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Irrfahrt

von Tilajasar
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
Electra Greaseball Rusty
14.04.2018
17.06.2018
22
39.284
5
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14.04.2018 555
 
Hallöchen, dies ist eine Fortsetzung zu der Geschichte „Zwei Welten“. Für all die, die sie nicht gelesen oder den Inhalt vergessen haben, hier eine

Zusammenfassung der Geschichte „Zwei Welten“

Drei Loks kommen nach Victoria. Aber es sind nicht irgendwelche Loks. Rusty, Greaseball und Electra sind, ebenso wie alle anderen Bahnhofsbewohner völlig überrascht, dass es sich bei den Gästen um ihre exakten Ebenbilder handelt. Aber auch wenn sie äußerlich identisch sind, scheinen sie sich doch vom Wesen her zu unterscheiden. Die fremde Rusty-Lok, die sich um Verwechslungen vorzubeugen, Ferro nennt, ist wesentlich selbstbewusster als Rusty selbst, was Pearl nicht ganz unbeeindruckt lässt. Die fremde Diesellok, die für sich den Namen Turbo gewählt hat, ist rücksichts- und verständnisvoller den weiblichen Waggons gegenüber und macht Dinah Avancen, was ihm sowohl Dinahs Zuneigung als auch Greaseballs Zorn einbringt. Einzig der fremde Electra, der sich weigert einen anderen Namen anzunehmen, wirkt wie eine exakte Kopie von Electra. Zudem scheint alle drei fremden Loks eine Art Kameradschaft zu verbinden, die Rusty, der sich lieber von Greaseball und Electra fernhält, durchaus verwirrt.

Warum die drei für angekündigte drei Tage anwesend sind, scheint  zunächst niemand wirklich zu wissen, doch schon bald deckt Papa den Grund für ihre Präsenz auf. Sie sind gekommen, um gegen die ansässigen Loks ein Rennen zu fahren. Rusty möchte sich eine Blamage wie bei der letzten Weltmeisterschaft, in der er im letzten Rennen durch einen vielleicht nicht ganz selbstunverschuldeten Unfall rausgeflogen und danach nicht wieder angetreten war, ersparen. Aber Ferro drängt darauf, dass er mitmacht und versucht alles um ihm das nötige Selbstvertrauen zu geben. Denn anders als Ferro, der seine letzte Weltmeisterschaft gewonnen hatte, war Rusty nie der Starlight Express erschienen, um ihn aufzubauen. Ferro nutzt jedoch auch Rustys Naivität und Pearls Leichtgläubigkeit aus und gibt sich am Abend vor dem Rennen ihr gegenüber als Rusty aus. Nachdem er am Morgen von Rusty gesehen wird, beteuert er dies nur getan zu haben, weil er seine eigene Freundin, die vor ein paar Monaten verstorben ist, vermisst. Rusty glaubt ihm und lässt sich überreden beim Rennen anzutreten.

Das Rennen selbst wird auf Wunsch der Gäste als Staffelrennen mit von ihnen mitgebrachten, seltsamen, sternenbesetzten Staffelstäben durchgeführt und die Loks sollen in Zweierteams antreten, angeblich, weil Control wissen will, ob Dampf, Diesel oder Elektrizität schneller ist. Bei der Staffelübergabe liegt Turbo vorn, doch auf dem letzten Stück der Strecke übernimmt Rusty die Führung. Jedoch fährt er so schnell, dass sein Kessel überhitzt und er kurz vor dem Ziel zusammenbricht, was zu einer Massenkarambolage führt, so dass am Ende niemanden wirklich interessiert, welches Team gewonnen hat, sondern sich alle nur Sorgen um die Beteiligten machen. Zum Glück kommen die Loks und ihre Wagons schnell wieder auf die Beine.

Am Abend wird gefeiert, nicht nur die Sieger des Rennens, die noch immer nicht ganz klar sind, sondern auch zum Abschied von Ferro, Turbo und Electra. Am darauffolgenden Morgen begleiten Rusty, Greaseball und Electra ihre Doppelgänger noch ein Stück und verabschieden sich außerhalb von Victoria. Doch anstelle davonzufahren, strecken die fremden Loks sie nieder und stecken die Staffelstäbe um sie herum in die Erde. Während die Loks zum Teil erleichtert, zum Teil reumütig über diesen letzten, für sie notwenigen, Schritt sind und zurück in Richtung Victoria fahren, lösen sich Rusty, Greaseball und Electra in einem von den Stäben ausgehenden, hellen Lichtfeld auf.
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