Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Mercy

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16
15.04.2018
16.02.2019
30
27.198
5
Alle Kapitel
21 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
15.04.2018 707
 
Hallo ihr Lieben:). Nach Sunrise Avenue ist jetzt also Shawn fällig;).

Dieses Mal kein Drama, sondern eher etwas leichtes, lustiges und vielleicht später romantisches... Ich hoffe, ihr habt Spaß beim Lesen und überseht kleine Rechtschreibfehler (bin beim Schreiben so in Rage, dass ich diese oft nicht bemerke). Freu mich natürlich immerüber etwas Feedback (positiv UND negativ).


Ich würde sagen: Bühne frei für Shawn, Zoey und den Rest :)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Kapitel 1: Zoey- Berlin

Gott war ich aufgeregt… Ich hatte es geschafft, ich hatte meinen Ausbildungsplatz bei einem großen Konzertveranstalter hier in Berlin bekommen. Ein Traum wurde wahr! Heute war mein dritter Tag und ich sollte das erste Mal Künstlerkontakt haben. Wer es wohl sein würde?
Ich hatte meinen Tag normal begonnen und sollte für eine Kollegin Unterlagen aus dem dritten Stock des Gebäudes von der Geschäftsleitung abholen. Da es dringend war, legte ich einen Gang zu und achtete nicht mehr auf das, was um mich herum passierte und schoss um die Ecke. Natürlich musste ich ausgerechnet jetzt in jemanden reinlaufen- jemand deutlich größeren und kräftigeren. Super! Als ich aufsah, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Vor mir stand nicht irgendwer. Nein, vor mir stand ein junger Kanadier, groß, dunkle leicht gelockte Haare, sportlich muskulöse Figur, unglaublich schönes Lächeln. Dieser Kerl war kein geringerer als der 19-jährige Shawn Mendes! Oh fuck… „Oh, I’m so sorry“, war alles, was er mit einem verlegenen Lächeln hervorbrachte. Ich war so perplex, dass ich nur ein „Kein Problem“ hervorbrachte, bis mir auffiel, dass er kein Deutsch verstand, also setzte ich auf Englisch neu an. „Kann ich irgendwas für dich tun, du siehst so fragend aus?“. Eigentlich hatte ich jetzt keine Zeit, die Auskunft zu spielen, aber sah echt etwas verloren aus. „Naja, ich bin viel zu früh dran. Mein Manager, dieser Idiot, hat mir nicht gesagt, dass unser Termin verschoben wurde.“ Dies sagte er allerdings nicht böse, sondern eher etwas schmunzelnd. „Mir wurde gesagt, dass es hier tolle Cafés geben soll, aber da ich mich in Berlin nicht auskenne, hab ich keine Ahnung, wo ich hingehen kann. Also suche ich momentan nach einer Begleitung. Wie sieht‘s aus?“  Dieses Zwinkern von ihm… Diese indirekte Aufforderung war jetzt nicht ernstgemeint oder?!? Dies schien er zu merken. „Sorry, war jetzt vielleicht etwas vorschnell. Ich hoffe doch, dass man auch hier in Berlin weiß, wer ich bin.“ Auch dies sagte er so charmant, dass ich über seinen gewollt arroganten Ton lachen musste. „Nein, Berlin ist immer etwas hinterher. Wie heißt du- Otto, Peter, Franz?“ Jetzt war er es, der lachen musste. „Oh man, ich sollte öfter mit Berliner Mädels abhängen. Nein, ich bin Shawn- Shawn Mendes, 19 Jahre alt, aus Kanada. Ich bin Musiker und bin hier, um die restlichen Vorbereitungen für meine nächste Tour, „Mercy“, zu besprechen. Jetzt bist du dran. Wie unhöflich von mir…“ Wieder musste ich grinsen. „Ich bin Zoey Lindström, gerade 18 geworden, komme ursprünglich aus Köln, mache aber jetzt hier in Berlin eine Ausbildung als Veranstaltungskauffrau. Ich hab im Sommer mein Abi gemacht und ja… mag Musik- sonst würde ich wohl kaum hier arbeiten wollen.“ Er wollte gerade ansetzten, als mein Firmenhandy klingelte. „Zoey, wo bleibst du? Und wo bleiben die Unterlagen? Herr Saukkonen will nicht ewig warten, bis er eine Antwort erhält. Schwupps, hat er sich ein anderes Unternehmen gesucht. Du weißt, dass das ein riesen Auftrag wäre…“ „Ja, bin schon unterwegs, Tanja.“ „Das hoffe ich für dich.“ Genervt legte ich auf. „Sieht  aus, als würde die Arbeit rufen, man sieht sich später vielleicht nochmal…“ Ich war etwas angepisst, denn gerne hätte ich mit Shawn noch ein paar Worte gewechselt- er machte einen sehr sympathischen Eindruck. „Ja und unser Kaffee?“, fragte er gespielt verzweifelt.  „Ok, pass auf- ich hab in ca. 30 Minuten Mittagspause. Geh runter in den 2. Stock. Da findest du ziemlich offensichtlich eine Sitzecke. Ich hol dich dann ab.“ Er grinste wie ein kleiner Junge, der ein Spielzeugauto geschenkt bekam. Erneut musste ich lächeln. Kopfschüttelnd ging ich nun endlich zur Geschäftsleitung und brachte Tanja die ersehnten Unterlagen. Glücklicherweise konnte sie den Auftrag tatsächlich an Land ziehen. Später nach meiner Mittagspause sollte dann der Künstler kommen, den ich bespaßen sollte. Nun hatte ich aber erstmal Pause und einen Shawn, der mich bereits erwartete.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast