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Malec

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
21.03.2018
14.07.2018
9
8.131
6
Alle Kapitel
43 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
24.03.2018 959
 
Hallöchen,
hier  ist mein zweiter Oneshot. Es ist nichts spektakuläres, aber ich hoffe es gefällt euch trotzdem. Dieses Kapitel thematisiert ein Ereignis, welches in Staffel 2 Folge 12 angesprochen wurde. Magnus, der sich im Körper von Valentine befindet, spricht die Nacht in Tokio an. Und da Magnus mitten in seiner Erklärung zu diesem Ereignis stoppt, wollte ich einfach mal darüber schreiben.  Ich freue mich über Rückmeldungen. Ihr könnt mir  auch gerne Vorschläge schreiben, zu Situationen mit Malec, die  verschrififtlicht werden müssen. Ich freue mich über Rückmeldungen.



Alec sah sich in ihrem Hotelzimmer um. Es war riesig, und durch die große Fensterfront, wirkte es noch mächtiger. Er ging an die Fenster und blickte hinaus. Der Ausblick war über-ragend. Die Stadt wurde von vielen Lichtern erleuchtet, und wirkte bei Nacht, nicht weniger lebendig als bei Tag.

     Er stand dort eine Weile und dachte über seine Beziehung mit Magnus nach. Für Alec war das alles noch neu. Nicht nur, dass nun endlich alle über ihn Bescheid wussten. Es war alleine schon die Tatsache, dass es sich um seine erste Beziehung handelte. Mit Magnus durch Prag oder Tokio zu schlendern, schien vertraut und selbstverständlich. Gleichzeitig kam es Alec vor wie ein Wunder. Niemals wieder wollte er dieses Gefühl missen. Er hatte so tiefe Gefühle für den Hexenmeister, dass ihm seine damalige Liebelei für Jace vorkam, als hätte es sie nie gegeben.

     Nach einer Weile, als er so vor sich hinträumte, fragte er sich wo denn der besagte Hexenmeister blieb. Eigentlich wollte dieser unten nur kurz etwas erledigen, und hatte gesagt er solle ruhig schon nach oben gehen. Als Alec zur Tür blickte, als würde er Magnus Kommen damit beschleunigen, entdeckte er die Cocktailbar. Natürlich, wie sollte es bei Magnus anders sein.

     Kurzerhand beschloss Alec, Magnus zu überraschen und ein paar Cocktails zu mixen. Er wusste dass dieser ohnehin später welche machen würde, und vielleicht konnte er ihm so eine kleine Freude bereiten. Er hatte zwar keine Ahnung wie man das anstellte, aber so schwer konnte es ja nicht sein.

     Dieser Gedanke stellte sich wenige Minuten später als leichtsinnig heraus. Alec konnte Dämonen aus weiter Entfernung mit einem Pfeil treffen, aber als er vor der Bar stand, mit einer Vielzahl verschiedener Flaschen, hatte er keine Ahnung was er tun sollte. Also versuchte er sich daran zu erinnern, wie die Flaschen ausgesehen hatten, die Magnus immer verwendet hatte. Er nahm sich ein Martiniglas, wobei er sich sicher war, dass es das Gefäß war, welches zu Magnus Lieblingscocktail gehörte. Bei dem Rest musste er improvisieren.
     Als er fertig war, kostete er seinen Versuch. Es schmeckte ein wenig anders als die, die Magnus immer zubereitete. Da Alec von derartigen Getränken aber nicht wirklich Ahnung hatte, fand er sein Gemisch okay.

     Im nächsten Moment sprang die Tür zu dem Hotelzimmer auf.
     „Das heutige Personal ist so unzuverlässig. Entschuldige Alexander, ich hoffe du hast dich ohne meine Anwesenheit nicht zu sehr gelangweilt.“
     Magnus kam ins Zimmer, ließ seinen Blick kurz über dieses schweifen, und wendete sich dann Alec zu.
     „Nein alles in Ordnung. Ich habe uns ein paar Cocktail gemacht.“
     Überrascht zog Magnus seine Augenbrauen hoch und musterte den Schattenjäger einen Moment lang.
     „Oh, du denkst voraus. Da gefällt mir. Ich dachte mir zwar, dass wir erst essen, aber zu einem Drink sage ich nicht nein.“
     „Achso, deswegen warst du so lange unten.“
     „Ja, ich hatte ein paar Extrawünsche, und weil es schon so spät ist, meinten sie, das und das würde schwierig werden, aber ich habe alles geklärt. In einer halben Stunde bringen sie uns ein vorzügliches Essen.“

     Magnus lächelte Alec an, und dieser erwiderte es. Anschließend, reichte er ihm seinen Drink.
     „Ich bin froh mit dir hier zu sein Magnus.“
     „Ich auch Alexander.“
     Die beiden stießen an, und als Magnus das neue Gemisch in sich aufnahm, verzog er sein Gesicht. Er hatte sich darauf eingestellt, dass Alec, der so gut wie nie Alkohol trank, nicht gerade der beste Cocktailmischer war. Aber das, was er da gerade schmeckte, übertraf all sei-ne Erwartungen.

     Alec bemerkte seinen Gesichtsausdruck und wusste direkt, dass das Zubereiten von Cock-tails, wohl nicht zu seinen Stärken gehörte.
     „Entschuldige.“
     „Du hast viele Talente Alexander, aber die Drinks überlässt du demnächst besser mir.“ meinte Magnus mit einem Lächeln. Alec stimmte ihm, ebenfalls mit einem Lächeln, zu.

     „Wie gefällt dir Tokio?“
     „Es ist toll, vor allem, weil ich mit dir hier bin.“ Alec stellte sein Glas ab und ging auf die große Fensterfront zu, um erneut hinaus zu sehen. Magnus, der wohl das erste Mal in seinem Leben freiwillig einen Drink abstellte, folgte ihm.

     Nachdem er ein paar Sekunden hinaus geblickt hatte, drehte sich Alec zu Magnus. Lang-sam legte Alec seine Hand an Magnus Wange und sah ihm einen Moment lang in die Augen. Dann legte er seine Lippen, langsam auf die seinen. Er spürte, wie der Hexenmeister den Kuss vertiefte, und legte seine andere Hand an dessen Wange, so dass er sein Gesicht nun vollends mit seinen Händen umschloss. Es war ein kurzer aber intensiver Kuss.
     „Als Wiedergutmachung dafür, dass die Cocktails so schlecht waren, kriegst du eine klei-ne Massage, bevor das Essen kommt.“  
     „Womit habe ich das verdient Alexander?“
     „Einfach, weil ich sehr dankbar bin, mit dir hier zu sein.“

     Daraufhin bedeute Alec, dem obersten Hexenmeister von Brooklyn, auf einem Sessel Platz zu nehmen. Es dauerte nicht lange bis das Essen kam, aber bis dahin gab sich Alex alle Mühe bei seiner Massage.
     „Und?“
     „Es ist noch nicht perfekt Alexander, aber allemal besser als deine Cocktail.“
      Alec konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Er genoss einfach die Zeit mit Magnus. Nach wenigen Minuten kam bereits ihr Essen. In dieser Nacht war Alec einfach  nur glücklich gewesen. Magnus gab ihm alles war er brauchte, und alles was er brauchte, war Magnus.
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