Scatter and Howl

von yezz
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
Abarai Renji Kuchiki Byakuya Kuchiki Rukia Kurosaki Ichigo
31.03.2018
14.10.2019
34
157939
14
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Hallo zusammen und herzlich Willkommen zum 6. Abschnitt!

Hierbei handelt es sich um die Fortsetzung zu  Senbonzakura's Song, die Geschichte startet jedoch mit The distance between us. Es ist nicht unbedingt notwendig, dass du alles vorab gelesen hast, hilft jedoch hier und da beim Verstehen diverser Punkte. Da ich ja selbst hautpsächlich ein Fan dieser Reihe bin und nicht die Originalautorin, kann ich sagen, es lohnt sich ;D

So, nun ein paar Fakten zur neuen Reihe:

- Aktuell 290.574 Wörter über 67 Kapiteln verteilt, kurz vor dem Abschluss
- Begonnen am 05.01.2015
- Beinhaltet keinen spezifischen Arc, sondern spielt während des Timeskips

Mehr möchte ich eigentlich noch nicht verraten, auf jeden Fall wird es spannend, zermürbend und toll xD Und ich komme meinem Ziel, auf dem aktuellen Stand zu sein, immer näher. Und dann müsst ihr alle mit mir mitleiden xD

Ich würde mich natürlich freuen, ein paar alte Gesichter wiederzutreffen, freue mich aber natürlich auch auf jedes neue Gesicht. Falls jemand Fragen zur Reihe hat, immer her damit. Ob per Nachricht, Kommi oder FB-Nachricht, ich beantworte alles ;D

Nun aber viel Spaß beim Lesen!
LG
yezz
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As always, I want to thank junko again. Thank you very much for your confidence over the past 3 yeats and for giving me your permission.

- Posted originally on the Archive of Our Own by junko -
Series: Scatter and Howl

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Renji wachte von dem Gefühl auf, wie Finger abwesend seine Haare kämmten und von dem Geräusch von einer raschelnden Zeitung. Da war ein starker Geruch von Tee in der Luft, aber er war nicht stark genug, um den Geruch von Sex zu überdecken, der überall klebte. Renji lächelte, auch wenn sein Kopf pochte. Sein Hintern fühlte sich empfindlich an, als hätte er einen Klaps bekommen oder wäre gespankt worden… oh, richtig, denn das war genauso gewesen, dachte er mit einem fröhlichen, kleinen, nasalen Glucksen, als er seine Nase noch weiter in den Körper neben sich drückte.

Eine der Seiten der Zeitung wurde umgedreht und Renji legte den Arm, den er irgendwann über Byakuyas Schoß geschobenhatte, etwas anders hin. Ein leises Nippen am Tee und dann: „Die neue Ausgabe der Seireitei-Nachrichten ist raus. Verfolgst du nicht Shunsuis dämlichen Roman, Renji?“

„Oh!“, Renji schoss nach oben, um sich den Abschnitt der Zeitung zu schnappen, die Byakuya ihm hinhielt. „Das ist richtig! Der Rivale konfrontiert… ähm, wie war sein Name! Und alles sah super-tragisch aus, weil sein Liebhaber glaubt, dass er es die ganze Zeit war, aber in Wirklichkeit…“

„Ja, ja, danke für diese Zusammenfassung“, seufzte Byakuya. „Um ehrlich zu sein finde ich die ganze Geschichte lächerlich und schwerfällig.“

„Shhh“, mahnte Renji und versuchte den Schlaf lange genug weg zublinzeln, damit er sich auf die Worte konzentrieren konnte. Der fiese Kater half da nicht. Er verengte seine Augen für einige Sekunden über den Zeilen, doch er war entweder gezwungen, jede Silbe einzeln zu lesen oder aufzugeben. Er schloss seine rebellischen Augen, ließ seinen Kopf mit einem gedämpften Knall gegen das Kopfende prallen und legte die Zeitung geschlagen über sein Gesicht. „Ugh. Zu schwer.“

Byakuya ließ ein liebevolles, aber auch abschätziges Seufzen heraus. „Gerechte Strafe, Renji Abarai.“ Ein kleines Zungeschnalzen und dann wurde das Papier von Renjis Nase gezogen und durch einen kurzen Kuss auf ebendiese ersetzt. „Soll ich dir vorlesen?“

Renji öffnete argwöhnisch ein Auge. „Ich dachte, du hasst es.“

„Tue ich“, sagte Byakuya, faltete das Papier wieder und ließ es in die Zeitung wandern, dort wo es hingehörte. „Aber ich habe kein Problem damit, es dir vorzulesen. Wir haben noch ein bisschen Zeit, bis du zu deinen Dienst antreten musst.“

„Ugh, eine Doppelschicht!“, grunzte Renji, rutschte im Bett hinunter und zog die Decke über den Kopf, als versuche er sich zu verstecken. „Warum muss ich mir den Scheiß immer selbst antun?“

