Escaflowne- Liebe und Schicksal Teil 2

GeschichteRomanze, Fantasy / P16
Hitomi Kanzaki Van Fanel
22.03.2018
14.08.2019
8
10787
1
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Es war Abend, Hitomi war bei ihren Kindern. Die beiden lagen in ihrem Betten, Hitomi deckte gerade Vargas mit der Decke richtig zu und gab ihm noch einen Kuss auf die Stirn.
"Gute Nacht ihr beiden," sagte sie und wollte zur Tür gehen als ihre Tochter sie ansprach.
"Mama, geht es Tante Kaia besser?"
Hitomi drehte sich zu ihrer Tochter um, lächelte sie an und sprach.
"Tante Kaia geht es wieder besser."
"Ich weiß, warum es ihr nicht gut ging."
"Ach ja?"
"Ja, wegen dem Baby," antwortete die kleine fanelische Prinzessin.
Hitomi sah ihre Tochter erst mal sprach los und mit großen Augen an. Wo her wusste ihre Tochter das? Nur sie, Kaia und Lira wussten es.
"Luna wie kommst du den darauf?," fragte Hitomi.
"Weil…weil ich…ich es gesehen habe."
Hitomi setzte sich zu ihrer Tochter ans Bett.
"Was meinst du damit, dass du es gesehen hast?"
"Als Tante Kaia schmerzen bekam, sah ich vor mir ein kleines Baby. Es war so wie manchmal die Träume die ich nachts habe."
Hitomi sah erschrocken ihre Tochter an. War es mit Lunas Vision, wirklich schon soweit das sie sie nicht mehr nur in der Nacht bekam.

Drakan hatte fast die Stadt Fanelia erreicht. Schon die ganze Zeit hatte er so ein komisches Gefühl im Bauch, das ihm sagte dass etwas nicht stimmte. Es war etwas mit seiner Kaia.
Er landete im Schlossgarten, so wie damals auch. Er verwandelte sich wieder in Menschengestalt und ging durch den Schlossgarten in Richtung Palast Eingang.

Hitomi hatte das Kinderzimmer ihrer Kinder verlassen, das was ihrer Tochter gesagt hatte ging ihr nicht aus dem Kopf. Sie ging zum Arbeitszimmer von Van, sie wusste dass er noch dort war.
Sie klopfte nicht an die Tür, sie öffnete sie einfach und betrat den Raum. Van, der hinter seinem Schreibtisch saß, sah zu ihr. Sofort merkte er an Hitomis Gesichtsausdruck dass sie etwas bedrückte.
"Schlafen die beiden?," fragte er seine Frau.
Hitomi schritt auf ihn zu und nickte, sie lehnte sich neben ihn an die Tischplatte. Van nahm ihre Hand und sah sie an.
"Du hast doch was? Was ist los?," fragte er.
"Luna," antwortete sie kurz.
"Was ist mit Luna?"
"Sie weiß warum Kaia heute diese Schmerzen hatte."
"Woher denn?"
Van wusste von Hitomi was mit Kaia los war. Sie hatte es ihm nach dem Abendessen erzählt gehabt, nach dem sie bei ihr war.
"Sie hat es in einer Vision gesehen."
"Was?"
"Van, sie bekommt die Vision jetzt auch so," sagte Hitomi und sah ihn mit einem Blick, aus einer Mischung aus Angst und Sorge an.
Van stand auf, er nahm seine Frau in die Arme. Er wusste was seine Frau befürchtete. Sie allein wusste, wie es ist Visionen zu habe. Wie es einem danach geht. Er verstand dass seine Hitomi sich Sorgen machte, dass sie sich sogar wünschte, das Luna keine Visionen mehr bekommt. Die kleine war erst vier, sie weiß doch überhaupt nicht dass diese Träume, wie sie sie nannte, gar keine Träume sind.
Es klopfte an der Tür, Van löste sich von seiner Hitomi und rief ein Herein. Drakan betrat sofort den Raum.
"Drakan, du bist wieder zurück."
"Ja, eben erst angekommen. Wisst ihr beide wo meine Verlobte ist?"
Hitomi und Van sahen sich an und dann sah sie zu Drakan.
"Ich bring dich zu ihr," sagte Hitomi und ging zur Tür.
Drakan sah fragend zu Van, dieser nickte ihm zu. Drakan folgte Hitomi die schon aus dem Raum gegangen war. Sein komisches Gefühl im Bauch, verstärkte sich noch mehr, als er der fanelischen Königin folgte.
Hitomi führte Drakan in den Krankenflügel. Sofort machte er sich Sorgen. Warum war Kaia im Krankenflügel? War ihr etwas passiert. Bevor er Hitomi danach fragen konnte, blieben sie vor einer Tür stehen.
Hitomi öffnete leise die Tür und ließ Drakan den Raum betreten, sie ging nach ihm in den Raum und schloss die Tür hinter sich.
Kaia lag im Krankenbett, als Drakan nähre auf das Bett zu ging sah er wie blass seine Verlobte aussah. Er setzte sich auf die Bettkante und strich Kaia einige Haarsträhnen aus dem Gesicht.
"Wieso ist sie hier? Was ist mit ihr?," fragte er im Flüsterton.
"Drakan, sie...," wollte Hitomi gerade anfangen zu sagen.
"Drakan?," kam es schläfrig von Kaia.
"Kaia."
Drakan lächelte seine Verlobte liebevoll an und strich ihr mit der Hand über die Wange. Kaia schmiegte sich mit dem Gesicht an seine Hand.
"Ich lass euch Zwei mal allein," sagte Hitomi und verließ den Raum wieder.
Die zwei hatten was zu bereden und dabei würde sie nur stören. Hitomi machte sich wieder auf den Weg zu ihrem Mann.

