Von Anfang bis zum Ende Ganons  (neu)

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16
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22.03.2018
12.06.2019
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War alles umsonst?
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Die Sonne war gerade erst über Hyrule aufgegangen, für viele war dies ein entspannter Morgen, doch für mich war es wie eigentlich jeder Tag, Stress pur.

Meiner Meinung nach viel zu früh, klopfte es an meiner Zimmertür, für Impa war es ebenfalls noch nicht Zeit und meine Zofe die für mich Verantwortlich war, stand hinter mir und bürstete mir behutsam das Haar. Dennoch war ich leicht genervt, denn mein Kopf befand sich schon längst bei meinen Forschungen an den Relikten, so war eine Unterbrechung in meinem Gedankengang etwas störend. So rief ich auch entnervt „herein“  und war leicht überrascht als ich die junge Schönheit durch die Tür gehen sah. Ihre Haare waren Rabenschwarz, so auch ihre Augen, tiefschwarz. Die schmalen Lippen die ein Hauch von Rosa hatten, passten zu dem wirklich sehr langen leicht gewellten Haar. Mit kurzen, schnellen  Schritten kam sie Zielsicher auf mich zu, etwa einen Meter vor mir blieb sie stehen und verbeugte sich kurz.

„Prinzessin, darf ich mich euch Vorstellen, ich bin das Dienstmädchen vom Helden, Hime-Miko mein Name. Er hat mich darum gebeten dies euch an seiner Stelle zu überreichen.“

Sie tat erneut ein paar Schritte auf mich zu, und meine Zofe nahm ihr das was sie bis gerade eben in den Händen hielt, ab. Diese gab es dann mir, es funkelte strahlend gelb und aus irgendeinem Grund musste ich bei diesem Teil schmunzeln, doch was war das?

„Oh Prinzessin, ihr habt endlich einen Sternensplitter erhalten, das freut mich sehr für euch.“

Erstaunt sah ich hinter Hime-Miko zu meiner Tür, die bis gerade noch geschlossen war, Purah zusammen mit den anderen beiden betraten das Zimmer, Purah so Aufgedreht wie immer. Impa mäßigte die junge Purah zurecht, dann sah sie ebenfalls zu dem Objekt in meiner Hand.

„Dies ist wirklich ein schöner Sternensplitter, von wo habt ihr denn den, Hoheit?“

Nun meldete sich auf die schöne Hime-Miko wieder zu Wort: „Mein Herr hat ihn für die Prinzessin geholt, ich werde mich nun auch wieder zu ihm zurück begeben. Prinzessin, ich wünsche euch einen schönen Tag.“

Und schon war sie aus der Tür verschwunden, Impa sah ihr lange hinterher, bis sie sich mit fragendem Blick an mich wandte.

„Mein Vater hat Link ein Dienstmädchen zugeteilt, und das ist diese Hime-Miko…“ Weiter kam ich gar nicht, da ich erneut von Purah unterbrochen wurde: „Halt! Was, Link hat für euch Prinzessin einen Sternensplitter gesucht? Das kann ich ja gar nicht glauben.“

//Da hatte sie Recht, war es etwa die Sternschnuppe die ich mit dem Gespräch von gestern fallen sehen hab? Wenn ja, hieße dies ja, dass er die ganze Nacht unterwegs war um sie für mich zu finden, doch warum der gesamte Aufwand?//

Durch ein Händeklatschen von Robelo kam ich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, ich hatte zu viel zu erledigen, da konnte ich mich nicht nur um meinen Leibwächter kümmern. So begann ich als erstes meine Gebete runter zu rattern.  

