ein zweites Kind für Lea und Jenne?

von Lady0409
GeschichteDrama, Familie / P12
Dr. Lea Peters Jenne Derbeck OC (Own Character) Tim Peters
30.03.2018
14.08.2019
52
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Kapitel 52
~~~~ „Ich will doch meine Prinzessin kennen lernen!“ ~~~~



„Frau Dr. Peters. Ich kann nicht erlauben, dass sie jetzt aus dem Bett aufstehen. Ihre kleine Tochter kann sowieso noch nicht so viel Besuch empfangen. Sie wollen doch nicht ihre kleine Prinzessin in Gefahr bringen, oder?“, erkundigte sich Dr. Hoffmann bei seiner Patientin und hielt Leas Handgelenk in seiner Hand. „Machen sie sich keine Sorgen, Frau Dr. Peters. Es ist doch alles in Ordnung… Sie haben bald ihre kleine Prinzessin auf dem Arm. Und in wenigen Wochen können wir es wagen, ihre kleine Prinzessin aus dem Krankenhaus zu entlassen. Und bis dahin… bis dahin kümmern wir uns doch regelmäßig um die Kleine.“

„Aber ich weiß selbst, wie hoch die Chancen sind, dass meine kleine Prinzessin… Dass meine süße, kleine Prinzessin… Dass meine… meine kleine… Dass meine kleine Prinzessin wirklich diese ersten Tage und Wochen übersteht. Und deswegen… Ich möchte einfach, dass ich wenigstens meine… Dass ich meine kleine Süße… wenigstens einmal… Dass ich meine Süße wenigstens einmal auf den Arm nehmen kann. Ich will doch… meine kleine Süße… Lassen sie mich mein Kind wenigstens einmal sehen.“, regte sich Lea immer mehr auf und ihr Puls stieg, während Roland in die Krankenakte seiner Kollegin blickte und sich Dr. Hoffmann noch beruhigend an die Neurochirurgin wandte: „Sie brauchen sich wirklich keine Sorgen um ihre kleine Tochter zu machen; wir kümmern uns wirklich sehr um die Kleine… Im Moment haben wir auch nur zwei Frühchen; neben ihrer kleinen Tochter liegt noch ein kleiner Junge… Aber der Zwerg ist auch schon über den Berg. Daher können wir uns besser um ihre süße, kleine Maus kümmern. Machen sie sich keine Sorgen, Dr. Peters. Wir haben alles unter Kontrolle.“

Doch die Neurochirurgin seufzte und sah zu ihrem Chef. „Ich will aber jetzt bitte zu meiner kleinen Prinzessin. Ich will einfach… Ich will einfach meine kleine Prinzessin wenigstens einmal sehen dürfen. Sie ist doch meine kleine Tochter… Ich will sie sehen. Warum darf ich denn einfach nicht meine kleine Maus wenigstens einmal kurz sehen? Ich will sie doch auch nur einmal… doch nur ein einziges Mal… auf meinen Arm nehmen. Warum darf ich denn nicht zu meiner kleinen Tochter?“, wollte die erfahrene Chirurgin von ihrem Chef wissen und sie weinte voller Angst um ihr kleines Mädchen los.
„ich mache mir einfach solche Sorgen um meine kleine Prinzessin. Ich… Ich möchte nicht, dass meine kleine Maus… Dass ich meine kleine Maus verliere. Ohne sie jemals in meinem Arm halten zu können.“, seufzte Lea erschüttert und sie sah ihren Chefarzt an. „Ich will doch nur wenigstens einmal meine kleine Prinzessin sehen. Lassen sie mich doch wenigstens nur einmal zu meiner kleinen… zu meiner kleinen Tochter auf die Frühchenstation. Ich will nur ein einziges Mal sehen, wie sie aussieht.“

„Ich kann dir ein Foto bringen…“, bot Philipp an, doch Lea schüttelte den Kopf und erwiderte: „Das ist… Das ist doch auch nicht das… Das ist doch nicht das gleiche, Philipp. Ich will mein… mein kleines Mädchen… meine kleine Tochter wenigstens doch nur einmal… ein einziges Mal sehen dürfen. Ich brauche doch die Kleine… Ich muss sie sehen, Philipp…“
„Gut, dann… Machen wir jetzt einen Deal aus. Passen sie auf, Dr. Peters. Sie ruhen sich jetzt noch ein bisschen aus und… und in ein paar Stunden, wenn sie wieder auf den Beinen sind, dann… Dann kann es Dr. Brentano doch sicherlich einrichten, dass er sie dann zu ihrer kleinen Prinzessin auf die Station bringt. Aber jetzt sollten sie sich noch ein wenig ausruhen, damit sie dann völlig ausgeruht bei ihrem süßen, kleinen Mädchen am Bett sitzen können.“

„Und sie versprechen mir jetzt wirklich, dass… Dass ich bei meiner… Dass ich dann später wirklich zu meiner kleinen Prinzessin… zu meiner kleinen Prinzessin gehen darf und sie endlich einmal in ihrer vollen Pracht und Größe zu Gesicht bekommen kann?“ „Ja, aber natürlich. Wenn ich etwas verspreche, dann halte ich mein Versprechen auch, Frau Doktor Peters. … Da brauchen sie sich absolut keine Sorgen zu machen. Ich bin mir sicher, dass sie bald ihre kleine Maus besuchen können. Aber vorher muss ich auf jeden Fall erst einmal dafür sorgen, dass sie wieder auf die Beine kommen. Sie haben eine schwere Operation hinter sich; wir müssen darauf achten, dass wir ihr zweites Baby jetzt noch nicht auf die Welt holen müssen.“

„Aber ich will endlich meine kleine Maus kennen lernen können, Dr. Hoffmann. Ich brauche jetzt einfach… Ich brauche jetzt einfach das Versprechen, dass ich meine… dass ich meine kleine Prinzessin wirklich endlich bald auf meinen Arm nehmen kann und mit ihr einfach nur kuscheln und schmusen darf. Ich vermisse es, mit einem Baby zu kuscheln. Und als ich erfahren habe, dass ich ein Baby erwarte… Ich habe mich so gefreut… Ich habe mich so gefreut, mein kleines Mädchen zu bekommen. Und dann… Diese verdammten Frühwehen… Das war so schrecklich, Dr. Hoffmann.“ Lea brach immer mehr in Tränen aus und sie seufzte, als sie ihre Hand ganz vorsichtig und sanft auf ihren Bauch, in dem noch immer das Zwillingsgeschwisterchen der kleinen Lena lebte, legte und sanft darüber strich. „ich vermisse es aber auch, Tritte von meinem… von meinem kleinen Baby in meinem Bauch zu spüren. Ich will mein Baby… Ich will endlich wissen, dass es meinem kleinen Mädchen… Dass es meiner süßen, kleinen Maus wirklich gut geht. Ich will sie sehen, Dr. Hoffmann. Etwas anderes wünsche ich mir doch auch gar nicht. Ich will einfach… Ich will mein kleines Mädchen… Ich will mein kleines Mädchen endlich auf den Arm nehmen und kuscheln dürfen, Dr. Hoffmann.“

Leas Chef seufzte kurz und der Klinikchef sah seine Kollegin ebenfalls an. „Ich weiß, wie sehr sie sich fürchten, das Baby zu verlieren; vielleicht sogar das zweite Baby auch noch verlieren zu müssen. Aber sie müssen sich jetzt auch erst einmal von der Geburt erholen. Wir haben sie notoperieren müssen, Dr. Peters. … Ich kann ihnen versprechen, dass ihr Baby bei Dr. Winkelberg in den besten Händen ist. Und sie… Entspannen sie sich jetzt erst einmal.“, beruhigte Dr. Heilmann die Neurochirurgin. „Ich kann mir vorstellen, dass sie sich um ihr Baby Sorgen machen. Aber unser Kinderarzt Dr. Winkelberg kümmert sich wirklich ausgezeichnet um ihre süße, kleine Prinzessin. Sie können ihm voll und ganz vertrauen, Dr. Peters.“
„Ich will meine Tochter doch nur wenigstens einmal sehen dürfen. Bitte… Bitte, ich möchte meine kleine Prinzessin wenigstens einmal sehen dürfen. Ich vermisse die Kleine so sehr…“

Roland setzte sich neben Lea ans Bett und schluckte kurz, bevor er sagte: „Ich kann mir das sehr gut vorstellen, dass sie zu ihrer kleinen Motte wollen. Dass sie ihre kleine Prinzessin kennen lernen wollen. … Wissen sie, ich habe selbst vor einigen Jahren… Vor einigen Jahren, da war meine Pia noch einmal schwanger. Jonas war knapp Zwei; Alina lebte noch bei uns zu Hause…“, erinnerte sich der Chefarzt an die Fehlgeburt seiner geliebten Pia, als Lea den Klinikleiter erschrocken ansah und sagte: „Sie… Ihre Frau hat eine Fehlgeburt gehabt?"
