Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Raise a glass of wine // Gtop

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 Slash
07.04.2018
20.07.2018
38
17.008
2
Alle Kapitel
25 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
15.05.2018 394
 
Seunghyun pov.

Es brach mir fast das Herz wie er an meiner Schulter angelehnt eingeschlafen ist. Früher wäre das kein Problem gewesen und ich hätte es einfach genossen. Jetzt genieße ich es irgendwie auch, nur mit dem Unterschied das es sich unerreichbar anfühlt.

Ich habe es mir versaut und bin mir nicht sicher, ob sich das jemals wieder ändern würde. mit meiner Aktion habe ich ihn nur noch weiter von mir weggedrängt. Dabei tendierte ich eigentlich dazu ja zu sagen und ihn als meins zu bezeichnen.

Teilweise bin ich froh das ich es nicht getan habe. Ich bin mir nicht sicher ob das mit Joon auch passiert wäre wenn wir zusammengekommen wären. Dann hätte ich noch mehr zerstört als jetzt. Theoretisch habe ich so nichts verloren, aber auch nichts gewonnen. Das Einzige was ich erreicht habe ist, eine unsichtbare Wand zwischen mir und Jiyong aufzubauen.

Ich kann ihn anfassen, ihn sehen, ihn hören, aber ihn nicht meinen Partner nennen.

Wie er so an mir dran liegt, diese sanfte Atmung. Ich hätte es haben können. manchmal bin ich ein echter Vollidiot, ein Taugenichts. Meine Gedanken sind getränkt in Zweifel. Ich weiß nicht was jetzt kommen wird. Ob er sich wieder eine Frau sucht?

Das war fast meine größte Angst. Schon jetzt beginne ich ihn zu vermissen, obwohl er doch so nah an mir dran ist. Ob ich das irgendwie jemals wieder gut machen kann?

,,Jiyong..."

Er hörte mich nicht. Anscheinend schläft er tiefer als ich dachte.

Mit einer Hand strich ich ihm sanft durch sein Haar und versuchte ihn dabei nicht zu wecken. Ich will ihm jetzt nicht auch noch seines Schlafes berauben.


,,Es tut mir leid..."

Ob ich meine nächste Aktion durfte oder nicht, wusste ich nicht. Dennoch legte ich meinen Arm leicht um ihn, woraufhin er sich sofort ein bisschen näher an mich rankuschelte. Dabei musste ich leicht grinsen. Wie immer schlief er mit offenem Mund, was bedeutet das er nicht schlecht schläft. Wenigstens etwas, dass mich lächeln ließ.

Meinen Kopf an seinen gelehnt, wurde auch ich wieder immer müder. Eigentlich wollte ich so nicht einschlafen, da er vor mir wach und wütend werden könnte. Jedoch konnte ich nichts mehr gegen meine Müdigkeit tun. Immerhin hatte ich vielleicht eine Stunde geschlafen, wenn überhaupt.

,,Ich liebe dich."

Ihm ein letztes Mal diese Worte entgegengebracht, fielen auch mir die Augen zu.
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast