Mute // Hyungwonho

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
01.04.2018
08.12.2018
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In meiner geistigen Abwesenheit weggebracht worden, holte mich eine raue, tiefe Stimme wieder in die Realität.

???: ,,Herr Chae, hören sie mich?"

Man rüttelte leicht an mir und ich nickte, um die Frage zu beantworten. Langsam nahm ich auch wieder wahr, was um mich rum geschah. Ich war immer noch im Krankenhaus, aber nicht mehr bei dem Jungen. Stattdessen saß ich mitten im Gang in einem Rollstuhl und vor mir stand ein Mann mit einem weißen Kittel. Um zu erlesen, was für eine Art Arzt er ist, schaute ich auf das kleine Schildchen an seinem Kittel.

Jang Hyunho ein...Psychologe?

Herr Jang: ,,Wir haben ihnen erstmal etwas zur Beruhigung gegeben, damit sie sich nicht weiterverletzen. Als nächstes möchten wir gern ihre Wunden waschen und danach, sollten sie sich dazu in der Lage fühlen, ein Gespräch führen. Ist das für sie in Ordnung?"

Ruhig und sanft sprach der Mann weiter und wieder nickte ich. Kurz daraufhin kam eine Pflegerin, die sich kurz mit ihrem Nachnamen vorstellte, welche mich dann durch den Gang schob. Derweil Puzzelte ich wieder in meinen Gedanken.

Selbst verletzten?

Ich überlegte, was er damit meinte und schaute mich selbst verwundert. Sofort fiel mir das Blut und der Schorf an meinen Fingernägeln auf, der mir einen Schock verpasste. Panisch suchte ich den Grund dafür und fing an mich abzutasten, in mein Shirt zu schauen um die Wunden zu finden.

Pflegerin: ,,Herr Chae? Ist alles in Ordnung?"

Verzweifelte schaute ich sie direkt an und hob meine mit Blut befleckten Hände, was sie direkt zu verstehen schien. Sie erklärte mir, dass ich mir so stark an den Haaren gezogen hatte, das es zu bluten begann und massiv am Kopf gekratzt haben soll ich mich auch.

Eine Tatsache die mir peinlich war und an die ich mich nur schleierhaft zurückerinnern konnte. Wahrscheinlich ist es aber eh unnötig, sich dafür zu schämen. Da wo ich gerade bin, sind die das bestimmt schon gewohnt.

Pflegerin: ,,Ich schaue mir mal eben ihren Kopf an, ist das okay?"

Wir standen in einem Baderaum, der so groß eingerichtet war, dass selbst körperlich beeinträchtigte hier vernünftig ihrer Hygiene nachkommen können, wo sie nach meiner Einwilligung meinen Kopf anschaute. Immer wieder meine Haare zur Seite geschoben, holte sie einen lauwarmen Lappen und wusch mir damit vorläufig die blutigen stellen aus dem Haar. Danach brachte sie mich auch schon zurück, wobei ich in diesem doofen Rollstuhl sitzen bleiben musste, obwohl ich meinte selbst laufen zu können.

Herr Jang: ,,Schon fertig? Das ging aber schnell. Warten sie bitte noch einen Augenblick bei ihm, ich bin dann gleich für Herrn Chae da."

Da hätte er doch auch mir sagen können. Wieso unterhalten die sich so über mich hinweg? Und noch viel wichtiger, was passiert noch mit mir?