- Handy Revolution in Dreamland -

von Yumestar
GeschichteHumor, Parodie / P12
Kirby König Nickerchen/King Dedede Meta-Knight Nightmare OC (Own Character) Tip/Tiff
11.04.2018
11.04.2018
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Handy-Revolution in Dreamland


-Prolog-


„Oke. Escargoon.“, sprach der blaue Penguin in Königsrobe, als er das seltsame, quadratische aus technischen Kleinteilen bestehende ‚Ding‘ in die Hand nahm, „Identifiziere!“. Der Befahl kam ihm nicht gerade freundlich über den orangegelben Schnabel. Zuerst warf er einen musternden und strengen Blick auf den Stapel ‚seltsame unidentifizierte Dinger‘ so wie er sie nannte, der dort auf dem ausgefahrenen Lieferungssystem von Nightmare Enterprises stand, dann schweifte sein Blick hinüber zu der helllilanen Schnecke, die ebenfalls so ein ‚Ding‘ in ihrer Hand hielt und es einmal genau inspizierte. Nach ausreichender Betrachtung kam das Kriechtier zu einem eindeutigen Ergebnis: „Sir, ich denke, es handelt sich dabei um ein sogenanntes Smartphone oder im Volksmund auch Handy genannt.“
„Und was kann das jetzt?“, fragte King DDD mit einem weiterhin skeptischen Blick, nur dieses Mal dem kurzhaarigen, Brille tragenden Mann auf dem Bildschirm gewidmet, welcher sein übliches Grinsen auf dem schmalen Gesicht trug.
„Oh, dieses Handy kann eine Menge Dinge.“, erklärte der Verkaufsmann mit überzeugter Stimme und rückte einmal seine schwarz gefasste Sonnenbrille mit den orangen Gläsern zurecht, die auf seiner schmalen Nase saß, „Viele sagen sogar, dass dieses kleine Wunderwerk der Technik alles kann.“ Er lachte einmal kurz entzückt auf, „Das sind jedoch nur Gerüchte.“
„Kann es Kirby vernichten?“, schoss der Pinguin direkt mit seiner ersten und scheinbar wichtigsten Frage heraus.
„Nein.“, sagte der Brillenträger mit einem ausdrucklosen Gesicht, „Das kann es nicht.“
„Dann ist das Ding nutzlos.“, meinte der König, schaute das in einer schwarzen mit Sternenmotiv überzogene Hülle gehaltene Gerät an und warf es dann weg. Zeitnah sprang Escargoon wie ein alarmiertes Tier in die Höhe und fing es mit der freien Hand, wodurch er nun zwei dieser sogenannten Smartphones in den Händen hielt.
„Vorsicht, eure Majestät.“, seufzte er mit einigen Schweißtropfen auf der Stirn, „elektrische Geräte sind empfindlich.“
Der Verkaufsmann lachte zur Verwunderung der Beiden auf, „Keine Sorge, eure Exzellenz Escargoon, unsere brand-gemarkteten Handys sind beinahe unzerstörbar.“
„Warum das?“, wollte Escargoon mit einem skeptischen Augenbrauenheben wissen, doch King DDD schlug ihm auf den Kopf. Jetzt redete der König und alle sollten leise sein. Der Verkaufsmann war dagegen heilfroh, dass er weit weg von diesem irren Psychopathen saß. Manchmal fragte er sich sogar, ob er ihm mal ein Irrenhaus anbieten sollte. Das würden sie ganz sicher gut gefüllt bekommen. Leicht grinste er bei diesem Gedanken.
„Spar dir dein Grinsen, ich nehme diese Dinger nicht! Sende sie zurück!“, befahl der unzufriedene König mit einer für ihn uneleganten Handbewegung. Er wirkte nicht wirklich so als wäre er äußerst zufrieden mit seinem geschickten Haufen.
„Aber, eure hochgeachtete Majestät.“, fing der Verkaufsmann mit den Schmeicheleien an, „denkt nur an all die Vorteile, die ein Smartphone mit sich bringt.“
„Und das wären?“, fragte King DDD skeptisch, noch recht unüberzeugt.
„Monster zu bestellen wird noch einfacher als zuvor und ist nun von überall aus verfügbar.“, fing der Verkaufsmann überzeugend an das neuste Produkt vorzustellen, „Zudem verfügt es über einige weitere Funktionen wie einem GPS, einer Taschenlampe, einer Möglichkeit Musik abzuspielen, oh und die beste Funktion, Sie können mit all ihren Freunden chatten und telefonieren – völlig kostenfrei.“
King DDD hob überrascht beide Augenbrauen und wirkte nun zufriedener und überzeugt von dem Di- ehm, Smartphone.
„Welche Freunde? Der hat keine.“ Diesen Kommentar konnte Escargoon sich beim besten Willen nicht verkneifen, selbst wenn er dafür einen Schlag mit dem großen Hammer auf den Kopf einkassierte.
„Ich habe Freunde. Die wissen es nur nicht.“, erklärte King DDD stolz und schwang den Hammer über seine Schulter – nur für den Fall, dass er ihn noch einmal brauchen würde.
„Jaja, ganz bestimmt. Die sind froh, es nicht zu wissen.“, murmelte der Handlanger des Königs und rieb sich über die entstandene Beule. Wenigstens hatte er so leise gesprochen, dass es der fette Monarch nicht gehört hatte.
„Und wie viel kostet mich dieser Spaß?“, wollte dieser wissen und ignorierte seinen Diener vollkommen.
„Da wir sehr großzügig sind, entsprechen die Kosten für alle Handys…“, er tippte kurz etwas in seine Rechenmaschine ein und die beiden Dreamland-Bewohner schluckten, da sie große Zahlen schon sehen konnten. Überraschenderweise hatte der Endbetrag, der nun oben angezeigt wurde, weitaus weniger Nullen als vermutet.
„Nur 25.000? Das ist wenig für eure Verhältnisse.“, bemerkte Escargoon mit einem skeptischen Blick. Irgendetwas sagte ihm, dass da noch mehr Kosten auf sie zukommen würde.
„Nein, nein, ich habe mich ganz sicher nicht verrechnet. Der Preis steht.“, erklärte der Mann am Bildschirm entspannt.
„Und es entstehen keine weiteren Kosten?“, hakte die Schnecke noch einmal nach.
„Keine weiteren Kosten.“, versicherte der Verkaufsmann mit einer ablehnenden Handbewegung, „Reparaturen sind ebenfalls kostenlos.“
„Die werden wir oft brauchen.“, murmelte Escargoon zu sich selbst und schaute zu King DDD, der mit einem weiteren Smartphone in der Hand es genaustens untersuchte, „So oft wie er es kaputt macht. Egal ob unzerstörbar oder nicht.“
„Also nehmt ihr nun die Bestellung von 50 Stück an?“, erkundigte sich der Mann von Nightmare Enterprises und er hörte schon das Geld in der Kasse klingeln.
„Natürlich! Ich bezahle später!“, meinte der selbstsüchtige König nur, welcher ganz auf sein neues Smartphone fokussiert war als wäre dies ein brandneuer Juwel.
„Wie ihr wünscht. Dann viel Spaß mit den neuen Smartphones in Dreamland.“, sagte der Verkaufsmann noch zum Abschied und der Bildschirm wurde tiefschwarz mit einem leisen Biep-Geräusch.
„Sire, werdet ihr überhaupt jemals bezahlen?“, erkundigte sich Escargoon und schleimte zu seinem Gebieter.
„Natürlich nicht!!“, schrie King DDD und lachte einmal gemein auf, „Aber glauben tun die es mir immer.“
„Bis irgendwann die Polizei… nein ne Armee Monster hier steht.“, murmelte der schleimige Diener nur kopfschüttelnd.
„Escargoon! Ich verlange die sofortige Verteilung an die Bewohner!“, befahl der fette Monarch mit ausgestreckten Arm und Zeigefinger. Bei der plötzlichen Bewegung und dem lauten Geschreie zuckte die Schnecke zusammen.
„Natürlich, Sire, wie ihr es wünscht.“, versicherte Escargoon nur nickend und zog sich zurück um den Waddle Dees Bescheid zu sagen.
„Schließlich muss ich diese Chat-Funktion ausprobieren.“, meinte King DDD, als er alleine war und tänzelte zu seinem Thron, wo er sich plumpsend niederließ. Leicht triumphierend grinsend nahm er sich die lange Liste mit allen Telefonnummern der 50 Handys, die an die Bewohner verteilt werden sollten. Er grinste noch breiter, als er an den ganzen Spaß dachte, denn er nur mit seinem Smartphone haben könnte. Besonders da er im Besitz aller Nummern in Dreamland war, konnte er die Einwohner ja so schön nerven. Er seufzte gelassen und zufrieden, während er sich zurücklehnte und seine eigene Neuanschaffung betrachtete. Das kleine, bedeutsame Ding, dessen Name nicht in sein nur mit Luft gefüllten Kopf hineinwollte, glänzte dunkelblau als er es gegen das Licht hielt. Die robust zu scheinende Hülle war mit weißen Sternen verziert und ebenfalls im Grundton nachtblau. Obwohl King DDD zwar verhasst gegenüber Sternen war, gefiel ihm das Motiv doch recht gut. Er drehte sein Smartphone einmal ungeschickt um auf die Rückenseite, dort, wo das Logo der Firma Nightmare Enterprises aufgedruckt war und strich über diese. Das Material, aus welchem die Hülle gemacht wurde, fühlte sich rau, aber weich an, wie Pelz, aber gleichzeitig schien es auch so hart wie Stahl gewesen zu sein. Er drehte es wieder um und sein Lächeln verwandelte sich langsam in ein frustriertes Mundwinkelrunterziehen. Irgendetwas stimmte doch mit dem Ding nicht. Zuerst einmal… Wo waren die versprochenen Funktionen, zweitens, warum war der viel zu kleine Bildschirm so schwarz und drittens, warum machte es einfach nichts. Der König fühlte sich betrogen und drückte den Knopf, der die Online-Website von Nightmare Enterprises öffnete.
„Oh, Majestät. Stimmt etwas ni-„, fragte der Verkaufsmann verwundert, aber er konnte seine Frage nicht zu ende führen, da der vorlaute Pinguin schon seinen Schnabel zum Beschweren öffnete: „Das Ding hält nicht, was es verspricht! Es kann gar nichts.“
Der Mann lachte laut auf, als er das scheinbare Problem erkannte, „Sie müssen es natürlich auch erst einmal anschalten.“
Obwohl er darüber lachte, schlug er sich nur gedanklich die Hand gegen den Kopf und dachte sich: „Schlimmer als die alte Dame. Die hat es beim ersten Mal wenigstens verstanden, aber wie ich ihn kenne, muss ich ihm das dreimal erklären. Nightmare zahlt mir definitiv zu wenig dafür.“ Er seufzte einmal gedanklich und hörte dann auf zu lachen.
King DDD blinkte einmal irritiert und kam sich dumm vor – dümmer als er ohnehin schon war. Dann suchte er das Handy nach irgendetwas ab… „Wo ist da der Knopf?“
Jetzt war der Moment, wo der Verkaufsmann sich die Hand auf die Stirn klatschte, „An der Seite.“
„An welcher?“, wollte King DDD frustriert wissen und der Angestellte von Nightmare Enterprises fragte sich, ob der Monarch dies extra tat um seine Arbeit noch weiter zu erschweren. Er atmete einmal tief durch… bloß freundlich sein und lächeln.
„An der rechten Seite, Sir.“, antwortete er mit einem gezwungenen Lächeln.
„Sehe ich aus wie Escargoon, wo ist rechts?“, fragte King DDD sauer.
Nightmare bezahlt mir viel zu wenig dafür.“, dachte sich der Verkaufsmann und versuchte noch seine Freundlichkeit zu wahren, „Schauen Sie einfach auf beide Seiten.“
„Schlau.“, murmelte der dumme König nur und fand letztendlich – und es war wie ein achtes Weltwunder – den Knopf zum Anschalten des Geräts, „Dort muss ich drücken?“
„Genau.“, bestätigte der Sonnenbrillenträger nun wieder etwas ruhiger. Noch hatte er die Hoffnung, dass sein bester und na ja meist verschuldetester Kunde doch gar nicht so hohl in der Birne war. Noch bestand diese simple, kleine Hoffnung, welche schnell vernichtet werden könnte. Er hoffte stark, dass es dazu nicht kommen würde.
Der blaue Pinguin drückte mit seinen dicken Fingern auf den Power-Button und wie ein Wunder fing der Bildschirm an zu erhellen. Die faszinierten Augen des Königs wurden weit, so als würde er sich gerade ein meisterhaftes Feuerwerk anschauen, während der Verkaufsmann nur desinteressiert dorthin schaute. In diesem Moment dachte er an seine Hoffnung und daran, wie diese nicht mehr existierte. Bitte wer war schon fasziniert davon den Startvorgang eines Smartphones zu betrachten? Abgesehen es war jetzt ein vier Jahre altes Sony Xperia, auf dem deine ganzen Sickfics gespeichert waren und bei dem du die Hoffnung aufgegeben hattest, es würde jemals noch einmal leben. Aber das war ein anderes Thema. In diesem Falle konnte er die Gedanken seinen Kunden nicht nachvollziehen.
Wie unter Hypnose betrachtete King DDD wie das kleine mechanische Wunderwerk erhellte und nun für einige Sekunden das Nightmare Enterprises Logo anzeigte. Einmal leuchtete die sonst violette Schrift golden auf, dann verschwand der Schriftzug und es wurde wieder schwarz.
„Hey, ich glaub, es ist schon wieder kaputt!“, brüllte King DDD verwundert und schüttelte das Handy einmal irritiert.
Der Verkaufsmann lachte, obwohl ihm eher nach einer Facepalm zumute war, „Es braucht einen Moment, bis es vollständig funktionstüchtig ist. Wenn ihr um eine ausführliche Erklärung bittet?“
„Ich bitte nicht, aber hm, mach ruhig.“, meinte der eingebildete Pinguin gelassen. Eigentlich hatte er keine Lust jemandem zu zuhören, aber hatte er gerade etwas Besseres zu tun? Außerdem wollte er wissen, was solche Smartphones so konnten.
„Unser preisgekröntes Markenprodukt verfügt über einen unermüdlichen Akku, einem leistungsstarken Prozessor, Sim-Karten freie Nutzung, einem vollwertigen Rundumschutz, einer optisch glänzenden Hülle und inklusive auf ihrem Smartphone, da Sie gerade mit dem Online-Server verbunden sind, haben Sie ein Logo unserer hochgepriesenen Firma. Klingt doch vielversprechend, oder?“
„Weiß nicht. Ich bin noch nicht überzeugt.“, antwortete der König völlig unbegeistert.
„Wenn Sie das schon nicht überzeugt, nun, die Chat-Funktion ist zwar noch in Entwicklung, aber Sie haben großes Glück. Sie werden einer der Ersten sein, die die neuste und grandioseste Technik benutzen wird! Zudem können Sie die Entwicklung von hochmodernen Wundern miterleben. Na, überzeugt?“
„Die Chat-Funktion klingt ja gar nicht schlecht.“, klang er nun etwas überzeugter.
„Das freut mich. Die Chat-Funktion wird in wenigen Stunden verfügbar sein und dann können Sie mich jederzeit erreichen.“, erklärte der Angestellte der Monsterfirma und fügte in Gedanken dazu: „Auch wenn ich es die ganze Zeit lautlos haben werde, weil ich nicht von solchen Dummheiten gestört werden will.“ Um später nicht doch noch Ärger zu bekommen, sprach er: „Natürlich können sie immer diese Art der Kommunikation verwenden, falls ich nicht erreichbar bin.“
„Ach, ich probier‘s zuerst mit diesem Ding.“, meinte King DDD ruhig und schien innerlich immer mehr Begeisterung für das neumoderne technische Gerät zu empfinden. Äußerlich wirkte er immer noch leicht unbegeistert und unzufrieden.
