South Park - Kyle und Eric

GeschichteRomanze, Familie / P18 Slash
23.03.2018
14.09.2020
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23.03.2018 4.523
 
Wie immer war ich an einem großen Projekt beschäftigt, diesmal war es auch soweit!


„Das Aussterben der Tiere soll aufhören!“, sprach ich in die Klasse, „Kleine Welpen werden auf der Straße mitgenommen, gehäutet und ihr Fell wird zu Pelz verarbeitet. Das muss aufhören!“, aber die Kinder gähnten nur.


„Buuh, Wendy, buuh!“, rief Eric. Was wollte er schon wieder? „Wir sind keine Vegetarier, Wendy, im Gegensatz zu dir, schmeckt uns das Fleisch und wir werden es nicht ändern!“, protestierte Cartman. War ja klar!


„Aber!“, sagte ich erneut an die Kinder gerichtet, aber keiner hörte mir zu. Nicht mal Mr Garrison.


„Sehr gut, Wendy!“, meinte dieser nur und schickte mich zurück auf meinen Platz.


In der Pause aßen alle wieder Fleisch, selbst meine Freundinnen, aber dies sollte aufhören! Also öffnete ich meinen Laptop, verband ihn kurzerhand mit dem Projektor, ließ einen Film laufen. Alle dachten, es sei eine Folge von diesen Kanadiern, aber sie begriffen schnell, dass es sich hierbei um Welpen Mord drehte und warfen ihr Essen weg.


„Alter! Hab mal deine Olle im Griff!“, rief Eric wütend. Der braunhaarige wollte sein Essen genießen und das tat er auch, obwohl die Bilder und Szenen gezeigt wurden. Viel mehr erregte es sogar noch mehr seinen Appetit. „Erst die Delfine, dann die Kälber, wo soll das noch hinführen, hä? Sag es mir!“, wollte der Fettsack wissen.


„Nenn meine Freundin nicht Olle, kapiert?“, stand Stan auf und war wütend. „Sie ist nun mal bei allem gleich Feuer und Flamme, was kann sie dafür? Wenn sie Delfine interessieren, genau so wie Kälber, dann ist das ja wohl nicht deine Sache, sondern meine. Letztens sah ich mir mit ihr fünf Stunden lang Videos über verstorbene Tiere an, glaub mir, ich habe auch langsam die Nase voll von dem Zeug!“, er warf sein Essen weg, oder viel mehr, er wollte es, aber Eric nahm ihm das Tablett ab und aß es selbst.


„Das ist schon dein drittes Essen, Fettsack, wie viel willst du noch essen?“, warf Kyle in die Runde. Das Video endete, die Jungs waren erleichtert, doch dann fing ein neues Video an, zu ihrem Entsetzen.


„Stan!“, riefen sie alle.


„Kenny ist eh schon so dünn, wo soll das hinführen?“, meinte Kyle wütend. Also stand Stan erneut auf, ging zu seiner Freundin.


„Wir haben ein Kalb geklaut, Kyle!“, Stan stand in Kyles Zimmer, dieser sah ihn an.


„Alter, es ist zehn Uhr nachts! Was willst du hier?“, wollte der Rotschopf wissen.


„Und einen Welpen, einen Hasen und eine Ziege!“, sprach er weiter, wiederholte es dann, als Kyle ihn verwirrt ansah.


„Ihr habt ... was?“, der Rotschopf blinzelte sich den Schlaf aus den Augen, sah dann erneut Stan an, mit einem offenen Mund.


„Wendy wollte das so, Kyle, was soll ich jetzt tun?“, der Schwarzhaarige ging auf und ab, sah ein paar Mal zu Kyle, dieser dachte nach.


„Wo sind sie?“, wollte dieser wissen. Kyles Zimmer sah schön aus. Es hingen Mal hier Mal da ein paar Bilder herum, sein Holzbett stand am Fenster hinten in der linken Ecke des Zimmers. Der Schrank stand auf der rechten Seite des Zimmers. Seine Spielsachen lagen in der Kiste, es war alles sehr sauber und ordentlich.


„Bei mir zu Hause...“, meinte Stan kleinlaut.