//Vielleicht sollte ich dennoch später zu ihm um mich zu bedanken//


Währenddessen bei Link:
Der Arzt kam schneller als ich eigentlich annahm, er war auch nicht so grob, wie der den wir damals in der Ritterschule hatten. Schnell teilte er mir die Diagnose mit, mein Fuß war verstaucht, Dinge wie Reiten oder gehen sollte ich vermeiden, nur ließ sich so eine Kur nicht mit meinem Beruf als Leibwächter vereinbaren. Ich nickte einfach und ging nicht weiter darauf ein, was er mir sagte, da ich eh kurz nachdem er weg sein wird, aus dem Bett springen würde. Nach einer Gefühlten Ewigkeit verabschiedete er sich auch endlich, doch kaum war er weg tauchte auch schon das Dienstmädchen auf und ihr Blick sprach Bände. Ich soll im Bett bleiben, doch so klar auch ich Blick zu deuten war, so Dickköpfig war auch ich. Mit Leichtigkeit sprang ich aus dem Bett, der Schmerz der kam als ich Auftrat ignorierte ich spielerisch, sie schnaubte kurz und wandte sich verärgert von mir ab.

Endlich fertig mit dem Anziehen schlenderte ich quer durch das Schloss, gerade als ich vor dessen Tor stand ritten die Ritter von Auslands ein. Nun wusste ich was ich als nächstes tun könnte, ein Ausritt mit Epona könnte mir gerade gut tun, und es ist eh schon längst überfällig, das wird sie mir eh übel nehmen dass ich mich so lange nicht blicken lassen hab. Und ich hatte so ziemlich Recht mit meiner Vermutung, kaum befand ich mich in ihrem Blickfeld, zeigte sie mir die kalte Schulter. Doch ich wusste wie ich meine Stute überreden konnte, aus meiner linken Hüfttasche zog ich einen saftigen roten Apfel, den ich auf dem Weg zum Stall gepflückt hatte.

„Sieh mal Epona, ein dicker roter Apfel, der nur darauf wartet von dir verspeist zu werden…“

Dies traf ins Schwarze, die braune Schönheit drehte sich nun zu mir, nun musste ich mich noch ernsthaft bei entschuldigen, erst danach nahm sie vorsichtig den Apfel aus meiner Hand. Nachdem tippelte sie ewig auf einer Stelle, ich öffnete ihre Box und schon stand sie draußen auf dem Hof. Grinsend folgte ich ihr, es dauerte nicht lange schon ritten wir beide im Vollem Tempo durch das Tor.


Bei Zelda:
Alles war erledigt, nun konnte ich endlich mit Impa zu der Stelle wo man einen Kaputten Wächter gefunden hatte. Es stand ein langer, weiter Marsch an, Vater hatte nur für dies einmal seine Erlaubnis gegeben ohne Link zu reisen, da Impa sowohl Robelo anwesend waren. Ein bisschen war ich ja schon darüber getrübt, seine faszinierende Art nicht zu sehen anderseits war sein Schweigen auch extrem anstrengend.

Für die Reise packte ich nur das allernötigste ein, dies waren hauptsächlich Block und Stift um Notizen über die defekten Wächter zu machen, diese Information waren zwar meist sehr unbedeutend, aber zusammen ergaben sie ein großes ganzes. So half auch dies uns, mehr über die tote Technologie zu lernen. Als auch ich endlich mit meinen Angelegenheiten fertig war, begab ich mich zum Treffpunkt von wo unser Marsch beginnen sollte. Natürlich war ich wieder einmal die letzte, Impa schien sich abgehätzt zu haben, denn ihre sonst so ordentliche Frisur war nun ziemlich unordentlich. Robelo dagegen lehnte sich gelassen an die Wand und laß Geistesabwesend sein Buch, erst als Impa ihn auf den Oberarm boxte wurde er schmerzhaft auf uns aufmerksam. Schwer konnte ich das Lachen verkneifen, sein verdutztes Gesicht war einfach zu komisch. Doch ich fasste mich schnell wieder, räusperte mich kurz: „ Können wir los, es ist ein weiter Weg und ich will noch bevor es dunkel wird dort sein.“

Die anderen nickten und schon ging es los.


Bei Link:
Ich hatte fast vergessen wie sich der Wind im Haar anfühlte, wenn man auf Epona ritt, egal was kam, sie wurde schneller und sprang, kurz dachte mein Kopf ich würde fliegen. Nichts was uns aufhalten könnte, als könnten wir uns von allen Fesseln, die uns täglich angelegt werden, befreien. Kurz ließ ich die Zügel los, hob die Hände in die Höhe und schrie meine Freude hinaus, wie konnte ich dieses Gefühl vergessen, Epona schien zu merken wie gut mir der Ausritt tat, denn sie wurde immer schneller, so schnell dass ich panisch nach den Zügel griff.

Gerade als ich durch die Todbringer-Schlucht preschte, machte sich ein ungutes Bauchgefühl in mir breit, Epona musste ich nicht mal darum bitten langsamer zu werden, sie  tat es von sich aus und wurde ungeduldig so unruhig. Wenn sie etwas beunruhigte hatte auch ich Grund zur Sorge, irgendwas war hier was ihr so gar nicht gefiel. Wir blieben auf dem Weg einfach stehen um, durch den Wind zu lauschen ob Gegner in unserer Nähe waren, gerade als ich mich stark auf meine Umgebung konzentrierte gab meine Stute plötzlich Gas. Auf Rufe, pfeifen sie reagierte auf nichts was ich tat, sie folgte Stur ihrem Kopf, am Ende fand ich mich bei den Harzblut-Sümpfe wider. So abrupt sie losgeritten war, so blieb sie auch stehen, mit Müh und Not hielt ich mich die Zeit über im Sattel.

Gerade als ich mich wegen ihrer Aktion beschweren wollte, sah einen der Shiekah Leute Blutverströmt über den Boden kriechen. Sofort eilte ich zu ihm, er murmelte irgendwas unverständliches was ähnlich nach Impa klang, kurz darauf verstarb er durch Blutverlust in meinen Armen.

//Impa sollte doch bei der Prinzessin sein, oder sind sie hier unterwegs? Wenn ja, warum gab man mir dann nicht Bescheid…//

Durch die Ängste vergaß ich komplett meinen geschwollenen Fuß, panisch suchte ich die Umgebung ab, fand aber lange nichts. Was meine Verzweiflung steigen ließ. Epona trabte zu mir herüber, ich sprang auf ihren Rücken, als ich nach Gefühlten Stunden Kampflaute vernahm, sprang ich automatisch von ihr, Spinntete in die Richtung von wo aus die töne kamen. Kaum war ich durch die Büsche durch, kam mir durch den Anblick mein Essen wieder hoch.

Es lagen überall die Leute von Impa Blutend am Blutrotem Boden, in der Mitte des Geschehens standen Impa, Purah und Robelo im Kreis, in deren Mitte, eine verzweifelte Zelda.

Die anderen waren so mit der Verteidigung beschäftigt dass sie von mir keine Notiz nahmen, ich jedoch fackelte nicht lange, zog mein Schwert und kam Robelo zu Hilfe, der sich mit Müh noch auf den Beinen halten konnte, durch den Bokblin der sich auf ihn stürzte.

Ein gezielter Schnitt und dieser war Geschichte, anschließend riss ich von Purah den schwarzen Bokblin, auch dieser hatte nicht lange zu leben. Als dies auch getan war, lief ich ein paar Meter von den anderen Weg, die Bokblins kamen alle auf mich zu, anstatt weiter die vier anzugreifen.


Bei Zelda:
Durch Impas Worte traute ich mich endlich wieder meine Augen zu öffnen, das erste was ich sah war Rot, überall das Blut deren die uns zum Schutz Begleitet hatten, manche stöhnten vor Schmerz auf, manche jedoch atmeten nicht einmal mehr. Tränen stiegen mir ungehindert hoch, egal wie sehr ich versuchte diese zu unterdrücken es gelang mir einfach nicht, die Angst auch die drei zu verlieren ließ mich zu Boden fallen, Robelo fing mich gerade Rechtzeitig auf, meine Knie zitterten pausenlos. Doch Purah lächelte sanft zu mir rüber: „Keine Angst Prinzessin, es hat ein Ende. Ihr seid gerettet.“

Schniefend gab ich ein „Warum“ wider, sie deutete auf die Herde Bokblins, die sich auf irgendjemanden stürzten, wieder lächelte sie: „Weil er nun hier ist.“

Kaum hatte sie dies gesagt, flogen die Bokblins quer durch die Umgebung, dort wo gerade noch die Bokblins waren, stand nun Link. Seine Augen stark an seine Gegner fixiert, das Schwert fest in der linken Hand. Als sich keiner der Viecher vom Fleck bewegte, steckte er das Master-Schwert weg. Mit festem Schritt kam er auf uns zu, seine sonst so schönen Augen funkelten böse zu uns herüber. Über diesen Anblick erschrak ich, aber die anderen schienen auch so ihre Angst vor dem was nun kommen könnte zu haben. Jedenfalls verstecke sich Purah hinter mir, im festen Glauben er hätte nicht gesehen wie sie hinter mir verschwunden ist.  Ich tat ein Schritt nach vorne um ihn etwas zu beruhigen, doch er ignorierte mich getrost, stattdessen blieb er vor Impa stehen: „Was zur Hölle Ganons, sollte diese Aktion. Ihr müsstet doch eigentlich Wissen dass immer mehr Monster unterwegs sind, und dadurch eine Alleinreise viel zu Gefährlich ist. Also warum?“

Kaum war er dies losgeworden, füllten  Traurigkeit seine Augen, eine absolute Leere vor der man sich wirklich fürchten musste. Seelenlos starrte er Impa an, jedoch fand sie keine Antwort auf seine Frage. Auch die anderen zwei gaben nichts von sich, ich selber wusste dass sie dies nur taten um mich aus dem Schloss zu holen, sie wollten mir Abwechslung schenken, und dies war es auch in der Tat. Doch leider mit Blut und Leben, das meinetwegen verging. Irgendwann schüttelte er leicht den Kopf, und ging und vier stark aus dem Weg, er machte keine Anstalten mit mir zu reden, stattdessen pfiff er kurz ins nichts. Gerade als ich deshalb fragen wollte, tauchte eine hellbraune Stute auf, ihre Mähne sah sehr weich aus, die dunklen Augen die leicht besorgt zum Blondhaarigen sahen, strahlten. Er deutete zu mir herüber, jedoch ohne mich dabei anzusehen, er zeigte uns die gesamte Zeit die kalte Schulter.

Es war so als hätte es das Gespräch in der Strahlenden Nacht nie gegeben, als hätte er nie seine Treue geschworen oder dass er mich für immer Beschützen würde. All den Fortschritt den wir gemacht hatten, war auf einem Schlag ein Teil der Vergangenheit, geschlagen ließ ich meinen Kopf hängen.


Bei Link:
Epona reagierte sofort auf meine bitte, vor der Prinzessin blieb sie stehen, kniete sich nieder und wartete darauf dass ihre Hoheit auf ihren Rücken stieg. Dies tat sie aber erst nachdem Impa sie darauf hingewiesen hatte, danach ging es endlich zurück zum Schloss.