„Wie Sie wünschen.“, sagte der Verkaufsmann und fand diesen Moment passend, um ‚von der Bildfläche zu verschwinden‘. Der Bildschirm in der großen Thronhalle wurde schwarz und klappte zurück in die Wand ein, während fast zur selben Zeit das Display des Handys noch strahlender wurde. King DDD war noch erstaunter als würde gerade jetzt der Höhepunkt des Feuerwerks kommen. Als dann der wundervolle Startbildschirm endlich erschien – und überraschenderweise war der gar nicht so farbenfroh wie ein buntes Feuerwerk- freute sich der fette Monarch noch um einiges mehr.
„Endlich, wurde ja auch langsam mal Zeit.“, sagte er zu sich selbst und verrollte kurz die Augen, bevor er sich freudig seiner Neuanschaffung widmete. Die Freude blieb zumindest solange bis er realisierte, dass er wieder einmal keine Ahnung hatte, wie überhaupt etwas funktionierte und er bereute es, Escargoon weggeschickt zu haben. Jetzt konnte er ja doch wieder nichts mit seinem Handy machen. Also fing er an ein wenig rumzuexperimentieren, er meinte ja, da er der großartige König war, konnte er überhaupt nichts falsch machen. Aber leider DDD hattest du eine Menge falsch gemacht…

„Ich bin immer noch sehr skeptisch gegenüber dieser Idee.“, sprach der Verkaufsmann seine Sorge offen aus. Er drehte sich mit besorgten, aber gleichzeitig ernsten Blick zu seinem Meister, seinem Boss um, welcher dort wie ein dunkler, großer Schatten hinter ihm stand.
„Welche Zweifel hast du?“, fragte Nightmare ruhig mit seiner üblichen kühlen Stimme.
„Einige. Ich fürchte um meine Ruhe und darüber, dass die Einwohner zu ungebildet für den Umgang mit solchen Geräten sind.“, erzählte der Angestellte seine Sorge und hoffte, dass sein Chef ihn zumindest verstehen könnte.
„Ach, das wird schon alles nach Plan laufen.“, versicherte dieser ihm, „Wenn wir es sogar schaffen, ein kleines Dorf technisch auszustatten, dann werden die Konkurrenten bald alle aus dem Weg geräumt sein. Bald schon werden wir den Markt für Mobiltelefone führen.“
„Entschuldigen Sie meine Direktheit, aber Sie bekommen wohl nie genug Macht, oder?“, erkundigte er sich.
„Wer den Handy-Markt führt, hat alles unter Kontrolle.“, antwortete der Alptraummagier grinsend mit einem Funken Machthunger in seinen tiefschwarzen Sonnenbrillengläsern.
„Ich muss gestehen, ich habe das Gefühl, ich werde das nicht alleine schaffen.“, seufzte der Braunhaarige und sah seinen Boss mit Nachdruck an.
„Das musst du auch nicht.“, erklärte Nightmare ganz zur Verwunderung des Verkäufers, „Ich habe eine Spezialistin dazu geholt. Eine Expertin in Social Media und Smartphones.“ Er blickte zum großen Eingang des riesigen Raumes, in denen sich die beiden befanden, „Yume-san, wenn ich bitten darf.“
Zum Staunen des Verkaufsmannes, dem fast die Augen ausfielen, trat ein Mensch in den Raum – Ein richtiger Mensch, zwei lange Arme, zwei lange Beine, ein Kopf. Er war wirklich erstaunt und überrascht, sowas zu sehen, obwohl er sich nun etwas falsch vorkam mit seinen zwei violetten Kirby-Füßen. Die kurzhaarige, dunkelblonde trat mit ruhigen Schritten aus dem Eingangsbereich zu ihnen hinüber. Ihre strahlend blauen Augen, welche vom Blauton her dem Himmel stark ähnelten, sahen freundlich aus, strahlten aber gleichzeitig auch eine gewisse Ruhe aus, welche ebenfalls faszinierend war. Wie es sich für eine Anstellte der Firma Nightmare Enterprises gehörte trug sie einen nachtblauen Rock und ein weißes Hemd, darüber einen dunkelblauen Blazer und schwarze Krawatte. Unter ihrem Arm klemmte ein Klemmbrett mit beschrifteten Papier, welchen sie nun in die Hand nahm, als sie zu ihnen geschritten war.
