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Liebe auf Umwegen

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Asato Ichijo Kaname Kuran OC (Own Character) Takuma Ichijo Yuki Cross Zero Kiryu
14.04.2018
22.06.2021
48
52.958
6
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14.04.2018 706
 
Luna

Mein Name ist Luna Misuke, ich bin 21 Jahre und ab heute die neue Biolehrerin der Night Class und der Day Class, an der Cross Akademie. Einst war ich eine Vampirjägerin und liebte einen Reinblütigen Vampir namens Keisuke. Nach einem Angriff kam er ums Leben. Ich entkam dem Anschlag nur knapp. Seither kann ich mich nur noch an Bruchstücke unserer gemeinsamen Zeit erinnern. Nachdem ich ihn verloren hatte, wollte ich keine Jägerin mehr sein. Der Verband versuchte alles um mich umzustimmen, doch meine Entscheidung ließ sich nicht ändern. Rektor Cross kannte mich von klein auf und bot mir seine Hilfe an, in dem er mich als Lehrerin einstellte. Eigentlich wollte ich keinen Kontakt mehr zu Vampiren haben, doch der Rektor meinte das ich niemals einen kompletten Cut machen könnte. Also willigte ich ein.

Gerade angekommen klopfte ich am Büro des Rektors. „Luna, wie schön das du schon hier bist.“
„Rektor Cross, schön Sie wiederzusehen.“, begrüßte ich ihn. „Ich habe mein Gästezimmer bereits für dich vorbereitet. Komm, lass mich dich hinbringen und anschließend bei mir zu Mittag essen. Zero und Yuki stelle ich dir später vor. Wobei du Zero ja schon kennst.“

Der Rektor brachte mich in mein Zimmer. „Richte dich ein wie auch immer du es magst. Ich will schließlich das du dich hier wohlfühlst.“
„Danke, Herr Rektor.“
Er führte mich in die Küche und begann etwas vorzubereiten. „Ab Morgen wirst du die Day Class und die Night Class unterrichten. Ich würde dir heute Abend gern den Hausvorstand der Night Class Kaname Kuran vorstellen.“
Meine Augen weiteten sich. „Kuran? Der Reinblüter Kuran?“, fragte ich nach.
„Ah, du kennst ihn?“
„Nur vom hören sagen, nicht persönlich.“
Unweigerlich musste ich an Keisuke denken, was dem Rektor nicht verborgen blieb. „Du denkst an ihn, nicht wahr?“, fragte er ruhig.
„Ich weiß nicht mehr viel, aber meine Gefühle für Keisuke habe ich nie vergessen.“
„Es wird besser, du wirst schon sehen.“
„Vier Jahre sind vergangen, ich glaube nicht das es besser werden kann.“
„Doch, du wirst dich sicher irgendwann wieder neu verlieben.“
Der Rektor war ein unverbesserlicher Optimist. Ich sagte einfach nichts mehr dazu.
Nach dem Mittag richtete ich mich ein und wartete bis zum Abend.

Skyla

Mein Name ist Skyla Suraku, ich bin 18 Jahre jung und gehe seit heute auf die Cross Akademie, in die Day Class. Doch ich bin nicht nur Schülerin sondern auch Vampirjäger. Nachdem ich von meinen Eltern vor dem Tor abgesetzt wurde verabschiedete ich mich kurz von ihnen. Mit meinen Koffern im Schlepptau machte ich mich auf den Weg. Natürlich wusste ich nicht was mich erwarten würde, aber dennoch überprüfte ich noch einmal meine Reisetasche, in der ich mein Schwert sicher und unverletzlich verstaut hatte. Meine einklappbare Klingenlanze hatte ich sicher in einer Schlaufe um meinen Oberschenkel verstaut. Meine Waffen waren Erbgut meiner Großeltern, welche in einer großen Schlacht ihr Leben gaben um die Familie Kiryu zu schützen. Kurz nachdem ich das Tor passiert hatte traf ich auch gleich auf einen meiner Kindheitsfreunde, Zero. Seine Eltern wurden von einem Vampir hinterlistig angegriffen und getötet. Was aus seinen Bruder wurde weiß ich nicht. Er spricht nicht gerne über ihn. Kurz danach kam er zu Rektor Cross in Pflege. Dennoch hielten wir Jahrelang Kontakt.
„Es freut mich dich wieder zusehen, Zero.“, sagte ich mit einen warmen Lächeln auf den Lippen.
„Mich ebenfalls, Skyla. Komm ich bring dich zum Rektor.“, sagte er leicht mürrisch und führte mich dann über das Schulgelände zum Hauptgebäude. Nach kurzem Klopfen traten wir ein und mir wurde alles über die Schule und Schulzeiten erklärt. Ebenso wurde ich gleich zu einer dritten Vertrauensschülerin, weil der Rektor mich sehr gut kannte, aus dem Verband. Nachdem alles Formelle geklärt war brachte mich Zero noch zu meinem Zimmer. Ich gab ihm noch schnell ein Küsschen links und rechts auf die Wange und verabschiedete mich von ihm. Ich musste erst am nächsten Tag zum Unterricht, aber dennoch sollte ich gleich am Abend den Klassenwechsel beiwohnen. Schnell richtete ich mich etwas wohnlich in meinem Zimmer ein. Mein Schwert stellte ich in einer Ecke ab, doch meine Klingenlanze behielt ich bei mir. Nachdem ich in meine Uniform geschlüpft war holte mich dann auch gleich am Abend Zero ab und wir machten uns auf den Weg zum Klassenwechsel.
 
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