Disneys Große Pause

GeschichteAllgemein / P18
24.03.2018
24.03.2018
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Vor nicht all zu langer Zeit, fand ich eine Disneys Große Pause Episode, die alles änderte. Ich war ein Junge im alter von fünfzehn Jahren, dass weiß ich noch. Damals fand ich diese Serie sehr schön und ich fragte mich, ob ich nicht vielleicht doch noch etwas dazu finden konnte. So machte ich mich auf, um im Internet etwas darüber zu finden, aber alle Folgen, die dort kamen, kannte ich schon auswendig. Ich kannte sie alle, bis auf eine Folge namens „Wie wir Kinder wurden“, ein seltsamer Titel, aber mir gefiel es, wie schön diese Handlungen waren. Also klickte ich drauf.


Die Episode zeigte die Sicht von King Bob, einem älteren Jungen, der in die neunte Klasse ging. Man sah recht früh, dass er keine Freunde besaß, obwohl sie alle Freunde hatten, eine traurige Vorstellung.


King Bob war der King auf dem Pausenhof, doch im Klassenzimmer war er ein Loser, der von allen herumgeschupst wurde. Ständig wurde er gemobbt, er wurde gequält. Bis zu diesem einen Tag.


„Ständig werde ich verspottet, ständig werde ich gedemütigt. Diese Kinder wissen doch nicht, wie das ist. Sie alle wollen einen Freund, einen Kumpel, eine Freundin, aber keiner weiß, wie es ist, wenn alle gegen einen sind! Tag ein und Tag aus muss ich mir ihre Scheiße ertragen!“, ja, er sagte Scheiße! „Jedes Mal werde ich nie beim spielen gewählt, alle hassen mich. Selbst mein Vater ist nie da, ich kann nie mit ihm reden. Aber das sollte sich ändern...“, sprach er mit sich selbst.


Am nächsten Tag ging er wieder zur Schule, man sah, wie er gemobbt wurde. Die Lehrer gaben ihm die Schuld, wieso auch immer. Vor der Schule wurde er aufgefangen, man nahm ihn an den Händen, steckten ihn in eine Mülltonne. Sie lachten über ihn, er weinte laut, wurde nur noch mehr verspottet.


Sein einziger Freund war ein Hamster, dieser verstarb jedoch nach drei Wochen. Ein Schüler steckte ihn in die Mikrowelle. Jetzt hatte er absolut keinen mehr...


Am nächsten Tag war wieder alles wie immer, er wurde gehänselt, verspottet und ausgelacht. Diesmal zog er etwas hervor, eine Waffe.


Er schoss direkt auf die Kinder, Schreie waren zu hören, viele Schritte entfernten sich. Er lief los...


Die Kinder versteckten sich unter den Tischen, er erwischte sie alle. Lässig ging er das Klassenzimmer entlang, sah unter jedem Tisch nach, schoss auf sie. Blut war zu sehen.


Nach diesem Gemetzel sah ich ihn, TJ Detweiler, wie er lässig seinen Rucksack über die Schulter warf. Er hörte einen Warnschuss, dann drehte er sich um. King Bob stand vor ihm, ich hielt die Luft an.


Dann fielen Schüsse, direkt auf seine Brust. Das geschah auch mit Grätchen, Fince und den anderen.


Sie alle waren in der Schule verstreut, doch King Bob fand sie alle.


Dem Sportler schoss er direkt in die Brust, dem großen Mädchen direkt zwischen den Augen, sie war sofort gestorben. Dem kleinen Gus verpasste er einen Schlag, erschoss ihn vor dem Augen der Lehrerin. Spinelli verschonte er auch nicht, denn diese wurde ebenfalls erschossen. Zusätzlich brach er ihr das Genick, er musste sie besonders hassen.


Die Polizei kam, der Täter erschoss sich selbst, er begann Suizid.


Dies war die Folge, wie wir zu Kindern wurden...


Fassungslos sah ich auf den Bildschirm, als die Folge lief. Ängstlich sah ich mich um, wenn King Bob zur Kamera sah. Es war fast so, als würde er mir direkt in die Seele blicken...


Die Folge endete damit, dass man King Bob's Leiche sah. Dann sah man die Schule. Überall lagen Leichen herum, es kamen viele Kinder um's Leben...