Byakuya schüttelte den Kopf, seine Finger strichen über die Haare, die unter der Decke hervorlugten. „Womöglich, weil du ein Idiot bist.“

Renji blickte unter der Decke hervor und lachte. „Oh, richtig. Das hatte ich glatt vergessen.“

„Haben deine Freunde…?“, Byakuya hielt, bei was auch immer er sagen wollte, inne und blätterte eine Seite um, bevor er fragte: „Hattest du Spaß?“

Renji setzte sich auf. Er schaute sich um und entdeckte das Tablett mit Tee, welches auf dem Nachttisch stand. Er krabbelte über Byakuyas Schoß und bediente sich selbst am Tee. Vermutlich fragte sich Byakuya, ob Renji die post-traumatische Sache hatte verarbeiten können oder nicht, aber es war nicht so, als würde eine einmalige Sauftour das Ganze reparieren. Aber um ehrlich zu sein, fühlte er sich gut.

Nun ja, außer dem massiven Kater.

Als sich Byakuyas Hand auf seinen Hintern legte, war Renji so überrascht, dass er beinahe seine Teeschale durch den Raum geworfen hätte. „Hey, was machst du da hinten? Ich hätte beinahe einen Herzinfarkt bekommen!“

„Tut mir leid“, sagte Byakuya, klang aber keineswegs entschuldigend und bewegte auch seine Hand kein bisschen. „Aber du hast mir dieses attraktive, tätowierte Ziel überlassen.“ Dann verließ der Humor seine Stimme ein wenig und Renji spürte, wie Byakuya einen Bereich seines Oberschenkels umfasste. „Und es scheint, ich hätte einen perfekten Handabdruck auf dir hinterlassen.“

Das war irgendwie überraschend. Mittlerweile verletzte kaum noch etwas seine Haut – zumindest konnte das kein Feind. Vielleicht war das der Unterschied. Vielleicht, wenn er offen und verletzlich war, wie während dem Sex, verhärtete sein Reiatsu seine Haut nicht instinktiv. Byakuya hatte ihn immerhin schon einmal verletzt.

„Ah, mach dir deswegen keine Sorgen. Wir hatten Spaß und das geht weg“, sagte Renji und bewegte sich zurück auf seinen Platz. Byakuyas Hand glitt Renjis Rücken nach oben, als er sich wieder niederließ, doch verließ ihn schlussendlich, um die Seite der Zeitung umzublättern. Renji umschloss die Tasse und hielt sie sich ans Gesicht und versuchte sich vorzustellen, dass der Dampf das heilende Wasser von dem magischen Sentō von Lady Yoruichis unterirdischem Trainingsplatz sei.

Byakuya räusperte sich und begann zu lesen: „Sie blickte zwischen den zwei Männern hin und her, ihre strahlenden, grünen Augen funkelten vor Leidenschaft…“ Byakuya stoppte abrupt. „‘Funkelten vor Leidenschaft‘. Lieber Himmel. Und grüne Augen? Sogar noch strahlend. Könnte die Heldin nicht weniger offensichtlich Ukitake sein? Schau dir das an“, er schlug leicht auf die Zeitung. „Sie hat schneeweiße Haare und alles.“

Renji hatte die Augen voller Vorfreude geschlossen, doch öffnete sie nun, um Byakuya anzublicken. „Wirst du das Ganze jetzt noch lektorieren? Denn ich möchte schon irgendwie wissen, wie es weitergeht.“

„Richtig, entschuldige bitte“, sagte Byakuya und klang tatsächlich verärgert. „Also gut. Trink deinen Tee. Ich fange noch einmal an.“ Er klappte die Zeitung auf und begann erneut: „Sie blickte zwischen den zwei Männern hin und her…“



Renji hatte es nicht gewollt, aber der Klang von Byakuyas Stimme hatte ihn wieder einschlafen lassen. Er wachte auf, als die Teeschale aus seinem Griff glitt. Zum Glück war sie fast leer, doch sie rollte seine Brust hinunter und landete an einer eher empfindlichen Stelle. „Himmel“, murmelte er, während er die Spur Flüssigkeit von seiner Brust wischte, die die Tasse hinterlassen hatte. „Jetzt wird mein Schritt zusätzlich zu allem anderen auch noch wund sein.“

„Du siehst tatsächlich ziemlich fertig aus“, stimmte Byakuya liebevoll zu. „Hast du überhaupt die Hälfte der Geschichte mitbekommen? Ich glaube, du hast schon angefangen zu Schnarchen, da waren wir noch nicht einmal beim Schwertkampf und dem großen Monolog des Rivalen.“

„Warte, was?“, Renji rieb sich das Gesicht. Er muss halb gedöst und halb geträumt haben, denn er hat eine leichte Vorstellung von der Geschichte, die Byakuya ihm gerade erzählt hatte. „Also hat er gewonnen?“

„Wer?“

„Der Held, natürlich“, sagte Renji.

