
„Mehl?“ Markus sah zu seiner Ex-Freundin und Lea erklärte ihm sogleich, was seine Tochter mit der Aussage wohl zu meinen schien.
„Ich habe Lilly die Krankheit von Laura Estelle so erklärt, dass die Zellen in Lauras Körper wie der Sand bei einer Sandburg zusammen hält. Und dass in dem Fall unserer großen Prinzessin nun eben zwischen dem Sand in der Sandburg ein bisschen Mehl gefunden wurde. … Ich konnte doch deiner Kleinen nichts von Krebszellen und der Chemotherapie… bei Laura Estelle erzählen. Die Kleine kriegt doch Panik, wenn sie davon hört.“, wusste Lea und Markus nickte kurz, bevor ihm seine Tochter eine Frage stellte.

„Papa… Papa, kannst du das bitte machen, dass… Dass die Laura Estelle ganz schnell wieder nur noch Sand in ihrem Bauch hat? Sie darf kein Mehl mehr haben. … Das ist doch schlimm; da steht die Sandburg gar nicht mehr so gut, Papi… Und ich möchte doch, dass Laura wieder gesund ist. … Duuu? Hat die Laura eigentlich auch Fieber?“
„Ja, leider… Jedenfalls vorhin; kurz, bevor unsere Laura Estelle… deine große Schwester in den Operationssaal musste, da hatte sie ein bisschen Fieber in ihrem Kopf.“, erklärte Markus seiner Tochter und Lilly zuckte kurz zusammen, bevor sie fragte: „Habt ihr da bei der Laura auch im Popslöchlein das Fieber raus gemacht?“
„Aber ja doch, mein tapferer Schatz. Wir haben bei der Laura Estelle ein bisschen am Bauch gestreichelt und dann hat deine große Schwester ganz tapfer ihre Beinchen hoch gehoben. Ich habe deine große Schwester ein bisschen am Bauch fest gehalten und sie gestreichelt. Und dann hat die Lea ganz vorsichtig die kleine Spitze von dem Fieberthermometer in den Popo bei der tapferen Laura Estelle rein geschoben, weil wir das Fieber von deiner großen Schwester ganz genau wissen mussten, damit wir der lieben Laura helfen konnten. Das tat deiner großen Schwester zwar leider ein kleines bisschen im Popolöchlein weh, aber ich habe sie so toll fest gehalten, dass alles wieder in Ordnung kam und sich Laura schnell wieder besser gefühlt hat..“

„Ihr habt meiner großen Schwester wirklich weh getan?!“, erschrak Lilly Sophia noch einmal über die Äußerungen ihres Vaters und ihrer Stiefmutter und Lea erwiderte: „Aber nicht aus purer Bosheit. Wir haben deine große Schwester doch vor dem Pieksen sogar auswählen lassen, ob wir bei ihr das Fieber im Popo messen sollen. Oder ob Papa im Ohr bei deiner lieben Schwester messen soll. Und da hat die Laura gesagt, dass sie ihr Fieber lieber von ihrer Mama im Popolein messen lassen möchte. Weil ihre Adoptivmama und ihr Adoptivpapa gesagt haben, dass die Fiebermessung im Popolein noch viel genauer ist, als unter dem Arm oder im Ohr.“

„Aber… Hat die Laura Estelle denn auch gedrückt, wo das Fieberthermometer gemessen hat? So wie ich das immer mache und von dem neuen Mann von der Mama dann gehauen werde?“
„Der neue Mann von deiner Mama schlägt dich?“ Markus sah seine Tochter erschrocken an und Lilly Sophia nickte, als sie erzählte: „Der neue Papa… der will immer, wenn ich krank bin… dass ich im Popo messen lasse. Meine Mama will das auch immer so. Weil ich unter dem Arm das nicht mag und beim ersten Mal, wo ich krank gewesen bin, bei dem… bei dem neuen Papa gezappelt und geweint hab.“

