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Revenge or Love?

von 2Face
OneshotFantasy, Liebesgeschichte / P18 / Gen
EXO NCT (Neo Culture Technology)
28.03.2018
28.03.2018
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Hallöchen~

Ein "kleiner" OneShot für nebenbei :)
Ist dieses Mal ein anderes Pairing, hoffe es gefällt euch trotzdem :)
Dann wünsche ich euch viel Spaß und lasst mir doch was da, wenn er euch gefällt :D

Bei Wünschen oder Ideen für OneShots oder Storys, immer her damit, bin offen für alles und jeden :D

-Betaleser/in sind gerne gesehen, wer will und Zeit hat kann sich gerne melden :)

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POV Taeyong

„EY TAEYONG“ Schrie einer meiner Freunde, dass ich nach hinten blickte.
„Hm?“ Fragte ich und ging weiter vom Schulgelände runter. Es war endlich Freitag und Schulschluss.
„Ich wollte fragen, wie es bei dir und deinem Auftrag vorangeht?“ Fragte Mark, weswegen ich stehen blieb und tief seufzte.
„Gut, wieso?“
„Und wieso ist er noch nicht tot?“ Fragte Mark, weswegen ich wütend stehen blieb.
„Pass mal auf Mark, du bist erst neu dabei und hast noch ganz einfache Aufträge, ich im Gegensatz arbeite schon seit ich denken kann dort und töte die Vampir nicht, weil sie scheiße oder sonst was sind oder weil es mir Spaß macht, ich töte sie, weil sie mir meine Familie genommen haben und dieser Vampir ist einer der 12 Chefs, also halt dich daraus!“ Fuhr ich ihn schroff an.
„Ich töte die doch auch nicht aus Spaß s-.“
„Um die Menschen zu beschützen?“ Fragte ich, dass er breit grinste und nickte.
„Tse“ Knurrte ich und ging.
„Ihr habt den Job nur angenommen, damit ihr euren eigenen Arsch retten könnt. Wenn ihr es für die Welt macht, wieso legt ihr euch abends dann friedlich ins Bett, schlaft und geht morgens ganz normal zur Schule oder Arbeit?“ Fragte ich, dass Mark stehen blieb und ich meinen Weg nach Hause fortsetzte. Klar war das gegenüber Mark nicht fair, aber ich legte mich seit knapp einem Monat mit einem der 12 Chefs an. Einer der 12 sollte meine Familie getötet haben und deswegen wollte ich die 12 übernehmen, nur da wusste ich noch nicht, dass die so flink und stark waren. Mein Chef hatte keine Kontrolle mehr über mich und dieser genannte Auftrag, war mein eigener. Sie hatten alle nichts dagegen, dass ich mich mit den 12 anlegte, weil sich sonst niemand traute und ich trotz des Monats noch lebte.
„Ich kriege euch noch, wartet ab“ Es war zwar ziemlich schwer, weil ich mich mit einem der 12 schon so lange rumprügelte, aber irgendwann war ich stark genug, im Moment spielte er noch mit mir, was zwar seltsam war, aber manche spielen eben lange mit ihrem Essen. Er war ein seltsamer Vampir, der hatte mich so oft verarscht, tat einen auf, er wäre verwundet und hatte nicht Mal einen Kratzer. Er kam mir näher, hatte die Möglichkeit an meinen Hals zu gehen, aber nichts geschah. Er brachte mich zur Weißglut und hatte tierischen Spaß daran, während ich ihn am liebsten die Kehle rausreißen würde. Schule ging ich nur, weil meine Eltern sich damals gewünscht hatten, dass ich ein guten Abschluss mache und einen guten Job bekam. Sie würden nicht wollen, dass ich sie räche, aber ich tat, was sie damals wollten und was ich jetzt will, somit war es wieder fair.
Zu Hause ging ich rein und machte mir erst einmal was zu essen. Über die Runden kam ich ohne Probleme, weil die Jäger super bezahlt wurden, immerhin könnte man täglich das Leben hinter sich lassen, zu einem Blutsauger werden oder gar sterben. Ich lernte das Kämpfen mit 7. Nachdem man meine Eltern tötete, habe ich mich der Organisation angeschlossen. Sie lachten mich zwar aus, aber als ich ihnen meine Geschichte erzählte und ihnen klarmachte, dass ich es ernst meinte und die 12 für den Tod meiner Eltern büßen lasse, machten sie aus mir einen reinblutigen Jäger. Ich lief immer mit Waffen unter meinen Klamotten rum, ich war jeden Tag darauf vorbereitet einen zu treffen. Meine Sinne waren geschärft, meine Menschenkenntnis gut und mein Vertrauen zu jedem Zweibeiner gebrochen. Mir konnte niemand mehr was vormachen. Meine Freunde kannten mich nicht anders und woher ich wusste, dass meine Freunde keine Vampire waren? Sie waren alle in der Organisation. Dort bin ich mit den meisten aufgewachsen, sah viele sterben und viele neu dazu kommen, aber seit ich älter war, einer der stärksten von allen, wurde ich zum Einzelgänger. Mein bester Freund Jaehyun ist fast genauso lange dabei wie ich. Er kam 2 Jahre danach, als ich 9 war, da war er auch 7. Die Jäger fanden ihn zwischen den Vampiren, er war etwas eingeschüchtert und taute erst bei mir auf, weil ich ihn verstehen konnte, man tötete auch seine Eltern. Er bot mir an, dass er mir mit den 12 half, aber ich distanzierte mich etwas von ihm, weil ich nicht wollte, dass ihm irgendwas passiert, wenn ich mich mit den Chefs anlegte.
Seufzend aß ich im Wohnzimmer und schaute etwas Fernsehen.
„Heute erledige ich dich!“ Knurrte ich wütend und schaute den Fernseher an. Es wurden wieder Mordfälle angezeigt. Sie zeigten wie blutrünstig und blutdurstig Vampire waren. Wie gefährlich und mörderisch. Wie unsensibel und hart sie durchgreifen. Wenn die Chefs erst einmal alle tot waren, würden die Vampire sich zurückziehen, sie würden merken, wie schwach sie eigentlich waren.
„Sucht euch doch endlich jemanden in eurer Stärke!“ Schnauzte ich meinen Fernseher an und schlug das Essen auf den Tisch, ehe ich aufstand, genannten Fernseher ausmachte und erst einmal duschen ging. Mein Hunger war mir vergangen, nachdem ich sah, wie man ein kleines totes Mädchen fand.
Nach der Dusche zog ich mir meine Jägerkleidung an und packte mir einen Ledermundschutz um den Hals, ehe ich meine Cap auftat und alle Waffen verstaute. Vampire konnte man nicht einfach erschießen, es musste echtes Silber sein und das Herz oder den Kopf treffen. Bei den Chefs war das anders, da reichte echtes Silber nicht aus, damit schwächte man sie nur ein bisschen. Ihnen musste man durch das Herz ein Silber Pfahl mit Weiwasser rammen. Zumindest sagte mein Chef es, ob es stimmte, würde ich rausbekommen, sobald ich ihn endlich winselnd unter mir hatte. Wenn er um sein Leben bettelte und ich ihm das antun konnte, was sie meinen Eltern antaten. Ja, dann würde ich wissen, ob sie wirklich auf Weiwasser reagieren.  
Erst einmal verkroch ich mich wieder auf die Couch und schaute noch eine Serie, bis es endlich dunkel war und ich meine Wohnung verließ, um in die Stadt zu gehen. Wie ich den Vampir ausfindig machte? Das war nicht schwer, er reagierte nämlich sehr sensibel auf die seltene Blutgruppe in meinem Körper. Ich nutzte aber Blutkonserven. Langsam nahm ich sie aus meiner Tasche und riss sie leicht auf, ehe ich anfing eine Blutspur hinter mir zu lassen. Er liebte diese Gruppe, deswegen wunderte es mich, dass er mich noch nicht gebissen hatte. Wenn es dunkel war, war so gut wie niemand mehr draußen, weil die Vampire dann besonders aggressiv waren, es war nämlich ihre Uhrzeit.
„Wenn du mich haben willst, dann komm“ Daraufhin blieb ich stehen und blickte in die dunkle Ecke, wo er stand und mich mit seinen roten Augen anstarrte. Ich biss wütend die Zähne zusammen und ging dann direkt auf ihn zu, dass er sich an der Wand abdrückte und in einer Gasse verschwand. Es war Selbstmord einem Vampir zu folgen, sowas taten Jäger eigentlich nicht, aber anders bekam man die Chefs nicht. In der Gasse war keine Spur von ihm, weswegen ich tiefer rein ging.
„BEWEG DEINEN SCHEISS ARSCH HIERHIN!“ Schrie ich und schoss in die Luft. Nichts passierte, weswegen ich mich wütend umdrehte und stockte, denn er stand direkt vor mir.
„Nicht so aggressiv, wir wollen die Bewohner doch nicht verängstigen“ Grinste er dreckig, weswegen ich wütend schnaubte.
„Du solltest deine Fresse nicht so weit aufreißen!“ Fuhr ich ihn an und legte die Waffe an seine Brust, weswegen er an sich runter sah und dann mich ansah.
„Schieß, aber du solltest wissen, das bringt dir nichts, das Spiel hatten wir schon“ Grinste er und kam näher auf mich zu, dass ich langsam rückwärtsging und hart schluckte. Vampire hatten eine beängstigende Wirkung auf Menschen, man kann aber gegensteuern und das lernte man bei den Jägern. Bei den Chefs war es aber anders, sie waren Psychopatisch und ihre Wirkung war kaum entgegen zu wirken. Sie wussten was sie taten und wie sie es taten. Sie waren sich ihrer Handlung sehr bewusst.
„Vorsicht“ Daraufhin war die Wand an meinem Rücken, weswegen ich die Waffen mit der anderen Hand auch umgriff.
„Dein Hass mir gegenüber ist einfach nicht gesunken“ Seufzte er und fuhr sich durch seine Haare, dass ich ihn verwirrt anblickte. Langsam griff er nach meinen Händen und drückte sie runter, ehe er ein paar Schritte rückwärtsging und mitten im Mondschein stand. Eigentlich zeigten sich die Chefs nicht, aber ich konnte ihn jetzt genau sehen, sein blondes Haar war nach hinten Gegelt, er hatte ein Undercut und trug schwarze enge Kleidung. Ich wusste was dies zu bedeuten hatte, weswegen ich wieder auf ihn zielte. Wenn er sich mir schon zeigte, würde er mich töten, sonst könnte ich ihn überall erkennen.
„Taeyong“ Sagte er und kam langsam auf mich zu, dass ich die Waffe entsicherte, weswegen er stehen blieb.
„Du hattest so oft die Chance mich zu töten, aber du hast es nicht getan, deswegen werde ich meine Chance jetzt nutzen!“ Fuhr ich ihn an, dass er eine Augenbraue hob und anfing laut los zu lachen.
„Ich will dich nicht töten“ Sagte er, dass ich stockte und dann umso wütender werde.
„Achja? Du bist ein Vampir! Vampire sind nur am Töten, was willst du also?!“ Er seufzte und kam näher, ehe er meine Waffe runter drückte und mir in die Augen blickte.
„Dich“
„Du hattest die Möglichkeit!“ Fuhr ich ihn an, hob die Waffe und schoss ihm in die Brust, dass er keuchend rückwärtsging, ehe er eine Hand auf seine Brust legte und das Blut anblickte. Langsam blickte er mich an, ehe sein rot in den Augen heller wurde und er wütend knurrte.
„Ich weiß nicht, warum du es eigentlich auf mich abgesehen hast, aber ich hatte gehofft, dass du niemals das Tier in mir weckst!“ Fuhr er mich knurrend an, dass ich hart schluckte und weiterhin auf ihn zielte.
„Ich bin nur hier, um dich zu töten, um euch das heimzuzahlen, was ihr mir angetan habt!“ Fuhr ich rum, dass er stockte und mich nur fragend anblickte.
„Ich habe dir nie ein Haar gekrümmt und jedem Vampir gesagt, dass die dich nicht anrühren sollen, was habe ich dir also getan?!“ Fuhr er rum, dass ich stockte.
„Was bin ich? Dein eigener Snack, deine Nachspeise, wenn es niemanden mehr gibt? Wieso hebst du mich auf?!“ Fuhr ich rum. Der Vampir seufzte und kam langsam auf mich zu, ehe er wütend knurrte, meine Handgelenke ergriff und diese gegen die Wand hinter mir drückte. Sein Blick glitt langsam zu meinem Hals, aber ich hatte den Ledermundschutz noch drum, dass er nicht direkt drankommen sollte. Er blickte mir langsam wieder in die Augen.
„Ich mag dich Taeyong. Ja, deine Blutgruppe ist berauschend, himmlisch und riecht so gut, dass ich unbedingt dran möchte, aber ich warte, bis du es mir freiwillig anbietest“ Sagte er beachtlich ruhig, dass ich stockte und umso wütender wurde.
„ICH BIETE EINEM VERDAMMTEN VAMPIR DOCH NICHT MEIN BLUT AN!“ Schrie ich, dass er seufzte.
„Du wirst dich in mich verlieben, ob du willst oder nicht!“ Fuhr er mich wütend an und kam bei jedem Wort meinem Gesicht näher, dass ich ihm wütend in die Augen blickte und schnaubte.
„Niemals, vorher sterbe ich 30 Mal“ Knurrte ich, dass er genauso wütend wurde.
„Warte ab. Hör auf Vampire zu jagen, die dir nichts getan haben!“ Knurrte er wütend, dass ich stockte.