„Es ist ein Cliffhanger“, sagte Byakuya mit einem leicht enttäuschten Blick auf die Zeitung. „Wir werden es erst nächsten Monat erfahren.“

„Verdammt“, sagte Renji und unterdrückte ein Gähnen. Der Tee und das kurze Nickerchen schienen ihm aber gut getan zu haben. Er fühlte sich ein bisschen weniger benommen.

„Ich muss sagen“, fuhr Byakuya nachdenklich fort. „Ich habe mehr Sympathie für diesen Rivalen-Charakter, als ich gedacht hätte. Seine Hintergrundgeschichte ist sehr tragisch. Ich musste feststellen, dass ich mir unsicher bin, ob ich mir seine komplette Niederlage wünsche.“

„Siehst du“, sagte Renji mit einem ausladenden Nicken. „Es ist eine gute Geschichte.“

„Sie ist kitschig“, sagte Byakuya und legte die Zeitung zur Seite, um aus dem Bett aufzustehen. Er ging hinüber zu dem Platz, an dem seine Uniform für ihn bereit lag. „Und übertrieben.“

„Bedeutet nicht, dass sie nicht gut ist“, gab Renji zurück, lehnte sich zurück um den Anblick von Byakuya zu genießen, wie er den Schlafyukata zu Boden gleiten ließ und sich den Fundoshi anzog. Byakuya schien immer Unterwäsche zu tragen, wenn sie für ihn ausgelegt worden war. Renji dachte darüber nach, mit Eishirō zu reden, denn die meiste Zeit in seinem Leben trug er keine und offen gesagt war es viel einfacher, wenn man schnell Pinkeln musste oder etwas anderes schnell machen wollte.

Dennoch sah sie an Byakuya überraschend gut aus. Fundoshi waren nicht wirklich viel mehr als ein Tanga und es sollte lächerlich falsch aussehen, aber ja, nein, Byakuya schaffte es, sie zu rocken. Genauso wie er es mit allem anderen schaffte. Es war immerhin auch ein altbekannter Fakt, dass Byakuya sogar in einer nassen Papiertüte gut aussehen würde.

Renji war wirklich ein glücklicher Bastard.

"Du solltest aufhören, mich zu begaffen und dich anziehen. Sonst wirst du zu spät kommen."

"Ist nicht meine Schuld", grinste Renji, als er sich pflichtbewusst aus dem Bett erhob. Trotz der Tatsache, dass er wusste, dass er dadurch zu spät kommen könnte, musste Renji einfach hinter Byakuya treten, die tintenschwarzen Haare von seinen Schultern schieben und den schlanken Nacken küssen. In Byakuyas Ohr murmelte er: "Es ist, wie du es schon sagtest: Du hast mir ein unwiderstehliches Ziel präsentiert.“

Byakuya machte ein glückliches Geräusch, doch schlug Renji verspielt auf die Nase. „Geh. Du darfst nicht zu spät kommen. Nicht heute.“



Nicht heute, wenn uns jeder beobachten wird, dachte Renji. Er huschte durch den schneebedeckten Garten und ging ordnungsgemäß durch das Haupttor des Anwesens zur Division.

Renji war zu spät, um Frühstück mit Byakuya essen zu können, also entschied er sich, schnell ein Tablett in der Kantine zu holen. Er wusste, dass das vielleicht ein Fehler sein würde, mit dem ganzen Geschwätz über sie, das jetzt vermutlich rumging, aber seinen Magen interessierte es einen Scheißdreck, was vielleicht irgendwer heute Morgen über ihn dachte. Sein katergeplagtes Hirn stimmte zu. Denn: starker, ordentlicher Tee und Essen – das waren in diesem Moment seine Prioritäten.

Dieses Mal schien der Raum statt der schweren Stille vor gemurmelten Getratsche zu explodieren, als er hindurch ging. Auch wenn er die Blicke in seinem Rücken spürte, benahm sich Renji so, als würden sie alle denken, was für ein toller Vizekommandant er war, statt daran, wo er letzte Nacht geschlafen hatte und was er getan hätte und mit wem.

Er griff nach dem Nattō, ein bisschen Reis, zwei hartgekochte Eier, eingelegtem Nozawana und einer kleinen Schale Miso-Suppe. Am Ende der Reihe bestellte er eine Kanne Tee zum Mitnehmen. „Mach ihn bitte extra stark bitte, ja?“, fragte er die Angestellte, die seine Bestellung entgegen nahm. Er deutete auf seine Nase. „Kater.“

Sie lächelte ihn freundlich an und verschwand dann, um die Kanne zu holen.

