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Gokuu Kotetsu - The Tiger among Apes

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Enki Gokuu Samon Gokuu Sugoroku Hajime
06.04.2018
12.01.2021
28
38.571
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25.01.2019 2.478
 
Kapitel 18 Eine Strafanstalt mit Freizeitbereich?!

In seinem Quartier angekommen, ließ sich Kotetsu müde auf sein Bett fallen.
Er wollte sich lieber nicht vorstellen, welcher seiner Kameraden Enkis Ärger nun Ausbaden durfte.
Und noch viel weniger wollte er sich vorstellen, was Enki ihm antun würde, sobald er wieder zum Dienst erschien.
„Ob es ein Fehler war, hier her zu kommen?“, murmelte der Silberhaarige in Richtung der Decke und grübelte einige Minuten über seine Frage, um sie sich selbst zu beantworten.
Nein, es war kein Fehler wie er feststellen musste.
Immerhin hatte er den Fremden aus der Quelle – Hajime Sugoroku – hier auf Nanba getroffen. Kotetsu wollte herausfinden, wie das Schicksal sie beide miteinander verband und dafür musste er einfach die Schikanen seines älteren Bruders überstehen.

Irgendwann während seiner Grübelei war Kotetsu wohl eingeschlafen, denn er wurde durch ein Klopfen an seiner Tür aufgeschreckt. Seine Haare standen in wilden Strähnen von seinem Kopf ab und sein sonst so ordentlich gebundener Zopf hatte sich aufgelöst.
„Ich komme.“, etwas schwankend erhob sich Kotetsu von seiner Schlafstätte und begab sich zur Tür. Allerdings stockte er für einen Moment, sobald seine Hand die Türklinke berührte.
Was wenn Enki nun davor stand?!
Kotetsu versuchte seinen Puls zu beruhigen.
Er durfte keine Angst zeigen, er musste stark bleiben.
Wieder rief er sich die Lehren des Tigers ins Gedächtnis und atmete tief durch.
Mit etwas mulmigem Gefühl öffnete er schließlich die Tür und war erleichtert in zwei Apfelgrüne Augen zu sehen und nicht hinauf in das grimmige Gesicht von Enki.  
„Samon, wie schön dich zu sehen.“, begrüßte er den jüngeren, der aber musterte ihn mit angehobener Augenbraue.
„Enki ist Stinksauer auf dich, Kotetsu.“, Samon trat ein und Kotetsu schloss leise die Tür hinter ihm. Unbehaglich legte er eine Hand in seinen Nacken und massierte ihn etwas.
„Ich wollte ja weiter zum Dienst erscheinen aber die Direktorin hat das Gegenteil angeordnet. Dagegen kann ich wohl nichts machen.“
„Du kannst froh sein, das Enki dich nicht entlassen kann, jetzt wo die Direktorin einen Narren an dir gefressen zu haben scheint.“
„An mir?“, so recht konnte sich Kotetsu das nicht vorstellen.
„Wie dem auch sei …“, lenkte Samon ab. „Das Enki nicht vor deiner Tür steht, hast du im Übrigen mir zu verdanken. Unnötige Familien Drama kann ich auf der Arbeit nicht gebrauchen. Aber du solltest trotzdem vorsichtig sein und Enki nicht noch weiter Provozieren. Sobald du dich erholt hast, erwartet er ein Höchstmaß an Einsatz von dir.“, Kotetsu nickte.
Samon wandte ihm den Rücken zu und begab sich wieder zur Tür. Gerade als er die Hand an die Türklinke legte, konnte er förmlich das warme lächeln des anderen im Rücken spüren.
„Es freut mich, dass du diese paar Worte mit mir gewechselt hast, Samon. Die ersten, seitdem ich auf Nanba angefangen habe.“
„Tse … was auch immer.“, murmelte Samon und verließ das Quartier seines Bruders.

„Unnötige Familien Drama kann ich auf der Arbeit nicht gebrauchen.“

Genau das hatte Samon eben gesagt.
Für Kotetsu war dies ein winziger Hoffnungsschimmer, das Samon ihn inzwischen vielleicht doch ein kleines bisschen als Bruder anerkannte.

Als Kotetsu sich zumindest zur Essenszeit zur Kantine bewegen wollte, stand wiedererwartend einer der Köche vor ihm.
„Direktorin Hyakushiki hat angeordnet, dir das Essen ins Quartier zu bringen. Ich hoffe die Auswahl wird dir zusagen.“, damit drückte er dem verdutzten Silberhaarigen ein vollgestopftes Tablett in die Hände und machte sich eiligen Schrittes davon.
„Danke!“, rief Kotetsu ihm noch freundlich hinterher und trug das Tablett dann zu dem kleinen Schreibtisch, der neben dem Bett stand.

„Du kannst froh sein, das Enki dich nicht entlassen kann, jetzt wo die Direktorin einen Narren an dir gefressen zu haben scheint.“

Kotetsu schmunzelte.
Was sollte das denn nun genau heißen?
Einen Narren an ihm gefressen.
Hatte Samon damit andeuten wollen, dass die Direktorin sich in ihn verguckt hatte?!
Kotetsu schüttelte schnell den Kopf.
Nein, unmöglich.
Welche Frau sollte sich denn für Ihn interessieren?!
Er nahm einige bissen, fühlte sich aber zu zerstreut um zu Essen. Kotetsu begab sich zum Quartier eigenen Badezimmer und musterte sein Erscheinungsbild genau im Spiegel.
Viel verstand er nicht von Menschlichen Begierden.
Noch viel weniger verstand er davon, was andere Menschen als Attraktiv betrachteten.
Seine Augen waren von einem hellen, satten Gold, die blauen Tigermale schmeichelten seinem Gesicht und die langen Silbernen Haare, welcher er mit vorlieb zu einem Zopf geflochten trug und die einen gesunden Kontrast zu seiner Augenfarbe bildeten, rundeten das Ganze noch ab – wie er fand.
Kotetsu befreite sich von seiner Uniform, um auch den Rest seines Körpers zu betrachten.
Seine schmale Statur, wurde von gut ausgeprägten Muskeln untermalt, das einzige was das Auge stören könnte, waren die unzähligen Narben auf seiner Haut.
Kotetsu runzelte die Stirn etwas und betrachtete sich von allen Seiten.
Empfanden andere womöglich seine Erscheinung als attraktiv? Als Begehrenswert?
Worüber sich Kotetsu noch nie wirkliche Gedanken gemacht hatte, da es nie einen Grund für derartige Überlegungen gegeben hatte, war ein ganz anderer Teil seines Körpers. Er entledigte sich seiner Hose und zögerte einen Moment auch seine Unterwäsche abzustreifen.
Da er ohnehin das Bedürfnis hatte Duschen zu gehen, gab er sich einen Ruck.
Kotetsu musste sich eingestehen, dass er sich seinen eigenen Körper nie wirklich näher angesehen, geschweige denn Interesse dafür gezeigt hatte. Etwas fragend legte er den Kopf schief und versuchte seinen intimsten Bereich mit den Augen von anderen zu sehen.
Kotetsu wusste nicht, wie er es beurteilen sollte aber er empfand es schon als … wie sagte man? Recht beachtlich Ausgestattet.
Aber ob Größe wirklich alles war?
Kotetsu erinnerte sich an ein Gespräch zwischen einigen seiner Kameraden, das er unfreiwillig mitangehört hatte.
Sie hatten über zu viel Behaarung im unteren Bereich gesprochen und wie störend Frauen das doch fanden. Er hob eine Augenbraue und sah noch einmal an sich hinab.
Behaarung?
Die konnte er beim besten Willen nicht an sich erkennen.
War das normal?

Ohne weiter darüber nachzudenken, stellte er sich schließlich unter die Dusche und genoss einfach nur das kühle Nass auf seiner Haut. Kotetsu schloss die Augen und sah das Gesicht von Hajime vor sich. Dieser Mann faszinierte ihn, schon bevor er ihm überhaupt begegnet war.
Der strenge Ausdruck in seinen Roten Augen, die breiten Schultern … sein Geruch. Kotetsu wusste nicht, wie er diesen Duft beschreiben sollte aber eines war ihm bewusst: er fand ihn durchaus sehr anziehend und beruhigend.
Wieder spürte Kotetsu dieses zittern im Unterleib, aber dieses Mal um einiges deutlicher.
Unweigerlich schweifte sein Blick nach unten, als er eine starke Hitze wahrnahm, die eindeutig zwischen seinen Beinen ihren Ursprung hatte. Fasziniert starrte er sein Geschlechtsteil an, welches Senkrecht in die Höhe ragte und irgendwie ein wenig dicker aussah, als eben noch. Dieser Zustand verunsicherte ihn ein wenig, da er nicht wusste wie er damit umgehen sollte.
Warum war das passiert?
War er an irgendetwas erkrankt?
Vorsichtig berührte Kotetsu sein Glied, von dem er nicht wusste, dass es lediglich erigiert war.
Das Fleisch war so heiß, als würde er unter Fieber leiden.
Das verunsicherte ihn nur noch mehr.
Von Angst ergriffen nahm er den Duschkopf aus der Halterung und stellte das Wasser so kalt ein wie es nur ging, bevor er den Strahl auf seine Körpermitte richtete. Ein keuchender Laut drang aus seiner Kehle, als das Kalte Wasser auf das Heiße Fleisch traf. Langsam ging die Schwellung zurück und sein Glied senkte sich.
Zitternd sank Kotetsu auf die Knie und stellte Geistesabwesend das Wasser ab.
Was auch immer gerade mit ihm passiert war, er hoffte das es sich niemals wiederholen würde.

~*~*~*~*~

Da er am nächsten Morgen länger geschlafen hatte, fühlte sich Kotetsu fit genug um sich mal den Freizeitbereich anzusehen, von dem Wärter aus anderen Trakten so aufgeregt berichtet hatten.
Er und seine Kameraden aus Trakt 5 hatten unter normalen Umständen keine Zeit dafür. Kotetsu klebte mit seiner Nase förmlich an der Scheibe der Schnellbahn, als sie die normalen Gefängnistrakte hinter sich ließ und zwischen einigen Hochmodernen Wohnblöcken hindurch fuhr.
Er fragte sich, ob dort womöglich die Ranghöheren Wärter und Verwaltungsangestellten lebten. Ja, vielleicht sogar die Direktorin selbst!
„Nächster Halt: Freizeitanlage, Shopping Meile.“, erklang die Durchsage und Kotetsu verließ aufgeregt den Zug, als dieser anhielt. Die Blicke die er beim Aussteigen auf sich zog, kümmerten ihn nicht. Das sie alle seine „Freizeit“ Kleidung verwundert musterten, fiel ihm auch gar nicht weiter auf.
Für Kotetsu war die Kleidung, die er stets in den Bergen bei Kuài Fāng getragen hatte seine normale Alltagsbekleidung. Und die bestand aus einem Ozean blauen, Ärmellosen Traditionellen Oberteil mit einer  schwarzen Stoffhose darunter. Das Oberteil war mit einigen Goldenen Verzierungen geschmückt und an den Seiten etwas geöffnet, sodass man die geschmeidige Haut darunter gut erkennen konnte. Kotetsu hatte seine Haare wie gewohnt zu einem Zopf geflochten und sie locker über seine rechte Schulter gelegt.

