Guidance { AU }

OneshotRomanze / P12 Slash
Mercy Moira
15.04.2018
15.04.2018
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Moin!

Kurze Info bevor ihr weiter lest:
Zu diesem Pairing gibt es hier noch keine FanFic, zumindest habe ich keine gefunden :D
Also bin ich die erste und warne schon mal vor: Girl/Girl
Wer sowas nicht mag, soll es nicht lesen. Ich möchte bitte keine Reviews mit irgendwelchen dummen Aussagen ^^
Wenn es euch nicht passt, lest eine andere FanFic.

Und noch etwas: Diese OneShot ist eine AU, genaueres erfahrt ihr beim lesen!

So an die die weiter lesen: Viel Spaß dabei!


P.S: Rechtschreibfehler nerfe ich dann selber, danke!





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'' Komm schon, Angela! '' Genji, zu meinem Leidwesen mein bester Freund, versuchte mich schon seit einer guten Stunde auf andere Gedanken zu bringen. '' Wir bestellen uns jetzt eine Pizza und gucken einen Film '' beschloss er dann einfach und erhob sich von dem Sofa. Ich seufzte kläglich und sah zu ihm, '' Ich habe aber kein Hunger auf Pizza '' jammerte ich. '' Aber du musst langsam mal was essen '' und so mit war die Sache für ihn besprochen und verschwand in der Küche.
'' Du kannst ja schon mal den Fernseher an machen! '' rief er und ich hörte wie er eine Nummer wählte.

Erschöpft lehnte ich mich nach vorne und griff nach der Fernbedienung und drückte auf den roten Knopf. Nach ein paar Sekunden zauberte sich ein Bild auf den gerade noch dunkeln Bildschirm.

Genji kam zufrieden und mit einem fetten lächeln zurück ins Wohnzimmer. Er ließ sich wieder neben mich fallen und schaltete durch alle Sender. Zu meinem bedauern liefen nur Liebesfilme, ich glaube immer mehr das mein Leben mich hasste.
Erst verliebe ich mich in jemand aus meiner Uni, und dann noch sowas. So wirklich kam ich nicht damit klar, immerhin war ich immer der felsenfesten Meinung gewesen das ich auf Männer stehe, aber sie, sie war perfekt. Sie ist soweit ich weiß zwei Studiengänge über mir, mehr weiß ich leider nicht. Ach und ihren Namen, Moira. Ich seufzte hörbar als ich an sie dachte.

'' Genji was mach ich nur '' ich lehnte mein Kopf an seine Schulter. '' Morgen sehe ich sie bestimmt wieder .. '' ich schloss meine Augen. Irgendwie war mir nach heulen zumute. '' Lass den Kopf nicht hängen '' sagte er und legte seinen Arm um meine Schultern. '' Wenn du sie Morgen wieder in der Bibliothek siehst, sprichst du sie einfach an '' sagte er. Ich sah zu ihm hoch, er stellte sich das so einfach vor. Doch ich war mir sicher, wenn ich vor ihr stehe bekomme ich kein einziges Wort raus.
Als es an Tür klingelte, sprang Genji auf und eilte zur Wohnungstür. Er nahm die Pizza entgegen und kam mit einem großem Paket ins Wohnzimmer. '' Jetzt essen wir erst mal '' verkündete er und nahm wieder platz.








Am nächsten Morgen weckte mich das klingeln meines Weckers. Ich setzte mich auf und streckte mich einmal.  Genji hatte mir gestern noch einmal richtig ins Gewissen geredet. '' Ich schaffe das, heute spreche ich sie an '' dies nahm ich mir vor und schwang die Beine über die Bettkante.
Ich sprang schnell in die Dusche und schlüpfte dann in meine schönsten Sachen. Meine Haare föhnte mich mir und versuchte halbwegs ordentlich zusammen zubinden. Ich betrachtete mich noch einmal im Spiegel. '' Du schaffst das Angela '' sprach ich zu mir selbst um mehr Mut zusammeln.