„Ja, sie hat einen Unfall gehabt. Kinder haben Pia auf die Straße geschubst und… und dann kam dieses Auto und Pia… meine Pia wurde einfach durch die Luft geschleudert… Zuerst sah alles gut aus und wir haben gedacht, das Baby würde durchkommen. Aber dann… Dann hat Pia plötzlich Frühwehen bekommen und… und die Gynäkologin konnte für unser Baby einfach nichts mehr tun. Es starb nach der Geburt… Ich hatte mich so auf das kleine Mädchen gefreut. Und dann… Dann war mein kleines Mädchen plötzlich tot… Ganz plötzlich… Es war nicht mehr da…"

„Ich… Das tut mir leid, Dr. Heilmann. Ich… Ich hätte… Ich wünschte, ich… Ich könnte es noch… noch… Mein kleines Mädchen… mein kleines Mädchen wartet doch jetzt auch schon auf mich… Es möchte seine Mami sehen, Dr. Heilmann… Es möchte seine Mami bei sich haben… Ich will doch jetzt nur ein einziges Mal bei meiner kleinen Prinzessin sein, Dr. Heilmann… nur ein einziges Mal… Bitte… bitte bitte, Doktor Heilmann. Meine kleine Süße ist… Sie wartet doch auf mich. Sie will doch jetzt ihre Mama auch kennen lernen können. Bitte… bitte bitte bitte bitte bitte, Doktor Heilmann… Doktor Hoffmann. Ich muss jetzt zu meiner kleinen Tochter… auf die Frühchenstation. Sie braucht mich…"

„Doktor Peters, wollen sie eine Fehlgeburt erleben? Sie sind immer noch mit einem kleinen Baby schwanger. Ich kann es noch nicht zulassen, dass sie jetzt einfach aufstehen und… und vielleicht auf dem Weg zu ihrer kleinen Tochter eine Fehlgeburt haben… Sie können jetzt auf keinen Fall zu ihrer kleinen Prinzessin auf die Frühchenstation. Aber ich kann ihnen versichern, wir kümmern uns wirklich sehr sehr gut um die Kleine… Der Kinderarzt prüft regelmäßig, wie es denn ihrer kleinen Dame geht. Bisher hält sich ihr Baby sehr tapfer…"



Inzwischen bekam die kleine Patientin noch einmal Besuch von ihrem behandelnden Kinderarzt Dr. Winkelberg.
„Na, du kleiner Spatz. Ich bin dein ganz ganz lieber Onkel Doktor… Wie geht es dir denn? Hast du denn deine Windel schon gut gefüllt?"
Behutsam legte der Kinderarzt seine Hand auf die kleine Stirn seiner erst wenige Stunden alten Patientin und er fühlte die Temperatur des Babys.

„Na, du kleiner Spatz. Jetzt bekommst du auch noch Fieber… Was soll das denn, hm? Warum bekommst du denn jetzt auch noch ein bisschen Fieber?", fragte der Kinderarzt und erschrocken über den aktuellen Zustand des Säuglings und ganz behutsam sprach er zur Beruhigung auf die kleine Maus ein, während er sich in der Krankenakte darüber informierte, wer und wann die letzte Temperaturkontrolle bei der kleinen Patientin durchgeführt hatte.

