Wahrheit oder Pflicht

GeschichteHumor, Angst / P18 Slash
02.04.2018
02.04.2018
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Der 1. April war ein Tag der im Hause der Black Hat Organisation mehr oder weniger zelebriert wurde. Da gab es Personen die gerne Streiche spiele während die anderen einfach nur ihre Ruhe haben wollten. Doch wenn es eine Person gab die kein Ende daran sah, dann war es Demencia. Wochen im Voraus überlegte sie sich Streiche und bereite alles im Vorfeld vor so, dass man nur staunen konnte. Denn normalerweise war dieses Mädchen mehr als unordentlich und impulsiv dass man nicht glauben konnte dass sie zu so etwas wie planen oder vorbereiten fähig wäre. Doch nicht wenn es sich hierbei um den 1. April handelte, den Tag der Streiche. Der Tag fing mit einfachen, harmlosen Streichen an. Der Salzstreuer der mit Zucker ausgetauscht wurde. Statt Milch befand sich Orangensaft in der Tüte oder einfach ein Springteufel der dich beim öffnen einer Schublade ansprang. Während 5.0.5., der von Anfang an ziemlich eingeschüchtert und verängstig war von jeden ihrer Streichen, sich in irgendeiner Ecke verstehe damit der Bär keine weiteren Streichen mehr von ihr ertragen musste. Waren Dr. Flug, Sarah und Black Hat mehr als an genervt. Wobei Black Hat am Anfang sogar noch ziemlich belustigt war über die Streiche. Als es dann allerdings anfing die Produktivität des heutigen Tages zu verlangsamen und er auch er selbst zum Opfer von streichen wurde, was eher unwahrscheinlich war, aber dieses Mädel war zu unmöglichen Dingen imstande, reichte es auch ihm.

Sarah Evans die seit einem halben Jahr als Black Hat  Sekretärin arbeitete war gerade dabei ihre Stifte zu kontrollieren, um ein weiteres Mal zu verhindern einen Fake-Federhalter zu benutzen der Tinte aufs Papier spritzt wenn man ihn nutzte. „Verdammt Demencia, ich weiß wie sehr du den 1. April liebst, aber kannst du nicht irgendwelche Zivilisten reinlegen? Immerhin habe ich hier Arbeit zu erledigen, nicht so wie andere Leute“ murmelte die junge Frau immerhin musste sie ja noch einige Formulare ausfüllen und an Klienten weiterschicken, den neuen Katalog überarbeiten und noch viele andere Tätigkeiten die es zu erledigen gab. Da war das letzte was sie benötigte eine durchgeknallte Psycho Lady die ihren Tag noch schwerer macht also er ohnehin schon war. Sie seufzte genervt auf und packte die Stifte die sie nun kontrolliert hatte wieder weg.

„Und dann muss ich noch mit Sir Black Hat über die weitere Terminplanung der nächsten Schurken Veranstaltung sprechen, welch Freude“ sagte sie säuerlich während Sie einige Papiere zusammen suchte. Auch wenn Sarah es liebte für die Black Hat Organisation zu arbeiten und es liebte Waffen und Pläne an andere Schurken weiterzuverkaufen, um selbst die Welt wieder ein kleines bisschen mehr ins Unheil zu stürzen und andere leiden zu sehen. So konnte sie Black Hat selber nicht wirklich gut leiden.  Die vielen Dinge die sie an ihrem Chef nicht ausstehen konnte. Die Tatsache dass er ein widerwärtiges Monster war, der sich nur als ein Gentleman ausgab um sich mit falschen Lügen und Schmeicheleien bei anderen einschleimen um das zu bekommen was er wollte, dass er ein ziemlich kurzatmiges Temperament besaß oder einfach dass er nie wirklich zufrieden war, die Liste ging ins unendliche. „SARAH KOMM SOFORT IN MEIN BÜRO“ kam es plötzlich aus dem Lautsprecher geschrien der sich auf Ihrem Schreibtisch befand. „Wenn man vom Teufel spricht“ sagte sie sarkastisch und stand von ihrem Stuhl auf um sich in das Büro ihres Chefs zu begeben.

Sie hat es nicht allzu weit da sich ihr Büro gleich eine Tür weiter von ihrem Chef befand. Vor der großen Holztür blieb sie stehen, klopfte kurz, um nach einem kurzen „herein“ in das Büro einzutreten. Und dort stand ihr Chef neben seinen Schreibtisch und tippte ungeduldig mit seinem Finger auf selbigen herum. Groß, angsteinflößend, verbreitete er eine Aura der absoluten Finsternis, normalerweise, doch eine Sache war anders heute den ihr Chef glitzerte wie ein Vampir aus der Twilight-Saga wenn man ihn in die Sonne stellte. Sarah musste sich zusammenreißen um nicht los zulachen. Anscheinend war es ihrem Chef nicht ganz gelungen den ganzen Glitzer nach Demencias Streich mit dem explodierenden Glitzer-Füllhalter zu entfernen. „Wehe dir wenn du jetzt lachen tust. Sonst reiße ich dir deine verdammten Stimmbänder raus habe ich mich klar ausgedrückt!“ sagte Black Hat wütend und warf Sarah einen tödlichen Blick zu. Die Junge Frau räusperte sich zugleich um ein Lachen zu unterdrücken. „Lord Black Hat sie wollten dass ich in ihr Büro komme?“ fragte sie darauf. „Ja, wie du wohl mitbekommen hast spielt Demencia heute unglaublich nerv tötende Streiche. Ich habe keine Zeit noch habe ich Lust mir das weiter anzusehen, deshalb habe ich eine Aufgabe für dich. Es ist mir egal wie du es zustande bringst, aber sorge dafür dass Demencia für den restlichen Tag keine Streiche mehr spielt, damit ich in Ruhe und Frieden meine Aufgaben erledigen kann. Verstanden?“ sagte der Dämon gereizt. „Natürlich Sir Black Hat ich werde mich umgehend darum kümmern“ antwortete die schwarzhaarige Frau sogleich. „Gut das wäre dann alles“ sagte Black Hat nun wieder etwas ruhiger und setzte sich wieder an seinem Schreibtisch, als plötzlich ein lautes furzgeräusch erklang. Sofort stand er von seinem Stuhl auf und stellte fest dass sein Sitzkissen mit einem Furzkissen ausgetauscht wurde sogleich kochte er vor Wut. „DEMENCIA“ schrie er mit lauter dämonisch verzerrter Stimme und zerriss das Furzkissen in tausend Stücke.

So schnell sie konnte verließ Sarah das Büro. Denn wenn es etwas gab das jedem Wesen im Universum Angst einjagt dann war es ein wütender Black Hat. Erleichtert atmete die Frau aus als sie das Büro verlassen hatte nur um ein zufriedenes lachen zu vernehmen. Es war natürlich niemand anderes als Demencia die gackernd auf dem Boden lag. Wütend ging sie zu der grüne haarigen Frau welche sich immer noch auf dem Boden umher rollte vor Lachen. „Mann, es geht doch nichts über ein Klassiker“ sagte sie zufrieden als sie bemerkte dass Sarah neben ihr stand. „Oh hallo, ich habe dich gar nicht gesehen. Erzähl mal wie war sein Gesichtsausdruck?“ Wütend starte Sarah ihre Kollegin an. „Glaubst du nicht dass es langsam Zeit ist mit dem Streichen aufzuhören für dieses Jahr?“ sagte Sarah ernst. „Was? aber ich habe doch gerade erst angefangen mich aufzuwärmen“ sagte Demencia euphorisch. „Na dann spiel von mir aus irgendwelchen anderen Leuten Streiche. Gehe ins Einkaufszentrum oder ärgere ein paar Kindergartenkinder. Was weiß ich! Keiner von uns hier hat Zeit noch Lust um weiteren Streiche von dir zu ertragen“ sagte die Schwarzhaarige wütend. „Oh Mann, ihr versteht doch alle absolut keinen Spaß" sagte die Punkerin genervt und streckte Sarah die Zunge raus. Du hast Flug Feuerameisen in seine Unterwäsche getan. Es hat eine Stunde gedauert bis er alle losgeworden ist.“ Demencia lachte laut auf „Ja das war wirklich unbezahlbar wie er da umgesprungen ist.“ Sarah seufzte genervt dieses Mädchen konnte man einfach nicht verbessern.

„Hörzu Black Hat hat gesagt ich soll dafür sorgen, dass du mit deinem streichen heute aufhörst. Also gibt es nicht vielleicht irgendwas anderes was du tun könntest?“ fragte sie und hoffte das Demencia etwas kooperative zeigen würde. Die junge Punkerin sprang vom Boden auf und sagte: „Na gut wenn mein geliebter Black Hat darauf besteht dann höre ich natürlich auf. Allerdings nur wenn du was mit mir machst, aber was nur?“ sagte sie und überlegt dabei angestrengt. Oh Gott das kann ja noch heiter werden dachte Sarah und hoffte das Dementia auf keine verrückte Idee kam. Plötzlich schnippte ihr gegenüber mit dem Finger. „Ich hab’s wie wär’s mit einer Übernachtungsparty nur wir beide und keine Jungs. Immerhin ist es schon so lange her dass wir zwei mal was zusammen unternommen haben.“ „Wir haben noch nie etwas zusammen unternommen, Demencia“ meinte Sarah. „Ganz genau das meine ich! Es ist mal an der Zeit dass wir Mädels mal Zeit zusammen verbringen“ meinte Demencia ernst. „Na gut, wenn dich das dann davon abhält heute weitere Streiche zu spielen, dann lass uns eine Übernachtungsparty veranstalten“ meinte Sarah und war einfach nur froh dass jetzt keine weiteren streichen mehr von Demencia kommen würden. „ Klasse, dann ist es abgemacht die Party findet in meinem Zimmer statt. Ich bereite schon mal alles vor und du kaufst das ganze Essen, Knabberkram und so weiter, aber ja nicht das billige Zeug von der Tanke. Heute machen wir nämlich richtig Party“ sprach Demencia begeistert und sprang aufgeregt auf und ab. Und schon im nächsten Moment rannte Demencia den Gang entlang zu ihrem Zimmer sie hatte immerhin viel zu tun. Immer noch besser als den restlichen Tag mit Black Hat zu verbringen dachte Sarah und machte sich auf den Weg in ihr Zimmer um ihre Tasche zu holen damit sie zum Einkaufen gehen konnte.

Der Einkauf an sich verlief unspektakulär. Glücklicherweise traf sie auf ein naiven Idioten der leichtsinnig sein Portemonnaie in seiner Hosentasche hatte, einfach zu  stehlen. So konnte sie die Kreditkarte von dem Mann nehmen und Einkauf. Am Ende hatte sie einfach so getan als hätte sie sein Portemonnaie gefunden und bekam sogar ein Finderlohn von 10 $ wenn das nicht mal ein Glückstag für sie war. Mit zwei riesig großen Einkaufstüten bepackt kehrte sie ins Anwesen zurück. Sie hatte gerade die Eingangstür hinter sich geschlossen, da sprang Demencia sie auch schon von oben an. „Na endlich ich hatte schon gedacht du kommst gar nicht mehr zurück“ sagte sie freudig und wühlte hastig in den Tüten herum. „Ja es hat etwas länger gedauert. Ich hoffe du hast in der Zwischenzeit unsere Abmachung eingehalten und keine weiteren Streiche gespielt?“ entgegnete Sarah ihr während Demencia sie unschuldig an blickte. „ Sarah für wen hältst du mich, als ob ich jemals mein Wort brechen würde“ sprach die Punkerin empört während Sarah nur argwöhnisch die Augenbrauen hochzog. „Na komm jetzt, ich möchte jetzt nicht noch mehr Zeit verschwenden“ sagte Dementia mit einem Lächeln, packte Sarah am Handgelenk und zog sie hinter sich hier. Vor ihrer Zimmertür angekommen kickte Demencia selbige wie gewohnt auf und gewährte ihrer Freundin freien Eintritt. „Ich habe extra für unsere Party aufgeräumt“ sprach Demencia voller Stolz.

Zwischen dem was ein normaler Mensch und Demencia unter dem Begriff aufgeräumt Verstand gab es anscheinend ein himmelweiten Unterschied. Diese Erkenntnis überkam Sarah als sie sich in dem Zimmer ihrer Freundin umblickte und noch einige Haufen schmutziger Wäsche, angebissene Snacks, offen verstreute CD-Hüllen usw. sah. Naja ihr Zimmer hatte schon mal schlimmer ausgesehen. Da jetzt soweit alles vorbereitet wurde und alle Personen die zu der Veranstaltung teilnehmen sollten da waren konnte es denn nun mit der besten Übernachtungsparty wie Demencia es nannte losgehen.

„Hier ich habe uns Pizza besorgt. Die Nachbarn haben sich welche bestellt und als der Lieferjunge gekommen ist habe ich ihn einfach mit meinen Morgenstern attackiert. Du hättest das mal sehen sollen, wie ein Weichei ist der schreiend weg gerannt, hat sogar nach seiner Mama gerufen  was für ein Verlierer“ sagte Demencia und griff nach einem Stück der noch warmen Pizza und stopfte sich alles in den Mund. Sarah nickte nur zustimmend und nahm sich ebenfalls ein Stück.

Der weitere Abend verlief sogar recht spaßig musste sich Sarah eingestehen. Die beiden Mädchen schminken sich gegenseitig, sangen bei aufgedrehter Musik während Demencia noch zusätzlich auf ihrer Bassgitarre spielte, erzählten sich Gruselgeschichten, und machten eine Kissenschlacht, wobei Demencia auch gerne andere Gegenstände als Kissen verwendete um zu siegen.

Nun lagen sie beide auf ihren Schlafsäcken. „Okay jetzt müssen wir mal über Jungs reden, das darf auf keinen Übernachtungsparty fehlen“ sagte Demencia und kicherte. Sarah verdrehte nur genervt die Augen sie wusste bereits genau was jetzt kommen würde. „Ist Black Hat nicht einfach der attraktivste, charmanteste, schlauste, wundervollste Bösewicht in der Geschichte des Universums. Ich meine sie ihn dir mal an er ist so heiß wie die Sonne. Und sein Lächeln bringt mich jedes Mal zum Schreien. Diese spitzen Zähne was würde ich nicht dafür geben wenn er sie nur einmal in mir rein rammen würde. Und sein Lachen dieses bezaubernde lachen. Oh ich weiß einfach dass er meine Gefühle erwidert er kann es nur nicht zeigen, da man als Bösewicht einfach so etwas wie Liebe und Zuneigung nicht zeigen darf, aber ich weiß es. Er liebt mich genauso sehr und eines Tages macht er mir einen Heiratsantrag und unsere Flitterwochen werden unvergesslich sein. Und später werde ich ein dutzend kleiner Black Hats bekommen“ fing Demencia an zu schwärmen ohne dass ein Ende in Sicht war. Sarah konnte es nicht verstehen wie Demencia sich überhaupt in ihren Chef verlieben konnte. Er war nur ein widerwärtiges Monster das sich nur als ein charmanter Gentleman ausgab um andere ins Unglück zu stürzen und um das Böses zu verbreiten. Klar, sie liebte das Böse und dementsprechend war Black Hat ihr Idol, aber selbst da müsste es doch Grenzen für sie geben. Dem war anscheinend nicht so. Denn seit dem ersten Tag an dem sie Demencia kannte war deutlich wie sehr sie für ihren Chef schwärmte, ja sie hatte sogar ihr ganzes Zimmer mit Postern von ihm tapeziert. Jeder normale Mensch wurde bestimmt Albträume davon bekommen. Nicht aber Demencia sie liebt ihn einfach abgöttisch. Black Hat hingegen war mehr davon angewidert und stieß sie jedes mal weg. Doch sie würde sicherlich niemals aufgeben und hoffe immer noch das eines Tages ihre Gefühle erwidert  werden würden. Ein wenig Mitleid hatte Sarah doch mit Demencia, dass sie eine Illusion hinterher jagte die niemals wahr werden würde. Black Hat besaß nun mal kein Herz und wenn er würde wahrscheinlich nur sich selber lieben.

„Glaubst du dass Back Hat einen Tentakel Penisse hat?“ frag Demencia als wäre es das normalste der Welt. Sarah blickte sie  perplex an und wusste nicht genau wie sie darauf antworten sollte. „Ähm, nun ja also, er kann seine Gestahlt ändern also könnt er rein theoretisch sein Geschlechtsorgan je nach Belieben anpassen also ja“ meinte Sarah etwas verlegen über die Genitalien ihres Arbeitgeber zu reden war bestimmt keine Sache mit der sie gerechnet hätte oder die sie gerne machen möchte. „Ich kann es mir genau vorstellen. Wie er mir meime Kleider vom Leib reißt wie eine Bestie. Und mir ins Ohr flüstert, dass ich nach unserem Liebesakt drei Wochen nicht mehr sitzen kann. Dann spreizt er meine Beine weit auseinander und drückt seine Tentakel Penisse weit in meinem Babyloch und Poloch, vielleicht auch ein paar in meinen Mund. Um mich dann grausam und brutal mehrere Stunden durchzunehmen wie ein wildes Tier. Und er kratzt mich überall und beißt mich und leckt mein Blut und es ist einfach nur himmlisch“ schwärmte Demencia während Sabber aus ihrem Mund tropfte.

Sarah die verzweifelt versucht sich dies nicht bildlich vorzustellen überlegte wie sie am besten das Thema wechseln konnte. „Also Demencia es ist jetzt schon ziemlich spät. Ich glaube wir sollten am besten ins Bett gehen. Morgen ist wieder ein langer Arbeitstag“ sagte sie bevor ihre Freundin noch weiter erzählen konnte. „Aber wir dürfen jetzt noch nicht schlafen gehen! Ich habe noch ein Spiel auf meine Liste dass wir noch machen müssen. Wahrheit oder Pflicht, das darf auf gar keinen Fall fehlen“ sagte die junge Frau. „Okay okay dann spielen wir halt noch Wahrheit oder Pflicht aber dann geht’s auch ins Bett“ entgegnete Sarah und Demencia nickte zustimmen. „Okay ich fange an“ sprach Demencia. „Okay Wahrheit oder Pflicht.“ „Pflicht“ Sarah überlegt einen Moment welche Aufgabe sie ihre Freundin geben konnte. „Okay trink diese Cola Flasche während du einen Handstand machst.“ Die Grünhaarige griff sich sogleich die Flasche machte mit Leichtigkeit einen Handstand und trank die Flasche problemlos aus. „Das war einfach. Ich hoffe die nächsten Aufgaben sind nicht so einfach ich will schließlich eine Herausforderung“ meinte Demencia. „So jetzt bist du dran Sarah Wahrheit oder Pflicht?“ „Wahrheit“ „Wer gefällt dir besser Black Hat oder Flug“ fragte sie und grinste Sarah verschmitzt an. „Demencia sowas kannst du doch nicht fragen, aber wenn ich mich entscheiden müsste ich würde auf jeden Fall Flug nehmen. Er ist mir auf jeden Fall um einiges sympathischer“ antwortete die Schwarzhaarige. Demencia begann zu kichern. „Oh, ich hatte ja keine Ahnung dass du eine Schwäche für Nerds hast“ und dann begann sie auch das alte Lied zu singen. „Sarah und Flug sitzen auf dem Baum K-Ü-S-S-E-N sich. Er ist kommt die Liebe, dann kommt die Heirat, und dann schiebt Fluggy einen Kinderwagen.“ „Halt den Mund Demencia“ sagte Sarah verärgert und schmiss ihr ein Kissen ins Gesicht. „Du bist wieder dran Wahrheit oder Pflicht?“ Demencia spuckte ein paar Federn aus. „Pflicht“ „Ich wette du traust dich nicht eine lebendige Ratte zu essen“ sagte Sarah und wartete auf Demencias Reaktion. Diese sprang schnell auf und ging zur Zimmertür. Sarah blickte ihr verwundert hinterher. „Wo willst du denn hin?“ „Na zum Labor. Flug hat doch genügend Laborratten. Dem fällt nicht auf wenn eine fehlt“ sagte sie und verschwand zugleich. Erschrocken sprang auch Sarah auf und rannte ihr schnell hinterher. „Demencia warte“ roef sie ihr nach und versuchte sie noch einzuholen.