„Und deswegen hat dich der neue Mann von deiner Mama gehauen?“ „Ja… Ich hab das Fieberthermometer unter dem Arm weggemacht. Und dann hat mein neuer Papa… mein neuer Papa hat mich dann auf den Rücken gelegt und meine Beine hoch gemacht. Das tat gar nicht soo sehr weh. Aber ich mag das nicht.“
„Das verstehe ich voll und ganz. Deine große Schwester hat das Fiebermessen im Popo auch nicht gemocht, wenn ihr… Wenn ihr neuer Papa… oder ihre neue Mama bei ihr im Popo gemessen haben. Aber heute ist das gar nicht mehr so sehr schlimm für die liebe Laura Estelle. Heute macht das ihre Mama… oder ihr Papa, wenn sie ganz doll krank geworden ist und Fieber gemessen bekommen muss. Dann legt sich die Laura hin und ihre Mama… oder ich machen ganz schnell das böse böse Fieber aus dem Popo von deiner Schwester raus. Das ist dann für die Laura Estelle gar nicht mehr so schlimm, wie wenn der Adoptivpapa von deiner Schwester… oder die Adoptivmama das bei deiner großen… bei der Laura Estelle machen müssen. Sie weint auch gar nicht. Nur ein bisschen gegen das Fieberthermometer in ihrem Pops hat sie gedrückt. Aber das wird sie auch noch verlernen.“

„Duuu… Duu, Papa? Warum hat denn die Laura eigentlich bei dem Fiebermessen am Popo gedrückt? Wollte sie nicht krank sein? Oder hat ihr das weh getan, wo die Mama von der Laura das Fieber aus dem lieben Pops raus gemacht hat? Wollte die Laura ganz schlimm krank bleiben?“, wollte Lilly Sophia von ihrem Vater neugierig wissen und der erfahrene Kinderarzt Markus Blankenburg nickte kurz, als er seiner Tochter sanft antwortete: „Ach, Lilly, meine kleine Prinzessin. Weißt du, deine große Schwester hatte zu Beginn der Untersuchung noch eine ganz ganz schlimme Angst vor dem Fiebermessen gehabt. Weil sie etwas schlimmes beim Fiebermessen erlebt hat. … Der Adoptivpapa von deiner großen Schwester hat der Laura immer auf den Popo gehauen, wenn sie sich nicht benommen hat und sich bei der Fieberkontrolle gewehrt hat. Und manchmal hat der Adoptivpapa… als deine Schwester noch ein kleines Mädchen war… eine schlimme Sache mit der Laura Estelle gemacht. … Und weil deine tapfere große Schwester noch immer so eine große Angst hatte, musste deine liebe Tante Lea das Fieberthermometer leider trotz der Tapferkeit von deiner… von deiner großen Schwester leider leider… zweimal in den Popo von Laura Estelle einführen. Weil die liebe und ganz tapfere Laura Estelle beim ersten Fiebermessen so sehr gegen das Fieberthermometer gedrückt hat, dass die Tante Lea das Thermometer zur Sicherheit, damit sich Laura nicht am Popo verletzt, wieder ganz vorsichtig und sanft aus dem Popsilöchlein von ihrem armen, kranken Baby heraus gezogen hatte…"

„Aber das kleine Baby von der Tante Lea ist doch noch im Bauch… Guck, die Tante Lea ist noch ganz dick…“, wusste die kleine Lilly Sophia und Ihr Vater erwiderte: „Aber deine große Schwester war doch auch einmal ein kleines Baby… von der Tante Lea. … Ich meinte doch deine große Schwester…“