Renji überlegte, ob er sich an die Wand lehnen und warten sollte, doch sein Magen hatte Anspruch auf die Eier erhoben, also setzte er sich an den nächsten Tisch. Nur ein paar Soldaten waren in der Nähe. Renji nickte ihnen kurz grüßend zu, was sie ohne irgendwelche Eigenheiten erwiderten. Huh. Nun ja, vielleicht wussten sie bereits alle dreckigen Details. Mit ein bisschen Glück würde es einige der Leute nicht sonderlich interessieren. Vielleicht noch besser, dachte Renji, es war sogar möglich, dass mit ihrer Offenheit dazu niemand mehr das brennende Verlangen spürte, einen auf Klugscheißer zu machen oder abfällige Bemerkungen zu machen.

Er hatte die Eier, das Meiste des Eingelegten und die Miso-Suppe fast gegessen, als die Teekanne kam. Die Angestellte verbeugte sich leicht und sagte: „Das gute Zeug für den Kopf des Vizekommandanten.“

Er verbeugte sich ebenfalls. „Das ist nett von dir. Vielen lieben Dank.“

Sie kicherte, ganz klar nicht gewohnt, eine solche Wertschätzung zu erhalten. Sie warf ihm ein flirtendes Lächeln zu und wurde dann knallrot und verschwand in der Küche.

„Nun, das ist nicht gerecht“, sagte einer der Shinigami am Ende des Tisches, ein rangloses Mitglied, den Renji nicht direkt einordnen konnte. „Du kannst nicht oben und unten abschöpfen, Vizekommandant. Sonst bleibt niemand für uns übrig.“

Der Typ lächelte, also beschloss Renji, dass es eine freundliche Neckerei war. „Heh, nun ja, ich war nur nett. Ich werde zu jedem Nett sein, der mir heute Morgen Tee bringt.“ Er deutete bedeutungsvoll auf seinen Kopf.

Der gesprächige Typ verstand die Andeutung und lachte. „Eine Party in der Elften?“

Renji nahm sein Tablett und die Kanne auf. „So etwas in der Art.“

„Du musst uns mal zu einer dieser Partys mitnehmen, Vizekommandant“, sagte der gesprächige Typ und deutete mit einer Geste auf sich und seine Kumpels. „Ich wette, das macht Spaß.“

Renji stoppte am Ende des Tisches. Der gesprächige Typ war von der jüngeren Sorte mit einem weichen, frischen Gesicht. Ansonsten war er ein typischer Rekrut der Sechsten, mit einer ziemlich konservativen Frisur und kaum Verzierungen an seiner Uniform. Er schien um sein Handgelenk O-juzu zu tragen, eine Reihe von runden, grünlichen Gebetsperlen.

„Die Tore der Elften sind nach Feierabend für jeden geöffnet, als ich das letzte Mal geschaut habe“, sagte Renji. „Ihr braucht mich nicht, damit ich euch dort einführe.“ Er schaute zur Gruppe und entschloss sich, noch hinzuzufügen: „Aber seid vorsichtig. Der Sake ist billig, aber gehaltvoll.“

Sie nickten ihm dankbar zu, wie ein Haufen übereifriger Halbstarker. Als er weiterging überlegte Renji ernsthaft, ob er nicht besser alle Besuche bei der Elften überwachte. Sie lagen immerhin in seinem Verantwortungsbereich. Aber Renji hatte immer Ikkakus 'Freiheit zum Scheitern'-Modell zu schätzen gewusst. Es war schwimmen oder untergehen und scheiße, wenn er auf diese Weise nicht in Windeseile gelernt hatte, wie man schwamm.

Alles in allem, dachte Renji, als er zum Gebäude mit seinem Büro ging, kein schlechter Start – Eine kleine Hänselei, aber nichts Beleidigendes. Ja, vielleicht würde es doch nicht so schlimm werden.



Byakuya hatte tatsächlich ein wenig Angst, das Geschenk auszupacken, welches Eishirō ihm überbracht hatte. Nicht größer, als ein Stapel von Anforderungsformularen aus der Division und mit dem Kuchiki-blauen Papier und dem gefalteten Kranich darauf, sah es harmlos aus, doch er hielt es eine Armeslänge von sich, als würde es vielleicht explodieren. „Von Tante Masama, sagst du?“

„Ja, mein Herr. Es ist erst vor ein paar Stunden von einem Kurier geliefert worden.“

Byakuya war immer noch in seinem Schlafzimmer, da es schwer für ihn gewesen war, sich schnell weiterzubewegen. Renjis Küsse waren ablenkend gewesen und ehrlich gesagt hatte Byakuya auch einen leichten Kater. Es war nicht viel, nur ein nagender Kopfschmerz, doch es war genug, um ihn soweit zu verlangsamen und eine zweite Kanne Tee zu bestellen, bevor er zur Division ging. Er saß an seiner Frisierkommode und war gerade damit fertig geworden, seine Haare zu machen und den Kenseikan anzulegen.

„Es ist drei Tage zu früh“, bemerkte Byakuya und beäugte das Päckchen immer noch kritisch. „Sollten wir es zu den Anderen legen?“

„Wie sie wünschen, mein Herr“, sagte Eishirō mir einer Verbeugung. „Ich habe nur gedacht, dass sie vielleicht eine... vorherige Warnung wünschen.“

Obwohl Eishirō seine Hände ausgestreckt hatte, um das Geschenk zu übernehmen, drehte es Byakuya weiter herum. „Es ist auf jeden Fall merkwürdig, ist es nicht? Es ist biegsam. Tatsächlich fühlt es sich wie eine Sammlung von gebundenen Blättern an. Glaubst du, dass es ihr letzter Wille oder ihr Testament ist? Hat sie mich aus ihrem letzten Willen gestrichen?“

„Das wäre wohl kaum ein Geschenk, oder mein Herr?“

Byakuya erlaubte sich selbst ein kleines Lächeln. „Vermutlich nicht. Auch wenn es bedeuten würde, dass sie aus meinem Leben verschwindet und das würde mich ganz sicher erfreuen.“

Eishirō ließ seine Hände fallen und verschränkte sie auf seinen Knien. Er warf Byakuya einen geduldigen und doch verzweifelten Blick zu – einen, den Byakuya seit seiner ungeduldigen Kindheit nicht mehr bekommen hatte. Es war die Art von Blick, die einem über dem Brillenrand zugeworfen wurden, falls Eishirō eine tragen würde. „Vielleicht sollte mein Herr es einfach öffnen.“

„Ich nehme es mit in die Division“, entschied Byakuya. Er legte das Päckchen auf den Tisch und starrte es weiter an, während er an seinem Tee nippte. Was hatte diese listige alte Frau vor? Was würde es tatsächlich sein? Sicherlich würde es, trotz des Erscheinen als Geschenk, unerfreulich sein. Falls sich Tantchen Massa treu bleiben würde, würde es etwas sein, um sich über Byakuya lustig zu machen oder ihm etwas zu nehmen oder ihn für die schlechte Behandlung zu bestrafen. „Vielleicht öffnen Renji und ich es zusammen beim Mittagessen.“

„Ah, ja. Geteiltes Leid ist halbes Leid“, Eishirō lächelte freundlich. Und dann, als machte ihn dieser Gedanke darauf aufmerksam, fragte er: „Brauch mein Herr frischen Tee?“

Byakuya lachte schnaubend. „Wenn ich noch mehr trinke, schwimme ich zur Division.“



Renjis Vertrauen in die Menschlichkeit begann sich zu bessern.

Die Atmosphäre im Büro war fast vollkommen arbeitsorientiert – oder zumindest so sehr, wie es auch sonst war. Vielleicht hatte es geholfen, dass er den Leuten gesagt hatte, dass sie die Schichten tauschen konnten. Er hatte ein paar personelle Änderungen bemerkt. Aber zumindest bei einem dachte Renji, dass es mehr die Möglichkeit war, den geplanten Urlaub zu verlängern, als dass es bösartiger Natur war. Aber er bemühte sich sehr, sich nicht zu merken, wer alles abwesend war und herauszufinden, welche Motivation dahinter steckte. Immerhin hatte er versprochen, dass es keine Anschuldigungen gab.

Er beugte seinen Kopf und war fest entschlossen, seine Arbeit zu erledigen.

Tatsächlich hatte er die erste Schicht schon fast hinter sich, als Aio auftauchte. Er stand vor dem Aktenschrank und sortierte die letzten Papiere ein, als sie ihm Türrahmen erschien. Sie sah sehr nervös darüber aus, im Viezkommandantenbüro zu stehen und weil alle anhielten, um zu starren, als sie auf die Knie ging. Der Raum war still, also hörte jeder ihr gestammeltes, Fast-Geflüster: „Der Herr erfragt deine Anwesenheit zum Mittagessen, Vizekommandant Abarai.“

Ok.

Wow, Byakuya.

Das könnte wirklich kaum unangenehmer werden, besonders mit der 'Herr'-Sache.

Und doch konnte Renji schon beinahe Byakuyas Denkweise nachvollziehen. Vermutlich würde es aussehen wie ein Date, falls er selbst auftauchte und ihn zum Essen einlud.

Natürlich sah das hier aber auch so aus.

Nur, dass sich dies mehr wie eine... Hofsondervorstellung anfühlte.

Und musste sie unbedingt das Wort 'Herr' verwenden? Denn das fügte sich zu einigen negativen Vorstellungen und Anmerkungen hinzu, von denen Renji nicht brauchte, dass die Leute darüber nachdachten... vor allem weil ein Funken Wahrheit darin lag, als er plötzlich einen wunden Punkt auf seinem Hintern spürte.

Scheiß drauf.

