The beginning of a new life

GeschichteAllgemein / P16
Benjamin Asmus Kai Norge Marten Feddersen OC (Own Character) Saskia Berg Thure Sander
31.03.2018
31.03.2018
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Ich stellte den letzten Karton in den Kofferraum und verschloss dann die Heckklappe. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich meine wichtigsten Sachen gepackt und ins Auto verfrachtet. Eigentlich müsste ich erst in gut zwei Wochen fahren, jedoch hielt ich es einfach nicht mehr aus. Nachdem es jetzt einmal mehr geschehen war, wusste ich das er mich nicht mehr liebte. Das hatte er die ganzen Monate über nicht mehr getan, aber ich war zu blöd gewesen und hatte immer gehofft er würde sich wieder beruhigen. Aber es war immer schlimmer geworden und vor ein paar Wochen hatte ich dann den Entschluss gefasst ihn zu verlassen. Und das nur, weil mir eine freie Arbeitsstelle weit weg von hier den nötigen Anstoß gegeben hatte. Ich hatte mich beworben und letzte Woche wirklich die Zusage erhalten. In zwei Wochen sollte mein erster Arbeitstag sein und obwohl es noch so viel zu regeln gab und ich dort noch keine Bleibe hatte würde ich jetzt schon fahren. Jetzt, wo er noch bewusstlos im Haus lag, das war meine Chance. Vermutlich meine einzige Chance. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen nochmal das Gespräch mit ihm zu suchen, nur musste ich mir einfach eingestehen das dies unmöglich gewesen wäre. Ich zitterte noch immer und mein ganzer Körper schmerzte, als ich in den Wagen stieg. Meine Hände und meine Kleidung waren voller Blut und dabei handelte es sich nicht nur um meins. Zum Glück war es dunkel und und keiner war mehr auf den Straßen unterwegs, der das hätte sehen können. Das er zur Polizei ging bezweifelte ich stark, denn es würde nicht nur für mich sondern auch für ihn negative Folgen haben. Und so schwer verletzt das es lebensgefährlich war hatte ich ihn auch nicht, soweit ich das hatte beurteilen können. Aber es war nötig gewesen, denn wer weiß ob ich diese Nacht sonst überlebt hätte. Ich steckte den Schlüssel ins Zündschloss und ließ den Motor an. "Jetzt oder nie!", flüsterte ich und spürte wie mir wieder Tränen über die Wangen liefen. Ich legte den Rückwärtsgang ein und fuhr aus der Einfahrt. Eine lange Autofahrt hatte ich nun zu bewältigen, aber die würde ich schon irgendwie durchhalten.