Währenddessen arbeitete Dr. Flug konzentriert mit zwei Chemikalien. „Wenn meine Berechnung korrekt sind, dann sollte diese chemische Zusammensetzung dafür sorgen dass sich das Fleisch langsam und qualvoll zersetzen tut. Allerdings müsste ich die beiden Komponenten erst einmal nach vermischen eine Stunde stehen lassen um auch einen wirksamen Effekt zu erzielen“ sagte er während der sich nebenbei einige Notizen machte. Er bemerkte dabei nicht wie sich Demencia langsam ins Labor schlich und sich in Hinrichtung des Käfigs mit den Laborratten begabt. „Hallo ihr Süßen. Wer von euch möchte mein Mitternachtssnack werden?“ sagte sie glücklich während die Ratten panisch sich in einer Ecke drängten und angstvoll auf quietschten. „Du siehst ziemlich appetitlich aus“ sagte sie und griff nach einer Ratte. In dem Moment betrat auch Sarah das Labor und erblickte wie Demencia eine Ratte über ihren offenen Mund hing. „Demencia leg sofort die Ratte wieder zurück“ sagte sie. Abgelenkt von Sarahs Worten nutzte die Ratte die Gelegenheit um Dementia in den Finger zu beißen woraufhin die junge Frau die Ratte los lies. Die kleine Ratte lief panisch hin und her. Flug der mittlerweile mitbekommen hat dass er nicht mehr alleine war blickte sich um. „Demencia, Sarah was macht ihr denn hier?“ sagte er als er plötzlich die Ratte um seine Beine herum huschen sah. „Hey du, geh gefälligst in den Käfig zurück“ doch die Ratte hörte gar nicht auf ihn voller Angst lief sie weiter hin und her um Flug der versuchte die Ratte von sich Weg zu scheuchen. Dieser tippelte dabei ungeschickt hin und her. „Warte ich helfe dir“ sagte Sarah und Schritt zum Wissenschaftler. „Nein warte bleib besser wo du bist“ sagte Flug kam dabei ins Stolpern und goß dabei den Erlenmeyerkolben mit der Chemikalie ausversehen über Sarah. „Oh nein Sarah ist alles in Ordnung" sagte der Wissenschaftler panisch und suchte schnell nach einem Handtuch zum abtupfen. „Alles in Ordnung ich bin nur etwas nass.“ Der Wissenschaft atmete erleichtert auf. „Puh du hattest noch mal Glück gehabt. Wäre dies eine Stunde später passiert, würdest du jetzt wohl mit qualvollen Schmerzen dahinschmelzen.“  „Cool“ sagte Demencia welche die Ratte wieder eingefangen und wieder in den Käfig steckte. „Das ist ganz und gar nicht cool Dementia und was macht ihr übrigens in meinem Labor um diese Zeit?“ fragte Flug wütend. „Sarah und ich wir haben Wahrheit oder Pflicht gespielt und ich musste eine Ratte essen“ sagte Demencia glücklich. „Ach ist ja auch egal hattest du überhaupt eine Ahnung wie wichtig diese Chemikalie war. Sie bestand aus zwei Komponenten die Black Hat extra aus einem alternativen Universum zu mir gebracht hat. Zum Glück habe ich noch einen kleinen Rest als Reserve aufbewahrt, weil ich mir schon denken konnte dass du wahrscheinlich irgendetwas dummes anstellen würdest.“ „Hey ich bin nicht dumm du bist nur zu tollpatschig“ entgegnete Demencia. „Verschwinde aus meinem Labor, alle beide“ sagte Flug wütend und drehte sich von ihnen weg. „Demencia wir gehen“ meinte Sarah streng und blickte Demencia wütend an.