Auf dem Weg zur Schule traf ich auf Hanzo und Jesse, die beiden sind dieses Jahr schon fünf Jahre zusammen. '' Was ist los? Du siehst so .. '' Jesse suchte nach dem richtigen Wort, '' Sie will heute mit Moira reden '' brabbelte Hanzo  einfach so raus. Jesse sah mich schon fast so an als würde ein Geist vor ihm stehen. Ich verdrehte die Augen, '' Jetzt guck nicht so '' meinte ich dann etwas verlegen und war plötzlich nicht mehr so mutig. '' Ach lass den Idioten, du schaffst das '' sprach Hanzo und legte seine Hand auf meine Schulter.




Schon als wir die Uni betraten, sah ich sie. Sie parkte gerade ihr Auto und stieg dann aus. Sie sah eher wie ein Professor aus, nicht wie eine die noch mitten im Studium steckt.
Sie trug wie immer die Haare nach hinten gegelt, dazu eine Sonnenbrille. Ihre Kleidung glich eher der eines Mannes, es war eine schwarze Hose. Dazu noch ein schwarzes Hemd mit einer Krawatte dazu, sie kam immer so zur Uni. Abgerundet wurde das durch ihre, zu meiner Verwunderung, heute mal eher sportlichen Schuhe.
Sie nahm ihre Tasche aus dem Kofferraum und betrat dann das Gelände der Uni.

Sie lief an uns vorbei und schenkte mir ein kleines lächeln. Schüchtern erwiderte ich das lächeln.
Sie verschwand in dem Gebäude. '' Sie hat mich angelächelt .. '' total geplättet davon ließ ich mich auf die Bank sinken.
'' Sie kommt zurück .. genau zu uns '' berichtete Jesse. Schnell stand ich wieder auf, zupfte meine Kleidung zu recht und sah zu ihr. Sie nahm ihre Sonnenbrille ab, '' Du bist .. Angela? '' fragte sie. Ich hörte zum ersten mal ihre Stimme. Ich konnte nur hastig nicken. '' Gut, wir haben zusammen .. Chemie '' sie sah kurz auf den Zettel. Sie hob ihren blick wieder und musterte mich kurz. '' Möchtest du dann neben mir sitzen? '' bei dieser Frage wurde mir plötzlich warm. '' G-gerne '' stotterte ich leise und sah verlegen zu Boden. '' Gut, dann kann ich noch eine Rauchen '' sprach sie und setzte sich auf die Bank. Sie zog eine Zigarette aus der Brusttasche des Hemdes. Das Feuerzeug zauberte sie aus der Hosentasche. Sie steckte sie Zigarette in den Mund und zündete diese an. Wie gefesselt ah ich ihr dabei zu. Die Sonnenbrille steckte in den immer perfekten Haaren. '' Du kannst dich ruhig hinsetzen '' meinte sie im ruhigen Ton. Unsicher sah ich zu Jesse und Hanzo, '' Ich glaube .. wir müssen los '' Jesse sah ratlos zu Hanzo, '' Ja genau .. man sieht sich '' und somit ließen die beiden mich alleine. Das meinte ich eigentlich nicht aber ich wurde etwas ruhiger.
Ich nahm neben ihr platz. Sie roch verdammt gut, wenn ich jetzt alleine wäre, würde ich fast anfangen zu sabbern.

'' Darf ich fragen wie alt du bist? '' sie brach die kurze Stille. '' Ich ... ich bin 23 '' sagte ich leise, sie lächelte und zog noch einmal an ihrer Zigarette. '' Und du? '' unsicher sah ich sie an. '' 29 '' sagte sie knapp und drückte die Zigarette auf dem Boden aus. Den Stummel schmiss sie in den Mülleimer neben uns.
'' Komm '' sagte sie nur und steckte ihre Hände in die Hosentasche. Schnell sprang ich auf und tapste hinter ihr her.

Wir saßen in der vorletzten Reihe. Ich konnte mich aber kaum konzentrieren. Immer wieder sah ich zu ihr wie sie irgendwas auf ihren Laptop tippte. Da sie zwei Semester über mir war, war es für sie nur eine Wiederholung. '' Angela, du solltest mit schreiben '' ihre Stimme ließ mich zusammen zucken.
'' Ich .. kann mich heute nicht konzentrieren '' gab ich zu und bettete meinem Kopf auf der Tischplatte. Ich schielte zu ihr nach oben, sie lächelte. '' Ich kann dir ein Angebot machen '' ich klappte ihren Laptop nach unten. '' Ich kann dir heute Nachmittag meinen Hefter vorbei bringen und schreibst es dir einfach ab '' sagte sie. Ich hob meinem Kopf etwas, '' Das wäre .. super '' erleichtert atmete ich aus. '' Dann nehme ich dich nachher mit '' beschloss sie einfach und sah wieder nach vorne. Schlagartig wurde mir wieder warm und ich wünschte ich könnte los schreien. Heute war auf jeden Fall mein Glückstag!


Ein glück hatte ich heute nur zwei weitere Vorlesungen. Kurz nach 14 Uhr stand ich auf dem Hof vor der Uni. '' Und? '' ich zuckte zusammen, Genji stand hinter mir. '' Ich fahre mit zu ihr '' erzählte ich ihm stolz. Er klatschte in die Hände. '' Ich bin erstaunt '' er lachte kurz.
Er wartete noch mit mir bis Moira kam. Wir verabschiedeten uns und ich lief gemeinsam mit ihr zu ihrem Auto. Es war ein älterer Audi, in Schwarz natürlich. Er sah ziemlich gepflegt aus. '' Du kannst einsteigen '' teilte sie mir mit ehe sie die Fahrertür öffnete und sich in den Sitz fallen ließ. Schnell ging ich um das Auto und zog die Beifahrertür auf. Ich setzte mich hin und sah mich kurz um. Selbst das Auto roch nach ihr. Ich zog die Tür ran und schnallte mich an.
Sie startete den Motor und schnallte sich ebenfalls an. '' Stört dich Musik? '' fragte sie, ich schüttelte mit dem Kopf. '' Gut '' sie lächelte und drehte das Radio voll auf. Ich zuckte etwas zusammen, die Musik klang gar nicht so nach ihr ( https://www.youtube.com/watch?v=UIij2j8uEW8  ). Sie machte beide Fenster nach unten und fuhr dann los.

Sie legte einen Arm auf die Stelle an dem eigentlich das Fenster war. Ich lehnte mich zurück und sah aus dem Fenster. Der erfischende Wind tat gut. Ich schloss die Augen.
Ich merkte wie das Auto langsamer wurde. Ich öffnete nur ein Auge und sah das wir an einer Ampel standen.
'' Wir müssen etwas Autobahn fahren, ich wohn zwei Städte weiter, ich hoffe es stört dich nicht '' teilte sie mir mit und fuhr weiter. '' Wenn du nicht so schnell fährst '' sagte ich leise. '' Geht bei dem hier schlecht, aber ich versuch es '' sie lächelte wieder und sah kurz zu mir. '' Wenn nicht kannst du meine Hand halten '' fügte sie noch hinzu. Mit rotem Gesicht sah ich zu ihr. '' Damit ich nicht höher Schalte '' nun grinste sie. Peinlich, dachte ich mir nur und sank etwas mehr in den Sitz.

Nach dem wir durch die halbe Stadt gefahren sind, war die Autobahn kurz vor uns. Sie machte durch einen Knopfdruck die Fenster wieder nach oben und bog ab. Sie fuhr recht schnell die Auffahrt hoch und bog ein. Sie überholte das Auto vor sich, schaltete in den fünften Gang und hielt mir dann ihre Hand hin.
Vorsichtig legte ich meine Hand in ihre. Sie hatte warme Hände und sie waren weich. Ich lächelte und legte unsre Hände auf meinem Bein ab.




Leider musste ich ihre Hand wieder los lasen als wir von der Autobahn nach unten fuhren. Aufgeregt sah ich aus dem Fenster.
Wir mussten noch etwas Landstraße fahren eh sich langsam eine Stadt um uns zeigte.
'' Gab es ihr keine Uni? '' fragte ich sie dann. '' Doch, aber die wollten mich nicht '' sagte sie und sah kurz zu mir. Mein glück, war mein einziger Gedanke.