„Es ist mir egal welcher von euch 12 mir das angetan hat! Ich werde euch alle 12 auslöschen!“ Fuhr ich ihn an, dass er schief grinste und seine Reißzähne so zeigte.
„Alle 12?“ Fragte er grinsend, dass ich nickte und ihm wütend in die Augen blickte. Langsam lehnte er sich zu meinem Ohr und biss mir sanft ins Ohrläppchen, dass ich zusammen zuckte.
„Ich bin alleine in dieser Stadt, sie gehört mir, keiner meiner Freunde hält sich hier auf..“ Raunte er, dass ich stockte.
„Wir sind alle in getrennten Städten und Ländern“ Sagte er und drückte sich etwas ab.
„Dann kannst nur du es gewesen sein!“ Fuhr ich ihn an, dass er seufzte.
„Und was?“
„IHR HABT MEINE ELTERN GETÖTET, ALS ICH GERADE MAL 7 JAHRE ALT WAR!“ Schrie ich ihn an und konnte die Tränen nicht aufhalten, dass er stockte und mich nur anblickte.
„Und wie alt bist du jetzt?“ Fragte er.
„17“ Sagte ich bissig, dass er seufzte.
„Vor 10 Jahren war dies nicht meine Stadt, mein Vorfahre lebt hier nicht mehr, er hat diese Stadt verlassen und ich übernommen“ Daraufhin stockte ich und blickte ihn nur an, ehe ich mich an der Wand runter rutschen ließ. Der Urvampir ließ meine Hände los und blickte nur zu mir runter. Die Waffen ließ ich aus meiner Hand fallen und starrte nur den Boden an. Dann sollte er mich doch töten, mir das Blut aus den Adern saugen. Den Mörder meiner Eltern würde ich nie kriegen, er könnte schon über alle Berge sein, ich war zu langsam.
„Sei mein und ich werde dich zu dem Vampir bringen, der dir die Einsamkeit gewünscht hat..“ Hauchte er und hockte sich zu mir runter, dass ich ihn bissig ansah.
„Ich werde dir nie gehören!“ Fuhr ich ihn an, schubste ihn nach hinten und stand auf, ehe ich meine Waffen einpackte und ging.
„Was hast du jetzt vor?“ Schrie er, dass ich stehen blieb.
„Ich werde ihn suchen, finden und töten!“ Knurrte ich wütend und ballte die Hände zur Faust zusammen.
„Ohne Name, irgendwelche Hinweise?“ Fragte er, dass ich stockte und wütend knurrte. Ich würde ihn finden, egal wie, ich würde durch jede Stadt ziehen und ihn ausfindig machen. Ich lebte nur noch für diese Rache. Als sich Arme von hinten um mich schlangen, drehte ich mich schnell um und hielt dem Urvampir meine Waffe an die Kehle.
„Ganz ruhig Tiger“ Grinste er, dass ich die Waffe entsicherte.
„Nimm deine Drecksfinger von mir“ Knurrte ich wütend, dass er mich los ließ.
„Du willst den einzigen, der weiß, wer hier regiert hat, töten?“ Fragte er, dass ich stockte.
„Wie heißt er?“ Fragte ich und drückte die Waffe fester an seine Kehle, dass er schnaubte.
„Choi Minho“ Daraufhin nahm ich die Waffe runter, drehte mich um und ging.
„Taeyong“ Ich blieb daraufhin stehen und wartete auf das, was er mir zu sagen hatte.
„Er regiert eine Stadt, die von gefährlichen Vampiren bewohnt wird“ Fing er an und stand dann wieder hinter mir.
„Er regiert diese Stadt aber nicht alleine, sein Urvampir Freund ist immer an seiner Seite, viel Glück, vielleicht schaffst du 2 Urvampire zeitgleich..“ Raunte er mir ins Ohr und ging dann an mir vorbei. Ich stand wie gefroren dort und blickte ihm geschockt hinterher, ehe ich auch endlich nach Hause ging.  

Zu Hause machte ich mich direkt bettfertig und ließ mich dann ins Bett fallen, ehe ich die Decke anstarrte und verzweifelt die Haare raufte. Wie konnte das nur sein, wieso würde ich nie meine Rache kriegen? Eigentlich war es doch egal, ob ich dabei drauf ging oder nicht, nur hatte ich davon nichts, wenn ich vorher drauf ging. Choi Minho musste sterben, danach konnte ich ruhig sterben, aber erst er.
„VERDAMMT!“ Schrie ich und drehte mich auf die Seite, ehe ich die Augen schloss und seufzte. Ich brauchte etwas Ruhe, morgen könnte ich mich dann an einen Plan setzen.
Der nächste Morgen kam viel zu früh. Es war Samstag und ich saß schon um 9 Uhr im Wohnzimmer am Tisch, während ich versuchte etwas über Choi Minho raus zu kriegen. Geschlafen hatte ich wenig, denn ich musste viel zu viel nachdenken. Unter anderem verschwand der Vampir nicht aus meinen Kopf. Wieso wollte der, dass ich mich in ihn verliebte? Seufzend stand ich auf und holte mir einen Saft aus der Küche, ehe ich mich wieder an den Laptop setzte.
„Hast es gemütlich hier“ Ich sprang mit einem Mal auf, griff nach meiner Waffe und drehte mich um, nur um zu stocken, weil der Urvampir hier war.
„Leg dir Waffe weg, bringt eh nichts“ Gähnte er, dass ich seufzte.
„Was willst du?“ Fragte ich, dass er schief grinste und seine strahlend weißen Reißzähne zum Vorschein brachte.
„Nur deine Gesellschaft“ Sagte er und ließ sich auf die Couch sinken, dass ich seufzte und mich wieder an den Laptop setzte.
„Du googlest echt Minho?“ Fragte er, dass ich schnaubte.
„Was anderes bleibt mir nicht übrig“ Sagte ich monoton und rief dann meinen Chef an.
„Ach Taeyong, ein Lebenszeichen, wie schön“ Ging er dran, dass ich die Augen verdrehte.
„Weißt du etwas über einen Choi Minho?“ Fragte ich und auf der anderen Seite wurde es still.
„Ja, wieso?“ Fragte er.
„Echt?!“ Fuhr ich rum und stand auf, ehe ich zum Fenster ging.
„Wo finde ich ihn?“ Fragte ich direkt weiter.
„Sein Aufenthaltsort kann ich dir im Moment nicht sagen, dafür muss ich mich erst schlau machen, wozu brauchst du ihn?“ Fragte er.
„Er war der Mörder meiner Eltern“ Seufzte ich und nahm das Bild von mir und meinen Eltern in die Hand. Ich zuckte merklich zusammen, als sich Arme von hinten um mich schlangen und ein Kopf sich auf meine Schulter legte. Fürs erste ließ ich es so stehen, sonst würde mein Chef vorbei kommen und gucken wollen, ob es mir gut ginge.
„Taeyong, er ist viel zu gefährlich um sich mit ihm anzulegen, dabei hat er einen weiteren Urvampir an seiner Seite“ Sagte mein Chef, dass ich schnaubte.
