A Nanny's Choice

von IceK04
GeschichteFamilie, Fantasy / P12
Bert Alfred Jane Banks Mary Poppins
30.03.2018
18.07.2018
22
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Hallöchen
Wie der Titel vermuten lässt, ist Dieses vermutlich meine letzte Mary Poppins Fanfiction. Vielleicht aber auch nicht…who knows? ;))))
Auf jeden Fall wird es noch einige Oneshots oder Kurzgeschichten geben.
Und nun…
Genießt den Prolog
Eure (frisch vom Himmel geschwebte;) ) IceK

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„Ich möchte, dass du mich heiratest.“
Die Stille breitete sich aus.
Mary Poppins´ Lächeln rutschte ihr aus dem Gesicht.
„W-wie bitte?“
„Ich möchte, dass du mich heiratest.“, wiederholte Bert.
Dem Kindermädchen gefror die Magie in den Adern, „Aha.“
Mehr brachte sie nicht hervor.
Sie war wortwörtlich eingefroren und bewegte sich keinen Millimeter.
Bert trat einige Schritte auf sie zu „Mary? Ist alles in Ordnung?“
Endlich löste sie sich aus ihrer Starre.
„Und ich möchte, dass du mich heiratest.“, wisperte sie und sah ihn abwartend an.
Wieder vergingen einige Momente, bevor einer von ihnen die Stille durchbrach.
„Also?“, fragte Mary und seufzte, „Du hast keinen Ring?“
„Scheint so.“
Verlegen sah der Kaminkehrer zu Boden, „Woher sollte ich denn wissen, ob du Ja sagst?“
Mary stemmte die Hände in die Hüften, „Wie konntest du überhaupt darüber nachdenken, ich würde Nein sagen?!“
„Das bedeutet, Ja?“, flüsterte er und sah auf.
Sie trat an ihn heran, „Natürlich heißt es ja.“
In Berts glomm etwas auf.
„Du heiratest mich.“, flüsterte er und zog sie an sich.
„Warte.“, meinte Mary, kurz bevor sich ihre Lippen berührten, „Ich glaube, jetzt ist es an der Zeit, um dir etwas zu sagen.“
Bert zog die Augenbrauen zusammen, „Mir was zu sagen?“
Sie nickte und holte tief Luft.
Ihre Stimme zitterte, „Ich bin schwanger.“
Sein Mund klappte auf und er bewegte die Lippen, als wolle er etwas sagen, doch es kam kein Wort heraus.
Mary begann zu lachen, „Ich liebe dich auch.“
Und sie küsste ihn auf den Mund.

~Drei Jahre später~
~Bert~
Bert schlug die Augen auf.
„Guten Morgen.“, flüsterte er und sah hinüber zu Mary.
Doch sie war nicht da.
Stattdessen lag dort ein Umschlag.

Mein lieber Bert.
Der Wind hat sich gedreht.
Ich muss gehen.
Es gibt anscheinend doch Dinge, die sich nie ändern werden.
Es tut mir leid, dass ich dir nicht Auf Wiedersehen gesagt habe, aber ich denke, so ist es einfacher.
Nun ja…Wie du weißt, komme ich wieder. Wie ich es immer tue.
Ich liebe euch beide.
Gib Jane einen Kuss von mir.
Au revoir,
Mary Poppins


Bert seufzte.
Sein Blick schweifte hinaus aus dem Fenster, wo der Morgen anbrach und die Sonne hinter den Bäumen des Gartens aufging.
Jane gab ein murmelndes Geräusch von sich.
Eilig stand er auf und beugte sich über das Kinderbett.
Aus dunklen, grün-braunen Augen sah sie ihren Vater an.
Jane sah man schon jetzt die Schönheit an, die sie von ihrer Mutter geerbt hatte.
„Es wird alles gut, Jane. Deine Mutter wird zurückkommen. Sie hat es versprochen.“
Doch es war eine Lüge.
Mary Poppins kehrte nie zu ihnen zurück.
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