Den gesamten Weg über sprach ich weder mit den drein, noch sah ich ihnen ins Gesicht. Es tat weh, dass sie mir nicht Vertraut hatten, mir nichts erzählt hatten, wäre ich dabei gewesen dann hätte heute niemand sein Leben vergeblich opfern müssen. Es war deren Blut dass nun an meinen Händen klebte, meine Straffe da ich mir so was wie Freizeit gönnte, anstatt der Prinzessin Vierundzwanzig Sieben hinter zu laufen, da sie leider die Angewohnheit hatte erst zu handeln und währenddessen zu Überlegen, und das Resultat konnte man heute deutlich sehen. Dies durfte mir auf keinem Fall noch einmal passieren, dies war weder Professionell noch des Helden würdig, alles was mich auf irgendeine Weise von meiner Arbeit ablenken würde, musste ich versperren. Überflüssige Emotionen, mussten durch Konzentration weichen. Freizeit durch Kontrolle der Umgebung, es gab einfach zu viele Gefahren in dieser Welt, trauriger weise wurde mir dies erst jetzt bewusst. Es dauerte noch ein ganzes Weilchen, doch die Dämmerung war schneller, im dunklen durch die Gegend zu laufen wäre viel zu Gefährlich, daher hielt ich unter einem Vorsprung an. Erleichtert setzten sich die drei Shiekah, auch Zelda war erschöpft, ich fragte mich wodurch immerhin hatte sie Epona ja die ganze Zeit getragen, die kleine Verachtung die zu Anfang gegen die Prinzessin hegte, und auch schon längst vergessen war, keimte immer weiter auf. Und irgendwie tat ich auch nichts dagegen.

Die Stute machte sich hinter mir Gemütlich und senkte sanft den Kopf um zu schlafen, ich lehnte mich an ihrem Bauch ab, gerade als mein Zorn etwas verflogen schien, kam der Stechende Schmerz in mein Fuß zurück, vorsichtig zog ich meinen Stiefel aus, selbst ohne das Licht des Feuers konnte ich deutlich die Schwellung sehen. Hätte ich auf den Arzt gehört, wäre es zwar nicht schlimmer geworden, jedoch wären die anderen wahrscheinlich auch nicht mehr am Leben, es waren die zwei typischen Seiten der Medaille. Doch nun, in dieser Situation kam mir der Grund warum ich nun diese Verletzung hatte einfach nur Idiotisch vor, ich wollte dem Mädchen dass verzweifelt war eine Freude machen und nun? Nun klebte Blut durch sie an meinen Händen, weil ich auf mein Herz gehört hatte um ihr eine Freude zu machen, hatte ich nun diese Schmerzen. So nahm ich dies als meine Straffe von Göttin Hylia persönlich, ich war von meinem Weg abgekommen, es sollte eben nur einen Helden geben, der durch seine Gefühle die blonde Schönheit rettete und dieser war schon längst verstorben. Die Nachfahren hatten diesen Grund nicht mehr, wir die Nachfahren taten dies auch nur um unser Schicksal zu erfüllen, frei von Emotionen die an der Prinzessin hingen, lange hatte es funktioniert, warum sollte ich es mir komplizierter machen als es eh schon war?

Zu meinem Pech verging die Nacht so gut wie gar nicht, sie zog sich ewig in die Länge, so konnte ich auch nicht noch länger warten als eh schon. So klatschte ich lautstark in die Hände, als man gerade so die ersten Strahlen der Sonne sehen konnte, ohne auf die andern zu warten lief ich voran. Mit gehetzten Shiekah und einer Zelda die diesmal selbst laufen musste, folgten sie mir bis zum Schloss.

Dort angekommen, sahen die Torwachen verwundert zu uns herab, Epona ging ohne mich zurück zum Stall, ich selber lief voran ins Innere des Schlosses. Die anderen begaben sich ins Gemach von der Prinzessin, die sofort von Etlichen Zofen umgeben wurde, als sie den Dreck an ihr kleben sahen.

Ich jedoch ging Schnurrstracks zum Thronsaal des Königs, dort angekommen fand ich auch Badoo wider, dieser lächelte mir freundlich zu, mir war zum Lachen nur so gar nicht zu Mute, dies merkte sogar er.