„Sorry, aber ich werde meine Eltern rächen, ob du es willst oder nicht!“ Fuhr ich rum, dass der Vampir mich umso mehr an sich drückte und sein Gesicht in meine Halsbeuge. Unweigerlich kam mir eine Gänsehaut hoch, dass ich hart schluckte und versuchte seine Hände zu lösen, was unmöglich war. Zum ersten, weil er ein Vampir war und zum zweiten, weil ich nur eine Hand nutzen konnte.
„Ich werde mich schlau machen und dir bescheid geben, aber du kannst die Jäger auch durch rufen und dich in unserem Forum anmelden und mal gucken, ob jemand was über ihn gepostet hat“ Sagte er, dass ich seufzte.
„Gut, melde dich aber, wenn du was weißt“
„Mach ich“ Sagte er und legte dann auf, dass ich meine Hand sinken ließ und nur raus blickte. Langsam blickte ich das Bild in meiner Hand an, ehe ich wütend aufschrie und das Bild geradewegs an die Wand warf.
„SO EINE SCHEISSE!“ Schrie ich, weswegen der Urvampir seinen Kopf von meiner Schulter hob und mich von der Seite her ansah.
„Ganz ruhig, leider kann ich dir seinen Standort auch nicht genau sagen, weil er alle paar Monate seine Stadt wechselt, damit man ihn nicht ausfindig machen kann“ Sagte er, dass ich stockte.
„Ich sagte gestern schon..“ Fing ich bedrolich an.
„NIMM DEINE DRECKSGRIFFEL WEG!“ Schrie ich, dass er mich sofort losließ und ich zur Couch stiefelte.  

So verging gut eine Woche, ich versuchte den Standort raus zu kriegen, sogar mein Chef schaffte es nicht. Der Urvampir, dessen Namen ich endlich raus bekam, klebte mir förmlich am Arsch und wich mir nicht mehr von der Seite. Er war Tag wie Nacht da. Ich gewöhnte mich an ihn, aber hatte ihn stets im Auge. Gähnend verließ ich mein Schlafzimmer und ging in das Badezimmer, um zu Duschen, aber Kai stand dort nur in Jeans und starrte sein Spiegelbild an. Ich musste hart schlucken und starrte den Urvampir nur an, ehe ich mich räusperte, dass er zu mir blickte und schief grinste.
„Möchtest du etwas?“ Fragte er.
„Erstens ist das mein Haus, zweitens wollte ich in MEINEM Badezimmer duschen und drittens, zieh dir was an!“ Fuhr ich rum, dass er laut los lachte und an mir vorbei ging. Seufzend schloss ich das Badezimmer ab und ging ausgiebig duschen, ehe ich mich soweit fertig machte und in die Küche ging. Der Tisch war komischerweise gedeckt und Kai saß daran, dass ich ihn verwirrt anblickte.
„Wollte dir mal Frühstück machen“
„Mit dir stimmt doch was nicht..“ Nuschelte ich und setzte mich an den Tisch, ehe ich anfing zu Essen. Kai beobachtete mich derzeit, dass ich seufzte.
„Ist was?“
„Nein, ich präge mir nur jeden Gesichtszug von dir ein“ Sagte er, dass ich leicht rot anlief und mich dann wieder räusperte. Er wurde täglich immer etwas aufdringlicher, was mich teils störte, aber andersherum merkte ich, wie mir diese Zuneigungen fehlte. Meine Eltern. Seufzend legte ich das Essen weg und stand dann auf. Langsam schritt ich zum Fenster und blickte raus. Sie fehlten mir so. Wir hatten einen so guten Draht. Sie taten alles für mich, ließen mich nachts bei sich schlafen, wenn ich einen Albtraum hatte. Sie lasen mir abends vor dem Schlafengehen was vor. Sie nahmen mich in den Arm und zeigten mir, wie schön Liebe ist. Sie waren einfach immer da und von einen auf den anderen Moment nahm man mir diese Wärme, diese Zuversicht und diese Sicherheit. Man machte mich von einer in die nächste Sekunde zum Weise.
„Es wird nicht besser, wenn du immer drüber nachdenkst..“ Hauchte Kai von hinten in mein Ohr und nahm mich langsam in den Arm, dass ich die Tränen laufen ließ. Er hatte recht, aber was sollte der schon davon kennen, der war ein Vampir.
„Du hast doch keine Ahnung!“ Fuhr ich ihn an, dass er seufzte und den Kopf auf meine Schulter legte.
„Bevor es euch Menschen gab, waren nur wir Vampire hier. Du musst wissen, wir sind nicht einfach so gekommen, auch wir wurden ganz normal geboren“ Fing er an, dass ich gespannt hinhörte.
„Ich hatte auch Eltern, wir lernten, wir spielten mit anderen Kindern. Es war, als wären wir wie ihr. Mit dem Unterschied, wir tranken Tierblut. Irgendwann kamt ihr, immer mehr und mehr, ihr vermehrt euch wie Unkraut. Ihr wuchst schnell heran. Ein paar Vampire fanden raus, dass ihr Menschen besonderes Blut hattet. Man fing an die Menschen zu jagen, anstatt die Tiere. Das Trinken von Menschenblut wurde normal für uns, bis die Menschen sich wehrten, kämpften und uns töteten. Meine Eltern starben bei dem Krieg, denn die Menschen töteten jeden unserer Rasse, ob Kind oder schwach. Ob wir nun was damit zu tun hatten, dass die anderen unserer Art auf Menschenblut abfuhren oder nicht, unsere Rasse musste ausgelöscht werden.“ Seufzte er und drückte mich immer mehr an sich.
„Die Menschen machten die Vampire, die nichts damit zu tun hatten, zu Killermaschinen, denn sie wollten sich verteidigen, sie wollten den Menschen zeigen, dass nicht jeder Vampir so war, aber es war denen egal und man tötete einfach weiter. Wir versteckten uns, vermehrten uns heimlich und die Urvampire gründeten eigene Clans, die sich in einzelne Städte mischten und ließen ihre Vampire dann los. Ich könnte alle zurück pfeifen, aber so wie ihr uns jagt, so jagen wir euch“ Erzählte er mir, dass ich mich umdrehte und an die Küchentheke lehnte. Kai legte seine Hände an meine Hüfte und blickte mich an, aber ich verschränkte meine Arme vor der Brust und zog eine Augenbraue hoch.
„Und warum tötest du mich nicht? Ich meine, ich töte euch auch“
„Nein, du tötest, wenn du siehst, dass jemand tötet, sonst jagst du nur die Mörder deiner Eltern“ Daraufhin stockte ich und seufzte dann tief, ehe ich traurig zur Seite blickte.
„Taeyong, du bist was besonderes..“ Seufzte er.
„Weil ich so seltenes Blut habe“ Sagte ich, aber Kai schüttelte den Kopf, dass ich ihn anblickte.
„Dein Blut macht dich als Snack besonders, aber mir geht es vielmehr um deinen Charakter“ Ich zog eine Augenbraue hoch und legte meine Hände dann an seine Brust, ehe ich ihn etwas weg drückte.
„Was weißt du schon von meinem Charakter“ Sagte ich und wollte an ihm vorbei, aber Kai drückte mich wieder an die Theke und legte seine Hände links und rechts von meiner Hüfte, ehe er sich etwas vor beugte.
„Denkst du wirklich, ich hätte zugelassen, dass du mich findest?“ Fragte er, dass ich stockte.
„Wie?“ Fragte ich.
„Ich beobachte dich, schon seit über einem Jahr und als ich rausbekam, dass du auf der Suche nach mir bist, habe ich dich beim Jagen aufgesucht und so getan, als würdest du mich gefunden haben“ Seufzte er, dass ich wütend knurrte.
„Wieso?!“ Fuhr ich rum.
„Weil du mir damals ins Augen stachst. Du bist so wunderschön, deine Blutgruppe riecht himmlisch, also musste ich dich beobachten und rausbekommen, wie du so tickst. Du hast einen starken Kampfgeist, lebst seit all den Jahren alleine, machst deine Schule und willst deine Eltern rächen. Du lässt niemanden an dich ran, distanzierst dich von Menschen und machst dein Ding. Du machst dich interessanter, als du denkst“ Sagte er, dass ich stockte. Ja, er kannte mich ganz gut.
„Und was gedenkst du, bringt dir das Wissen?“ Fragte ich.
„Ich will dich für mich haben Taeyong, ich weiß das es für dich absurd klingen mag, aber ich habe für dich in der ganzen Zeit Gefühle entwickelt. Und erst recht durch die Zeit, in der du mich jagen wolltestest. Jedes Mal wenn ich dir so nahe kam, ich will dich..“ Hauchte er am Ende und kam mir bei jedem Satz immer näher, dass sich unsere Lippen streiften, weswegen ich hart schlucken musste.
„Kai..“ Hauchte ich, dass er von meinen Lippen, in meine Augen blickte.
„Ich kann das nicht, nicht mit einem Vampir..“ Hauchte ich, dass er seufzte.
„Bitte lass dir durch den Kopf gehen, dass ich so geboren wurde und nichts dafür kann“ Seufzte er und entfernte sich von mir, ehe er sich an der Theke abdrückte und die Küche verließ, weswegen ich tief durchatmete und mein Herz erst einmal beruhigen musste. Ich kannte diese Gefühle nicht, ich war mit alldem nicht vertraut und dazu war er ein verdammter Urvampir. Einer seiner Gleichgesinnten haben meine Eltern auf den Gewissen. Mir war wohl klar, dass er dafür nichts kann, aber der Gedanke, es lässt mich nicht kalt. Irgendwann würde er Blut haben wollen, er könnte mich töten. Seufzend räumte ich die Küche auf und machte mich dann daran weiter nach Choi Minho zu forschen.

2 weitere Wochen vergingen, man hatte seinen alten Standort ausfindig machen können, aber seinen neuen noch nicht. Kai ging mir seitdem aus dem Weg, aber nicht mehr aus dem Kopf. Er war immer seltener in meiner Nähe, was mich langsam einsam werden ließ. Ich kannte es eigentlich nicht anders, aber seine Gesellschaft tat mir gut, es ließ mich innerlich nicht mehr so kalt wirken. Ich fühlte etwas, auch wenn es manchmal Wut oder Hass war, aber ich fühlte etwas.
„Ach man Kai..“ Seufzte ich und stand dann auf, ehe ich mich fertig machte und meine schwarzen Klamotten anzog, denn ich wollte Kai ausfindig machen, irgendwie war er mir im Moment wichtiger als Choi Minho, der kann noch etwas warten, aber bevor Kai mir durch die Hände flutscht. Ich hatte ihn zuletzt vor 5 Tagen gesehen und es ließ mich nicht kalt. Meine Beine trugen mich durch die Straßen, ehe ich mich auf eine Bank niederließ und auf die Dunkelheit wartete, die nicht lange auf sich warten ließ, weswegen ich aufstand und die Blutkonserve aufriss, ehe ich eine Spur hinter mir ließ. Mit einem Mal machte mein Rücken Bekanntschaft mit einer Wand, dass ich schmerzerfüllt keuchte und nach meiner Waffe greifen wollte, aber meine Hände wurden mit einem Mal über mein Kopf festgehalten, ehe man mein Kinn zur Seite drückte und ich Lippen an meinem Hals spüren konnte.
„Verdammt lass den Scheiß!“ Fuhr ich rum und zappelte.
„Menschen gehen so mit Vampiren um?“ Fragte eine dunkle Stimme, dass ich zusammen zuckte und dorthin blickte. Gegenüber von meiner Wand, stand ein Typ an der Wand angelehnt und hatte die Arme vor der Brust verschränkt. Er hatte genauso wie Kai einen Undercut und die Haare waren braun/blond. Er trug eine Sonnenbrille, hatte einen dunkelblauen Mantel an, der ihn bis zur Mitte seiner Oberschenkel ging, darunter ein schwarzes Hemd und eine schwarze Jeans. Er machte einen sehr kühlen Eindruck und wirkte nicht gerade so gesprächig und sanft wie Kai.
„Wer seid ihr?!“ Fuhr ich rum. Normalerweise waren Vampire, außer Kai, nicht wirklich gesprächig.
„Du bist Jäger oder?“ Fragte er.
„Ich gebe doch keine Antworten, alleine in meiner Position werde ich nicht mal ein Wort sagen!“ Fuhr ich rum.
„Das war ein ja, allgemein weil du so Vorlaut bist.“ Sagte er und nahm seine Sonnenbrille ab, dass ich stockte, weil er rote Augen hatte und rote Augen hatten nur Urvampire.
„Nun gut, Sehun lass ihn los“ Sagte er, dass der Kerl vor mir, mich los ließ und 2 Schritte zurück ging, dass ich in 2 weitere roten Augen blickte. Ich schluckte hart und musterte genannten Sehun erst einmal. Er trug eine Mütze, wo ich oben blond und seitlich schwarze Haare erkennen konnte. Sonst war er schlicht schwarz angezogen.
„Mein Name ist Kris“ Sagte der Kerl an der Wand, dass ich ihn anblickte und nickte. Ich zuckte merklich zusammen, als ich Schritte wahrnahm und blickte dorthin. Ein schwarzhaariger Kerl gesellte sich zu dem großen an der Wand. Er sah niedlich aus, hatte 2 Grübchen und bei einem war ich mir sicher, dass der Schein trügt, denn seine Augen leuchteten genauso blutrot. Er war nicht harmlos, dieser Kerl war genauso gefährlich wie die anderen zwei.
„Wir suchen jemanden“ Sagte Kris, dass ich ihn nur fragend anblickte.