„Aber… die Tante Lea war trotzdem böse… Sie hat bei der Laura Estelle ein böses Aua Aua im Popolein gemacht. Die… Die Laura hat geweint, Tante Lea… DU… DU HAST MEINER GROSSEN… MEINER GROSSEN SCHWESTER IN IHREM POPO GANZ DOLL WEH GETAN, TANTE LEA! DU BIST SOOO BÖSE ZU MEINER GROSSEN SCHWESTER! DU DARFST NICHT… DU DARFST JETZT NICHT MEHR BEI DER LAURA IM POPO FIEBER MESSEN, TANTE LEA! MACH DAS BITTE BITTE BITTE NICHT MEHR IM POPS BEI MEINER SCHWESTER!", schrie Lilly Sophia nun ganz plötzlich panisch ihre Stiefmutter an und Lea nickte zustimmend, als sie auf ihren Ex-Freund Markus zeigte und dabei erklärte: „Gut, Lilly Sophia. Dann misst also ab heute Abend dein Papi bei deiner großen Schwester… bei der lieben Laura Estelle das Fieber im Popolöchlein und ich als Lauras Mami halte deine große Schwester nur noch an ihren Beinen und am Bauch fest. … Weißt du, mein kleines Lilly Mäuschen… Das ist doch jetzt eine gute Idee..“
„NEIN! NICHT MESSEN! DIE LAURA HAT GANZ DOLL ANGST, WENN DER PAPA FIEBER MACHT! PAPA MACHT DANN DAS FIEBER IN DEN POPO VON DER LAURA REIN… Und dann muss meine große Schwester… meine große Schwester dann… ganz ganz schlimm und ganz doll weinen, weil ihr das Fieber im Popo doll weh tut. … Papa, du darfst nicht bei der… bei der Laura das Fieber in den Popo rein machen. Du musst das böse Fieber aus dem Popo raus holen und dann in den… in den Popo von meiner großen Schwester ein Zäpfchen schieben, damit kein böses Fieber mehr rein geht.“

„Na, dann… Dann hilft also deine Tante Lea ab heute Abend… ab heute Abend, wenn wir noch einmal ganz kurz und vorsichtig einmal rektal bei Laura Estelle das Fieber messen, nur deiner ganz lieben und artigen, großen Schwester beim Hochheben von den Beinen. Ist das denn so für dich in Ordnung, meine liebe Lilly Sophia? Dann mache ich das… das Fieberthermometer an; mache ein bisschen Salbe auf den Popo von der Laura Estelle und dann piekst euer lieber, gemeinsamer Papi das kleine Gerät ab jetzt nur noch selbst in den Popo von deiner großen Schwester, damit wir bei… bei deiner groooßen Schwester… bei der Laura Estelle das Fieber richtig messen können und das richtige Fieber von der Laura wissen."

„Warum tut meiner großen Schwester denn das Fieberthermometer im Popslöchlein so sehr weh, Tante Lea? Das ist doch eigentlich gar nicht so sehr schlimm, wenn eine Mama bei ihrem Baby im Popo das Fieber messen tut. … Wo die Mama bei mir gemessen hat, da hat das gar nicht weh getan… Weil die Mama nämlich das Fieberding da in dem Kittel von meinem Papa…“ Lilly deutete auf das Fieberthermometer, das neben Markus´ Kugelschreiber in seiner oberen Kitteltasche steckte, und fügte hinzu: „Meine Mama hat das Fieberding ganz vorsichtig in den Pops gesteckt, wenn ich krank bin."
„Weil… Ja, weil der Adoptivpapi und die Adoptivmama von Laura Estelle damals ganz böse zu deiner großen Schwester und zu der kleinen Tochter von Lauras Adoptivmama waren. Die beiden haben unsrer armen Laura Estelle immer beim Fiebermessen auf den Popo gehauen und dann gab es ganz ganz viele Tränen bei der großen Schwester von meinem kleinen Mädchen. … Und wenn dann deine große Schwester ein böses Fieber in ihrem Popo stecken hatte und das war zu schlimm für deine große Schwester, da gab es ganz schnell von der Adoptivmami ein Zäpfchen in den Pops. Das hat Laura Estelle noch mehr weh getan, weil es die böse Adoptivmutter immer mit einem kräftigen Schlag auf den Popo belohnt hat, dass deine große Schwester bei der Zäpfchengabe manchmal ganz doll gezappelt und geweint hat."

