Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Was wäre, wenn Loki gesiegt hätte?

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Vivian Holler
07.04.2018
04.05.2018
4
3.513
 
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
07.04.2018 768
 
Hey, Hey!
Ich denke, ich bin nicht die einzige, die sich nicht mal überlegt hat, was gewesen wäre, wenn Loki den zweiten Chaoskrieg gewonnen hätte. Nun, ich dachte mir, ich schreibe mal eine meiner Überlegungen auf.
Da das hier meine erste Geschichte und FF ist, bitte ich um Verständnis, dass noch nicht alles perfekt ist. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ihr könnt mir auch gerne eine Rückmeldung dalassen, gern auch mit Kritik. :)
-Ani
~~~~~

W A S   W Ä R E,   W E N N   L O K I   G E S I E G T   H Ä T T E?


K A P I T E L   1


Ich schmiss mich nach vorne, ein letzter vergeblicher Versuch meinen Gegner noch zu halten. Daphne Cruz kam mir mit knappen zehn Zentimetern davon und rannte durch die offenstehende Tür hinaus. „Wieso bitte habt ihr diese Tür nicht zu gemacht?“, schnauzte ich meine Krieger an. „Jetzt sind sie uns schon wieder davongekommen! Sagt mal, besitzt eigentlich irgendwer von euch so etwas wie ein Gehirn?“ Stille. „Nein? Schlecht, dann besorgt euch mal eins.“ Grimmig sprang ich wieder auf und steckte mein Schwert in die dafür vorgesehene Lederscheide. „Chaos soll herrschen!“, hörte ich Luctretia an meiner Hüfte jubeln. Anscheinend war sie die einzige von uns beiden die sich über die Flucht unserer Angreifer freute. Manchmal konnte Luctretia mich echt nerven, aber das durfte sie nie erfahren. Klar ich war absolut ihrer Meinung, nur konnte mein sprechendes Schwert echt nerven. Das war wohl der einzige negative Punkt als Lokis Champion. Der Champion des Gottes der nun die Macht über diese Welt hatte. Früher oder später wäre es dazu gekommen und nun war ICH der Champion zu dem alle aufschauten und nicht dieses nichts könnende Frost-Mädchen.

Alleine bei dem Gedanken an Gwen schlich sich ein spöttisches Grinsen auf mein Gesicht. Vor meinem geistigen Auge sah ich diese vor mir auf dem Boden liegen, ein großer, blutroter Fleck auf ihrem Pulli. Nun, sie war tot – gefallen unter der Klinge meines Schwertes. Mit ihr war auch das Pantheon gefallen, welches all seine Hoffnung in Gwen gesteckt hatten. Einzig und allein ihre Freunde waren noch ein Problem. Und genau diese waren mir vor der Nase davongerannt. Was sie eigentlich wollten wusste ich zwar nicht genau, aber ich konnte es mir grob denken. Aber ich bezweifelte, dass sie wirklich irgendetwas ausrichten konnten. Nikes Champion war gefallen, der Leiter des Protektorats in Gefangenschaft und Loki frei. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Phanteon tatsächlich aufrappeln und ernsthaft zurückschlagen würde war sehr gering. Außerdem hatten sie kaum mehr Krieger, viele waren gestorben oder hatten sich uns angeschlossen. Nur ein paar wenige waren geflüchtet und starteten immer wieder mickrige Angriffe auf uns. Geschmeidig schmiss ich mich auf den Rücken meines Schwarzen Rocks und forderte die restlichen Schnitter auf es mir gleich zu tun. Endlich sah ich wie sich vor uns in der Ferne ein Herrenhaus abzeichnete.
Gleich kann ich mich in mein Bett legen und einfach nur schlafen.

Die Wut darüber, dass ich Daphne Cruz, Logan Quinn und Carson Callahan nicht erwischt hatte war verflogen. Ich blickte über meine Schulter hinter mich und sah ungefähr zwei Dutzend Rocks, welche alle mindestens einen Schnitter trugen, hinter mir herfliegen. Ich grinste und spornte mein Reittier an.
Danke an Logan Quinn, dass ich Agrona nicht mehr ertragen muss. Jetzt bin ich die Anführerin dieser Dummköpfe. Na gut, manchmal nervt mich das alles schon, aber es wurde wirklich Zeit das der Champion hier das Sagen übernimmt.
Kurze Zeit später landeten wir auch schon und ich schmiss einem Römer der für die Rocks verantwortlich war die Zügel in die Hand. Wieso sollte ich mich auch schon darum kümmern? Das konnte auch jemand anderes für mich erledigen!
Ich stiefelte durch die Eingangstür in Richtung Küche. Dort angekommen rief ich im vorbeigehen einem Koch zu: „Ich will in fünf Minuten was zu Essen auf meinem Zimmer! Egal was, Hauptsache Nährstoffe. Dazu noch bitte eine Flasche Zitronenwasser.

Wehe, es kommt zu spät, dann könnt ihr was erleben, das all eure Verletzungen, die ihr schon hattet, wie nichts vorkommen lässt!“ Untertänig neigte der Angesprochene den Kopf. „Aber natürlich.“
Genau so sollte das hier ablaufen. Dankeschön.
In meinem Zimmer angekommen schmiss ich mich auf mein Bett und starrte an die hohe Decke.
Was zur Hölle wollen sie von uns? Irgendeinem Plan mussten sie doch nachgehen. Das ehemalige Pantheon hat jeden noch so kleinen Schritt durch gedacht. Was planen sie...?
Keine fünf Minuten später klopfte es an meiner Tür. Missmutig riss ich diese auf. Können die mich nicht fünf Minuten alleine lassen?!
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast