Quid Pro Quo

von Silke90
GeschichteRomanze / P18 Slash
A.D.A Alexandra Cabot A.D.A Casey Novak
09.04.2018
22.04.2018
3
3.403
2
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
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09.04.2018 1.247
 
Hallo. Hier ein kleines Projekt von mir. Ich spiele mit dieser Idee schon sehr lange und habe nun endlich beschlossen sie in die Tat umzusetzen. Es geht um eine einzelne Nacht und ich teile die Geschichte auf 3 Kapitel auf. Die Geschichte ist schon fertig. Im ersten Kapitel bleibt noch offen, wer "diese Person" ist, aber ich fände es lustig, eure Vermutungen zu hören :)
Achtung, der Anfang mag eventuell etwas erschreckend wirken, doch ich verspreche, es passiert nichts "schlimmes", wie wir es aus der Serie kennen. Jedoch wird es sehr eindeutige Szenen geben, Alterfreigabe beachten.

-

Ein Gewicht lag auf ihrem Körper, als Casey zu sich kam und aus ihrem traumlosen Schlaf erwachte. Geschockt riss sie ihre Augen auf, sah jedoch nur Dunkelheit. Warum war es so Dunkel? Sie hatte die Rollos des Hotels nicht heruntergelassen und das Licht der Landeshauptstadt müsste den Raum leicht erhellen. Als nächstes nahm sie einen Druck um ihre Handgelenke wahr, ihre Arme waren über ihren Kopf gelegen. Sie versuchte ihre Arme zu bewegen, doch es ging nicht.

Casey Herz begann zu rasen, als sie erkannte, dass sie gefesselt war und ihre Augen verbunden waren. Was war hier los? Das Gewicht auf ihrem Körper, es war ein Mensch. Jemand lag auf ihr. Panik breitete sich in der Staatsanwältin aus. Nein, das durfte nicht geschehen.

Sie durfte nicht eine dieser Frauen werden, mit der sie selbst jeden Tag in der Arbeit zu tun hatte. Casey holte tief Luft und wollte schreien, doch eine Hand legte sich auf ihren Mund und kein Laut drang über ihre Lippen. Tränen sammelten sich in ihren Augen, als sie den warmen Atem eines anderen Menschen an ihrem Ohr fühlte. Casey erstarrte.

„Vertrau mir.“

Mehr Worte waren nicht nötig und Caseys Herzschlag verlangsamte sich, als sie die sanfte Stimme erkannte. Die Hand entfernte sich von Caseys Mund und die junge Frau konnte wieder atmen, beruhigte sich fast augenblicklich.

„Hab keine Angst.“

Die Worte waren simpel, doch sie zeigten Wirkung.

Casey leckte sich über ihre Lippen und wollte zum sprechen ansetzen, als sich die Hand wieder auf ihren Mund legten. Doch dieses mal sanft, nicht im Mindesten möglich einen Schrei verstummen zu lassen.

„Kein Wort. Wenn du etwas sagst, ist es vorbei und ich werde gehen. Umgekehrt bedeutet das, wenn du es nicht willst, musst du einfach nur ein einziges Wort sagen. Okay?“

Casey sollte Angst haben, immerhin war sie gefesselt und der anderen Person vollkommen ausgeliefert. Sie sollte dieses verrücke Angebot annehmen, laut nein schreien und die Person auf ihr zum Teufel jagen. Und doch begann ihr Kopf wie von selbst schwach zu nicken.

„Gut. Geht es dir gut? Ist es zu eng?“ Casey fühlte wie ihre Arme berührt wurden und sich der Druck um ihre Handgelenke leicht veränderte. Sie versuchte sich auf diese Körperstelle zu konzentrieren. Sie spürte nach wie vor dass sie gefesselt war, ihre Handgelenke waren an den Kopf des Bettnahmen gebunden, doch es tat nicht weh. Es war weich und schnürte sich nicht ein. Casey vermutete, dass es ein Seidenschal war. Die Binde um ihre Augen bestand aus dem selben Material. Nein, alles war gut. Casey schüttelte verneinend den Kopf.

„Schön. Brauchst du etwas? Wasser? Hast du Durst?“

Casey musste bei der vorsichtigen Befragung nach ihrem Wohlbefinden schmunzeln. Inzwischen war ihre Angst vollkommen verschwunden und Neugierde baute sich auf. Wohin würde das alles führen? Der vernünftige Teil in Casey sagte ihr, dass sie das alles augenblicklich beenden musste. Sie musste nur ein einziges kleines Wort sagen. Eine Silbe und sie wäre frei und alles wäre vorbei. Doch ein anderer Teil in Casey wollte genau das nicht. Sie wollte sehen, wohin das hier nun führte. Sie wollte weiter machen. Jetzt.