„Was?“, rief dieser fassungslos. „Das kommt dabei heraus, wenn du sagst, dass du mit ihr reden wirst?“, wollte dieser wissen.


Plötzlich ertönte eine Melodie, Kyles Handy klingelte. Er ging ran...


Nach ein paar Worten legte er wieder auf, sah zu Stan.


„Es war Fettsack, er meinte, ich solle mit ihm zusammen kommen!“, Kyle tat so, als würde er sich Erbrechen. „Ich und dieser Fettsack? Never ever! Aber was soll ich tun?“, Kyle sah sich fragend um, er wusste nicht, wieso er dies tun sollte.


Stan brach auf, er müsse los. Zu Hause würden die Tiere auf ihn warten, Kyle meinte, er hätte schon einen Plan für ihn, aber dies müssten die Jungs Morgen erledigen.


Zu Hause angekommen, sah er sich um, ob jemand die Tiere bemerkte. Anscheinend ging keiner in sein Zimmer, was ihm recht war. Müde ließ er sich in sein Bett fallen, als er in seinem Zimmer war. Er verschloss davor noch die Tür, damit keiner rein konnte. Zum Glück waren die Tiere still.


Stan schlief ein.


Am nächsten Morgen erwachte der Junge, die Tiere bräuchten Futter. Müde nahm er sich sein Handy, wischte sich den Schlaf aus den Augen, wählte seine Nummer. Es klingelte.


„Alter, die Tiere bräuchten Futter!“, rief er in das schwarze Handy. Es war ein ruhiger Donnerstag Morgen und wie immer sang Randy ein paar Lieder in seinem Zimmer. Man hörte vereinzelte Wörter heraus und ein „Ya ya ya, i am Lorde!“, ertönte aus seinem Schlafzimmer.


„Randy, musst du das jetzt unbedingt machen?“, rief seine Frau. Stans Mutter war eine liebevolle Frau, die ihren Ehemann bei allem unterstützt hatte, so weit es ging.


„Was?“, Kyle war noch recht müde, er erwachte, als das Handy klingelte und das Lied von Kehlani und zwar Gengsta ertönte. Der Rotschopf liebte diesen Song.


„Ja, alter, sie drehen vollkommen durch und essen meine Spielsachen!“, meinte der Schwarzhaarige in das Handy, sah, wie die Tiere seine Sachen fraßen. Kyle gab ihm über das Handy zu verstehen, dass er mit Futter kommen würde, wo auch immer er das herbekommen würde. Aber Stan konnte sich schon immer auf Kyle verlassen, seinen besten Freund.


Als Kyle Stan's Zimmer betrat, schlug ihn das Ansehen zu Boden, er war vollkommen kaputt. Der Welpe versuchte ein Loch zu buddeln, die Ziege aß Stan's Sachen und das andere Tier sprang auf und ab. Irgendwie tat ihm das Häschen leid, also setzte er sich an den Computer. Nach einer Weile...


„Die Tiere werden jetzt dann geholt.“, meinte Kyle zufrieden. Er tippte ein paar mal auf die Tastatur, öffnete eine Seite, schrieb eine E-Mail.


„Moment, von wem werden sie geholt?“, wollte Stan wissen. Er wollte nicht, dass die Tiere zurück müssen, Wendy würde das nicht akzeptieren.


„Sie kommen in einen Zoo, außer der Welpe, den habe ich an eine nette Familie verkauft.“, meinte der Rotschopf grinsend. „Als Wendy mal mit mir einen Welpen geklaut hatte, den sie aus einer Firma hatte, übergab ich den Welpen an eine nette Familie.“, ergänzte er.


„Sie sind dort sicher?“, Stan hatte ein seltsames Gefühl dabei, aber Kyle wusste, was er tat. „Moment, Wendy hatt einen Welpen gestohlen? Ohne es mir zu sagen!“, war es viel mehr ein Vorwurf als eine Frage, er war wütend. „Alter, wo soll das noch hinführen?“, imitierte er aus versehen Cartman, ohne es zu merken.


„Hm- Aber mal ein anderes Thema, Fettsack hat mir ein Paket geschickt. Darin war eine blaue Hose und ein T-Shirt, welches ich jetzt trage. Was sollte das?“, wollte er wissen. Stan machte einen Vorschlag. Undzwar würde er Fettsack anrufen und ihn zu Kyle befragen, so würden sie wissen, was er vor hat! Gesagt getan, Stan legte auf.


„Was war los? Was sagte er?“, wollte der Rotschopf wissen, seine Wangen wurden leicht rot. Kyle war sich sicher, dass dies Schamgefühl bedeuten würde. Schließlich ging es um den Fettsack und nicht um ein süßes Mädel von neben an!


„Nun ja, er meinte, dass er dich schon lange im Visier hatte, er meinte, dass er an dich denken muss und das er nicht mehr schlafen kann, ohne von dir zu träumen...“, meinte Stan, irgendwie unglaubwürdig. Irgendwie konnte ich es nicht glauben.


„Ach ja? Wie lange ist er denn schon in mich verliebt, denn erst letzte Woche hat er mein Haus mit Eiern beworfen. Und die Woche darauf mit Klopapier, dann noch mit Windeln und er nannte meine Mutter eine Judenschlampe!“, Kyle baute seine Wut von selbst auf, er steigerte sich förmlich hinein. „Und jetzt kommt er an und redet davon, dass er nicht schlafen kann?“, Kyle griff nach einem Spielzeug und zerstörte dies aus Wut.


„Hey! Geh gefälligst zu Eric und zerstöre seine Sachen!“, rief Stan und nahm ihm seinen Panzer weg. Das Spielzeug, welches zu Bruch ging, war ein grüner Soldat, der eine Waffe trug.


„Sorry, Alter... Aber was sollte das?“, er war drauf und dran sein T-Shirt zu zerschneiden, Stan nahm ihm die Schere weg. „Wieso habe ich dieses T-Shirt überhaupt angezogen?“, seine Wut stand ihm im Gesicht. Plötzlich klingelte es an der Tür, es waren die Leute aus dem Zoo und die nette Familie. Sie nahmen die Tiere an sich. Jetzt war Stan's Zimmer vollkommen verwüstet.


„Hoffentlich geht es den Tieren dort gut!“, meinte dieser und sah dem LKW nach, dann aber wandte er sich an Kyle, „Mach dir keine Gedanken. Fettsack bekommt sich wieder ein. Wirst schon sehen, ab Morgen bist du für ihn wieder der Jude!“, wollte er seinen Kumpel trösten, dieser sah ihn aber traurig an.


„Meinst du?“, es war recht spät, als Kyle dies fragte, es war Zeit, in die Schule zu gehen.


Als sie in der Schule ankamen, erblickte er Eric, ich stand dabei. Wir unterhielten uns über Kyle, aus irgendeinem Grund. Dann kamen die Jungs dazu, sofort fingen die Augen vom Fettsack an zu leuchten, er lächelte Kyle an, mit einem so zufriedenen Gesicht, als er das T-Shirt erblickte. Er selbst trug das gleiche T-Shirt. Nun war sich Kyle sicher, dass er es verbrennen würde.


„Kyle, wie geht es dir?“, wir hörten ein geflüstertes „Gut...“, dann wandte sich Eric zu mir, nickte mir zu. Schließlich ging er davon, ließ Kyle sprachlos zurück.


„Was sollte Eric für dich tun?“, fragte ich Kyle. Ich sah sein Gesicht, es schien verwirrt zu sein. Dann fügte ich hinzu, „Soll er dir ein Handy kaufen?“, fragte ich, Wendy, ihn. Ein nicken seinerseits. Also lief ich los, um es Cartman zu sagen und ließ die Jungs alleine, sie wirkten beide verwirrt.


„Alter, ein Handy? Willst du Kyles Liebe erkaufen?“, fragte Stan Cartman. Dieser schüttelte mit dem Kopf. „Was sollte das dann?“, wollte der Schwarzhaarige wissen. Sie waren auf der Toilette in der Schule, standen vor dem Waschbecken. Cartman betrachtete sich im Spiegel. Stan erkannte, dass er mindestens zwanzig Kilo abgenommen hatte. Wieso ist ihm das nie zuvor aufgefallen?


„Nein, Stan, du verstehst mich falsch. Ich möchte ihn gewinnen und das klappt nur mit Geschenken!“, Eric sah sich sein Handy an, es war für Kyle bestimmt. Es hatte sogar die Farbe, die Kyle wollte, nämlich Blau. Eric wusste, dass Kyle die Farbe Blau bevorzogen würde.


Ein paar Stunden später hatte Kyle sein Handy, es war ein Samsung Galaxy S6, ein teures Ding, aber Erics Mutter würde alles für ihren Liebling kaufen, dass wussten wir. Die Nummern waren alle schon registriert, stellte Kyle fest, auch Bilder von den Jungs und Mädels hatte er drauf.


„Wow!“, staunte Stan nicht schlecht, „Eric hat dir tatsächlich eines geschenkt.“, erneut sah Eric Kyle an, er lächelte irgendwie anders, so voller Freude und Zufriedenheit. Dies merkte Kyle und war ein bisschen glücklich, aber auch verwirrt.


„Was wirst du mit dem Handy machen, Kyle? Schließlich ist es von Eric und du kannst Eric nicht leiden.“, meinte ich, Wendy, zu ihm. Er sah mich an, sein Blick wirkte fröhlich.


„Es ist ein Vertragshandy! Ich werde so lange telefonieren, bis eine Bomben Rechnung bei ihm erscheint! Dafür, dass er mein Haus mit Eiern beworfen hat.“, malte sich Kyle einen Plan aus, es hatte nur einen Hacken, seine Mutter würde dies bezahlen. Kyle stimmte mir zu, steckte das Handy in die Hosentasche.


Stan küsste mich, wobei er sich nicht Erbrechen musste, die Pause ging zu Ende.


Nach der Schule sprach ich erneut Kyle an, dies Mal ging es um ein Tattoo, welches sich Cartman für ihn stechen lassen würde. Kyle dachte nach, sein Blick veriet, dass er sich was abgefahrenes überlegen würde, dann fügte ich hinzu, dass seine Lieblingszahl die fünf war, damit er schon mal etwas hatte, woran er arbeiten konnte.


„Eine sieben!“, meinte Kyle. Ich sprach ihn erneut darauf an, dass Erics Zahl die Nummer fünf war, aber er bestand darauf, dass es die sieben sein sollte.


Am nächsten Tag lief Eric mit einem Tattoo herum, welches er am Bein hatte. Es war fast am Knöchel, unten wo der Fuß beginnt. Wie immer strahlte er Kyle an und trug extra Hosen, bei denen man sein Tattoo sehen konnte. Er war nicht zufrieden, aber er tat dies für Kyle und das war ihm recht.


„Alter, was soll dieses schwule Tattoo?“, wollte Stan wissen und sah Kyle an, als ob er etwas dafür konnte.


„Eigentlich dachte ich an einen Drachen, aber die sieben tat es auch!“, meinte Kyle und grinste breit.


„Also ist es für dich?“, wollte Stan wissen, sah sich erneut das Tattoo an. Wir befanden uns in der Schule, bzw im Pausenhof, es war mal wieder Essenzeit, die Lieblingszeit von Eric, aber diesmal ging er nicht essen, sondern direkt zu Kyle.


„Ich habe hier zwei Konzertkarten, vielleicht gehen wir mal dahin?“, wollte er wissen, sah Kyle in die Augen. Dieser schien überrascht, aber er wollte mit gehen, also nickte er nur und aß weiter.


Das Konzert war voll, Kyle sah manchmal zu Eric und lächelte dann, während er die Band bejubelte. Es war ein schöner Tag, die beiden gingen Heim, als es zu Ende ging.


Zu Hause telefonierten sie dann und redeten über den Abend, wie schön er war. Ihm ist nicht entfallen, dass Eric ihn Kyle, also bei seinem Namen nannte. Als die beiden aufgelegt hatten, dachte Kyle über Cartman nach, er schlief dann mit einem Lächeln ein.


Am nächsten Morgen stand ich auf, machte mich fertig und ging zur Schule. Erneut sprach mich Eric an, er meinte:


„Könntest du Kyle fragen, ob er eine Handyhülle bräuchte?“, fragte er mich lieb, ich sagte nicht Nein, sondern nickte bloß. Warum konnte er es ihn nicht selbst fragen? Wahrscheinlich war er zu nervös, also spielte ich wieder den Boten für die beiden. Kaum schloss ich mein Schließfach, schon war Kyle neben mir, mit einem Grinsen im Gesicht. Er wollte wissen, worüber wir uns so unterhielten, also ich und Eric. Dies war die Gelegenheit, die ich ergriff.


„Liebst du Eric?“, wollte ich wissen. Er sah mich verwirrt an, konnte nichts sagen, dann aber...


„Ja...“, meinte er und war von seiner eigenen Antwort verwundert.


„Soll er dir eine Handyhülle kaufen?“, erneut ein „Ja...“, dann ging er weg. Also berichtete ich es Eric, er war wieder Feuer und Flamme. Er umarmte mich lange, lächelte mich dann an und war weg.


Ein paar Tage später lief Kyle mit einer Handyhülle herum, die er von Eric hatte. Die anderen Kindern fingen schon an über die beiden verliebten zu reden, aber dies störte Eric oder Kyle nicht. Es gab mal eine Zeit, da war Kyle wütend darüber, weil er für Eric nur Wut empfand, er empfand immer noch nur Wut für Eric, aber diesmal nicht mehr so stark und es kam ein neues Gefühl dazu, etwas verliebt sein...


Nun sprachen die Kinder nicht mehr nur über Stan und mich, dann passierte es: Kyle küsste Cartman.


Es war ein ruhiger Tag und die Sonne schien, draußen auf dem Schulhof standen die Jungs und Mädels. Plötzlich meinte ein Mädel, als sie Eric und Kyle erblickten.


„Küsst euch mal!“, die Jungs sahen sich gegenseitig an, dann kam Kyle auf Eric zu, Erics Herz klopfte wie verrückt, als Kyle seine Arme um seinen Nacken legte und ihm einen Kuss gab. Es war ein schüchterner Kuss, schon fast kindlich.


„Ihr müsst es schon richtig machen!“, meinte das Mädchen und kicherte. Also gehorchten die Jungs. Sie küssten sich vorsichtig mit einem Zungenkuss, Kyles Magen kribbelte, er war fröhlich. Doch es sollte nur bei einem Kuss bleiben. Als sie fertig waren, weiß Gott, wie lange, sahen sie sich erneut an, Kyle ging davon.

Die Mädchen tuschelten über dieses Ereignis, die kicherten immer, wenn sie einen von den beiden sahen. Kyle war glücklich.


Irgendwann schien Kyle verwirrt zu sein, er war sich unklar über seine Gefühle. Also sprach er mit mir, mit Wendy.


„Was soll ich tun? Eric geht mir nicht mehr aus dem Kopf, aber was wenn er merken würde, wie langweilig ich bin?“, hörte er sich wie ein Mädchen an. Also gab ich ihm einen Rat:


„Ihr habt so viele Abenteuer zusammen erlebt, er würde das nie denken, sonst wäre er längst weg...“, munterte ich ihn auf.


„Aber Wendy...“, meinte Kyle, sah mich ernst und traurig an. Er erzählte mir, dass Eric ihn immer fragte, ob die beiden was unternehmen könnten, aber Kyle sagte immer nur „Nein“, also ging Eric immer traurig davon. Kyle strich sich über die Lippen, der Kuss schien ihm gefallen zu haben, von dem er sprach. Er fühlte sich ertappt und ließ es sein, mir machte es nichts aus. Ich kannte dieses Gefühl, wenn Stan mich küsste. Diese Wärme, dieses Glück.


„Wie wäre es mal, wenn du Ja sagen würdest, zu deinem Lover!“, er bekam einen roten Kopf, sah mich nicht an. Irgendwas schien in ihm zu spielen. Dann lächelte er, nickte mir zu.


