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Raise a glass of wine // Gtop

GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P18 Slash
07.04.2018
20.07.2018
38
17.008
2
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10.05.2018 427
 
Seunghyun pov.

,,Hör auf mit Scheiß, es reicht."

Ein bisschen Ärgern war ja okay, aber so langsam reichte es mir. So wie er hier rumeiert könnte man bestimmt denken, wir seien ein Liebespaar. Und das ist nun etwas, dass ich beim besten Willen nicht gebrauchen kann.

Generell will ich solche Art von Berührungen nicht, da ich grade zwischen einer schweren Entscheidung stehe. Eine, von der ist immer noch nicht so recht weiß was ich halten soll. Sie macht mir Angst und gibt mir viel zu bedenken.

Nicht das Jiyong das nur gesagt hat, um mich als guten Freund zurückzuholen und das gar nicht ernst meinte. Oder das er sich dagegen entscheidet und das nicht mehr will, wenn ich doch ja sage. Auch weiß ich nicht was passiert, sollte meine Antwort zu spät kommen.


Auf einer Seite würde ich liebend gerne ja sagen, auf der Anderen auch nein. Früher habe ich immer gewünscht das sowas passieren würde. Niemals hätte ich gedacht das mir eine Entscheidung so schwer fallen würde.

,,Du, es tut mir leid aber ich will nach Hause, ich habe Kopfschmerzen."

Joon: ,,Kann ich dich begleiten?"

,,Joon ich..."

Joon: ,,Ach komm schon, wir haben uns voll lange nicht mehr gesehen und dann haust du schon nach einer Stunde ab?"

Er hatte ja Recht, aber ich hatte eben auch meine Gründe. Auf das Generve von ihm wenn ich ihn jetzt hier zurücklasse, hatte ich wirklich nun keine Lust. Also seufzte ich und ließ ihn dann doch noch mit zu mir kommen. Zum Glück hatte ich mich gestern dazu aufgerafft meine Wohnung aufzuräumen. Ansonsten hätte ich ihn jetzt bestimmt nicht mitgenommen.

Joon: ,,Jaaa wenns dir später besser geht, können wir noch einen Trinken oder so."

Ob trinken wirklich eine gute Idee ist bezweifle ich. Wenn ich was getrunken habe, verliere ich leicht meine Fassung und aggressiv werde ich dann obendrein auch noch. Jedenfalls momentan. Früher war das nie so. Da konnte man mit mir trinken gehen, ohne das ich sofort schlechte Laune bekomme. Aber so wie es heute ist, bin ich wahrscheinlich fast unerträglich.

Natürlich kam es aber wie es kommen musste. Nachdem ich mir eine Kopfschmerztablette reingezogen hatte, obwohl das vorhin eigentlich eine Lüge war, schauten wir uns ein paar Filme an. Eigentlich wollte er nur etwas zu Knabbern suchen, fand aber Alkohol. Davon habe ich ja mehr als genug.

Widerwillig ging ich auf seinen Vorschlag ein und holte zwei Gläser aus meiner Vitrine. Das erste Glas Scotch hatten wir schnell hinter uns. Die darauffolgenden auch, welche definitiv zu viel waren.
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