Ein Liebesbrief

GeschichteRomanze / P16 Slash
Erestor Glorfindel Lindir
08.04.2018
08.04.2018
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Einmal mehr möchte ich eine neue Autorin willkommen heissen - Jenolas. Sie hat eine eigene Seite, wo sie ihre Geschichten veröffentlicht, doch ihre Glorfindel/ Erestor- Stories kann man überwiegend hier finden:  

http://www.angelfire.com/moon2/khylea/Fics/Jenolas/Letter_Of_Love.html

Viel Spass mit dieser ersten Kurzgeschichte von ihr!!!

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Ein Liebesbrief


In Imladris, und in der Tat auch in Lothlórien und Mirkwood, wurde Erestors Reputation als Gelehrter und Liebhaber des geschriebenen Wortes nur noch von Elrond selbst übertroffen. Jeder Brief, der in eines der anderen Elfenreiche gesendet wurde, und der von wichtigen Dingen wie kombinierten Grenz-Patrouillen, Anfragen über ihre Anwesenheit bei einer der seltenen Ratssitzungen oder einfach nur Einladungen zu einer Festivität handelte, stammte aus Erestors Feder. Der Ratgeber wurde auch oftmals aufgesucht, um die gelegentlich abgeschlossenen Verträge mit den Händlern niederzuschreiben, die er als Teil seiner Pflichten auszuhandeln hatte. Wie auch immer, die umgewöhnlichste Bitte, die man an ihn herangetragen hatte, war es, für einen ganz besonders schüchternen Elfen einen Liebesbrief zu schreiben, der sein Herz an einen der Galadhrim verloren hatte.

Heiratsvermittlung war eigentlich keine Aufgabe, die er bereit war, anzunehmen, aber er akzeptierte die Herausforderung, um seinem lieben Freund Lindir einen Gefallen zu tun, der über seinen talentiertesten Harfenspieler erklärte, dass dieser sehr verliebt sei und deswegen seine Musik vernachlässigte, weil er nach dem Geliebten schmachtete, dem er seine Gefühle bis jetzt noch nicht offenbart hatte. Nach Erestors Denkweise war das eine unnötige Verschwendung von Talent, und das Problem sollte so schnell wie möglich aus der Welt geschafft werden.

Der Berater erkannte jedoch schnell die Narretei eines solchen Vorhabens, als er sich darüber klar wurde, dass er eigentlich keine Ahnung davon hatte, wie man einen aufrichtigen Liebesbrief schreibt, da er sein Herz bis jetzt an niemanden verschenkt hatte. Lindir war in der gleichen Lage, und die einzige Person, die er jetzt gerne um Rat ersucht hätte, war Elrond. Doch diese Idee wurde schnell verworfen, da der Minnesänger die Notwendigkeit zur Geheimhaltung dieser Angelegenheit vehement zum Ausdruck brachte.

Nachdem er entschieden hatte, dass es also niemanden gab, war Erestor dazu gezwungen, sich an Informationen zu beschaffen, was er eventuell in der Bibliothek ausfindig machen konnte. Er vermutete, dass es sicher wenigstens einen oder zwei Bände zum Thema geben würde, und so verbrachte er viele Stunden dort, und suchte in jedem Buch, Schriftrolle und Brief, den er finden konnte, aber ohne Erfolg. Da waren zahllose Wörter über Romanzen geschrieben worden, Liebe und auch die mehr körperlichen Aspekte des Begehrens, aber es gab einfach nichts Geschriebenes, das ihn gelehrt hätten, Gefühle auszdrücken, die er nie selbst empfunden hatte. Das liess ihm nur eine Möglichkeit offen, wie er nun vorgehen konnte: er musste einen Liebhaber finden, oder wenigstens jemanden, der gewillt war, die Empfindungen zu beschreiben, die damit einhergingen, wenn man sein Herz und seine Seele in Liebe verschenkte.

