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Raise a glass of wine // Gtop

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 Slash
07.04.2018
20.07.2018
38
17.008
2
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Dieses Kapitel
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02.06.2018 436
 
Seunghyun pov.

,,Was denn?!"

Es war mir mehr als peinlich das er aus dem Flur gegangen war. So plötzlich wie er mich rausgeholt hatte, kam ich zu nichts. Auch das ich so vor ihm losgeheult habe, ist mir einfach nur peinlich. Eigentlich bin ich nicht der mit dem Recht zu weinen, aber es tat mir so unendlich leid. Ich war so fertig, nicht mal auf seine Nachrichten antworten konnte ich ihm. Warum weiß ich nicht, es ging einfach nicht. Und dann steht er einfach so vor meiner Tür. Wenn man bedenkt was ich den Tag vorhatte dann...

Jiyong: ,,Wie wollen wir das mit deiner Arbeit machen wenn du bei mir bist?"

Grade den Mund aufgemacht, hielt ich doch noch kurz inne. Ihn anzulügen wäre dumm, das weiß ich, aber wie erkläre ich ihm, dass ich meinen Job verloren habe?

,,Ich... Ich muss nicht zur Arbeit."

Mich von ihm weggedreht, versuchte ich vergebens irgendeine Beschäftigung zu finden, um ihn nicht anschauen zu müssen. So niedlich wie er ist, beugte er sich von der Seite runter in meine Richtung, während ich den Boden anstarrte. Als er mich fragend und besorgt anschaute, hätte ich mich schon wieder erschlagen können. Sofort schaute ich deswegen auch beschämt zur Seite.

Jiyong: ,,Und warum nicht? Aber du arbeitest noch....oder?"

Beschämt schüttelte ich den Kopf und kniff die Augen zusammen. Am Vortag bevor er mich weggeholt hatte, bekam ich einen Anruf, nicht mehr zur Firma kommen zu müssen. Es war mir klar das so was in meinem zustand passieren würde, aber trotzdem traf es mich wie einen Schlag ins Gesicht. Ich hatte mich ja wirklich bemüht, aber es ging gar nichts mehr.


Jiyong: ,,Weißt du... vielleicht ist das gar nicht so schlecht. Wenn deine Auszeit bei mir vorbei ist und du dich wieder erholt hast, gucken wir zusammen nach einem Job okay?"

Ich nickte aber eigentlich wollte ich gar nix. Selbst wenn alles zwischen uns wieder so wird wie früher, will ich nicht in mein altes Leben zurück. Ich hasse es.

Jiyong: ,,Okay, brauchst du noch lange und kann ich dir irgendwie helfen?"

,,Ne ich hab gleich alles."

Schulterzuckend ging er ins Wohnzimmer und ließ sich dort auf mein Sofa nieder. Einen Moment brauchte ich, um mich wieder aus meinen Gedanken loszureißen. In letzter Zeit habe ich oft solche Starren, in denen ich entweder gar nichts, oder zu viel denke. Eben war es die Leere während ich Jiyong angestarrt hatte.

Wieder ins Schlafzimmer gegangen, schnappte ich mir meine Geldbörse und noch ein paar Sachen wie Unterwäsche, bevor ich dann zu Jiyong ging.

,,Wir können."
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