Bloody Love?

GeschichteDrama, Romanze / P16 Slash
Miley Cyrus OC (Own Character) Selena Gomez Zac Efron
20.03.2018
11.01.2019
52
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Nervös stand eine junge brünette Frau im Zelt der Sanitäter und hörte sich genau an, was ihr Kommandant zu sagen hatte.
Es war ihr erster Einsatz an der Front und natürlich wusste sie, dass es nicht leicht werden würde.
Dennoch hatte sie Angst vor dem, was auf sie zu kam.
Immerhin hatte sie schon mitbekommen, was alles passieren konnte.
Kameraden wurden verletzt oder starben sogar.
Das alles für sie war ihr mehr als nur klar, aber dennoch wusste sie natürlich nicht, was sie selbst erwarten würde.
Sie hatte nur die Geschichten ihres Vaters gehört, der früher selbst einmal Gedient hatte.
„Okay, das war es fürs Erste, haltet euch dennoch bereit. Es kann immer etwas passieren“ kam es von der Blondine, die vor ihnen stand.
Sie hatte ihre langen blonden Haare zu einem Zopf gebunden und sah die Gruppe ruhig mit ihren blauen Augen an.
„Ihr könnt wegtreten. Taylor? Sie bleiben“ die Brünette schluckte leicht und blieb an ihrem Platz stehen, während die Anderen das Zelt verließen.
„Was gibt es Kommandant Edwards?“ fragte sie ruhig, während sie die Kleinere auch so ansah.
Die Blondine war zwei Jahre jünger als sie, dennoch war sie ihre Vorgesetzte, also musste sie auf das hören, was sie ihre sagte.
„Ich habe viel von Ihrer Familie gehört und auch von Ihrem Vater. Er war ein guter Mann, ich hoffe, Sie wissen, dass wir hier keine Feiglinge gebrauchen können. Sollten Sie einmal einknicken, werde ich Sie sofort zurück schicken und dann können Sie schauen was sie machen“ die Brünette nickte nur, und sah weiter in die Augen ihres Gegenübers.
„Sie können wegtreten“ kurz salutierte die Brünette, ehe auch sie aus dem Zelt verschwand.
Vor diesem atmete sie einmal tief durch und schloss ihre Augen für einen Moment.
Momentan war noch alles ruhig.
Einige der Soldaten waren in einem kleinen Dorf in der Nähe um die dort lebenden Menschen zu versorgen.
„Michelle?“ die Brünette öffnete ihre Augen und blickte zu einer schwarzhaarigen jungen Frau, die etwas kleiner war als sie.
„Selena“ lächelte sie und sah zu ihr runter.
Die Beiden hatten die ersten drei Monate ihrer Grundausbildung zusammen gemacht.
Danach hatten sie sich nicht mehr gesehen.
Sie hatten sich relativ gut verstanden, aber das war es dann auch schon.
„Wie ich sehe, bist du auch hier her versetzt worden“ Michelle nickte kurz, während sie etwas über den Platz liefen.
„Aber wieso bist du nicht mit den Anderen mit?“
„Kommandant Noé war der Meinung, dass ich hier viel besser aufgehoben sei“ Selena verdrehte ihre Augen, was Michelle leise lachen ließ.
„Ja, von ihr habe ich schon viel gehört. Ihre Familie dient schon seit Generationen. Sie soll nicht sehr umgänglich sein. Ich habe auch gehört, dass man sie hier nur 'Wolf' nennt“ kam es ruhig von Michelle, als sie in die Ferne blickte.
Gute vier Kilometer in diese Richtung lag das Dorf in dem der Trupp gerade war.
„Ja, dass habe ich auch schon mitbekommen. Aber Kommandant Edwards soll auch nicht gerade die netteste von allen sein“ Michelle nickte kurz, ehe ihr Blick zu Selena viel.
„Was hat deine Mom eigentlich dazu gesagt?“
„Sie redet kein Wort mehr mit mir“ lachte Selena leicht und machte sich ihre Haare zu einem Zopf.
„Gomez!!“ hörten sie plötzlich eine laute Stimme und blickten wenig später zu einer jungen Frau mit schulterlangen blonden Haaren.
„Da ist sie“ seufzte Selena und die beiden jungen Frauen salutierten kurz, als der Kommandant vor ihnen stehen blieb.
„Sie fahren sofort mit dem nächsten Trupp mit“
„Natürlich Kommandant“ Selena salutierte erneut, ehe sie auch schon zu ihren Kameraden ging.
„Und Sie, Taylor“ ernst sah die Blondine nun zu Michelle.
Diese schluckte kurz und sah die Blondine ruhig an.
„Nur weil Ihr Vater den Heldentod gestorben ist, heißt es nicht, dass Sie eine Extrabehandlung hier bekommen. Aber ich denke, dass hat Ihnen Kommandant Edwards bereits gesagt“
Natürlich Kommandant. Ich wünsche auch keine Extrabehandlung“ kam es ruhig von Michelle, die auch so zu ihrer Vorgesetzten blickte.
Innerlich hasste sie es, auf jüngere zu hören, aber so war es hier nun einmal.
Wer den höheren Rang hatte, der hatte nun einmal das Sagen.
Auch wenn die Person jünger war als man selbst.
Zufrieden nickte die Blondine, ehe sie ihren Weg auch schon fortführte.
Tief atmete Michelle durch und schloss für einen Moment die Augen.
„Ich bin in der Hölle gelandet“
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