Er nahm also ein frisches Blatt Pergament und listete alle verfügbaren Elfen von Imladris auf, liess aber diejenigen weg, die er nicht für liebenswert oder begehrenswert hielt. Die Standards des Ratgebers in dieser Hinsicht waren hoch, und die Liste wurde schnell kürzer, bis, nach mehreren Stunden angestrengten Nachdenkens, kein einziger Name mehr übrig blieb. Mit einem erschöpften Seufzer ging der niedergeschlagene Kanzler hinüber zum Fenster, um ein wenig frische Luft zu schnappen. Ein Lächeln erhellte seine Augen, als ihm klar wurde, dass sein Problem von dem Elfen, der gerade von seinem Pferd abstieg, gelöst werden würde.

Glorfindel, der strahlend-schöne und extrem begehrenswerte Balrog-Schlächter, war vor nicht ganz einer Woche von einem Besuch in Mithlond zurück gekehrt, und der wiedergeborene Lord war nicht nur ein Held, sondern auch erfahren als Liebhaber, bedachte man die vielen Erzählungen über sein Leben, die Erestor in den Büchern über Gondolin gelesen hatte. Dieser Elf würde ganz sicher wissen, was man schreiben konnte, und da er weder Lindir, noch seinen unbekannten zukünftigen Liebhaber kannte, beschloss Erestor, dass ihre Anonymität gewahrt würde.

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Es vergingen mehrere Wochen, bis Erestor den Mut aufbrachte, seine Bitte vorzutragen, in dieser Zeit hatten er und Glorfindel einen grossen Respekt für einander entwickelt und ein so harmonisches Verhältnis, das nicht viele Elfen zu dem säuerlichen Ratgeber pflegten. Glorfindel fand Erestors scharfe geistige Wendigkeit als höchst amüsant, und es wurde zu einer völlig normalen Angelegenheit, dass sie in den Ratssitzungen mit einander stritten. Keiner von ihnen hatte Bedenken, seine Meinung über diverse Angelegenheiten zu äussern, und da sie oft genug völlig gegensätzliche Ansichten vertraten, brachten ihnen die darauffolgenden Argumente den Ruf als verhasste Feinde ein. Tatsächlich jedoch konnte kaum etwas der Wahrheit ferner sein, denn obwohl ihre Auseinandersetzungen selten öffentlich endeten, ausser dass einer von ihnen oder auch beide voller Zorn den Saal verliessen, lösten sie die Dinge mehr und mehr im Privaten, gewöhnlich über einer Tasse Tee oder einem Glas Wein und einem gemeinschaftlichen Lachen, wenn sie sich darauf einigten, sich nicht einigen zu können. Beide Elfen genossen die gemeinsame Zeit und fühlten sich in des Anderen Gesellschaft extrem wohl. So sehr, dass Glorfindel oftmals schon in einem losen Hemd und Hosen zu ihm kam, die er im Bett trug, so wie Erestor auch. Es war nicht einmal die Notwendigkeit gegeben, an die Tür zu klopfen, denn das willkommen-heissende Lächeln, das den Balrog-Schlächter immer empfing, war leicht zu deuten.

Aber in der Zeit, die Erestor und Glorfindel damit verbrachten, enge Freunde zu werden, stiessen Lindirs Bitten an seinen Freund, sich mit dem Brief zu beeilen, nicht auf taube Ohren. Erestor erwartete Glorfindel an diesem Abend zu einer Partie Schach in seinen Räumen, und er versprach, dass der Brief am nächsten Tag geschrieben würde.

Glorfindel und die Flasche Wein, die er mitgebracht hatte, erreichten Erestors Räume, wie abgesprochen, und noch bevor sie ihr Schachspiel begannen, brachte Erestor seine Bitte vor.

„Glorfindel, ich brauche in einer kleinen Sache Deine Unterstützung,“ sagte er, als sie es sich beide in ihren Sesseln gemütlich gemacht hatten, die Erestor auf den Balkon gestellt hatte, um die leichte Wärme der Sommernacht geniessen zu können.

„Wie kann ich behilflich sein?“ sagte Glorfindel und streckte sich faul, was sein Hemd dazu veranlasste, sich über seiner muskulösen Brust zu spannen und einen warmen Hauch von Rosa auf Erestors Wangen zauberte, als er die erotischen, graziösen Bewegungen beobachtete.

„Ich wurde darum gebeten, einen Liebesbrief für jemanden zu schreiben und musste nun feststellen, dass es mir ein wenig schwer fällt, die richtigen Worte zu finden, da ich diese Gefühle noch nicht selbst erlebt habe. Ich meine das nicht respektlos, aber ich habe von Deinen früheren Liebeleien in Gondolin gehört und überlegt, ob Du mir nicht vielleicht dabei helfen könntest,“ meinte Erestor gerade heraus, als er seinem Freund ein Glas Wein reichte, nicht ohne vorher einen grossen Schluck aus seinem eigenen zu machen, um seinen rasenden Puls zu beruhigen. Glorfindel nippte langsam an seinem Wein, einen undurchschaubaren Blick in den Augen.

„Ich bin mehr als bereit dazu, Dir zu helfen, diese Emotionen zu erleben,“ antwortete er mit temperamentvoller Stimme, was Erestor dazu veranlasste, einen weiteren, viel zu grossen Schluck aus seinem Glas zu nehmen.

„Ai, ich habe Dich nicht darum gebeten, es zu tun, kannst Du es mir nicht einfach sagen?“ Glorfindel hob eine Augenbraue in Richtung seines Freundes, stellte seinen Wein beiseite und bewegte sich mit der Grazie, die aus seinem Krieger-Training herrührte, nahm Erestor in die Arme und küsste ihn gründlich, liess erst dann von ihm ab, als sie nach Luft schnappen mussten.

„Beantwortet das Deine Frage?“ fragte Glorfindel, während er die dunkle Schönheit weiterhin in seinen Armen hielt, so wie er es sich gewünscht hatte, seit sie sich zum ersten Male getroffen hatten.

„Bezüglich des Vergnügens, zu küssen, würde ich sagen, ja, aber was ist mit Liebe?“ fragte Erestor. Er schüttelte seinen Kopf, um ihn von anderweitigen Gedanken zu leeren, aber er konnte nichts tun gegen die plötzliche Schwäche in seinen Knien, als er Glorfindels Antwort hörte.

„Liebe ist das Feuer in meinem Körper, das ich fühle, wenn ich Dich halte, das Rasen meines Herzens, wann immer ich Deine Stimme höre oder einen kurzen Blick auf Dich werfen kann. Es ist mein sehnlichster Wunsch, mit Dir zusammenzusein, selbst im Schlaf, und Dich zu erfreuen auf jede Art und Weise, die ich kann. Sie ist das Lied in meinem Herzen und in meiner Seele, gesungen nur für Dich alleine, mein geliebter Erestor. Es sind drei einfache Worte. Ich liebe Dich,“ sagte Glorfindel und erklärte damit seine Liebe voller Aufrichtigkeit und aus tiefstem Herzen.

„Ich liebe Dich,“ wiederholte Erestor, als er entdeckte, dass diese Worte auch für ihn selbst galten.

„Ich liebe Dich, mein Glorfindel!“ rief er glücklich noch einmal. „Aber ich brauche dieses köstliche Gefühl Deiner Lippen auf meinen noch ein weiteres Mal . . . . nur, um ganz sicher zu sein, dass ich es auch genauso schreibe, wie ich es empfunden habe,“ sagte Erestor mit einem Lächeln, das alles andere als unschuldig war, als er die Hand seines Liebhabers nahm und ihn zum Bett führte. Glorfindel war mehr als gewillt dazu, ihm nachzugeben und legte sich neben Erestor, zog ihn in seine Arme, als sie sich wieder küssten. Dieses Mal war der Kuss lang und leidenschaftlich, als Zungen Münder erforschten, die begierig darauf gewartet hatten, und Lippen wurden mit verletzender Intensität gegen einander gedrückt.