Er zog sich am Ohr und versuchte wirklich, wirklich ernsthaft, nicht die Röte auf seinen Wangen zu zeigen. „Ah, danke, Aio. Du kannst... uh, dem Kommandanten sagen, dass ich in einer Minute in seinem Büro bin.“

Sie beugte ihren Kopf fast bis zum Boden, was alles nur noch seltsamer machte und zog sich rückwärts zurück, als wäre er der Herr und nicht Byakuya.

Der Raum war für eine lange Zeit still.

Nanako, gesegnet sei sie, seufzte schlussendlich und sagte: „Hui, das war eigenartig.“

Renji schloss den Aktenschrank und nickte. Sein ganzer Körper fühlte sich heiß vor Verlegenheit und als sich diese Verlegenheit in seinem Schritt sammeln wollte, schien sich alles plötzlich nur noch um Sex zu drehen. Mit einem Husten verlagerte er sein Gewicht und sagte: „Ja. Sehr.“

Einer von den anderen Offizieren in dem Raum schüttelte ihren Kopf und murmelte genau das, was Renji befürchtet hatte, dass es einer laut aussprechen würde: „Lädt er dich immer so ein? Hat es so angefangen? Hat er einen Diener mit einer Einladung geschickt?“

Nein, dachte Renji: Das erste Mal war so viel schlimmer. Es war ein Befehl. Ein betrunkener Befehl, sich auszuziehen. Im Büro.

„Uh. Ja. Darüber reden wir nicht, ok?“, sagte Renji und steuerte blindlings zur Tür. „Ich bin zurück-“, begann er, doch hielt dann inne und fragte sich, ob 'in einer Stunde' das Ganze nach einem Quickie klingen ließ. „Uh, ich komme wieder. Später.“

Als er aus der Tür huschte, dachte er, dass er Nanako seufzen hörte: „Armer Idiot.“

Renji fühlte sich sehr auffällig, als er über den Hof huschte, doch der Schnee, der in der Nacht gefallen ist, ließ alle schnell an ihm vorbeihetzen. Als er vor der Tür vom Büro des Kommandanten stand, konnte Renji nicht anders, als noch einmal über die Schulter zu blicken. Zum Glück schaute ihm niemand nach. Im Gegenteil, die Division war friedvoll. Der pulvrige Schnee hatte sich über die Landschaft gelegt, die Kanten weicher gemacht und schien mit dem blendenden Grau des wolkenbehangenen Himmels zu verschmelzen. Nur eine Reihe von Fußspuren zeugte die Aktivität in der Division, durchkreuzte den Hof und machte den Boden vor der Kantine matschig.

„Planst du, für immer da draußen stehen zu bleiben, Renji?“, Byakuyas Stimme erklang hinter der geschlossenen Tür.

Renji schob die Tür auf und steckte seinen Kopf hinein. „Weißt du, ich habe noch nicht einmal die Chance bekommen, ‚Shitsureishimasu‘ zu sagen.“

Byakuya saß hinter seinem Schreibtisch, sah dabei fast so aus, wie er es in ihrer ersten, schicksalshaften Nacht getan hatte: Das Weiß von Haori und Kenseikan bildete einen krassen Kontrast zu dem trüben Winterlicht. Eine Lampe auf seinem Tisch tauchte die Papiere auf seinem Schreibtisch in ein sanftes Licht, strahlte vor allem eine Art Päckchen an, das in blaues Papier eingeschlagen war.

„Was ist das?“, fragte Renji. Nachdem er seine Sandalen ausgezogen und die Tür geschlossen hatte, kam er herein, um sich gegenüber von Byakuya hinzusetzen. Renji saß im Schneidersitz, wie sonst auch immer, die empfindlichen Stellen an seinem Hintern machten ihn nur ein wenig zu schaffen. Er hatte den ganzen Tag darauf gesessen und hatte sich an das Gefühl soweit schon gewöhnt, doch Byakuya zu sehen, schien einen kleinen Phantomschmerz zu erzeugen. „Hast du ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk von jemandem bekommen?“

Byakuya blickte auf, eine Augenbraue hochgezogen. „Es ist von Tante Masama.“

„Verdammt“, schnaubte Renji, fragte sich, ob er ein oder zwei Schritte Abstand halten sollte, falls es eine Bombe war. „Hast du es der Zwölften gegeben, um sicherzustellen, dass es keine Bombe ist?“

Byakuya runzelte die Stirn. „Das ist mir nicht in den Sinn gekommen, aber ich bezweifle wirklich, dass Tante Masama so direkt ist, oder?“

„Vermutlich nicht“, stimmte Renji zu.