Spätestens nach dem was eine Sekunde später geschah, war der Konflikt in Casey entschieden. Sie spürte einen warmen Atem gegen ihr Gesicht schlagen, roch einen Hauch vom Champagner und schließlich legen sich weiche Lippen auf ihre. Der Kuss begann sanft und zärtlich. Die Lippen der Anderen spielten mit ihren und nach kurzer Zeit leckte eine Zunge darüber und brachten Casey dazu, ihren Mund zu öffnen. Die andere Person drang vorsichtig ein, stupste ihre Zunge an und ein leidenschaftlicher spielender Kampf begann.

Gleichzeitig schob sich eine Hand unter ihr Schlafshirt und glitten über den flachen Bauch und wanderten ganz langsam hoch. Caseys Herz begann wieder schneller zu schlagen, Aufregung breitete sich in ihr aus, als sich eine zweite Hand ebenfalls unter ihr Shirt schlich, ihren Bauch und ihre Seiten sanft streichelte. Ein Stöhnen verließ ihren Mund und wurde von den anderen Lippen erstickt, als endlich ihre Brüste berührt wurden. Ein wundervolles Gefühl, auch wenn ihre Knospen ausgelassen wurden. Casey bewegte ihren Torso, in der Hoffnung, dass die anderen Hände über das strichen, was sie so gezielt ausließen. Die Hände fuhren Augenblicklich auf ihre Seiten und drückten Caseys Oberkörper fest auf die Matratze, machten ihr deutlich, dass sie stillhalten sollte. Frustriert stöhnte Casey auf und genoss zugleich das dominante Gefühl ihres Gegenübers. Als Casey einige Sekunden ohne Hilfe still lag, begannen die Hände wieder hoch zu fahren und berührten zur Belohnung Caseys hart aufgerichtete Knospen. Ein Lächeln legte sich auf Caseys Gesicht. Sie begann zu verstehen, wenn sie brav war und ruhig blieb, wurde sie belohnt.

Die Hände wanderten wieder weg, Casey wollte protestieren, doch kurz darauf stellte sie fest, dass ihr Hemd angehoben wurde. Langsam wanderte es über ihren Oberkörper, hoch zu ihrem Hals. Casey verstand, hob ihren Kopf an und fühlte, wie es vorsichtig über ihren Kopf glitt, um die Augenbinde nicht zu verrutschen. Was gäbe Casey darum, einen Blick auf ihr Gegenüber zu erhaschen, die ganze Situation zu erblicken, doch leider musste sie im dunkeln bleiben. Ihr weites Shirt blieb auf ihren Unterarmen, wo es nicht weiter störte.

Der andere Körper legte sich neben sie, berührte ihre Seite leicht und eine Hand wanderte wieder über den nun nackten Oberkörper. Casey stöhnte leise, als ihre Brustwarze zwischen zwei Fingern gerollt wurde. Eine Gänsehaut breitete sich auf ihrem blassen Körper aus, definitiv nicht wegen der Kälte. Der Raum war warm, wodurch Casey nicht frieren musste, wo sie nun halb nackt, gefesselt auf dem Bett liegen musste. Musste? Diesen Ausdruck überdachte die Staatsanwältin noch einmal. Sie musste nicht. Inzwischen genoss sie die Situation so sehr.

Sanfte Küsse glitten über ihr Gesicht, ihre Nase, auf die Augenbinde wo sich ihre Augen befanden, zu einem Ohr und schließlich hinunter zu ihrem Hals, wo die Küsse stoppten und die Zunge eine feuchte Spur hinterließ. Lippen schlossen sich um eine empfindliche Stelle und begannen zu saugen, während die Hände noch immer mit ihren Brüsten spielten. Caseys Oberkörper drückte sich in die Luft, wurde von den Händen aber augenblicklich wieder nach unten gedrückt. Plötzlich war der Körper verschwunden.

Casey zwang sich, sich zu beruhigen, ein Zittern auf ihrem Körper, irritiert nach der Wärme des anderen zu suchend. Es war still geworden im Raum. Kein Laut war zu hören. Was war geschehen? War sie allein? Aufregung machte sich in Casey breit. Minuten verstrichen. Sie hatte das Bedürfnis zu fragen was los war, doch die einzige Regel lautete, dass sie nicht sprechen durfte. Wäre alles vorbei, wenn sie nun etwas sagte? War es ein Test? Oder war die andere Person gegangen? Was wenn es so wäre? Sie war gefesselt und konnte sich selbst nicht befreien. Würde ein Zimmermädchen sie morgen so finden? Würde die Polizei gerufen werden, weil sie dachten, sie wäre missbraucht worden? Angst breitete sich in Casey aus, ihre Unterlippe begann zu zittern und sie dachte an den Abend.
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