Irgendwann ging Kyle, nach dem wir noch ein bisschen geredet hatten, nach dem er sich mein lilanes Zimmer ansah, und merkte, glaube ich, wie schön es war. Es standen ein Bücherregal da, ein Bett und ein Nachtkästchen. Mein Bett stand an der Wand, mein Regal war rechts und mein Bücherregal stand daneben.


Kyle ging noch zu Stan, redete mit ihm über Eric, dann klingelte sein Handy. Es war Eric. Woher ich dies weiß? Stan erzählt mir alles.


„Ja? Hier ist Kyle!“, meldete sich der Rotschopf am Handy, er sah mich an, lächelte etwas.


„Ja, na klar!“, hörte ich nur seine Antwort. Dann lief er wieder hinaus, ich sah ihm verwirrt nach.


Am nächsten Tag waren die beiden ein Paar, also Eric und Kyle. Keiner wusste, außer vielleicht ich, wie die beiden zusammen kamen. Aber dies würde mir Kyle erzählen.


„Alter, seit wann seid ihr ein Paar?“, wollte ich wissen. Wir waren in der Schule, der Lehrer machte „Psst!“, doch uns war das egal.


„Schon seit gestern, als ich bei dir war!“, Kyle wirkte glücklich. Endlich hatte er einen Freund, dachte er sich. Sie küssten sich, sahen sich lange an, unternahmen etwas gemeinsam und taten noch andere Dinge, an die ich nicht denken wollte. Schließlich war es soweit.


Nach der Schule gingen sie direkt nach Hause, sie redeten miteinander. Eric übergab ihm eine Kette, die Kyle an sich nahm.


Danach war alles ganz friedlich, bis auf die Tatsache, dass Eric recht anhänglich wurde. Anscheinend hatte er noch keine Beziehung hinter sich, aber das störte Kyle nicht, im Gegenteil, er fand es sogar ganz süß, dass Eric sich so ungeschickt verhielt.


Nachdem die Jungs draußen spazieren waren, küsse ausgetauscht hatten und sich einen Film ansahen, ging Eric irgendwann nach Hause. Sie waren in Kyles Zimmer, für einen längeren Zeitraum, deshalb war Eric müde.


Kyle zog ihn an sich, als sie sich verabschiedet hatten und gab ihm einen Kuss zum Abschied, was Eric sehr genoss. Tatsächlich waren die beiden noch recht glücklich.


„Aber ich habe keine dumme Mutter wie du, Jude!“, schrie Cartman, der Fettsack. Sie standen vor der Bushaltestelle und warteten auf den Bus. Stan und Kenny kamen dazu, stellten sich zwischen den beiden auf.


„Was soll das? Ihr beide seit doch in Love und so weiter!“, knirschte Stan mit den Zähnen.


„Doch, ja, das sind wir!“, meinte Kyle.


„Aber wir benehmen uns jetzt wie früher!“, beendete Cartman Kyles Satz.


„Ihr schläft also mit einander, küsst euch und beleidigt euch? Was geht mit euch!“, der Schwarzhaarige sah die beiden an, beide bekamen einen rot gefärbten Kopf. „Wie? Ihr habt noch nicht?“, weiter kam er nicht, denn Kenny fluchte auf. Er murmelte etwas in seine Kapuze hinein, was offensichtlich die anderen verstanden hatten, irgendwas mit „von hinten reinlassen“, oder sowas. Kenny kicherte, Kyle sah ihn wütend an, sein Kopf war bereits so dunkel gefärbt, wie seine roten Haare.


Die Vorstellung, mit Eric zu schlafen, bereitete ihm ein seltsames Gefühl, dass er sich nicht erklären konnte.


„Aber jetzt mal ein anderes Thema, hast du die Kette von Eric?“, fragte Stan, weil sein bester Freund nachdachte. Es war eine schöne Kette, mit einem Herz-Anhänger. Sie war vergoldet, Stan musterte diese. Er kam aus dem Staunen nicht mehr raus, wieso schenkte er mir nicht sowas, dachte ich, Wendy, mir.


