Holding On To Heaven

von alegna70
GeschichteDrama, Romanze / P18
OC (Own Character) Samu Haber
12.04.2018
25.08.2019
50
61994
21
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Ihr Lieben!

Auch aus dieser Story melde ich mich für mindestens vier Wochen ab, da ich ab nächster Woche zur Reha bin, in der Hoffnung, dass es anschließend alles etwas besser wieder geht, damit ich dann nach den Herbstferien wieder richtig loslegen kann, denn das Schreiben fehlt mir doch sehr! Natürlich kommt mein Laptop mit, eine neue Story brauch noch ein paar Kapitel und dann zieht es mich auch mal wieder nach Irland, mein Roman will weiter geschrieben werden, gerade ist meine kleine Dame da sehr aktiv ...

Danke für Eure Reviews, die Favoriteneinträge und das neue Sternchen! <3

Ich freue mich auf ein Wiederlesen!

Viel Vergnügen!


49

Eine ganze Weile saßen Alex und Samu so eng umarmt, sagten nichts und versuchten einfach nur die Nähe des anderen zu spüren, in sich aufzunehmen. Die Angst, dass sie ihre Liebe verlieren könnten, die tobte in beiden. Zu sehr liebten sie einander, aber der Alltag, das war gerade die größte Prüfung, die sie bestehen mussten.
Auf einmal war Sinika zu hören, sie weinte. Das kam nicht wirklich oft vor, dass sie nochmal wach wurde so kurz nach dem Einschlafen. Als Alex aufspringen wollte hielt Samu sie fest: „Lass, ich mach das schon! Wenn ich da bin, kann ich dich entlasten … Mach es dir gemütlich!“
Auf Alexandras Lippen schlich sich ein leichtes Lächeln. Sie war nicht wirklich böse darum, denn sie fühlte sich nach dem Gespräch wie erschlagen. „Danke Schatz! Ich gehe ins Bett, bin total erledigt ...“
Schon war er auf gestanden und machte sich auf den Weg ins Kinderzimmer: „Mach das Engel! Die Woche wird eh noch anstrengend!“ Schon war er zur Tür raus. Das Weinen wurde immer lauter und gefiel Alex so überhaupt nicht. Sie trank ihr Wasser aus, nahm das Babyphone, machte es aus und erhob sich dann auch, um ins Schlafzimmer zu gehen. Das Weinen hörte gar nicht auf und so schaute sie dann doch ins Kinderzimmer rein, in dem Samu schon mit Sinika auf dem Arm durch Zimmer lief und beruhigend auf sie einsprach. Als er Alex entdeckte sagte er leise: „Ich glaube, sie hat Fieber, fühl mal, total warm!“ Schon war Alex bei den Beiden, legte ihre Hand auf Sinikas Stirn und schätze die Temperatur ein. Leicht nickte sie: „Stimmt! Oh man, das brauchen wir jetzt noch! Warte, ich hole das Thermometer!“ Schnell war sie im Bad, holte das Ohrthermometer und maß anschließend Sinikas Fieber. Erleichtert stellten die Beiden fest, dass diese noch im Rahmen war; 38,4 Grad. Einigermaßen erleichtert legte Alex das Thermometer weg, wobei ihre Maus immer weiter jammerte. Sie hatte einen vagen Verdacht und fühlte den Kiefer vorsichtig mit einem Finger ab. Er war geschwollen und gerötet, mal wieder machte sich ein Zähnchen auf dem Weg nach draußen. Aus Erfahrung war ihr klar, es würde mindestens eine unruhige Nacht geben. Fiebermittel wollte sie noch nicht geben und so holte sie Globuli, die die Schmerze lindern sollte und gab sie ihr. Samu, der die ersten Zähne nicht wirklich mitbekommen hatte, tat seine Prinzessin unglaublich leid und sprach immer weiter tröstend auf sie ein. Alex verschwand schnell in die Küche, machte einen Flasche mit frischen Tee fertig und holte auch einen Beißring aus dem Kühlschrank. Beides übergab sie Samu, der inzwischen im Schaukelstuhl saß und versuchte Sinika mit leisem Summen zu beruhigen, aber sie weinte immer weiter bitterlich. Leise sagte sie zu ihm: „Ich mach mich schnell fertig und dann nehme ich sie mit rüber ...“
Samu sah seine Frau an: „Dann kommst du ja auch nicht zur Ruhe! Vielleicht beruhigt sie sich ja noch!“
„Okay, probiere es, aber ich befürchte, das wird eine harte Nacht … Wenn sie nicht einschläft, dann bringst du sie mit ins Bett, ich habe kein Bock die Nacht im Kinderzimmer zu verbringen!“
