Wings

GeschichteMystery, Romanze / P16
Michi Beck Samu Haber Smudo Yvonne Catterfeld
14.04.2018
06.05.2018
9
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Dieses Kapitel
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Hey
Eine neue Geschichte von mir. Wie immer etwas "unnormales" da ich irgendwie nicht so der Mensch bin für "normale" Geschichten. ^^ Ich hoffe euch gefällt das erste Kapitel und freue mich auf eure Reviews.

Beste Grüße Alphawolf7





Kapitel 1

Die Nacht war kalt, doch der dunkle Himmel war Sternenklar und ein Vollmond schien hell auf die Stadt Berlin. Keine Autos waren unterwegs, doch Yvonne lief durch die Straßen, um ein wenig Luft zu schnappen. Nachdem die Blindauditions beendet waren hatten sie nun ein paar Wochen frei, bis es mit den Battles losging. Sie hatte gute Kandidaten, doch auch Samu, die beiden Fantas Michi und Smudo und Andreas hatten gute Kandidaten abbekommen. Sie durfte die anderen nicht unterschätzen. Die Sängerin versank in ihre Gedanken und lief einfach weiter, während die Straßen immer leerer wurden und sich kaum noch Menschen aufhielten.
Wenig später kamen vier Männer um die Ecke auf die sie zulief. Als sie näher kamen, sah Yvonne, dass die Männer nicht viel älter waren als sie. Sie blödelten herum, lachten laut, anscheinend hatten sie zu viel getrunken. Yvonne wich so weit wie möglich an den Rand des Bürgersteiges aus, um ihnen Platz zu lassen, ging schneller und blickte an ihnen vorbei auf die Kreuzung.
„Hey, wie geht’s Süße?“, rief einer von ihnen im Vorbeigehen.
Automatisch schaute sie auf. Zwei von ihnen waren stehen geblieben, die beiden anderen wurden langsamer. Am nächsten von ihr stand ein großer, schwarzhaariger Mann, sie schätzte ihn Mitte dreißig, anscheinend war er es gewesen, der sie angesprochen hatte. Er trug eine weiße Jacke über einem schmutzigen T-Shirt das nach Alkohol und erbrochenem roch, dazu eine dunkel blaue Jeans und Schuhe. Er machte eine Bewegung auf sie zu, bevor er jedoch irgendetwas tun konnte, ging die Sängerin eilig auf die Ecke zu. Sie hörte, wie sie hinter ihr in schallendes Gelächter ausbrachen.
„Hey, warte doch mal! Wieso denn so schüchtern!?“, rief ihr einer hinter her, doch sie hörte nicht auf sie und bog mit einem Seufzen um die Ecke. Aus der Entfernung hörte sie noch immer ihr Lachen.
Sie befand sich auf einem Gehweg, der an der Rückseite von düster aussehenden Lagerhäusern vorbeiführten. Ein eisiger Wind wehte und Yvonne schlang ihre Arme um ihren Körper, sie hatte vergessen eine wärmere Jacke anzuziehen. Auf einmal verdüsterte es sich noch mehr, weswegen sie nach oben zum Himmel schaute und eine Wolke sah, die sich vor den Vollmond geschoben hatte.
Plötzlich blieb sie wie angewurzelt stehen, denn in sieben oder acht Metern Entfernung folgten Yvonne lautlos zwei Männer. Sie gehörten zu der Gruppe, der sie vor der Ecke begegnet war, dass konnte sie sehen, doch der Schwarzhaarige, der sie vorhin angesprochen hatte, war nicht dabei. Yvonne drehte sich um und lief schneller. Ein kalter Schauer durchfuhr ihr Körper.
Die Sängerin erreichte die Seitenstraße, bog hinein, Sackgasse. Schnell drehte sie sich um, überquerte die Gasse und lief weiter die Straße entlang. Yvonne lief weiter und konzentrierte sich auf den Weg vor ihr.
Ein kleines Stück vor Yvonne war die Straßenecke und sie behielt ihr Tempo bei, und die Männer in ihrem Rücken fielen mit jedem Schritt etwas weiter zurück. Mit einem erleichterten Seufzen bog sie um die Ecke und blieb erneut wie angewurzelt stehen.
Denn vor ihr, etwas auf halbem Weg zur nächsten Seitenstraße, standen die beiden anderen Männer. Straßenlaternen erhellten den Weg, keine Autos oder Menschen waren zusehen, nur die beiden Männer. Sie lehnten an der Wand des Gebäudes auf ihrer Straßenseite und sahen mit einem hämischen Grinsen zu ihr.
Yvonne wandte sich ab und rannte auf die andere Straßenseite. Die Schritte hinter ihr wurden lauter.
„Da seit ihr ja!“ Die Stimme des dunkelhaarigen Mannes ließ die Sängerin zusammenfahren.
„Wir haben uns ein wenig verlaufen“, rief jemand hinter ihr, was sie erneut zusammenzucken ließ. Yvonne schluckte, Angst und Panik machten sich in ihrem Körper breit.
Der Mann löste sich von der Wand und kam langsam über die Straße. Yvonne erstarrte.
„Bleib wo du bist“, warnte sie ihn mit piepsiger Stimme.
„Ach Süße - sei doch nicht so“, rief er und hinter ihr ertönte wieder das Gelächter. „Wir wollen nur ein bisschen Spaß mit dir haben.“
Der Mann näherte sich Yvonne und sie stand wie gelähmt da, konnte sich nicht bewegen. Ihre Beine zitterten.
Urplötzlich schoss ein gleißend heller Strahl zwischen Yvonne und dem Mann hinunter. Erschrocken stolperte der Mann zurück und die Sängerin presste sich gegen die Wand. Als der helle Strahl verschwunden war hockte jemand vor Yvonne auf der Straße der sich langsam wieder erhob. Sie starrte mit weit geöffneten Augen auf die Person und als diese Person sprach lief es ihr kalt den Rücken runter.
„Die Zeit ist gekommen um euch in die Hölle zu schicken!“
Er trug eine schwarze Kapuzen Jacke, darunter ein weißes T-Shirt sowie eine schwarze Hose und schwarze Chucks.
Der Mann streckte beide Arme zur Seite aus und wie aus dem Nichts erschienen zwei gebogene Klingen, die etwas kleiner waren als normale Schwerter.
„Nein! Das kann nicht sein!“, rief einer der vier Männer.
Ihm war die Angst aufs Gesicht geschrieben, dass konnte Yvonne sehen. Doch wovon sprach er? Was konnte nicht sein? Plötzlich schlängelte sich schwarzer Rauch, die Flammen ähnelten, um die zwei Schwerter.
„Bitte nicht! Bitte gib uns eine zweite Chance!“, rief der dunkelhaarige Mann voller Angst.
„Ich gebe keine zweiten Chancen!“, antwortete der Mann.
Er schwang seine beiden Schwerter, woraufhin der schwarze Rauch sich in Klingen verwandelte und auf die vier Männer zuschoss. Sie wollten entkommen, doch als der Rauch sie berührte schrieen sie vor Schmerz. Dann waren die vier Männer nur noch ein Häufchen Asche.
Yvonne starrte mit geweiteten Augen in die Richtung und dann schaute sie auf die Person, die immer noch mit dem Rücken zu ihr stand. Sie schluckte ängstlich, ihr Atem ging hektisch. Würde er sie nun ebenfalls töten?
Langsam drehte sich der Mann zu ihr um. Yvonne wollte sein Gesicht sehen, doch plötzlich wurde sie schläfrig und Dunkelheit umfing sie…
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