„Was los, Ritter Link?“: fragte er mich mit leicht geneigtem Kopf, in mir brodelte es vor Wut. Ich bemühte mich zu einer ruhigeren Stimme als mein Inneres eigentlich wollte: „ Eure Majestät, habt Ihr eurer Tochter gestattet mit Impa und ein paar weiteren Shiekah das Schloss zu verlassen? Ohne mir davon zu berichten?“

„Nun, Impa versicherte uns, dass ihre Männer stark genug wären die junge Prinzessin zu beschützen, warum ist denn was vorgefallen?“: antwortete Badoo. Der König selber versuchte in meinem Blick zu lesen, was passiert war, doch er scheiterte kläglich, da ich mein Gesicht nicht verzog.

„ Die Gruppe wurde von einer Horde Bokblins Angegriffen, viele von Impas Leute haben dort ihr Leben gelassen, ich konnte zum Glück eurer Tochter und den anderen drein zur Hilfe eilen, doch hätte ich es nicht aus Zufall mitbekommen, wer weiß was dann passiert wäre“

Zeldas Vater überlegte kurz, seine Stirn war von vielen Denkfalten überzogen, nachdem er sich durch den Bart fuhr, antwortete er mir: „ Ich habe verstanden, mir war klar dass mehr von ihnen aufgetaucht waren, aber dass sie so gezielt agieren hatte ich nicht geahnt. So werde ich solche Aktionen nicht mehr ohne euch als Beschützer erlauben. Ich werde später eine Kutsche nach Kakariko vorbereiten um mich bei den Verwandten der Verstorbenen zu Entschuldigen. Ihr werdet alles vorbereiten Badoo“

Dieser nickte und ging.

„Eure Hoheit, ich würde euch gern begleiten. Wäre ich dabei gewesen wäre dies nicht passiert, niemand hätte dort sein Leben lassen müssen, so trage auch ich Mitschuld an dieser Situation, so möchte auch ich um Verzeihung bitten, wenn ihr es gestattet.“

Er lachte kurz auf, nickte jedoch dann. Damit war das Gespräch für uns beendet und ich verließ den Thronsaal. Mein Ziel war so schnell wie möglich in mein Zimmer zu kommen, dort angekommen stand mein Dienstmädchen am Fenster, kaum schloss ich die Tür hinter mir, kam sie auf mich zu, sah auf mein Fuß.

Verlegen kratzte ich mir meinen Hinterkopf: „Könntest du erneut den Arzt holen?“

Sie nickte stumm und verschwand, nach kurzer Zeit kam sie mit ihm im Peto zurück. Sein Blick war verärgert, dennoch als ich ihm die Situation erklärt hatte, war auch dieser Gesichtsausdruck Vergangenheit. Die eiskalte Salbe die er behutsam auf die geschwollene Stelle schmierte, linderte augenblicklich den Schmerz, anschließend band er einen weißen Verband herum. Nachdem er damit fertig war gab er mir das Döschen mit der Salbe, jeden Morgen und abends sollte ich es auf den Fuß schmieren, dies sollte etwas schneller helfen. Ich bedankte mich bei ihm, er lächelte und verließ den Raum.

Hime-Miko sah mich leicht verärgert an, sie hatte ja Recht, dennoch denk ich dass ich das Richtige getan hatte. Die Lange Nacht, die Reise und die Schmerzen forderten ihren Tribut, meine Augen wurden immer schwerer, so beschloss ich mich noch eine Runde aufs Ohr zu hauen bevor es später noch auf zu Kakariko ging.




Soo bis hier hin. Sorry dass es soo ewig gebraucht hat ein neues Kapitel zu schreiben, eigentlich war es zur Hälfte schon fertig, aber durch die Arbeit kam ich einfach nicht weiter. Ich denke dass ich es mit den verschiedenen Sichten nur in diesem Kapitel anwende oder wenn es die Situation erfordert, also keine Panik auf der Titanic ;)
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