Aufgeregt lief Kotetsu über diese sogenannte Shopping Meile und blieb lange vor jedem Schaufenster stehen. Das war alles so neu für ihn und jedes noch so kleine Detail zog ihn in seinen Bann. Schließlich führte sein Weg ihn in einen Buchladen, wo er die Ecke mit den Geschichtsbüchern ansteuerte. Kotetsu war äußerst Lernbegierig und wollte so viel Wissen wie möglich aufsaugen. Er schnappte sich ein Dickes Sachbuch, welches die Menschheitsgeschichte Thematisierte und wollte damit zur Kasse gehen, als sein Blick auf eine andere Themenwelt fiel. Vorsichtig sah er sich um, stellte sicher dass ihn niemand beobachtete und näherte sich den Aufklärungsbüchern.
„Dein Körper und Du – Jungs.", war der Titel, der ihm so ins Auge gestochen hatte und plötzlich wurde Kotetsu bewusst, das ihm in diesem Punkt allerhand Wissen fehlte. Mit leicht geröteten Wangen nahm er auch dieses Buch mit zur Kasse und versuchte das amüsierte Glitzern in den Augen der Buchhändlerin zu ignorieren.
„Wenn Sie weitere Empfehlungen zu diesem Thema brauchen, sprechen Sie mich ruhig an.“, zwinkerte sie ihm zu, worauf Kotetsu sich freundlich bedankte und schnell die Tüte mit den beiden Büchern nahm.

Vor dem Laden blieb er einen Moment lang stehen und ließ das erlebte von eben noch einmal durch seinen Kopf wandern.
Der Geruch der Frau hatte sich ein wenig verändert, während sie ihn angesehen hatte.
Irgendwie hatte sie auf Kotetsu den Anschein gemacht, Paarungswillig zu sein.
Moment …
Paarungswillig … doch nicht etwa wegen ihm?!
Vorsichtig lugte er über seine Schulter zurück zum Laden und sah wie sie ihm durch das Schaufenster hindurch einen Luft Kuss zuwarf. Kotetsu erwiderte nur ein ungeschicktes Lächeln, worauf die Frau etwas kicherte und zog dann weiter.
„Das war irgendwie seltsam.“, murmelte er und erblickte auf dem Platz zwischen den Läden einige Kinder, die miteinander Fangen spielten. Kotetsu sah ihnen eine Weile dabei zu und fragte sich, wie es wohl gewesen wäre, wenn er Freunde in seiner Kindheit gehabt hätte.
„Mögen Sie Kinder?“, wurde er plötzlich angesprochen und bemerkte erst jetzt, wie eine kleine Gruppe von Frauen ihn umringt hatte.
„Ähm ja …“, meinte er verlegen. Es war ihm unangenehm so viel Aufmerksamkeit zu bekommen.
„Haben Sie welche?“
„Noch nicht.“, warum antwortete er überhaupt!? Er sollte zusehen, dass er diesen Frauen entkam. Ihre Nähe war ihm eindeutig zu viel und überforderte ihn.
„Mädels, Mädels. Nun bedrängt den Armen doch nicht so.“, trällerte eine Männerstimme hinter Kotetsu. Zarte Hände legten sich an seine Schultern. Sanft und doch bestimmt wurde er nach hinten gezogen und eine wahre Parfümwolke umhüllte ihn. „Ich würde gern ein bisschen mit dem neuen Kollegen Plaudern. Also, wärt ihr Süßen dann so lieb und schaut wieder nach Euren kleinen Schätzen, die dort hinten nur Unfug anstellen?“
„Aber Natürlich, Kiji San!“, sangen die Frauen im Chor und eilten zur ihren Kindern. Kotetsu riskierte einen Blick über seine Schulter und wusste nicht so recht, wie er die Person einschätzen sollte.
Einerseits besaß dieser Kiji eine Männliche Stimme, seine Erscheinung andererseits erinnerte ihn viel mehr an eine überschminkte Frau. Unsympathisch war er ihm allerdings nicht.
Im Gegenteil.
In diesem Augenblick war er sein Retter in der Not.
„Dort hinten ist ein ganz bezauberndes Café. Lass uns dort doch einen Kaffee zusammen trinken.“
„Eigentlich mag ich gar keinen Kaffee …“, ein lackierter Finger stupste ihn in die Wange.
„Gottchen, wie dumm von mir. So ein süßes Kerlchen wie du, trinkt bestimmt nur Heiße Schokolade.“
„Was ist heiße Schokolade?“

~*~*~*~*~

Was heiße Schokolade war, fand Kotetsu nur wenig später heraus und im Namen des großen Tigergeistes: Er LIEBTE dieses Süße Getränk!
„So, du bist also der Bruder von Enki San und Saru?“
„Saru?“, in seinem Traum neulich hatte Hajime das auch gesagt. „Meinst du damit Samon, Kiji San?“
„Natürlich. Er ist doch unser kleines Äffchen im Kollegium.“, kicherte Kiji. „Aber ich hätte nie gedacht, das er noch einen weiteren großen Bruder hat.“
„Ja …“, Kotetsu lachte nervös. „So was aber auch.“
„Ich muss sagen, ihr drei seht euch überhaupt nicht ähnlich. Habt ihr unterschiedliche Mütter oder Väter?“
„Nein, wir haben alle denselben Vater und dieselbe Mutter. Enki kommt nach unserem Vater.“, erklärte Kotetsu und hasste es wie recht er damit doch hatte. „Und Samon nach unserer Mutter.“, jedenfalls ein wenig vom Aussehen her, wie Kotetsu fand.
„Und du?“
„Ich?“, Kiji nickte. Kotetsu zuckte mit den Schultern. „Ich habe das Gefühl ich wurde nur versehentlich in die Familie Gokuu hinein geboren. Ich sehe niemandem wirklich Ähnlich … außer vielleicht …“
„Jaaahaaa?“
„Meiner Großmutter. Großvater sagte immer, ich würde ihr gutes Herz in mir tragen und ihr lächeln lebt durch mich fort.“, KIji war während dieses Satzes GANZ nah an ihn heran gerutscht und sah ihn aus feuchten Augen an.
„Oh, Süßer das ist ja herzallerliebst! Da kommen mir ja gleich die Tränen! Gut das mein Mascara Wasserfest ist!“, wie eine feine Dame tupfte Kiji sich ein kleines Tränchen mit einer Serviette weg.
„Kiji San, können wir bitte das Thema wechseln?“, Kiji stutzte etwas, schenkte dem jungen Mann aber ein verständnisvolles lächeln.
„Natürlich. Ich habe ohnehin noch ein paar andere Fragen an dich, meiner lieber Tetsu Chan.“
„Tetsu Chan?!“

~*~*~*~*~

Als Kotetsu wieder an seinem Quartier angekommen war, schwirrte im regelrecht der Kopf.
Kiji hatte Fragen gestellt, die wirklich jenseits von Gut und Böse waren und auf die meisten hatte Kotetsu nicht einmal eine Antwort gehabt. Hin und wieder hatte Kiji Schulmädchenhaft gekichert und geträllert, was Kotetsu doch für ein unschuldiges kleines Bürschlein sei.
Er hatte keine Ahnung, was er damit meinte.

Schließlich zückte Kotetsu seine neu erworbenen Bücher und überlegte, welches er sich zuerst genauer anschauen wollte. Die Wahl fiel schließlich auf das Aufklärungsbuch.
Das Geschichtsbuch stellte er ordentlich ins Bücherregal.
Während Kotetsu in das andere Buch vertieft war, wechselte seine Gesichtsfarbe von Normal, zu sanft rot und schließlich zu Knallrot. Dass es so viel über seinen Körper gab, was er noch nicht wusste, hätte er nicht erwartet!

Nachdem er geschätzt die Hälfte dieses Buches gelesen hatte, wusste er auch was ihm neulich beim Duschen widerfahren war. Dieser Zustand hatte nichts, wie er dachte, mit einer Krankheit zu tun, sondern nannte sich Erektion. Aber Kotetsu verstand noch immer nicht, was sie ausgelöst haben könnte. Er hatte doch nur an Hajime gedacht.

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