„Das ist Yume Oshima. Ich habe ihr die Angelegenheit mit den Smartphones anvertraut und bin sehr zuversichtlich, dass sie dies managen wird.“, stellte Nightmare seine neuste Mitarbeiterin vor, welche wie eine schüchterne Blume dastand oder einfach nur gerührt war. Jedenfalls sah man ihr eine zärtliche Röte an oder war dies Rouge?!
„Ich bin ebenfalls zuversichtlich, dass ich das Projekt leiten kann. Nightmare Enterprises wird sicher bald Marktführer sein.“, unterstützte sie die Aussage ihres neuen Chefs mit kühler und formeller Stimme.
„Es ist wirklich wundervoll dich in der Firma zu haben.“, meinte der Alptraum mit ungewöhnlich sanfter Stimme, dass es den Verkaufsmann erneut überraschte. Er konnte sogar schwören, dass sein sonst so kaltherziger und gefühlsarmer Chef gelächelt hatte. Ungewöhnlich.
„Ich freue mich auch. Schließlich ist es auch für mich interessant.“, erklärte sie und mit einem Mal klang ihre Stimme nicht mehr so formell wie am Anfang und man hörte ganz klar ihr eigenes Interesse raus. Sie grinste einmal hinüber zu Nightmare: „Außerdem, habe ich so die Gelegenheit einige interessante Chats zum Lesen zu bekommen.“
Er grinste ebenfalls zurück, denn scheinbar hatte er denselben Plan wie sie.
„Ihr stalkt?“, erkundigte sich der Verkaufsmann und verzog skeptisch eine Augenbraue.
„Hm… Man kann es eher als eine Mischung aus Shipping und Chatlesen betrachten.“, erklärte sie immer noch breit grinsend.
„Shipping?“, nun warf er einen Blick zu seinem Chef, der ertappt wegschaute, da fast jeder wusste, dass dies sein liebstes Hobby war. Na ja, der Alptraum sollte sich mal welche suchen.
„Was geht dich meine Freizeit an?“, zischte Nightmare leicht wütend, um weitere Fragen zu vermeiden.
„Nichts, nichts.“, sagte der Verkaufsmann schnell und drehte sich wieder um, während er leise murmelte: „Wenigstens hat er noch Freizeit.“
Hinter seinem Rücken gaben sich schon Yume und Nightmare ein gehyptes High Five.

So und damit endet der Prolog, in dem ich meine neuste und wohl zweitverrückteste Idee beschreibe. Die ganze Geschichte passiert auf einen Traum, in welchem Tip und Meta-knight miteinander geschrieben haben und da Kirby nun mehr ja kein so aktueller Anime ist, dachte ich einfach, ich schreibe mal so eine moderne Version und hey, Parodie und Humor Alarm! Wenn ihr wüsstest, was ich noch so alles in Planung für diese Geschichte habe! Wie gesagt Chats und Shipping und vielleicht sogar Monster? Wer weiß :-)
Zudem ist mal wieder Self Insert, einfach weil ich in keiner Parodie fehlen darf! Niemals! Ausgeschlossen!
Und Nightmare nimmt ne größere Rolle ein, juhu, kommt schon, wer mag Nightmare nicht genauso wie ich?
Und wer hasst nun King DDD? Leider wird auch er eine große Rolle einnehmen… leider. Aber so ist das nun einmal. Natürlich wird Kirby auch nicht fehlen! Im nächsten Kapitel kommen übrigens die Reaktionen der Cozys auf ihre neuen Wunderwerke und mal sehen, ob es schon die erste Eskalation gibt und mal sehen ob der liebe Saleman endlich seine Gehalterhöhung bekommt ^-^ Bis dahin, man liest sich! - Yumestar
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