„Die Aktion war unnötig also wirklich“ meinte Sarah wären sie sich wieder zu Demencia’s Zimmer begaben. „Aber du hast gesagt ich soll eine lebendige Ratte essen. “Ja aber hättest du nicht einfach eine aus dem Lüftungsschacht holen können?“ „Ach das ist mir zu öde.“ „Ist ja auch egal wir gehen jetzt ins Bett. Das war’s jetzt.“ Sagte Sarah und rieb sich ihre Augen. „ Aber du musst doch noch eine Aufgabe erledigen“ sagte Demencia sogleich. Genervt seufzte Sarah auf. „Okay gut Wahrheit oder Pflicht?“ „Pflicht“ Demencia überlegt welche Aufgabe sie ihre Freundin geben konnte während beide wieder in Demencia Zimmer traten. „Ich habe die perfekte Aufgabe.“ Sie griff nach ihrer Kamera. „Du schleichst dich in Black Hat Zimmer und machst ein Foto wie er schläft.“ sagte sie freudig. „Was bist du nicht mehr ganz bei Sinnen? Halt warte das bist du nicht, aber was soll das? Vor allem Black Hat schläft doch so gut wie nie." „Mann, das ist doch genau die richtig riskante Aufgabe. Eine richtige Herausforderung oder willst du etwa den Schwanz einziehen. Du feiges Huhn“ sagte Demencia und gackert wie ein Huhn. „Okay ich mache es, aber danach gehen wir ins Bett verstanden?“ „Okay aber mach gefälligst ein gutes Foto nicht verschwommen oder irgendwas anderes.“ Genervt griff sich Sarah die Kamera und die beiden gingen zügig zu Black Hats Privatquartier.

Vor seiner Tür blieben sie stehen. „Und was ist wenn er nicht schläft?“ fragte Sarah. „Das ist nicht mein Problem. Außerdem wenn du leise bist kriegt er überhaupt nicht mit dass du drinnen warst“ sagte Demencia zuversichtlich. „Gut, drück mir die Daumen und wenn ich sterben sollte dann will ich dass du weißt, dass das alles deine Schuld war.“ „Ich habe dich auch lieb beste Freundin.“ Langsam drückte Sarah die Türklinke herunter und trat vorsichtig in das Zimmer rein. Es war stockdunkel und man konnte nur spärlich Dinge erkennen.  Doch sie hatte Glück, in Black Hats Bett, welches er so gut wie nie benutzt. Denn er benötigte eigentlich keinen Schlaf. es sei denn er wollte es aus reinem Luxus tun. Lag ihr Chef und schlief. Langsam und vorsichtig schritt Sarah voran wie in Zeitlupe, denn sie wusste wenn ihr Chef wach werden würde, würde er sie beim lebendigen Leibe häuten. Doch es gelang ihr tatsächlich bis an seine Bettkante zu kommen. Ein tiefes Unwohlsein breitete sich in ihrem Körper aus. Sie wusste wie falsch das war und wie gefährlich obendrein. Okay einfach nur ein Foto und dann nichts wie raus hier dachte sie, nahm die Kamera, zoomte an sein Gesicht und machte unbemerkt ein Foto. Als dies erledigt war drehte sie sich sogleich um und schritt langsam wieder Richtung Tür. Sie war kurz davor es fehlt nicht mehr viel, als plötzlich ein knurren ertönte. Gelähmt vor Angst blieb sie stehen. „Wer wagt es mich um diese Zeit in meinem Zimmer zu stören?“ erklang die düstere Stimme ihres Chefs. Sarah lief ein eiskalter Schauer über den Nacken runter. Eine Entlassung wäre wohl noch das geringste Übel mit dem sie zu rechnen hatte. Sie wollte versuchen etwas zu sagen aber ihre Stimme wollte einfach nicht erklingen. „Sarah? Was machst du hier in meinem Zimmer?“ fragte Black Hat und stieg aus seinem Bett während er langsam zur jungen Frau ging. „Du kennst doch die Regeln. Niemanden ist es gestattet in meinem privaten Zimmer einzutreten. Und ich glaube mich nicht daran zu erinnern dir erlaubt zu haben ungefragt mein Zimmer zu betreten“ sagte er und blieb nur wenige Zentimeter vor ihr stehen. Black Hat blickte finster auf sie herab. Sarah versucht stark zu bleiben und sich  nicht anzumerken zu lassen, wie groß Ihre Angst doch im Moment war. Nebenbei bekam sie noch mit wie Demencia hastig davon lief. „Du weißt doch genau was mit Leuten passiert die sich mir widersetzen“ sprach ihr Chef düster und ließ eine Krallenhand an ihren Hals gleiten. „Ich habe das Gefühl dass ich dich jetzt am besten sofort bestrafen müsste, meine Liebe“ sagte er freudig und beugte sich zu ihr runter seine mintgrünen spitzen Zähne blitzen im dunkeln auf. Kalter Angstschweiß rinn Sarah vom Hals runter. Was danach geschah würde Sarah wohl niemals mehr vergessen können.
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