Sofort nickte er und hielt dann seiner Maus den Beißring hin, den sie aber nicht wollte. Auch am Tee nuckelte sie nur ein bisschen, biss eher auf dem Trinkaufsatz rum, sodass Samu ihr dann doch wieder den kühlen Beißring hinhielt. Gleichzeitig redete er auf Finnisch auf seine Tochter ein, die sich aber durch nichts beruhigen ließ  Alex sah ihn an: „Mach ihr mal eine neue Windel, vielleicht ist es das ...“ Er hob Sinika hoch, schnupperte an ihrem Po, schüttelte leicht den Kopf: „Riecht nicht wirklich … Aber, vielleicht hängt ja was quer ...“ Schon stand er auf und ging zum Wickeltisch.
Während er nun seines Amtes wallte ging  Alex ins Bad, um sich für die Nacht fertig zu machen. Kurz sagte sie noch gute Nacht, Samu zog sie für einen Moment in seinen Arm, küsste sie zärtlich und sagte: „Schlaf Engel! Vielleicht wird Sinika ja auch noch müde ...“
„Wäre gut, aber ich befürchte, es funktioniert nicht …“
„Mach die Tür zum Schlafzimmer zu! Wir gehen jetzt ins Wohnzimmer, dann stören wir dich nicht! Du siehst wirklich müde aus!“ Sie war es auch! Sie wünschte sich, Samu würde es schaffen, das Sinika sich beruhigen würde, aber befürchtete, dass es nicht klappen würde. Jeder ihrer vier Zähnchen hatte sie zwei schlaflose Nächte gekostet und alle vier waren natürlich während er Frühjahrstour gekommen …
Sie ging ins Bett, machte die Tür zu, hörte aber natürlich immer noch ihre Tochter, auch wenn Samu mit ihr ins Wohnzimmer gegangen war. Sie konnte auch nicht schlafen, hatte auch das Gefühl, dass die Maus noch lauter schrie. Nach einer viertel Stunde stand sie wieder auf, ging ins Wohnzimmer und sagte leise: „Ich glaube, ich muss sie nehmen ...“
Er nickte leicht und reichte ihr Sinika und sofort wurde das Weinen etwas leiser. Es frustrierte Samu doch ein wenig, das Sinika sich bei Alex direkt zu beruhige schien, dabei hatte er wirklich alles probiert. Alex sah genau seine Gedankengänge: „Das ändert sich gleich wieder, das wirkt bestimmt nicht lange ...Ich kenne es wirklich! Man kann machen was man will … Wir gehen jetzt ins Schlafzimmer, guck du ruhig noch was!“
„Okay, aber wenn was ist?“
Sie nickte: „Danke …“ Alex ging mit dem weinendem Kind auf dem Arm zurück ins Schlafzimmer. Vorsichtig legte sie Sinika in die Mitte des Bettes und krabbelte dann selbst hinein. Sie stopfte sich ihr Kopfkissen so, dass sie leicht erhöht lag und legte dann ihr schreiendes Kind auf ihre Brust, hoffte, dass Sinika sich so zumindest etwas wieder beruhigen würde, denn inzwischen hatte sie einen richtig roten Kopf. Alex redete liebevoll auf ihre Tochter ein, der man ansah, dass sie absolut übermüdet war inzwischen, aber die Zähnchen schienen sie immer weiter zu ärgern. Immer mal wieder gab Alex Sinika den Beißring, aber den nahm sie nur immer kurz. Alex bezweifelte bald, dass es nur ein Zahn war, der sich da bemerkbar machte.
Nach gut einer halben Stunde tauchte Samu wieder bei ihr im Schlafzimmer auf  und sah sie an: „Kann ich wirklich nichts machen?“
Alex sah ihn an: „Hol mal das Thermometer, nicht dass das Fieber noch weiter gestiegen ist, sie glüht irgendwie … Kann natürlich auch nur vom brüllen sein ...“ Schon war er auf dem Weg ins Kinderzimmer und schnell wieder da und übernahm das Messen. Alex lag mit ihrem Verdacht richtig, inzwischen kletterte das Fieber Richtung 39 Grad. Sinika wanderte auf Samus Arm und nun wurde sie bei ihm etwas ruhiger, was Samu lächeln ließ. Alex verschwand in die Küche um ein Fieberzäpfchen zu holen und Creme.
Sinika mochte die ganze Prozedur mit dem Zäpfchen nicht wirklich und Samus Papaherz das litt inzwischen richtig mit seiner kleinen Prinzessin mit. Nachdem Alex dann wieder im Bett lag und Sinika bei ihr auf der Brust, machte auch er sich fertig, denn irgendwie fühlte es sich falsch für ihn an, noch einen Film zu gucken im Wohnzimmer. Als er dann im Bett lag, übernahm er Sinika, legte sie bei sich auf die Brust. Sie weinte noch immer. Fragend sah er Alex an: „Ist es okay, wenn ich mir leise noch Sport anmache?“
Sie nickte: „Mach das … Stört mich nicht ...“ Schon griff er nach de Fernbedienung und machte sich Fußball an. Alex kuschelte sich ein und als das Medikament zu wirken begann, wurde auch Sinika endlich ruhiger, schließlich wirkte es nicht nur gegen Fieber, sondern auch gegen die Schmerzen.
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