„Er soll sich hier in der Stadt aufhalten.“ Sagte er, dass ich seufzte.
„Ich kenne nicht alle Menschen aus der Stadt“ Sagte ich, dass er schief grinste und es mir kalt den Rücken runter lief.
„Er ist nicht irgendjemand, er heißt Kim Jongin“ Sagte Kris, dass ich seufzte.
„Ich kenne keinen Kim Jongin“
„Er ist der Chef dieser Stadt“ Daraufhin stockte ich und blickte runter. Also ist Kai abgehauen und ein Neuer hat sich breit gemacht? Wieso? Ich mochte seine Anwesenheit doch mittlerweile. Ich fühlte mich so alleine. Ein dunkler Schatten schloss sich langsam um mein Herz, dass ich einfach die Arme um mich schlang und die Augen schloss. Er hat mich also allein gelassen? Einfach so? Ich schluckte wieder hart und blickte dann langsam Kris an, der auf mich zukam.
„Wenn du ihn treffen solltest, wieso auch immer, ruf mich an“ Daraufhin drückte er mir eine Karte in die Hand, mit einer Handynummer drauf und er scheuchte die anderen zwei aus der Gasse.
„KRIS!“ Rief ich, dass er stehen blieb und mich fragend ansah.
„Ach schon gut“ Seufzte ich und blickte weg.
„Frag einfach, wir wollen kein Streit“ Sagte er.
„Kennst du einen Choi Minho?“ Fragte ich und schaute ihn an, dass die anderen beiden stockten.
„Wieso?“ Fragte Kris und kam ein paar Schritte wieder in die Gasse, dicht gefolgt von den anderen.
„Weil ich noch eine Rechnung mit ihm offen habe…“ Seufzte ich.
„Mein einziger Tipp an dich Jäger, halte dich von Minho fern, er ist nicht so harmlos wie ihr alle denkt. Er ist mörderisch, blutdurstig und liebt es Menschen zu quälen, am liebsten Jäger“ Sagte er, dass es mir kalt über den Rücken lief.
„Es ist mir egal, ob ich dabei drauf gehe.“ Seufzte ich.
„Wir machen einen Deal, du beschaffst mir Kim Jongin und ich besorge dir Minhos Standort“ Sagte er, dass ich nickte und er mir die Hand hinhielt. Ich nahm diese in meine und er schaute mir genau in die Augen.
„Ich bin ein Urvampir, du solltest wissen was es heißt, wenn ich oder du mir dein Wort gibst“ Daraufhin nickte ich, dass er sich seine Sonnenbrille aufsetzte und mit den zweien ging. Wenn ein Urvampir sein Wort gab, dann hielt er sich dran. Sie waren Vampire mit Ehrenkodex. Sie würden ihn nie überschreiten. Es würde ihr Image und ihren Rang zerstören, deswegen gaben sie so selten ihr Wort.
„Kai..“ Hauchte ich traurig und ging wieder nach Hause, wo ich mich erst einmal ins Bett legte. Ich blieb gut eine weitere Stunde so liegen, ehe ich aufstand und mich bettfertig machte, danach legte ich mich hin und versuchte nach etlichen Stunden endlich einzuschlafen, was auch klappte.
Die Nacht war der Horror, ich hatte einen Albtraum und konnte kaum schlafen. Seit Kai weg war, waren die Nächte so seltsam. Er schlief zwar nie in meinem Bett, aber ich wusste, er war da und wachte über meinen Schlaf.
„Du fehlst mir..“ Hauchte ich und blickte auf die Uhr. Konnte man sich überhaupt nach paar Wochen versuchten Mord und eine Woche normalen Umgang verlieben? Wenn ja, dann war ich in ihn verliebt. Er hatte so recht, als er mir sagte, ich würde mich noch in ihn verlieben, aber er hätte mir auch wenigstens sagen können, dass er dann ging, wenn es soweit war. Seufzend stand ich auf und machte mich für den Tag frisch, ehe ich mich an den Laptop setzte und versuchen Kim Jongin ausfindig zu machen. Schule ging ich schon seit 2 Wochen nicht mehr. Seitdem ich den Namen von Choi Minho wusste, wollte ich ihn nur noch finden. Ich hatte die Möglichkeit, dafür musste ich aber den anderen Urvampir ausfindig machen. Traurig klappte ich den Laptop zu und ging erst einmal einkaufen, ehe ich mich nochmal an den Laptop setzte, nur war mir Minho im Moment egal, diese innere Leere zerriss mich, ich wollte viel lieber Kai finden, als einen der anderen beiden.
Drei weitere Tage vergingen, in denen ich versuche Minho und Jongin ausfindig zu machen. Weder noch fand ich. Es war gerade Nacht und ich ging spazieren, dieses Mal wollte ich niemanden jagen oder sonst was, sondern meinen Kopf versuchen zu leeren.
„Was machst du denn alleine hier?“ Fing mich mein bester Freund ab, dass ich Jaehyun seufzend ansah und dann weiter ging.
„Ist es verwerflich sich in einen Vampir zu verlieben?“ Fragte ich in die Stille hinein, dass Jaehyun die Hände in seine Taschen verstaute und in den Himmel blickte.
„Es mag zwar auch für mich seltsam klingen und seltsam sein, dass ich sowas sage, aber nein. Sie sehen ja eigentlich fast aus wie wir, mit nur speziellen Fähigkeiten und dem Blutdurst“ Sagte er, dass ich ihn kurz anblickte und seufzte.
„Choi Minho brachte meine Eltern um, aber ich finde ihn nicht“
„Und was ist mit dem Urvampir, den du gejagt hast?“ Fragte Jae, dass ich traurig stehen blieb.
„Der, der hat mir mein Herz gestohlen und mir die Wahrheit mit Choi Minho erzählt. Er war die ganze Zeit um mich, er war da und sagte mir, dass er mich für sich haben will. Nachdem ich ihm eine Abfuhr gab, verschwand er, tauchte immer seltener auf und seit über einer Woche ist er komplett verschwunden. Vor ein paar Tagen fingen mich 3 Urvampire ab und fragten nach Kim Jongin, dem Urvampir dieser Stadt.“
„Aber?“ Fragte Jaehyun.
„Der Urvampir, der mir mein Herz gestohlen hat, heißt nicht Kim Jongin Jae, er ist weg, es ist ein neuer hier..“ Seufzte ich, dass er auch traurig seufzte.
„Wenn er das ernst meinte, mit dem, was er sagte, wird er kommen..“ Sagte er, dass ich seufzte und ihn anblickte.
„Danke..“ Lächelte ich leicht und ging dann weiter, was er mir nach machte.
„Mensch Tae, wir sind schon so lange beste Freunde, wir schon fast wie Brüder, dafür musst du dich doch nicht bedanken!“ Sagte er laut und freudig, ehe er mir auf den Rücken sprang, dass ich lachend nach vorn stolperte. Ich machte die Hände an seine Oberschenkel und blickte dann langsam in den Himmel, wo ein klarer und ein wunderschöner Sternenhimmel zu sehen war. Kai, wo warst du nur.
Nach gut drei Stunden war ich endlich zu Hause und betrat die dunkle und kalte Wohnung, ehe ich seufzte und das Licht anknipste, ehe ich stockte und in rot leuchtende Augen sah.
„Kai..“ Nuschelte ich, dass er mich seufzend ansah.
„Es tut mir Leid Kleiner..“ Seufzte er, aber ich konnte die Tränen nicht aufhalten und rannte das Stück zu ihn, ehe ich ihn förmlich ansprang. Kai wirkte wohl ziemlich überrascht und umarmte mich dann auch stürmisch.
„Wieso bist du einfach gegangen, nachdem du mir das Herz aus der Brust genommen hast?“ Fragte ich und drückte mich etwas ab. Er schaute mich erstaunt an, ehe sein Blick sanft wurde.
„Das Herz aus der Brust?“ Fragte er, dass ich seufzte und weg blickte, aber er drehte mein Kopf langsam in seine Richtung und legte seine vollen und weichen Lippen auf meine, dass ein Tornado in mir ausbrach und ich die Arme fix um seinen Nacken schlang. Kai legte seine Hände an meine Hüfte, ehe er seine Lippen anfing sanft gegen meine zu bewegen, was ich ihm gierig nach machte und näher an ihn heran ging. Nach gefühlten Stunden lösten wir uns voneinander und dann blickte er mir in die Augen, ehe er seine Stirn an meine legte.
„Taeyong, willst du jetzt endlich mein sein?“ Fragte er, dass ich leicht lächeln musste.
„Ja..“ Hauchte ich, dass er dieses Mal lächelte und mir einen federleichten Kuss auf den Lippen gab.
„Wo warst du..?“ Fragte ich traurig.
„ich wollte dir endlich deine Ruhe geben, die du doch ganze Zeit haben wolltest, zumindest dachte ich es, weil du immer so kalt zu mir warst, aber ich konnte den Abstand nicht mehr halten, weswegen ich dich sehen wollte..“ Seufzte er.
„Kai, du hast nie gestört, ich habe mich schnell an dich gewöhnt und du hast mir so gut getan, ich habe seit ich meine Eltern verloren habe, nur noch Hass verspürt. Diese Zuneigungen und Liebe, ich kenne diese Gefühle nicht mehr. Du hast mir meine innere Dunkelheit genommen, geh bitte nie wieder..“ Hauchte ich, dass er lächelte.
„Niemals“ Sagte er und gab mir noch einen Kuss.
„Kann ich dich Mal was fragen..?“ Fragte ich, dass er nickte und sich etwas zurück lehnte, ehe er mich neugierig ansah.
„Wenn du gar nicht gegangen bist, wer ist dann Kim Jongin?“ Fragte ich, dass er stockte.
„Wer fragt das?“ Fragte er, dass ich eine Augenbraue hob.
„Wer?“ Fragte dieses Mal ich.
„Das bin ich Taeyong, Kai ist nur mein Deckname“ Sagte er, dass ich mir die Haare rauft und in die Küche ging.
„Mist“ Sagte ich, ehe ich mich zu Kai umdrehte.
„Was ist?“
„Ich werde Choi Minho niemals finden und höchstwahrscheinlich sterben, wenn ich mich nicht an mein Wort halte“ Sagte ich, dass er eine Augenbraue hob und mich fand ansah.
„Ich wurde von 3 Urvampiren in Empfang genommen“
„In meiner Stadt?“ Fragte er verblüfft, dass ich nickte.
„Sie fragten nach dir und ich machte den Deal, dass ich ihnen dich bringe und sie mir Choi Minho..“ Hauchte ich.
„Wie hieß der?“
„Kris“ Sagte ich, dass Kai sich durch die Haare fuhr.
„Achje, was der wohl möchte.“
„Ich hab seine Nummer“
„Wie hießen die anderen zwei?“ Fragte Kai.
„Sehun und den letzten weiß ich nicht“
„Sehun..“ Seufzte Kai.
„Wer ist das?“ Fragte ich.
„Wir sind wie Brüder gewesen. Wir sind zusammen aufgewachsen, sind gleichalt und unzertrennlich damals. Durch die Angriffe der Menschen, riss man uns auseinander und wir fanden uns irgendwann wieder. Die Freundschaft war wie damals, aber wir fingen an uns auseinander zu leben, weil ich wie mein Vater sein wollte, groß und mächtig, also trennte ich mich einfach von all meinen Freunden und machte mein Ding.“ Sagte Kai, dass ich nickte und ihn die Karte von Kris in die Hand drückte.
„Ruf ihn an und bestell sie hierhin“ Sagte Kai und gab mir die Karte wieder.
„Ich habe da eine Idee“ Ich nickte und holte dann mein Handy raus, ehe ich Kris anrief.
„Hallo?“ Ging er dran.
„Ich schicke dir eine Adresse und dann kommst du her“ Sagte ich, legte auf und schickte ihm meine Adresse, ehe ich Kai anblickte, der mich langsam in den Arm nahm.
„Wer ist Kris eigentlich?“ Fragte ich und kuschelte mich in Kais Arme.
„Weißt du, wir waren alle mal Freunde. Wir waren zu 12, aber wir trennten uns und fanden irgendwann alle wieder zueinander. Kris war der stärkste und älteste von uns, weswegen er die Führung übernahm, aber mein Ego war zu hoch, um mich führen zu lassen, ich wollte führen, also verließ ich alle, inklusive Sehun. Es ist ein Wunder, dass sie mich aufsuchen“ Sagte er und da klingelte es schon, dass ich Kai anblickte, der mir ein Kuss gab und mich dann los ließ, weswegen ich zur Tür ging und diese öffnete. Kris trat langsam ein, ehe ihn Sehun folgte.
„Hast du seinen Standort?“ Fragte Kris, dass ich die Haustür schloss und er seine Sonnenbrille abnahm.
„Ja“
„Wo?“
„In meiner Küche“ Sagte ich, dass die zwei stockten und dann ging ich in die Küche, dicht gefolgt, von den beiden.
„Seit wann hängst du dich an Menschen?“ Fragte Kris. Kai blickte die beuden an, ehe er seufzte.
„Leute es tut mir leid, dass ich damals so egoistisch gehandelt habe…“ Seufzte er.
„Nein, es war gut so“ Sagte Sehun kalt, dass Kai ihn geschockt ansah.
„Du wusstest es wohl nicht, entweder weil du es nie eingesehen hast oder einfach total blind vor Wut warst“ Sagte Sehun, dass Kai ihn irritiert ansah.
„Was meinst du?“ Fragte er.
„Ich habe dich geliebt Kai!“ Fuhr er rum, dass ich zusammen zuckte und Kai ihn nur geschockt ansah.
