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Raise a glass of wine // Gtop

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 Slash
07.04.2018
20.07.2018
38
17.008
2
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Dieses Kapitel
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19.05.2018 436
 
Seunghyun: ,,Ich will nicht hier bleiben. Du sollst nicht..."

,,Das ist mir scheiß egal klar? So wie du jetzt drauf bist lasse ich dich mit Sicherheit nicht mehr gehen. Das muss ein Ende haben. Und nicht erst morgen oder Übermorgen, sondern jetzt sofort."

Starr schaute er einfach auf den Boden. Anscheinend hat er verstanden wie ernst ich das meinte. Oder er überlegt gerade wie er dem entgehen kann. Theoretisch kann ich ihn nicht einfach hier festhalten. Spätestens wenn ich zum nächsten Meeting muss, was schon morgen wäre, könnte er einfach abhauen.

Also fiel ich schon wieder eine Entscheidung auf Kosten meiner selbst.

Mein Smartphone geschnappt rief ich meinen Manager an. Ich erzählte ihm das es mir verdammt schlecht geht und ich eine Pause bräuchte. Anfangs machte er Zicken und war komplett dagegen. Da spielte ich mein Ass.

,,Wenn sie mir die Pause nicht gönnen, dann werde ich mich die nächste Zeit eben nach einer neuen Agentur umschauen."

Es ist zu mehr als 100 Prozent sicher das er dagegen nichts sagen würde. Jeder leckt sich nach mir die Finger, das ist ihm bewusst. Ich bin eines der berühmtesten Idols des Landes. Er kann sich glücklich schätzen das ich mit ihm zusammen arbeite.

So wie ich es mir dachte, war er auch sofort einsichtig. Die Frage wie lange ich eine Pause bräuchte beantwortete ich ihn aber nicht, weswegen er selbst eine Zeitspanne von drei Monaten vorschlug. Diese Zeit nahm ich dankend an, da ich nie gedacht hätte das er eine so weite Zeitspanne setzen würde. Wenn es kürzer oder länger dauern würde könnte ich mich ja immer noch melden.

Seunghyun: ,,Das ist nicht dein Ernst."

,,Und wie das mein Ernst ist. Du bist jetzt mit mir hier eingeschlossen und du gehst auch nicht wenn es dir ein bisschen besser, sondern wenn es dir vollständig gut geht. Selbst wenn es eine Ewigkeit dauert, das ist mir egal. Du bist mein bester Freund und der wichtigste Mensch in meinem Leben. Egal was du hast, ich lasse dich nicht alleine. Vergiss das nicht."

Jetzt war auch ich den Tränen nahe. In meinen Gedanken "Bester Freund" zu sagen tut ja schon verdammt weh, es dann aber auszusprechen noch viel mehr.

Seunghyun: ,,Aber ich..."

Jiyong: ,,Ok hiermit stelle ich ein Verbot auf. "Aber" sage wenn dann nur noch ich, du nicht mehr und ich will nichts Schlechtes von dir über dich hören, verstanden?"

Seunghyun: ,,Aber..."

,,Was die Konsequenzen sind willst du nicht wissen."

Stumm nickte er und ließ sich endlich auf meinem Sofa nieder, was ich ihm gleich tat.
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