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Love is found in any place even in the strangest bonds

GeschichteAllgemein / P16 / Mix
05.04.2018
23.02.2021
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23.02.2021 1.851
 
Hey. Tut mir leid, dass ihr solange warten musstest. Ich hatte privaten Stress und eine Schreibblockade. Nun geht es ein wenig ruhiger weiter und Josie ist wieder zu Hause, wo jedoch auch nicht alles so läuft wie sie es sich wünscht. Viel Spaß beim lesen.
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Das erste was Josie wahr nahm als sie wach wurde, war, dass sie in einem weichen Bett lag. Es fühlte sich irgendwie vertraut an und als sie die Augen öffnete wusste sie auch wieso. Sie lag in ihrem eigenen Bett und Alex saß neben ihr. Vermutlich hätte es in diesem Moment keinen schöneren Start in die Realität geben können. Sie war, wie auch immer aus diesem Kerker befreit worden und bei ihrer Familie. Josie saß kerzengerade im Bett als ihre Gedanken zu Layla schwankten. Sie schämte sich ein bisschen dass es solange gedauert hatte.
"Es ist alles gut Josie, du bist in Sicherheit. Und ich bin wahnsinnig froh, dass du wach bist", versuchte Alex sie zu beruighen doch der Erfolg war eher mäßig.
"Was ist mit Layla? Ist Leah tot? Wieso bist du eigentlich nicht in der Schule? Und was ist mit Tris." Die Fragen sprudelten nur so aus der Reynolds heraus und brachten Alex zum grinsen.
"Was die Befreiung und so angeht, fragst du besser deine Eltern. Man hat mir nicht sonderlich viel erzählt", meinte er bitter und man konnte seiner Stimme anhören, wie sehr ihn das ankotzte.
"Layla ist schwach aber sie lebt. Ilvermorny war ein wenig chaotisch wegen Johnsons Spielchen aber jetzt haben wir erst einmal Sommerferien", meinte Alex und man hörte noch immer die Aufregung in seiner Stimme, vermutlich weil seine beste Freundin endlich wieder wach war.
"Was ist mit Tris? Sag nicht sie muss schon wieder zu ihren abscheuchlichen Eltern?", meinte Josie besorgt. Es hatte im letzten Schuljahr Monate gebraucht bevor Tris sich ihr endlich anvertraut und wieder die Alte gewesen war. Davon brauchte Josie ganz sicher keine Wiederholung. Deswegen war sie auch erleichtert als Alex sie sofort beruighen konnte. "Tris ist mit Professor Cassedy unterwegs. Sie konnte mir nicht genau sagen worum es ging aber sie ist in guten Händen." Josie nickte während sie die Decke zurück schlug um aufzustehen. Sie vertraute der Schulleiterin Ilvermornys. Immerhin schien sie eng mit ihrer Familie befreundet zu sein und sie hatte sie aus diesem abscheuchlichen Kerker gerettet.

"Bist du sicher, dass es eine gute Idee ist jetzt schon aufzustehen?", meinte Alex besorgt und warf der Reynolds einen zweifelnden Blick zu. Diese verdrehte die Augen.
"Ich bin nicht schwer krank, Alex. Es macht nichts wenn ich noch ein bisschen wackelig auf den Beinen bin. Ich muss mit meinen Eltern sprechen. Immerhin muss ich wissen was passiert ist", meinte sie ernst. Alex seufzte.
"Die Gefangenschaft scheint dich wenigstens nicht verändert zu haben. Du bist so wahnsinnig stark, Josie. Ich weiß nicht ob ich den Mut gehabt hätte stand zu halten." Die Stimme des Senaris war warm und Josie spürte wie beeindurckt er von ihr war. In diesem Moment spürte sie noch irgendetwas anderes. War es die starke Verbundenheit, die sie zu ihrem besten Freund spürte? Immerhin war er ihre Familie.
"Ich hatte keine Wahl um darübr nachzudenken, ob ich stark sein kann", meinte die Reynolds leise. "Leah ist wirklich eine Meisterin der Manipulation und ich habe noch so viele Fragen, die ich meinen Eltern und Layla stellen muss", fügte sie hinzu. Ein verägertes Schnauben kam aus Alex Mund.
"Wenn sie dich denn überhaupt an etwas teilhaben lassen. Serena meint, wir wären einfach zu jung, um mit soetwas belastet werden zu müssen und meine Mutter bläst genau ins selbe Horn. Ich verstehe es einfach nicht. Als hätten wir nicht oft genug bewiesen, dass wir einiges aushalten können", meinte er und Josie konnte die Enttäuschung in seiner Stimme hören.
"Meine Mutter will mit aller Macht verhindern, dass ich in solche Schwierigkeiten gerate, wie sie es ständig erlebt habe. Aber sie vergisst dabei eine Sache, nämlich, dass ich ihr in diesem Punkt einfach verdammt ähnlich bin", stellte die Reynolds entschlossen fest. Ihr Vater war nicht ganz so überbesorgt doch auch er wollte die Dämonen von seiner Tochter fern halten.
"Auf jeden Fall. Du lässt dich wirklich in jeden Scheiß mit reinziehen", erwiderte Alex doch er grinste bei seinen Worten.
"Ich werde mal mit meiner Grandma sprechen. Meistens legt die ein gutes Wort für mich ein", meinte Josie.