„Ja, dass habe ich von ihm bekommen, von meinem Freund!“, als das Wort Freund fiel, sah ihn Eric glücklich an, anscheinend war dies das erste Mal, obwohl sie schon seit drei Wochen zusammen waren. Es war also Zeit, dass die beiden intim wurden, oder dachte ich nur so? Wer weiß... Kyle sah Cartman an, dieser sah ihn ebenfalls an.


„Wir sind schon seit drei Wochen zusammen und hatten noch nicht ... ihr wisst schon.“, meinte Kyle kleinlaut.


„Ich und Wendy sind schon seit fünf Jahren zusammen und wir hatten noch nie 'ihr wisst schon', was soll ich dazu sagen?“, die Kids waren bereits dreizehn Jahre alt, sie sind reifer geworden. Ab jetzt standen bei ihnen Beziehungen in Vordergrund und Sex.


„Fünf Jahre? So lang hält doch eine Ehe!“, meinte Kyle, sah sich um. Der Bus kam. Die Kinder stiegen ein, er fuhr los.


„Wie funktioniert sowas eigentlich?“, wollte Stan wissen, Kyle sah ihn beschämt an, anscheinend war es ihm peinlich, dass Stan es nicht wusste. Wie auf ein Kommando, plapperte Kenny darauf los, man hörte Worte wie „von Hinten“ und „reinstecken“ und all sowas. Zum Glück hat sich Kyle, peinlicherweise erkundigt, aber dies würde er niemals zugeben! Er suchte dafür einen Rat bei mir, Wendy, und ich gab ihm ein paar Videos von Animes, nämlich Hentais, das sind japanische Pornos, oder so.


Sie kamen in der Schule an und stiegen aus. Mit einem roten Gesicht lief Kyle als erstes raus, denn Stan war zu neugierig, so musste er ihm beichten, dass er sich bereits Hentais ansah und schon alles wusste, aber die Vorstellung, sowas mit Eric zu machen, war für ihn absurd und seltsam.


„Man, Kyle ist ja vielleicht seltsam drauf...“, meinte Stan und war verwirrt, er war einfach zu direkt. Kenny kicherte und amüsierte sich über die beiden. Schon die ganze Busfahrt über sprach Eric kein Wort, was Kyle nur noch mehr verunsicherte. Der arme Kerl wusste nicht, wie Eric darüber dachte, aber ihn erregte die Vorstellung, mit Kyle intim werden zu können, was Kyle nicht wusste.


„Wendy?“, Eric zog meinen Namen unnötig in die Länge und sah mich lieb an. Ich schenkte ihm meine Aufmerksamkeit. „Wie funktioniert das mit zwei Jungs? Du weißt schon, wenn sie intim werden.“, Eric hustete etwas, als er redete, aber ich verstand ihn trotzdem. Also überreichte ich ihm eine Kassette, die ich schon auf dem Schreibtisch liegen hatte, die ich mir mit Stan ansehen wollte. Ich kannte diesen Anime noch nicht, aber soweit ich wusste, war da ein homosexuelles Paar, welches intim wurde. Wieso sollte Eric nicht daraus lernen können. Und er lernte da raus, mehr als es Kyle lieb war, denn er sah es sich mit einem roten Kopf an, während Eric davon erregt war.


Nun saß Eric zu Hause, als ich bei ihm ankam. Er machte sich Notizen, sah sich Bild für Bild genau an, malte Zeichnungen, die alle Kyles Kopf hatten. Etwas irritiert blinzelte ich.


„Eric... darüber kann man nichts lesen, man soll es selbst erleben!“, meinte ich zu ihm. Irritiert sah er mich an, was sollte er tun?


„Aber...“, protestierte er. Er wollte, dass es für Kyle sehr angenehm war und das er ihm nicht weh tat. Ich sah in seinen Augen, dass er eine Anleitung benötigte, ob Kyle auch so war? „Was ist, wenn ich versage?“, wollte Eric wissen, er schien traurig zu sein.


„Aber Eric, Kyle weiß doch auch nicht, wie das funktioniert.“, habe ich mich verplappert. „Ich wollte sagen, dass er es wahrscheinlich auch nicht weiß.“, korrigierte ich mich auffällig, dies war ihm nicht entgangen.