In diesem Moment kündigte ein leises Klopfen die Ankunft des Essens an. Aio kam mit einem Tablett hinein und Byakuya dirigierte sie zu ihrer gewohnten, mit Kissen ausgelegten Ecke hinter dem Bücherregal. Als Renji aufstand, um sich an dem neuen Platz wieder niederzulassen, sagte er: „Ja, ähm, Kommandant, es steht wirklich nicht in Aios Berufsbezeichnung, mich im Büro abzuholen, oder?“ Byakuya und Aio blickten beide neugierig auf. „Die Sache ist die, ich meine, ich weiß, dass ich nicht in der Stellung bin, dir zu sagen, wie du dein Personal und so einsetzen sollst, aber es war ziemlich unangenehm, da ja alle von uns als Pärchen denken.“

Aio schien überrascht, blinzelte zwischen ihnen hin und her. Es schien, als hätte sie nicht gewusst, dass sie es öffentlich gemacht hatten. Scheibenkleister, in Anbetracht ihrer Verlegenheit, war sich Renji sicher gewesen, dass sie es wusste. Nun ja, das machte das, was er sagte, dann nur noch wahrer. Sie hat es noch nicht einmal gemocht, ihn zu holen, als es normal und nicht extra-unangenehm war.

Doch Byakuya verstand es nicht. Er schüttelte seinen Kopf. „Sicherlich war es besser, als selbst zu kommen. Würde nicht über jeden Blick und jede Geste getratscht werden?“

„Vielleicht?“, sagte Renji und setzte sich, als Aio sich vom Tisch entfernt hatte. Mit einem Seufzen gab er zu: „Ja, vermutlich wäre alles Scheiße gewesen. Ich hatte nur das Gefühl, nun ja – es hat unseren unterschiedlichen Stand betont.“

„Ah“, sagte Byakuya mit einem Hauch von Verwirrung. Nachdem Aio sich den Weg hinaus verbeugt hatte, sprach Byakuya einen schnellen Segen über das Essen und fügte dann hinzu: „Ich vermute, ich hätte das bei meiner Entscheidung berücksichtigen sollen. Doch ich war mehr darüber besorgt, wie ich dich informell bitten konnte, zu kommen. Ich wollte nicht, dass es wie ein Befehl aussieht.“

Oh? Byakuya hatte darüber nachgedacht? Renji nickte und versuchte, den Gedankengang eines Adligen nachzuvollziehen: Denn er hatte ihn auch so hofiert, richtig? Da war immer diese Distanz und die Diener fungierten als Bindeglied. Es fühlte sich vermutlich angemessener für ihn an, ‚informaler‘.

„Richtig, in Ordnung“, bestätigte Renji und schob ein wenig Reis auf Byakuyas Teller. Das Essen war einfach, ein mild riechendes Curry mit Tofu und Gemüse. „Entschuldige“, sagte er mit einem Schnauben. „Ich denke, ich habe den ganzen Tag darauf gewartet, dass die Bombe platzt und dann kreuzte Aio auf und sagte ‚Herr‘, das fühlte sich einfach an, wie ein Tritt in den Schritt. Außerdem würdest du nicht wissen wollen, dass einer der Soldaten direkt wissen wollte, ob du mich auch zu unserem ersten Date über einen Diener eingeladen hat.“

„Dieses Vorgehen wäre gängig genug“, sagte Byakuya und bestätigte damit das, was Renji vermutet hatte. „Was hast du gesagt?“

Renji warf ihm einen scharfen Blick zu. „Ich habe ihnen gesagt, dass du dich bei unserem ersten Date betrunken hast und mir befohlen hast, mich auszuziehen.“ Als Byakuya entsetzt aussah, winkte Renji seine Proteste weg. „Scheiße, natürlich nicht! Ich habe ihnen gar nichts gesagt. Es geht sie nichts an.“

Byakuya schenkte Renji Tee ein. „Das sagst du, aber manchmal ist es eher schwierig zu wissen, was du mit deinen Kollegen teilen würdest und was nicht, Renji.“

Renji wüsste, dass das Thema kommen würde. „Schau, das liegt nicht an mir! Du hast angefangen. Das ganze Büro war voll mit Gerüchten, wegen dem, was auch immer du mit dem Höllenschmetterling verschickt hast. Ich hätte wie ein dreister Lügner ausgesehen, wenn ich es abgestritten hätte.“

Byakuya setzte die Teekanne ab und setzte sich im Seiza hin. „Ich bin deswegen nicht sauer mit dir. Ich bin mir nur immer noch nicht sicher, was auf uns zukommen wird, aber ich denke wirklich, dass es die beste Taktik war. Es war die richtige Entscheidung, besonders da Isoroku unsere Beziehung ohne Zweifel gegenüber jedem hinausposaunen wird, der zuhören möchte. Besser, wenn es keine Waffe ist, die er nutzen kann.“

Renji blickte zum Geschenk und zu Byakuya zurück. „Wenn wir von Waffen sprechen, möchtest du das Ding öffnen?“

„Wird es unser Mittagessen ruinieren?“

Mit einem Achselzucken goss sich Renji etwas Curry über den Reis. „Könnte es, denke ich. Wie lange wartest du schon darauf, es zu öffnen?“