„Neben der Süsse des Kusses eines Geliebten, sollte Dein Brief vielleicht auch das Feuer einer Berührung wie dieser erwähnen,“ flüsterte Glorfindel verführerisch, als er mit seiner Zunge die äusseren Konturen von Erestors Ohr entlang fuhr und dann dem Winkel seiner Wange folgte bis hinunter zum Hals. Und Erestor fühlte sich wirklich so, als sei sein Blut durch Feuer ersetzt worden, und er stöhnte und wand sich vor Verlangen, als Glorfindel ihn weiter quälte mit süssem Lecken und spielerischen kleinen Bissen und dabei mit geschickten Fingern die Öffnung des leichten Hemdes öffnete, das Erestor trug, dabei eine Brust entblösste, die sich so schnell hob und senkte wie das Schlagen seines Herzens. Erestor schrie sein Vergnügen hinaus, als einer seiner erhärteten Brustwarzen zwischen Glorfindels Zähne geriet, und er errötete intensiv, als er die Härte in seinen Leggings spürte. Glorfindels freudiges Lächeln war total wild, als er seinen Geliebten rasch von dem störenden Kleidungsstück befreite.

„Hast Du jetzt für Deinen Brief genug erlebt, oder möchtest Du mehr?“ Glorfindels Atem fühlte sich warm an gegen Erestors Erregung, als er mit seiner Zunge das Köpfchen aus seiden-bedecktem Stahl neckte.

„Mehr. Bitte. MEHR!“ Erestor schrie auf, als die nasse Zunge sich zuerst zu seinen schweren Hoden bewegte und dann der kleinen Öffnung weiter hinten. Er knurrte protestierend, als sich die Feuchtigkeit zurückzog und Glorfindel von seinem Halt an dem verlangenden Körper abliess, auch wenn er das nur deswegen tat, um sich seiner eigenen Kleidung zu entledigen.

„Jetzt noch nicht, mein Ungeduldiger. Dein Brief wird nicht vollständig sein, bevor Du nicht weisst, wie es ist, mich in der geichen Weise zu berühren,“ sagte Glorfindel, seine Stimme erfüllt von Lust und Begierde, als er Erestors Hand nahm und sie auf einen seiner eigenen erregten Nippel legte.

Der Ratgeber benötigte keine weiteren Anweisungen mehr und fuhr langsam mit seiner Hand über die breite, nackte Brust, sog an der sensiblen Spitze des köstlich spitz geformte Ohres und lächelte vor Vergnügen, als er hörte, wie Glorfindel leise stöhnte und bewegte ihre Körper näher auf einander zu. Erestor zappelte übermütig und verursachte damit ein wundervolles, kribbelndes Gefühl, das durch sie fuhr, als die zarte Haut ihrer Körper sich gegen einander rieb. Er bewegte sich langsam an Glorfindels Hals hinunter, hielt kurz inne, um an der glatten Kurve zu saugen, bevor er seine Erkundung fortsetzte, nahm erst den einen, dann den anderen Nippel in seinen Mund und rollte seine Zunge über über die erotische Härte der kleinen Erregungen.

Nun war Glorfindel an der Reihe, sich vor Erwartung zu winden und zu wälzen, als Erestor, schon immer einer der schnell lernte, damit begann, köstliche Küsse auf den sich zusammenziehenden Bauchmuskeln zu platzieren und schliesslich stoppte, als er Glorfindels weinende Erektion in seinen Mund nahm. Das laute Stöhnen des Verlangens brachte Erestor nur dazu, seine Lust zu steigern, so wie die Bewegungen der Hüfte, die das steife Glied hinein und wieder hinaus aus dem feuchten warmen Mund stiessen. Erestor fuhr fort, an der delikate Härte zu nuckeln und erstickte fast an der heissen, cremigen Flüssigkeit, die seinen Hals füllte, als er, unerfahren, wie er war, Glorfindels Öffnung neckte, nur um dann seinen Finger aufgespiesst zu finden, so weit, dass er fast bis an den empfindsamen Punkt im Inneren reichte.