„Und deswegen bin ich froh, dass du gegangen warst, denn ich konnte mich so auf ganz anderes einlassen“ Knurrte er wütend, aber Kris legte ihm einen Arm um die Schulter, ehe er Kai anblickte, der zwischen den beiden hin und her sah, ehe er seufzte.
„Viel Glück euch zwei..“ Sagte Kai betrübt.
„Danke“ Sagte Sehun und schaute dann mich an, dass ich ihn anblickte.
„Und der Mensch?“ Fragte Sehun.
„Der gehört mir“ Sagte Kai, ehe er mich zu sich zog.
„Also hab ich mich doch nicht geirrt, als ich deinen Geruch an ihn wahrnehmen konnte“ Sagte Kris, dass Kai seufzte und mich anblickte.
„Nein, aber warum habt ihr mich aufgesucht?“ Fragte Kai.
„Ehrlich gesagt, es gibt keinen richtigen Grund“ Sagte Kris, ehe er sich setzte und Sehun sich auf seinen Schoß. Kai schaute ihn nur fragend an, dass Kris sich durch seine nach hinten gegelten Haare fuhr.
„Wir wollten dich nur sehen und wissen, wie es dir in der Zeit ergangen ist. Dann kam Baek aber auf die Idee, dass wir mit den Menschen Frieden schließen und dich mit einbeziehen. Da kommt uns dein Mensch ganz gelegen, weil er ein Jäger ist“ Sagte Kris, dass ich mich umdrehte und nur raus blickte.
„Ich kann euch nicht helfen. Ich kann nur die Eintrittskarte zu meinem Chef sein“ Sagte ich.
„Wieso?“ Fragte Kai.
„Weil ich was zu erledigen habe“
„Choi Minho?“ Fragte Kris, dass ich mich umdrehte und ihn anblickte, ehe ich nickte.
„Kann ich dich was ernstes fragen?“ Fragte Kai mich, dass ich nickte.
„Was bringt uns das hier, wenn du sowieso sterben willst..?“ Fragte er, dass ich stockte und raus blickte.
„Ich kann ihn doch nicht einfach auf freien Fuß lassen Kai, ich kann doch nicht zusehen, wie er leben darf, nachdem er meinen Eltern ihr Leben nahm und meins zerstörte..“ Sagte ich traurig und blickte ihn an, dass er mich traurig musterte, ehe er Kris anblickte, der nur seufzte.
„Ich wusste es. Kai, wenn du uns beitrittst, werden wir euch helfen Choi Minho zu töten“ Sagte Kris, dass meine Augen glänzten.
„Wenn ich euch beitrete, was ist mit Taeyong?“ Fragte Kai, dass ich stockte.
„Er wird sich damit abfinden müssen, dass du nicht mehr in der Stadt bist oder folgt dir und zieht mit bei uns ein. Dann muss er sich aber damit abfinden, dass er in einem Haus voller Urvampire wohnt“ Sagte Kris, ehe er mich anblickte.
„Natürlich könnte er auch einer von uns werden“ Ich schluckte hart und blickte Kris nach diesen Worten nur verständnislos an.
„Taeyong..“ Fing Kai an und blickte mich an, dass ich ihn anblickte.
„Wir helfen dir und du folgst mir, du musst nicht verwandelt werden, noch nicht, aber du darfst nicht vergessen, dass du immer älter wirst und ich so bleiben. Die Ewigkeit wird so nicht mit uns sein..“ Hauchte Kai, dass ich nickte.
„Okay, ich folge euch..“ Fing ich an und schluckte hart.
„Aber ich brauche für das andere Thema viel Gedenkzeit..“ Hauchte ich, dass Kai nickte.
„Also töten wir Choi Minho?“ Fragte Sehun, dass Kris nickte.
„Ich möchte mit Sehun, mit deinem Chef reden und ihr könnt die restlichen von der Gruppen mit zu Minho nehmen“ Sagte Kris, dass Kai nickte.
„Ich rede mit ihnen“ Sagte Kai und ging aus der Küche, Kris folgte ihm, dass nur Sehun und ich zurück blieben.
„Viel Glück mit Kai, sei froh, dass ich Kris habe, sonst würde ich dir dein Herz aus der Brust nehmen und Kai für mich gewinnen“ Zwinkerte er mir zu, dass ich hart schluckte und dann verkrüppelt lächelte.
„Danke“ Er lachte nur kurz auf und stellte sich dann neben mich, ehe er aus dem Fenster sah.
Nach gefühlten Stunden kamen Kris und Kai wieder rein, ehe Kris nickte.
„Gib mir den Standort von deinem Chef.“
„Du musst sagen, dass Taeyong dich schickt“ Kris nickte und dann schrieb ich die Adresse auf, ehe ich sie Kris in die Hand drückte.
„Sehun wir reden mit dem Chef und die restlichen gehen zu Minho“ Daraufhin nickten alle und ich folgte Kai zu den vielen Urvampiren, die draußen standen und nur auf uns warteten.
„Du kannst es dir jetzt noch überlegen..“ Seufzte Kai und blickte mich an, dass ich ihn anblickte und dann langsam auf den Boden.
„Sei dir bewusst, wenn wir Choi Minho jetzt töten, kann es passieren, dass der Freund von ihm, entweder auf uns drauf geht und wir dann zwei Vampire auf dem gewissen haben, während der eine unschuldig ist und an den Tod seines Freundes zu Grunde geht und damit ein Leben lang leben muss und sich nicht einmal von dem Leid befreien kann, weil wir Urvampire mit der Ewigkeit geprägt sind“ Erklärte Kai, dass ich hart schluckte. Meine Eltern würden nie wollen, dass ich mich in so eine Gefahr stürzte und vielleicht nicht lebend raus kam. Ich wollte sie aber rächen und Choi Minho leiden lassen. Sein Freund würde aber genauso leiden, wie ich litt, mit dem Unterschied, dass er Minho geliebt hat, mehr als ich meine Eltern. Seufzend blickte ich in den Himmel, ehe ich Kai anblickte.
„Gut, du hast recht, ich lasse es, fürs erste..“ Hauchte ich und bekam dann eine Hand auf die Schulter, dass ich zusammen zuckte und nach hinten zu Kris blickte, der mich kurz kühl anblickte.
„Du hast dich richtig entschieden und könntest ein guter Vampir werden, denn Vampire die auf Rache aus sind, verspüren auch irgendwann Mordlust“ Sagte er, ehe er die Gruppe anblickte, was ich ihm nach machte.
„Heißt den neuen herzlich Willkommen, sie werden uns beiden folgen, weil der Kleine jetzt fest an Kais Seite ist“ Sagte Kris, dass alle mich umarmten und willkommen hießen. Ich konnte nicht anders und ließ die Tränen laufen, ehe ich Kai anblickte, der zwischen allen durch kam und mich dann in seine Arme schloss.

„Willkommen in der Familie, ich liebe dich Lee Taeyong“
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