Sie ließ sich von Alex helfen die bedrohlichen Treppen von ihrem Zimmer in Richtung Saloon zu bewältigen.
"Schade, dass wir hierfür noch nicht den passenden Zauberspruch gelernt haben", stellte er fest. Josie lachte.
"Du musst es ja wissen, so als Streber", zog sie ihn auf. Alex wollte gerade etwas daraus erwidern als ihre Mutter ihr entgegen kam und sie in eine sanfte Umarmung zog.
"Ich hab mir solche Sorgen gemacht Josie. Ich bin so froh, dass es dir gut geht", meinte sie zärttlich. Die Reynolds lies es zu, dass ihre Mutter sie tröstete und liebkoste. In diesem Moment genoss sie es einfach nur ein Kind zu sein und sich keinen Gefahren mehr stellen zu müssen.
"Es tut mir leid. Dass ich euch solche Sorgen bereitet habe", meinte sie kleinlaut. Doch ihre Mutter hob nur eine Augenbraue.
"Das ist doch nicht deine schuld. Immerhin bist du aus den Schulmauern entführt worden. Ein Fall, der selbstverständlich noch untersuchen werden muss", stellte sie fest.
"Aber ich habe mich gegen Leah auf stur gestellt, deswegen bin ich auch in diesem Kellerloch gelandet." Ihre Mutter sah sie einen Moment lang nachdenklich an doch dann lachte sie.
"Natürlich ist es nicht unwahrscheinlich klug sich gegen eine gefährliche Psychopatin zu stellen, wenn man keine Chance gegen sie hat. Aber tröste dich Josie, ich hätte meinen Mund ganz sicher auch nicht gehalten. Außerdem wissen wir gar nicht ob Leah nicht aus so irgendwann andere Mittel genutzt hätte. Sie ist und bleibt unberechenbar." Man hörte ganz genau heraus wie wenig ihr diese Tatsache gefiel. Doch es erschien Josie wie der ideale Zeitpunkt um endlich ihre Fragen los zu werden.    

"Ich will mehr über Leah und ihre Leute wissen. Was genau wollen sie? Gehören sie zu den Todessern die ihr erwähnt haben? Und was genau hat unsere Familie damit zu tun. Was wollten sie von Layla?", sprudelte es nur aus Josie heraus. Wie bereits erwartet wirkten ihre Eltern beide nicht unbedingt begeistert und auch Layla, die mehr auf dem Sofa lag als zu sitzen schien nicht bereit zu sein Informationen mit ihr zu teilen.
"Damit habt ihr nichts mehr zu tun", meinte Josies Vater ernst. "Die Situation ist wieder unter Kontrolle. Die Sicherheitsvorschriften für Ilvermorny werden deutlich verschärft. Soetwas darf nicht noch einmal passieren." Josie verstand worauf er hinaus wollte. Die Eltern würden um die Sicherheit ihrer Kinder fürchten und das würde dem Ruf Ilvermornys ordentlich schaden. Dennoch hasste sie das Gefühl zurück gewiesen zu werden.
"Ich soll also einfach so zum Alltag übergehen, nachdem ich tagelang in einem Keller vor mich hin geschimmelt habe?", fragte sie und es störte sie in diesem Moment nicht, dass sie frech wurde. "Glaubt ihr nicht, ich hätte ein Recht zu wisen wofür oder warum ich das musste? Ständig versucht ihr mich zu behandeln wie ein kleines Kind. Aber ihr irrt euch. Ich kann mehr weg stecken als ihr denkt", meinte sie scharf. Josie hörte wie ihre Grandma gluckste.
"Sie erinnert mich ganz deutlich an eine junge Dame die genau das selbe gesagt hätte", meinte sie an Serena gewandt. "Vielleicht solltet ihr nicht vergessen, dass Josefine keine normale Dreizehnjährige ist." Josie warf ihrer Grandma einen dankbaren Blick zu. Manchmal war ihre Unterstützung einfach unschlagbar. Ihre Mutter hingegen schien immer noch nicht glücklich zu sein. "Sie sollte aber nicht die Last einer Erwachsenen auf ihren Schultern tragen müssen. Keiner von ihnen sollte das", stellte sie klar.
"Wir müssen sie schützen. Wenn sie zu viel wissen sind sie für unsere Feinde nur noch interessanter", mischte sich nun auch Layla ein. Alex stieß Josie leicht in die Seite um auf sich aufmerksam zu machen.
"Genau das meinte ich. Sie werden ihr Wissen nicht mit uns teilen." Josie schnaubte empört.
"Wisst ihr was?", meinte sie dann. "Ich kann es auch so heraus finden. Und ich werde nicht ruhen bevor ich weiß warum unsere Familie so gefährdet ist..."

Eigentlich hatte sie vor sich wütend abzuwenden und aus dem Raum zu stolzieren doch die Stimme ihrer Grandma hielt sie zurück.
"Warte noch Josie. Ich bin der Meinung ihr solltet den Beiden den Großteil ihrer Fragen beantworten", meinte sie schließlich. "Gerade eure Tochter hat in den letzten Tagen eine Menge auf sich genommen. Sie volkommen im dunklen zu lassen kann einfach nicht richtig sein." Josie strahlte ihre Grandma an. Ihre Eltern schienen nach Argumenten zu ringen doch letztendlich schienen sie einverstanden.
"Ich schätze es würde sowieso nichts bringen Alex raus zu schicken", fauchte Layla und es war offensichtlich, dass es ihr gegen den Strich ging ihren Sohn einweihen zu müssen.
"Niemals", meinte Josie kühl und sah ihre Eltern abwartend an.
"Leah und ihre Anhänger gehören zu einer Gruppe, die die Ideale der Todesser wieder aufleben lassen wollen. In England ist dieser Versuch leider sehr viel fortschrittlicher aber auch hier verbreitet es sich wieder, gerade durch so leute wie Leah", begann Shane schließlich zu erklären. "Es gibt Gerüchte, dass ein neuer Lord kurz vor seinem Aufstieg steht und das sich die magische Gesellschaft neu formieren wird." Es war schwer für Josie zu verstehen.
"Aber seid ihr nicht deswegen von England weggegangen, um gerade diesem Problem zu entkommen?", hakte sie nach. Ihr Vater seufzte.
"Das haben wir versucht, ja. Und wie du siehst ist es ja auch ein paar Jahre gut gegangen. Doch nun scheint unsere Vergangenheit uns auch hier her zu folgen", fügte er hinzu.
"Wieso sind sie so scharf darauf unsere Familie zu zerstören?", war wahrscheinlich die wichtigste Frage in Josies Kopf, obwohl sie sich nicht einmal sicher war, ob sie die Antwort darauf überhaupt wissen wollte.
"Die Familie Prince hat schon immer nur für Ärger gesorgt, Josie", meinte Layla und wiederholte damit nur die Worte, die auch Leah schon gesagt hatte. "Wie du weißt, gehörten sowohl ich als auch Layla kurzzeitig zu ihnen und vermutlich wollen sie uns brechen." Layla warf Samira einen bitterbösen Blick zu woraufhin diese verstummte. Josie wusste, dass es noch einen zweiten viel wichtigeren Grund gab, wieso sie es so auf ihre Familie abgesehen hatten. Doch sie wusste auch, dass sie diesen am heutigen Tage nicht mehr erfahren würde. So gab sie sich mit den neuen Informationen zufrieden. Vorerst. Denn sie würde alles daran setzen die Lösung dieses Rätsels alleine heraus zu bekommen. Und sie hoffte, dass Alex und Tris ihr dabei helfen würden.
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