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Malec

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
21.03.2018
14.07.2018
9
8.131
6
Alle Kapitel
43 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
 
21.03.2018 1.341
 
Hallo erstmal. Ich werde versuchen hier regelmäßig Oneshots von Malec hochzuladen. Ich habe einige Geschichten im Kopf, die noch auf Papier gebracht werden müssen.
Ihr dürft mir gerne alles schreiben. Sei es Kritik, Lob oder sonst was. Bitte alles, aber kein Schweigen! Danke, und jetzt viel Spaß beim ersten Oneshot. Er spielt nach der letzten Folge der zweiten Staffel, als Alec und Magnus die Party verlassen.


Magnus öffnete die Tür zu seinem Apartment und steuerte gleich in Richtung Cocktailbar.
     „Ich muss schon sagen Alexander, wenn man dich kennt werden Entschuldigungen nie langweilig. Aber so langsam könnte auch ich, eine Pause von ihnen gebrauchen.“ Während seiner Aussage reichte Magnus seinem Freund, der ein leicht schuldbewusstes Lächeln auf-setzte, ein Martini.
     „Auf uns Alexander.“
     „Auf uns.“
     Kurz bevor er das Glas an seinem Mund ansetzte, war es dieses Mal Magnus, der inne-hielt. Er öffnete den Mund um etwas zu sagen, schloss ihn dann aber wortlos wieder.
     Alec sah es, und hatte das Gefühl, als wäre die Situation zwischen ihnen plötzlich wieder angespannt. Als sie von der Party zu Magnus Apartment gelaufen waren, hatten sie ganz nor-mal miteinander gesprochen, und Alec hatte Magnus wirklich geglaubt, dass alles okay sei.
     „Was ist los Magnus? Bitte sag mir, wenn du doch noch wütend auf mich bist.“
     „Das ist es nicht.“
     „Was ist es dann? Sag es mir. Bitte.“ Alecs Stimme wurde eindringlicher. Er wollte diese Situation ein für alle Mal aus der Welt schaffen. Er wollte dass Magnus ihm wieder vertraute.
     „Alexander. Ich, ich würde dich gerne, etwas fragen.“
     „Dann, frag einfach.“ Verwirrt schaute der Schattenjäger ihn an. Magnus klang weder so, als wäre er enttäuscht noch wütend. Er konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, wo-rauf Magnus hinauswollte.