Byakuya lächelte, da Renji scheinbar dachte, dass er ungeduldig war. „Stunden“, gab er zu. „Ich muss gestehen, dass die Neugierde mich umbringt.“

Renji gluckste. „Du weißt, dass sie uns damit den Marsch blasen möchte, ja? Es wird nicht irgendwas Nettes sein.“

„Nun ja, richtig“, sagte Byakuya. „Doch in welchem Ausmaß wird es ‚uns den Marsch blasen‘?“

Renji lachte darüber, Byakuya so sprechen zu hören. „Das klingt irgendwie unartig, wenn es von dir kommt. Du weißt das, oder? Dein adliger Mund…“, Renji hielt sich selbst mit einem Zucken auf, denn adliger und Mund blasen… Er hegte den Moment immer noch in seinem Kopf, als Byakuya im Diesseits auf die Knie… Oh, scheiße, er musste ganz schnell aufhören daran zu denken.

Byakuya versteckte ein Lachen hinter seiner Teeschale. „Oh, Renji. Ich sehe, dass es nicht nur die gemeinen Soldaten sind, die gequält wurden.“

„Ja, es war den ganzen Tag hart.“ Als er realisierte was er da gerade gesagt hatte, verdeckte Renji den Mund. „Ah, ich meine, Ständer… oh scheiße.“

Byakuya musste ein lauteres Lachen unterdrücken. „Vielleicht sollten wir uns mit dem Geschenk ablenken. Würdest du es uns holen?“

Dankbar für den Vorwand, etwas anderes zu tun, stand Renji auf und holte das Geschenk vom Schreibtisch. Es fühlte sich auf jeden Fall komisch an, total biegsam. „Huh, wenn deine Tante bei den Hofgarden wäre, würde ich sagen, dass sie dir ein Pony angefordert hat. Das fühlt sich wie ein Stapel Papier an.“

„Ja, Papier. Genau mein Gedanke“, sagte Byakuya und nahm das Geschenk von Renji entgegen. Als Renji sich wieder niedergelassen hatte, drehte Byakuya das Päckchen nachdenklich in seiner Hand. „Ein Pony wäre sicherlich eine Unannehmlichkeit. Ich habe die größten Teile meines Stalls vor langer Zeit abgeschafft. Früher machte es Sinn, ein großes Bataillon an Pferden hier zu haben. Sie waren ein strategischer Vorteil, wenn wir an der finalen Verteidigungslinie angelangt waren, ein Teil der äußeren Mauer, aber jetzt… Nun ja, sie sind schwer, angemessen zu pflegen, also habe ich nur noch ein paar.“ Er blickte das Paket finster an. „Ich hoffe auf jeden Fall, dass es kein Pony ist.“

„Das war auch ein Scherz“, sagte Renji. Er überlegte kurz, ob er versuchen sollte, dass ein Pony normalerweise eines der Dinge war, die für die meisten Kinder außer Reichweite war. Doch dann entschied er sich, dass es viel interessanter war, herausgefunden zu haben, dass es Byakuya war, der viele Kuchiki-Pferde verhökert hatte, wenn man doch an seine Vorliebe für Stalljungen dachte. Renji hatte immer gedacht, dass die fast leeren Ställe eine Sache waren, die Byakuya nach seiner Rückkehr aus dem Exil vorgefunden hatte. Ein finales ‚schau, was deine Perversion mich hat machen lassen‘ von seinem Großvater oder wem auch immer. Es war seltsam zu denken, dass Byakuya die Entscheidung getroffen hatte, aber vielleicht war es auch eine Zurschaustellung seiner Disziplin gewesen. Eine Weise, seiner Familie zu versichern, dass da wesentlich weniger Verführungen vorhanden waren. „Öffne es schon“, ermutigte ihn Renji. „Lass uns sehen, was es ist.“

„Also gut“, sagte Byakuya und klang ein wenig aufgeregt. Fast schon, wie ein Schuljunge.

Renji reckte seinen Hals, um zu sehen, wie er das Papier vorsichtig entfaltete. „Himmel, reiß es doch endlich auf!“

Byakuya warf Renji einen vernichtenden Blick zu, der ganz klar nach etwas Geduld fragte, doch es war egal, denn das Papier gab plötzlich nach. Alles, was Renji sehen konnte war, dass es ein Stapel Papiere war. Auch wenn er es nicht mit Bestimmtheit sagen konnte, sah es für ihn ein wenig aus, wie ein alter Computer-Ausdruck.

Als Byakuya die Worte überflogen, wurde sein Gesicht blasser. Seine Hände begannen zu zittern.

„Was zum Teufel ist das?“, verlangte Renji zu wissen.

Byakuya blickte auf. „Renji. Das ist dein Seelenbericht.“
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Vorschau Kapitel 2:
Renji und Byakuya besprechen das ‚Geschenk‘, das Byakuyas Tante geschickt hat.
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