Als wir bei ihr ankamen, kam ich aus dem staunen nicht mehr raus. Sie wohnte in einem kleinen Haus. '' Wohnst du dort alleine? '' fragte ich als sie einparkte. '' Ich habe hier mal mit meiner Ex-Freundin gewohnt '' erklärte sie mir, '' Aber sie hat es dann doch bevorzugt einen Mann an ihrer Seite zu haben, seitdem wohne ich hier alleine '' sie schnallte sich ab und stieg dann aus. Ich tat es ihr gleich, leise ließ ich die Autotür ins Schloss fallen.

Gemeinsam liefen wir zu dem kleinen Haus, ich wartete als sie die Tür auf schloss. Als ich das Haus betrat war ich überrascht, es wirkte von außen recht klein, aber von ihnen sah es verdammt groß aus. '' Das ist doch alleine voll öde hier '' sagte ich lachend. '' Du sagst es '' sie lächelte nur zog ihre Schuhe aus. Die Sonnenbrille legte sie auf die kleine Kommode. '' Zieh bitte deine Schuhe aus '' meinte sie nur bevor sie in die Küche ging. Schnell zwängte ich mich aus den Schuhen. Ich folgte ihr. '' Möchtest du einen Kaffee? '' sie sah mich fragend an. '' Klar, Kaffee geht immer '' antwortete ich ihr. '' Dann setz dich '' sagte sie darauf.
Ich nahm an dem Esstisch platz an dem nur zwei Stühle standen. Sie stellte die zwei Tassen unter den Vollautomaten und drückte auf einen Knopf. '' Ich gehe schnell den Hefter holen '' teilte sie mir mit und verschwand dann. Ich hörte wie sie die Treppe nach oben ging.

Ich konnte es immer noch nicht fassen, ich saß tatsächlich bei ihr zuhause. Ich lehnte mich zurück und sah zu dem Vollautomaten.
Kurze Zeit später hörte ich erneut Schritt und ein Hefter wurde mir unter die Augen gelegt. '' Da dürfte alles drin stehen '' sagte sie und nahm die beiden Tassen. Sie stellte eine zu mir, die andere behielt sie in der Hand und nahm platz. '' Danke '' ich lächelte und sah zu mir.
Sie lächelte wieder und trank einen schluck Kaffee.

'' Soll ich dann den Zug nachhause nehmen? '' fragte ich und wirkte sofort unsicher als ihr Blick hochschnellte. '' Sehen wir es so, ich habe dich mit genommen um mal einen Abend nicht alleine hier rum zu sitzen. Du kannst gerne hier schlafen '' sagte sie mit ihrer ruhigen Stimme.





Während Moira mir gerade etwas zum schlafen raus suchst, schreibe ich Genji alles was heute passiert ist. Er meinte nur ich soll mich an sie ran machen, ich verdrehte dabei nur die Augen.

'' Das dürfte dir passen '' Moira hielt mir das Tshirt an den Oberkörper, '' Danke '' ich nahm es ihr ab. '' Du kannst dich im Bad umziehen '' sprach sie und knöpfte selber ihr Hemd auf, sofort sah ich weg.
Ich verschwand schnell im Bad und zog mich dort um. Meine Sachen legte ich zusammen ehe Moira einfach ins Bad kommt und sie mir abnimmt. Sie hatte nun ein Top und eine kurze Hose an.
'' Du hättest ruhig anklopfen können '' nuschelte ich verlegen. '' Warum? Du warst doch schon fertig mit dem umziehen und wenn .. ich bin doch eine Frau '' damit war die Sache für sie geklärt.

Um den Tag perfekt zusammen, lag ich oder eher saß ich in ihrem Bett.
Sie las ein Buch und ich beobachtete sie dabei.
'' Bin ich so schön? '' ertappte wand ich schnell meinen Blick ab. '' Bist du .. '' sagte ich leise und hoffte sie hat es nicht gehört. Sie schlug ihr Buch zu und legte es auf den Nachtschrank. '' Kann ich nur zurück geben '' sagte sie dann und lächelte. Ihr Augen musterten mich wieder.
Sie lehnte sich zu mir und küsste mich kurz und sanft auf die Wange. Doch ich drehte meinen Kopf schnell um und küsste sie richtig.

















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