„Ah, die Schwester Saskia… Vor einer guten halben Stunde… Da hast du noch gar kein Fieber gehabt… Maus, ich muss dich jetzt leider noch einmal ein kleines… ein ganz ganz kleines bisschen ärgern. Es tut mir sehr leid, aber ich muss leider jetzt gleich dein kleines Fieber messen…"
Lena schien dies wohl auch schon gemerkt zu haben und sie sah ihren Kinderarzt ein bisschen ängstlich an.
„Schwester Saskia, ich müsste jetzt kurz bei der kleinen Lena Peters die Temperatur kontrollieren. Sie hat leichtes Fieber bekommen…", erklärte der Kinderarzt der ins Zimmer tretenden Krankenschwester und diese nickte und holte aus der oberen Schublade des kleinen Wickeltisches ein Fieberthermometer heraus.

„Sie hat beim letzten Mal ziemlich geweint und… und sich gewehrt. … Lena, der Onkel Doktor macht jetzt nichts Schlimmes mit dir. Keine Angst. Du bist doch auch gleich erlöst…"

Das kleine Mädchen, das noch in ihrem kleinen Inkubator lag, saugte an dem Schlauch in ihrem Mund, durch den sie gerade noch ein Mittel für den Kreislauf bekommen hatte.
„Ja, du kleiner Spatz. Das schmeckt den kleinen Babys ganz ganz wunderbar… Das ist ein Mittel für dein kleines Herzchen… Ja, du süßer Schatz. Das ist ein ganz ganz tolles Mittel für den Kreislauf. … Das ist ja wunderbar, dass du das jetzt magst."

Das Frühchen, dem es wirklich im Moment augenscheinlich sehr schlecht zu gehen schien, nucktelte ängstlich immer stärker an dem Schlauch und der Kinderarzt öffnete behutsam bereits die Windel des Babys.

„Sooo, du kleiner Spatz. Jetzt mache ich das doofe Fieberchen bei meiner kleinen Patientin gleich wieder weg. … Wir legen noch kurz eine frische Windel unter den Popo von dir und dann geht es los. … Wir müssen jetzt nur dein kleines Fieberlein messen, nichts Schlimmes…"

Die Krankenschwester öffnete nun auch auf der anderen Seite die beiden Fenster des Inkubators und schob ihre Hände durch die zwei Öffnungen hinein, während der Kinderarzt die kleine Patientin beruhigend mit seiner in einem Handschuh steckenden Hand streichelte.
„Du kleine Maus musst jetzt gar keine Angst haben. Ich mache mit dir jetzt gleich gar nichts Schlimmes… Schau mal, ich mache jetzt keine schlimmen Untersuchungen… Nein nein, es ist alles gut…"

Beim Streicheln, was die kleine Patientin sehr gut ablenkte, drehte der Kinderarzt sehr sorgsam das Frühchen auf die Seite und schaltete das Thermometer in der Hand ein.
„Keine Angst, du kleiner Frosch… Jetzt ist gleich wieder alles gut… Gleich hast du die kleine Untersuchung schon hinter dir… Da musst du auch gar nicht so sehr weinen. Es ist nur ein ganz ganz liebes Fieberthermometer, was piekst… Es ist nur ein Fieberthermometer…", beruhigte der Kinderarzt das kleine Mädchen und legte erneut seine Hand auf die kleine Stirn des Mädchens.

„Sie glüht richtig… Schwester Saskia, halten sie die kleine Patientin bitte ein wenig fest. Ich führe jetzt gleich das Thermometer bei der Maus ein… Bitte gut festhalten…"

Die Krankenschwester übernahm nun das kräftige Streicheln des kleinen Mädchens und sagte: „Mauselein… Du armer kleiner Knopf… Ja, was macht dein der böse böse Onkel Doktor jetzt mit der kleinen Maus… Eine ganz böse Untersuchung. Das magst du gar nicht… Nein, du kleines Schneewittchen. Das magst du überhaupt nicht so gerne…"

„Ich tue dem Säugling ja gar nicht weh… Es ist doch auch nur ein ganz kurzer Pieks und schon hat sie es hinter sich gebracht… Ja, Prinzessin Lena. Deine Mama ist bald bei dir. Und der Papa kommt dich bestimmt auch bald wieder besuchen…"

„Sie hat Angst... Och, Gottchan..Du armer Floh… Mäuschen, es passiert nichts… Das… Das verspreche ich dir hoch und heilig. Es ist nicht schlimm… Komm, jetzt halt schön tapfer durch…", beruhigte die Krankenschwester das kleine Mädchen und der Kinderarzt führte sogleich das bereits noch einmal kurz aus- und angeschaltete Fieberthermometer vorsichtig und sanft in den winzig kleinen Popo der Patientin ein, was der erst ein paar Stunden alten Lena gar nicht gefiel.