„Die Adoptivmami von meiner großen… von meiner großen Schwester war böse! … Hat denn der Papa von Laura auch ganz ganz doll weh getan?", wollte Lilly wissen und Markus nickte noch einmal bestätigend, bevor er erklärte: „Ja,  du lieber Schatz… Leider ja… Der… Weißt du, Lilly Sophia. Der Adoptivpapi von deiner großen Schwester hat unserer Laura Estelle etwas getan, was er niemals hätte tun dürfen… Du bist dafür noch zu klein, das richtig zu verstehen, aber der böse Adoptivpapa von Laura Estelle hat deiner großen Schwester an ihrem Popolöchlein noch viel mehr Aua Aua Aua gemacht, als nur das ganz schlimme Fieberthermometer in den Popo zu pieken. Das tat der Laura Estelle immer sehr sehr weh, wenn der Adoptivpapa zu deiner… zu deinem tapferen, großen Schwesterchen gegangen ist… Aber jetzt hab keine Angst, jetzt tut unserer Laura Estelle keiner mehr so sehr weh…"

„Doch, die Tante… Die Tante Doktor Lea tut der Laura Estelle ganz ganz doll schlimm weh am Popo. Meine arme große Schwester ist nämlich ganz traurig, wenn ihre Mama das Fieberthermometer in das Popoloch piekt… Duu? Papi? Muss die Laura Estelle auch ein ganz ganz doll böses und… und so schlimmes Zäpfchen in ihr krankes Popslein rein gepiekt bekommen, wenn sie ganz viel Fieber im Popolöchlein hat?"
„Manchmal vielleicht… Weißt du, deine große Schwester hat aber im Moment noch mehr Angst vor den Auas bei einer Spritze im Arm, als vor dem Zäpfchen im Popo… Aber sie muss noch kein Zäpfchen bekommen. Nur, wenn unsere Laura Estelle jetzt ein böses Fieber in ihrem Popo hätte und sie müsste sich dann auch noch vielleicht übergeben, dann gibt es auch für große Schwestern… oder für Mamas mit ganz viel Fieber ein Zäpfchen. Das ist dann zwar noch ein kleines bisschen größer, als bei dir oder der Maja… oder bei dem kleinen Baby von deiner soo lieben Laura Estelle. Aber ein Zäpfchen… eine große Schwester bekommt auch ein etwas stärkeres Zäpfchen, als eine kleine Lilly Sophia… Und das Zäpfchen tut deiner großen Schwester, wenn es der Papa macht, auch überhaupt gar nicht im Popo weh, versprochen… Es ist ein klitzekleiner Pieks in den tapferen Pops von deiner großen Schwester und dann ist schon wieder alles vorbei und Laura hat es hinter sich…"

„Du darfst der… der Laura Estelle aber kein Zäpfchen in das Popolöchlein schieben, wenn es ihr so sehr weh tut. Es ist nämlich ganz ganz doll schlimm, wenn meine große Schwester ein schlimmes Aua in den Popo bekommen muss und sie kann nicht weglaufen… Duu? Papi? Tante Lea? Darf ich denn bei meiner großen Schwester auch mal bitte bitte bitte das Fieber im Popsloch messen? Ich möchte nämlich auch bald eine Frau Doktor werden. Für die Mamas, die ein Baby bekommen…"

„Ach, du möchtest Frauenärztin werden?“ „Nein, ich will ein Mamadoktor werden. Für die Mamas, die ein Baby haben. … Oder für die Babys… Wie es mein Papa ist… Duuu, Tante Lea? Darf ich… Darf ich mal das Baby in deinem Bauch fühlen?“ „Wenn du das Baby fühlen kannst und weißt, wo die beiden Kleinen momentan in meinem Bauch sind. Dann darfst du natürlich einmal fühlen. … Ich zeige dir das einmal.“
Vorsichtig nahm Lea die Hand von Lilly Sophia in ihre Hand und zeigte dem fünfjährigen Mädchen vorsichtig, wo gerade ihre beiden Zwillinge waren.
„Hier… Hier ist das eine Baby… Und hier hinten… Schau, hier hinten ist das zweite Baby… Das merkt man in ein paar Wochen noch besser.“, wusste Lea und seufzte kurz, als Markus lächelnd erwiderte: „Ah, du willst also jetzt wirklich Menschenärztin werden… Das ist aber wirklich sehr interessant. Wolltest du nicht bis vor kurzem noch Tierärztin werden? Und davor war es doch schon einmal Kinderärztin? … Und war nicht auch mal Prinzessin oder Sanitäterin dein Wunschberuf? Oder Pilotin?"
Review schreiben