"Du bist wieder zurück."
"Ja, meine Liebste ich bin wieder da. Warum bist du im Krankenflügel?"
Kaia setzte sich vorsichtig im Bett auf, ihre Hände legte sie in ihren Schoß und sah dann auf ihrer Hände.
"Kaia. Sie mich an. Was ist passiert?"
"Drakan ich… wir beide…," fing sie an zu sprechen.
Die Tür ging auf und Lira betrat den Raum, etwas erschrocken und verwundert sah sie Drakan an.
"Lord Drakan."
"Guten Abend Lira."
"Gut dass sie da sind. So kann ich ihnen beiden es jetzt gleich sagen."
Drakan sah die Palastärztin mit verwirrtem Blick an.
"Was sagen?," fragte Drakan.
"Nun, ihre Verlobte hatte heute sehr heftige Bauchkrämpfe."
Besorgt sah er zu Kaia und dann wieder zu Lira, die auch gleich weiter sprach.
"Ich habe ihr ein Schmerzlinderndes Mittel gespritzt und nochmal untersucht. Es kann manchmal vorkommen, das in der frühen Schwangerschaft, solche Krämpfe auftreten."
"Schwangerschaft???"
Drakan sah zu Kaia, die ihn ansah. Sie wollte es ihm ja sagen, aber in diesem Moment kam Lira in das Zimmer.
"Oh. Sie hat es ihnen noch nicht gesagt? Ihre Verlobte ist schwanger."
"Kaia wolltest du mir das sagen?"
"Ja, doch wir wurden von Lira unterbrochen."
Drakan zog sie in seine Arme. Er freute sich ja so, doch dann löste er sich von ihr und sah wieder Lira an.
"Diese Krämpfe…"
"Meist treten diese Krämpfe nur einmal in der Schwangerschaft auf. Es ist nichts schlimmes, solange die werdende Mutter kein Blut dabei verliert."
"Ist sonst alles in Ordnung?," fragte Drakan.
"So weit ich das beurteilen kann, ja."
Lira verabschiedete sich von den beiden und sagte noch das Kaia, noch zwei Tage im Krankenflügel bleiben soll, nur zur Sicherheit.