     „Hast du das vorhin ernst gemeint, als du gesagt hast, du kannst nicht ohne mich leben?“
„Warum denkst du, ich habe es nicht ernst gemeint?“
„Nicht, weil ich dir nicht glaube. Es ist eher so, dass ich denke, du unerstätzt die Bedeutung dieser Worte. Ich möchte dir nichts vorwerfen Alexander. Aber ich möchte auch nicht, dass du diese Worte benutzt, wenn du sie selbst glaubst, sie aber nicht der Tatsache entsprechen.“
Magnus hatte sich von Alec anbgewendet. Er glaubte ihm, dass er ihn liebte und er sein Leben mit ihm verbringen wollte. Aber die Worte die Alec vorhin ausgesprochen hatte, besaßen viel Macht. Magnus wollte einfach nicht, dass Alec sie aus falscher Überzeugung äußerte.
„ Ich bin mir durchaus darüber im klaren, was diese Worte bedeuten. Ich kann nicht ohne dich leben Magnus. Ich würde weiter existieren, ja. Aber ich würde auch sterben.“
Magnus erstartte in demselben Moment, in dem er die Worte hörte. Alec hatte die Bedeutung seiner Worte erfasst, und meinte es wirklich ernst. Magnus konnte nicht anders, als sich erleichtert zu fühlen. Er wäre seinem Schattenjäger niemals böse gewesen, wenn er diese Worte nicht wirklich so gemeint hätte. Aber die Tatsache, dass Alec sich ihm dermaßen Verbunden fühlten, löste in Magnus eine Freude aus, die er nie zuvor, in seinem langen Leben gespürt hatte. Allerdings machten sie ihm gleichzetig auch Angst, da er gezwungen war, sich mit dieser Tatsache auseinanderzusetzen.
„Magnus?“
Alecs Stimme holte Magnus in die Realität zurück. Er klang verunsichert, und sein Gesichtsausdruck, unterstrich diese Vermutung.
„Danke, für diese Worte Alexander. Sie bedeuten mir wirklich viel.“
„Du scheinst aber nicht sonderlich froh darüber zu sein. Wenn es zu viel war dann..“
„Nein Alec, es ist alles in ordnung. Ich bin glücklich darüber, dass du es wirklich so meintest, wie du es gesagt hast.“
„Warum siehst du dann nicht glücklich aus?“
Magnus stockte erneut. Wie konnte er mit Alec über etwas sprechen, was er selber sein ganzes Leben lang verdrängt hatte?
     „Es ist nur.“ Magnus Stimme versagte. Er wusste einfach nicht wie er es ausprechen sollte. Denn wenn er es aussprach wurde es Realität, und er wusste nicht, ob er mit der Realität leben konnte.
     „Magnus, sag mir jetzt was los ist.“ Alec konnte sich einfach nicht vorstellen, worauf der Hexenmeister hinauswollte, und warum er sich dermaßen wiederspürchlich verhielt.
     „Es ist nichts! Du sagst du kannst nicht ohne mich leben, und das musst du ja auch nicht, denn ich werde ewig leben. Ich lebe ewig Alexander.“
     Alec starrte Magnus an. Er war überrascht aber immernoch Ahnungslos, was geneau sein Problem war.
     „Falls du denkst, ich würde wollen, oder erwarten, dass du erwiederst was ich gesagt habe. So ist es nicht Magnus. Ich würde niemals von dir verlangen, dass du mir gegenüber das selbe äußerst.“ Und das war die Wahrheit. Alec hatte sich noch nicht oft mit dem Gedanken, dass Magnus unsterblich war, beschäftigt. Das erste Mal, hatte er darüber nachgedacht, als Camille etwas dergleichen geäußert hatte. Er hasste den Gedanken, dass Magnus nach ihm, vermutlich eine neue Liebe finden würde. Aber er könnte ihm dieswegen niemals böse sein.
     Als Magnus immernoch nichts sagte, ergriff Alec erneut das Wort.
     „Magnus, bitte sag etwas. Ich weiß nicht ob..“
     „Du hast nichts falsches gesagt Alexander. Und es ist auch nicht, dass ich denke, du erwartest dass ich das selbe zu dir sage. Es ist vielmehr, dass es so ist.“
     Magnus sah Alec nicht an. Er nahm einen großen Schluck von seinem Martini, stellte diesen danach ab, und ging ans Fenster.
     „Ich musste mich noch nie damit auseiandersetzen, dass die Person, die ich am meisten liebe, vor mir diese Welt verlässt. Aber du bist sterblich Alexander, und jetzt muss ich es. Aber ich kann es nicht, weil es zu schmerzhaft ist. Meine anderen Partner waren unsterblich Alexander. Aber selbst wenn sie es nicht gewesen wären, hätte ich mich niemals so gefühlt, wie es bei dir der Fall ist.“
     Alec hörte Magnus Worte, von denen er wie gefesselt war, und ging dabei auf ihn zu. Mit allem hatte er gerechnet, nur nicht damit. Er wusste nicht was er sagen sollte, also nahm er einfach nur Magnus Hand, und sah ihn an.
     „Du hast mir mal gesagt Alexander, dass alle um mich herum sterben, und ich habe dir geantwortet, dass ich nicht in die Zukunft sehen kann.“
     Magnus sah Alec jetzt ebenfalls in die Augen, und verstärkte den Griff um seine Hand.
     „Ich kann auch jetzt noch nicht in die Zukunft sehen, und ich will es auch nicht.“
Alec sah wie sich Tränen in Magnus Augen bahnten, und der Hexenmeister um Fassung ring.
     „Die Wahrhiet ist, ich kann auch nicht ohne dich leben, Alexander. Aber ich muss. Und ich habe keine Ahnung, wie ich das schaffen soll.“

     Auch in Alecs Augen bahnten sich nun Tränen. Niemals hätte er mit so einem Geständnis gerechnet.
     „Das mag jetzt zwar egoistisch klingen aber, ich bin auch glücklich darüber, dass du das sagst.“
     Magnus musste schmunzeln. Der Schattenjäger schaffte es doch tätzächlich immer wieder.
     „Ich verspreche dir, dass wir irgendwann eine Lösung finden werden. Nicht heute und nicht morgen, aber ich verlasse diese Welt nicht, ohne die Gewissheit, dass du glücklich sein wirst.“
     Alec sah Magnus an, und als dieser ihm erneut ein winziges Lächeln schenkte, zog er ihn in einen leichten Kuss. In diesen Kuss legten beide, all ihre Liebe. Und es war klar, diese Welt gab es nicht, mit nur einem von beiden.
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