Ängstlich kaute die kleine Maus auf dem Schlauch in ihrem Mund herum und versuchte, leise zu fiepen und zu piepsen. Allerdings hatte das Baby schon so wenig Kraft, dass sie es nicht mehr ganz schaffte, sich zu wehren und sie blieb nach mehreren Versuchen, laut zu werden, ganz einfach erschöpft liegen und ließ sich ohne Probleme das Fieber messen.

„Wir stehen schon bei… 38,6 Grad… Das ist ja schon jetzt viel zu hoch… Süße Maus. Du kannst doch jetzt nicht so plötzlich soo hoch auffiebern. Hm, Lena. Was ist denn mit dir los? Du kannst gleich wieder von dem Thermometer erlöst werden… Keine Angst…"

Beruhigend streichelte der Kinderarzt seiner kleinen Patientin über den Kopf und ließ das Thermometer, als es endlich soweit war, die Endtemperatur der kleinen Maus anzuzeigen und leicht piepste, noch eine Sekunde im Po des Säuglings stecken, bevor er sich ein Tuch nahm und nach dem Herauszuziehen des kleinen Gerätes aus dem Pops der kleinen Patientin sanft das Hinterteil von Lena abwischte und die Messspitze vorsichtig von der kleinen Schutzhülle befreite.
„38,7 Grad… Das sieht schlecht aus… Ich mache mir große Sorgen um das Frühchen. Wir müssen ihr noch ein Zäpfchen verabreichen… Sie streicheln bitte das kleine Mädchen und ich hole ein kleines Zäpfchen…"

Als der Kinderarzt wieder bei seiner kleinen Patientin war, packte er sogleich das Medikament aus der Verpackung aus und die Krankenschwester drehte Lena noch einmal auf die Seite.
„So, Lena. Jetzt mache ich gleich bei dir ein kleines bisschen pieks. Ganz einfach ruhig weiteratmen. Es passiert jetzt einmal kurz gar nichts Schlimmes mit dir… Es ist alles gut… Pschschschscht, es passiert doch jetzt überhaupt gar nichts…"

Beruhigend streichelte die Krankenschwester über Lenas Köpfchen, während der Kinderarzt dem kleinen Mädchen sogleich vorsichtig und sanft das Zäpfchen gegen das Fieber verabreichte. „So, du hast es schon geschafft. Es ist schon vorbei… Keine Angst, du süße, kleine Maus… Es ist schon vorbei…“

Das kleine Mädchen atmete während der Verabreichung des Zäpfchens etwas schneller und die Krankenschwester redete beruhigend auf die Kleine ein. „Süße, kleine Maus; du brauchst jetzt gar keine Angst zu haben, du süßes Mäuschen. Es… Dir tut jetzt gleich nichts mehr weh. Es ist doch schon vorbei… Du musst doch gar keine Angst vor dem Zäpfchen haben, du süßes Mäuschen…“, beruhigte die Krankenschwester das Mädchen und schloss, nachdem sie das Frühchen ein wenig beruhigend gestreichelt hatte, sorgfältig die Tür des Inkubators. „Du musst nicht weinen… Komm, du kleine Maus. Es ist gleich alles in Ordnung…“

„Sie hat es schon geschafft… Wir lassen das kleine Mädchen jetzt erst einmal wieder in Ruhe. Und dann kann die Kleine schon gleich wieder schlafen. … Ja, Lena. Du brauchst keine Angst haben. Es ist alles in Ordnung.“, beruhigte der Kinderarzt das knapp einen Tag alte Mädchen, bevor er gemeinsam mit der erfahrenen Kinderkrankenschwester auch schon aus dem Krankenzimmer der kleinen Lena gingen.
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