In Manjula, war Drogo unterdessen bei Chigo, der wach im Bett saß. Der Heiler stand neben dem Bett und stellte ihm Fragen, die er nur mit Ja oder Nein beantworten sollte.
"Können sie sich noch daran erinnern dass sie der Kaiser von Zaibach waren?"
"Nein. Ich war Kaiser?"
Die Tür ging auf und zwei Frauen und ein kleines Kind betraten den Raum. Chigo sah die zwei Frauen an. Seine Augen weiteten sich als er Serana sah.
"Erinnern sie sich wer die Frau ist?," fragte der Heiler.
"Ja, Serana."
Serana lächelte ihn glücklich an. Sie hatte schon befürchtet, dass er sich nicht an sie erinnern würde. Sie ging auf ihn zu, vor ihm blieb sie stehen. Chigo streckte seine Hand nach ihr aus, sie setzte sich neben ihn auf die Bettkante. Chigos Hand legte sich auf ihre Wange und er lächelte sie an. Ihre Augen fingen an zu strahlen, als sie seinen liebevollen Blick sah. Dieser Blick, hatte ihr gefehlt. So hatte er sie immer angesehen, bevor er zum Kaiser geworden war, bevor er so geworden war wie er vor vier Jahren noch war. Damals hatte sie sich so sehr gewünscht, dass sie diesen Blick wieder sehen würde. Sie wusste das der Hexer ihm ein Mittel heimlich in den Wein getan hatte. Sie wollte es sogar damals verhindern, aber der Hexer hatte sie bedroht, das er sie in den Kerker werfen lässt, das er sie den Wachen überlassen würde. Sie wusste was die Wachen, den Frauen im Kerker antaten. So ließ sie es immer wieder zu, das der Hexer dieses Mittel Chigo in den Wein tat. Dieses Mittel bewirkte sogar, das Chigo vergaß das er Serana liebte und eigentlich mit ihr zusammen war. Zwar waren sie oft in den Nächten zusammen, aber es war nicht so wie damals. Traurig und mit schmerzenden Herzen musste sie immer mit ansehen wie jede Stunde eine andere Frau aus dem Kerker zu ihm gebracht würde und nach Stunden wieder aus dem Zimmer von ihm kam und in den Kerker zurück gebracht wurden war. So oft hatte sie es versucht, das Chigo sich wieder erinnern würde, doch es war vergebens. Es schmerzte sie zutiefst, das er sie betrog, aber sie rief sich dann immer in Erinnerung das er nicht wusste was er ihr damit antat. Wenn sie beide dann die Nächte zusammen verbrachten, war dieser Schmerz vergessen. Sie hatte immer die Hoffnung gehabt das man Chigo helfen würde, das man den Hexer davon abhalten würde. Als dann Chigo festgenommen und nach Asturia in den Kerker gebracht hatte, war sie aus Zaibach verschwunden. Sie war Tage und Nächte gelaufen, sie wusste irgendwann nicht mehr wo sie sich gerade befand. Bis sie in der Nähe des Gebirges war, dort traf sie auf Drogo. Er nahm sie mit nach Manjula, sie erzählte ihm woher sie kam und das was sie erlebt hatte, sie erzählte ihm alles. Drogo wusste aber wer sie war, das sie die Enkelin von Dornkirk war. Er wusste zwar nicht ganz genau wie sie damals nach Gaia kam.
Als Serana schon einige Wochen in Manjula war, erfuhr sie dann das sie Schwanger war und es kam nur einer in Frage.

"Serana, meine liebste Serana."
"Chigo."
Er näherte sich ihrem Gesicht, sah ihr tief in ihrer blaugrünen Augen und dann küssten sich die beiden. Es war nur ein kurzer Kuss, aber für beide war es ein schöner Moment.
"Ich möchte dir jemanden vorstellen," sagte Serana.
Sie stand auf, ging zu der anderen Frau. Sie bückte sich und nahm ihren Sohn auf den Arm und ging zurück zu Chigo.
"Das ist dein Sohn," sagte sie.
Chigo sah sie sprachlos an, bis sich ein Lächeln auf seinem Gesicht abzeichnete. Er hatte einen Sohn. Er sah zu dem kleinem jungen, der ihn etwas scheu ansah. Ja die Ähnlichkeit war da. Die Augen, die gleichen wie seine auch die Haare hatte er von ihm.
"Das ist dein Papa."
"Hallo," sagte der Kleine.
Serana setzte sich neben Chigo auf die Bettkante, ihren Sohn auf dem Schoß. Der kleine Junge sah seinen Vater mit neugierigen Augen an. Für ihn war es das erste Mal das er seinen Vater sah.
"Wir sollten sie allein lassen," sagte der Heiler.
Drogo nickte und verließ dann mit dem Heiler den Raum. Chigo und Serana waren nun mit ihrem Sohn allein.  Auch die andere Frau war mit den beiden Männern rausgegangen.
Eine kleine Familie war nun wieder vereint. Als Chigo Serana gesehen hatte, wusste er sofort wer sie war, das er mit ihr zusammen war, das er sie liebte. Er zweifelte auch nicht daran das dieser keine Junge, sein Sohn war.
Review schreiben