„Es tut mir leid, Erestor, ich hätte Dich warnen sollen, dass ich kurz davor war, zu kommen,“ stöhnte Glorfindel, als er realisierte, warum der Ratgeber am Husten war.

„Kein Anlass für Entschuldigungen, ich habe das genauso sehr genossen wie Du,“ antwortete Erestor mit einem zufriedenen Grinsen.

„Dann lass mich Deinen Unterricht vervollständigen. Hast Du irgendwelches Öl?“ fragte Glorfindel, wohl wissend, dass Erestor noch unberührt war und es deshalb einer zärtlichen Penetration bedurfte. Erestor holte das Öl, das er für sein Haar benutzte, von seinem Frisiertisch und wand sich nur wenige Augenblicke später vor Lust, als Glorfindels Finger vorsichtig seine Tiefen durchstiess. Lippen wurden genommen in einem weiteren leidenschaftlichen Kuss, und nachdem Glorfindel zwei weitere Finger hinzugefügt hatte, war Erestor fast ausser sich vor Ekstase. Er wimmerte, als die Finger zurückgezogen wurden und begann mit leisem Flehen an Glorfindel, den kleinen Punkt in seinem Inneren zu berühren, als dessen Härte vollständig in ihm vergraben war.

Zufrieden damit, dass es viele weitere Möglichkeiten für wilde und lustvolle Liebesspiele geben würde, machten die neuen Liebhaber langsame, zärtliche Liebe miteinander, genossen jeden innigen Kuss und das Liebkosen ihrer Lippen und ihrer Körper. Als er seinen Höhepunkt sich nähern spürte, nahm Glorfindel Erestor in seine Hand und rieb ihn sanft im Rhythmus seiner Stösse, die noch immer tiefer und härter wurden. Kurz darauf ergoss sich ihr Samen gemeinsam, sie wisperten liebevoll den Namen des jeweils Anderen in die Nacht, als nun zwei Lieder, die in völliger Harmonie zusammen sangen, in ihren Gedanken wiederhallten.

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Es war schon etwas später am nächsten Tag und nach viel mehr von wohligem Liebesspiel, gefolgt vom wunderbarsten Bad, an das sich Erestor erinnern konnte, dank Glorfindels lustvoller Bemühungen, dass sich der Berater schliesslich hingesetzt hatte, um den Brief für Lindirs Freund zu schreiben. Er sah überrascht auf, als Glorfindel ihm die Feder aus der Hand nahm.

„Was machst Du da, Glorfindel? Ich hatte Lindir versprochen, den Brief heute fertigzuschreiben, und nun ist es fast Mittag. Es wird nicht lange dauern, und danach werde ich Dir meine volle Aufmerksamkeit widmen.,“ sagte Erestor zweideutig und streckte eine Hand aus, um die Wange seines Geliebten zu streicheln.

„Ich muss Dir ein Geständnis machen, mein Liebster. Jetzt, in diesem Moment, wo wir miteinander sprechen, begleiten einige meiner Krieger unseren liebeskranken Harfenisten nach Lothlórien, wo er eine Position bei Celeborns Musikanten einnehmen wird und ganz ohne Zweifel auch im Bett seines Liebhabers. Es war nicht der Musiker, sondern ich, der das Ganze mit Lindir ersonnen hat, Dich um einen Liebesbrief zu bitten. Gefällt Dir meine Methode der Verführung nicht?“

„Sie war in der Tat sehr originell,“ gab Erestor zu und reichte nach oben, um Glorfindels Wange zu streicheln.

„Und so überaus und wunderbar erfolgreich, dass ich es erneut versuchen muss,“ flüsterte Glorfindel heiser, nahm seinen Geliebten in die Arme und küsste ihn, bis er kaum noch Luft bekam, als der langsame Tanz der Verführung einmal mehr begann.