Nur du allein!

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16
Hitomi Kanzaki Van Fanel
25.03.2018
07.04.2018
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Eine kleine Geschichte die aus der Sicht der zwei erzählt. Diese Kapitel ist aus Hitomis Sicht geschrieben und das nächste Kapitel aus Vans Sicht, es wechselt immer zwischen den beiden.
Aber jetzt geht es los







Bewegungslos stand er da, ein leichter Wind wehte durch sein Haar. Mit traurigem Blick sah er auf das Grab, das aus einem großen Steinobelisken bestand. Mit verzierter Schrift stand darauf;
Königsfamilie de Fanel
Hier ruht der König Goau Fanel
Die Königin Varie Fanel
Der erste Sohn Folken Fanel

( Hitomis Sicht)
Ich stehe hier nun zum zweiten Mal bei diesem Grab. Ein Stück entfernt kniet Escaflowne.
Es ist wieder so eine bedrückende Stille, wie damals, eine Stille erfüllt von Traurigkeit.
Er war der einzig noch von der Königsfamilie, er allein musste nun über ein Land herrschen. Mit so jungen Jahren  hatte er  so eine große Verantwortung zu tragen.
Ich stehe hier einige Schritte von ihm entfernt und sehe ihn an.
Es schmerz mich, die Trauer in seinen Augen zu sehen. Er tut von außen hin so kühl und lässt sich seinen Trauer nicht an merken, aber ich spüre seinen Schmerz, den Schmerz des Verlustes. Auch damals habe ich diesen Schmerz gespürt, als Van gespürt hatte, dass sein Bruder gestorben war.

Er zeigt seine Gefühle nicht, außer bei mir. Obwohl das auch eine ganze Weile gedauert hat.
Ich weiß wie es in ihm wirklich aussieht, ich fühle seine Liebe zu mir, seinen Schmerz, die Trauer und wie sehr er sich nach einer Familie sehnt. Obwohl er noch Merle hat, fühlt er sich trotzdem allein. Aber ich zeige ihm oft dass er nicht allein ist, dass ich bei ihm bin.
Ich hätte bei ihm bleiben sollen, ich hätte damals nicht gehen sollen, aber das wurde mir erst richtig bewusst als ich wieder auf der Erde war. Es dauerte nicht lange und ich begann mich nach Van zu sehnen, ich vermisste ihn schmerzlich, ich spürte dass er mich vermisste, das er mich braucht. So hatte ich mich endschieden wieder zu ihm zurück zu kehren.
Nun war ich wieder hier und es war richtig wieder hierher zurück zukommen.

Ich gehe auf ihn zu, will ihn in die Arme nehmen, will ihn spüren lassen, das ich bei ihm bin. Das ich ihn nie wieder verlassen werde. Viele unsere Freunde sagten mir, dass er sich verändert hatte,  als er mich getroffen hatte. Doch als ich dann wieder gegangen war, war er wieder so wie vor unsere Begegnung.
Ich stehe nun dicht hinter ihm und lege meine Arme um ihn, ich spüre wie er seine Hände auf meine legt. Sein Herz schlägt schneller, nun kommen seine Gefühle für mich wieder zum Vorschein, die Trauer verschwindet weit in den Hintergrund.
So stehen wir beide hier. Nach ein paar Minuten  löst er die Umarmung etwas und drehte sich zu mir um.
Ich hebe mein Gesicht und sehe ihn an. Er lächelt mich an,  sehe in seine rotbraunen Augen,  die so viel Liebe und Wärme ausstrahlen.
Er hebt seine Hand und streicht mir eine verwirrte Haarsträhne hinter mein Ohr. Seine Hand legt sich dann ganz sacht an meine Wange, seine Augen blicken in meine. Ich merke wie seine Augen mich in seinen Bann ziehen.
Sein Blick wandert dann von meinen Augen zu meinen Lippen und bleibt dann dort hängen. Ich lege meine Hände auf seiner Brust ab, spüre seinen Herzschlag. Langsam nährt sich sein Gesicht meinem, Stück für Stück kommen sich unsere Lippen näher.
Er flüstert mir zu, das er mich vermisst hat, das ich das einzige bin was er will und braucht, das er mich liebt. Seit ich wieder hier bin, sagte er mir das jeden Tag .
Ich schließe meine Augen und spüre seine Lippen auf meinen. Wir versinken in einen Kuss voller Sehnsucht, Leidenschaft und voller Liebe.
Ich liebe ihn, meinen  jungen Krieger, meinen Drachenreiter, meinen König, meinen geliebten Van.
Endlich nach Jahren war ich wieder bei ihm. Ich sah ein, dass es ein Fehler war ihn damals zu verlassen. Wie sehr hatte ich mich all die Jahre nach ihm gesehnt. Doch nun war ich wieder hier, hier bei ihm und für nichts auf der Welt würde ich wieder fort von ihm gehen. Nein, ich werde bei ihm bleiben, für immer und ewig bei ihm bleiben.
Wir lösten den Kuss, ich öffnete meine Augen und wieder trafen sich unsere Blicke. In seinen Augen lag plötzlich so ein Verlangen und ich merkte wie mir heiß wurde. So was hatte ich noch nie in seinen Augen gesehen. Wieder hob er seine Hand, strich über meine Wange und dann meinem Hals entlang.
Was war jetzt los mit ihm, das machte er doch sonst nicht.
Ich bekam eine Gänsehaut, seine Berührungen lösten etwas in mir aus, in meinem Bauch fing es an zu kribbeln und mein Herz schlug einige Takte höher. Dann ohne Vorwarnung zog er mich zu sich ran und seine Lippen legten sich wieder auf meine. Doch nun küsste er mich anders als vor ein paar Minuten.
Der Kuss wurde  leidenschaftlicher, geradezu begehrender und verlangender. Dieser Kuss raubte mir meinen Verstand, ich spürte wie mir die Knie weich wurden. Als ich schon dachte, das ich mich nicht mehr auf meinen Beinen halten kann, legte er seine Arme um mich, drückte mich noch nähre an sich.  Ich spürte die Wärme, die sein Körper ausstrahlte.
Nach einigen Minuten lösten sich unsere Lippen voneinander, schwer atmend sahen wir uns wieder an, immer noch lag dieses Verlangen in seinen Augen. Dann näherte er sich mit seinem Gesicht wieder, doch dieses Mal nicht um mich zu küssen, er näherte sich  meinem Ohr.
Er flüsterte mir ins Ohr, das es besser wäre wir würden in den Palast zurückgehen. Als er sein Gesicht wieder hob und mich ansah, nickte ich nur.
Meine Wangen glühten, ich war in diesem Moment nicht fähig ein Wort zu sagen. Dieser Kuss hatte mich sprachlos gemacht.
Wir gingen dann gemeinsam zurück zum Palast. Immer und immer wieder sah ich die Bilder vor mir wie wir uns gerade geküsst hatten. Van holte mich dann mit seiner Frage, ob alles in Ordnung ist aus meiner Gedankenwelt. Ich Antwortete ihm dass alles gut sei. Mit geröteten Wangen sah ich kurz zu ihm und er lächelte mich liebevoll an.
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