Sie nennen mich Gott! // Gtop - Taegri - Daehyuk

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Daesung G-Dragon Seungri T.O.P Taeyang
29.03.2018
08.01.2020
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29.03.2018 553
 
Jiyong pov.

Endlich ist es vollbracht. Mein eigenes Reich ist geschaffen. Alle meine Untergebenen sprechen mich mit Gott an. Wobei, sie beten eher zu mir, anstatt mich anzusprechen. Ansprechen darf mich nämlich niemand, außer meine mir loyalsten Gebieter.

Youngbae: ,,Mein Herr? Es gibt erneut einen Rebellen, der sich ihren Geboten nicht unterwerfen will. In Gefangenschaft ist er bereits, jedoch wissen wir nicht so recht, was wir mit ihm anstellen sollen."

,,Welches Vergehen hat dieser begangen?"

Youngbae: ,,Sie haben ihm eine Partnerin zugeschrieben, mein Herr. Aber diese wollte er nicht akzeptieren und hat sich dem entgegengesetzt."

,,Mhm."

Solche Vergehen, sind in meinen Augen die Nervigsten. Mein Volk weiß genau, nach welchen Kriterien meine Wahl auf bestimmte Sexualpartner fällt. Ohne meine sorgfältige Auslese, würde nie ein starkes unerschüttbares Volk heranwachsen können. Meine Wahl war dabei von höchster Wichtigkeit. Eine Ablehnung gegen diese, bestrafe ich im Normalfall mit einer Hinrichtung. Allerdings bevorzuge ich es, die Gefangenen zuvor nochmal persönlich zu sprechen. Ein vorschnelles Handeln kann ich selbst nicht ausstehen, weswegen ich dieses auch ungern praktiziere. 

,,Er befindet sich in Gefangenschaft, so war doch dein Wort, richtig?"

Youngbae: ,,Ja mein Allmächtiger."

,,Wer hat dir erlaubt, ihn dort einzusperren ohne vorher Rücksprache mit mir abzuhalten?"

Seine Haltung änderte sich direkt von einer sehr Stolzen, zu einer nun Verängstigten und Beschämten. Eine Reaktion, welche ich ziemlich genoss. Zwar war es Ehre und Zuspruch, welche ich von meinem Volk wollte und keine Unterwerfung, was allerdings nicht hieß, dass ich es nicht doch ab und an mal genoss, von dieser Zeuge zu werden. Ich würde ihm aber nichts tun. Im Grunde hat er ja nichts falsch gemacht und in meinem Sinne gehandelt. Lediglich Angst war es, die ich momentan in ihm auslösen wollte. 

Youngbae: ,,Ich bitte um Verzeihung. Mein Handeln war falsch, auch wenn ich dachte, in ihrem Sinne einen Auftrag gut zu erfüllen. Bitte vergeben sie mir."

Niederkniend senkte er seinen Blick zu Boden und wagte es dabei nicht, auch nur einmal zu mir aufzuschauen. Obwohl ich aufstand und musternd um ihn herumging, bewegte er nicht einen Muskel. Genau das war einer der Gründe, warum er zu meiner Elite zählt. Auch wenn er gerade einen kleinen Fehler begonnen hatte, war er mein loyalster Untergebener.

Sanft legte ich ihm meine flache Hand auf den Kopf, wobei ich darauf achtete, ihn nicht zu viel zu berühren. Mich anzufassen sind Privilege, die nicht jedem zu Teil sind. Damit zeigte ich ihm, dass ich ihm sein Vergehen nicht so übel nehme, wie er vielleicht denkt. Mehr war es sogar fast ein Lob, als nur eine Bestätigung. 

Direkt fasste er dies auch als ein Lob auf, was ich an einem leichten aber nur flüchtigen Lächeln erkennen konnte. Auch mich ließ es die selbe Emotion hervorbringen, wobei ich mein Lächeln nicht vor ihm verbarg.

,,Steh auf."

Meinem Befehl folgend, tat er dies sofort. Mit einem eisernen Blick, schaute er dabei an mir vorbei. Ich mochte es nicht direkt angestarrt zu werden, was er ziemlich früh begriffen hatte, was ich ihm auch hoch anrechnete. Nicht vielen gelang es so schnell ein Bild von mir zu machen und sich auf mich einzustimmen. 

,,Bring mir den Gefangenen, ich möchte ihn selber sprechen, bevor ich eine Strafe verhänge."

Nickend verbeugte er sich vor mir und verließ somit meinen Thronsaal.