„Woher weißt du das?“, er sah mich an, dann machte es Klick bei ihm. „Die Hentais...“, sprang er auf. Ich nickte ertappt. „Die sind von dir?“, wollte er wissen, auch dieses Mal nickte ich ertappt. Vor Eric konnte man nichts geheim halten. „Dann ist es um so besser, wenn ich der dominante wäre, der eine Ahnung hat. Kyle sieht immer so süß aus, wenn er etwas nicht weiß.“, dachte Cartman laut nach. Irgendwie schien er Kyle zu studieren.


„“
„Wie du meinst.“, sagte ich und stand auf, es war schon recht spät und ich musste noch meine Hausaufgaben erledigen und natürlich mein Zimmer putzen. Ich ließ also Cartman alleine.


Cartman sah sich den Anime an, dann fing der spannende Teil an, der die Geschichte interessanter gestalten sollte.


Die Jungs sahen sich an, sie küssten sich und einer der zwei beendete den Kuss, dann drehte er sich um, bückte sich. Der andere küsste ihn auf den Hals, drang mit zwei Fingern in ihn rein, wie auch immer das klappen sollte. Der erste, blonde, fing an zu stöhnen, schon wurde er erneut auf den Rücken geküsst. Der zweite, schwarzhaarige, bewegte seine Finger rein und raus, immer schneller, bis das Glied des ersten erhoben war. Schnell ergriff dieser ihn, fing an ihn zu reiben und zu streicheln, dann fing er an zu masturbieren. Der zweite zog seine Finger hinaus, steckte sein Glied in ihn hinein, dieser stöhnte erneut, als er drin war. Dann fing es an, er bewegte sich. Cartman studierte alles sehr genau, was sie taten. Er hatte dies auch mit Kyle vor, doch Kyle war nicht da. Schnell merkte er durch die Hose eine Beule, die er zu verstecken versuchte, es klappte aber nicht. Genervt griff er sich in die Hose und streichelte diesen, wie es in dem Anime gezeigt wurde, dann fing auch er mit dem Spiel an.


Nach einer Weile zog er sich aus, ging duschen. Seine Hose war nass, was ihn sehr ärgerte, aber was sollte er schon machen? Als er unter der Dusche war, dachte er darüber nach, wie Kyle ihn küssen würde, erneut spürte er wieder eine Erregung. Er dachte sich, Nemo an mich: Denke nie zu oft über Kyle nach.


Als er mit der Dusche fertig war, zog er sich an und ging dann schlafen. Mit seinem Schlafanzug ging er in das Bett, sah sich erneut um. Er erkannte, dass er eine SMS erhalten hatte, diese war von Kyle.


„Schlaf schön, mein dicker Schatz.“, stand dort geschrieben. Er lächelte und sah sich erneut um, die Katze war in seinem Zimmer. Dann schlief er langsam ein, an Kyle denkend.


Am nächsten Tag war es endlich so weit, er hatte Wochenende. Stan stand zwei Stunden später auf, es war neun Uhr in der früh. Wendy schrieb ihm eine SMS, in der stand...


„Stan, ich habe einen Welpen befreit, darf ich zu dir?


In liebe, Wendy!“, also stand er auf, zog sich an und schrieb:


„Was, schon wieder? Na gut, mein Schatz, aber beeil dich, ja?“, schnell drückte er auf Senden und sah zu, wie die Nachricht verschickt wurde. Erneut rief er seinen Kumpel an, Kyle natürlich.


„Alter, Wendy hat noch einen Welpen entführt!“, schrie er los, als Kyle an das Handy ging. Dieser putzte sich sein Ohr, hielt das Handy wieder davor.


„Ist das dein ernst?“, wollte er wissen. Anscheinend ging es wieder mit Wendy, mit mir, durch, dachte er sich. Wie auch immer, so schwer wird es wohl nicht sein, ihm ein zu Hause zu finden, oder?


„Ich komme gleich!“, sprach Kyle und legte auf.


„Bis dann!“, sprach Stan.
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