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So wahr der Rabe fliege...

von Zeref36
GeschichteÜbernatürlich, Tragödie / P18
OC (Own Character)
19.03.2018
24.11.2019
95
113.581
5
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20.10.2019 773
 
14.1.1930, Berlin um 10 Uhr, inner halb der Weimarer Republik:

Adagire schreitet aus dem Braun-Anwesen heraus, nachdem er ein Gespräch mit den örtlichen Thulemagiern hatte, die sich immer noch mit den Zwickstein in einem Krieg um Berlin befinden. Er sicherte seinen Verbündeten  Verstärkung aus Spanien zu, welches durch Chernobogs Willen eine Diktatur erleiden muss und selber Fluchträger erschafft. Grinsend stimmte er dem Plan seines Meisters zu, in verschiedenen Ländern für Chaos zu sorgen, um die Effektivität der Wache und Belobogs Kindern zu erschweren. "Ob der gequälte Koregaz das Ausmaß des Unheils ergründen wird, ehe es über die Welt schließlich herein brechen wird...Ach Serena, wenn du nicht dich mit Luzifer gegen mich verschworen hättest, wärst du nun bestimmt noch an meiner Seite.", denkt der König der Hüllen über die geplante Entwicklung des törichten Mannes nach, der ihn enttäuschte und seinen Wunsch anhand seiner Gefühle statt des Verstandes traf und so nun die Welt büßen lassen wird. Nun spürt er die Arbeit der machtbesessenen Braun Magier, die Propaganda der NSDAP zu unterstützen. Er selber hält nichts von diesen Anfeindungen, da er selbst nur wenige Menschen als interessant genug zu beobachten ansieht. Menschen sterben zu früh, manche aber nicht früh genug, das lernte Adagire während den Jahrhunderten. Der Wind weht durch seinen Mantel, als er Berlin in einer Seitegasse in seinen Schatten verlässt!

Einige Stunden später, setzt sich Alans Kind zu meinen Söhnen, und spielt gemeinsam mit ihnen, wobei ich meiner Frau zu nicke und nach oben zu Alan gehe. Vor der geschlossenen Tür vor Claudias Zimmer kauert Alan wie ein Haufen Elend und weint. "Und, wie sieht es aus?", frage ich zögerlich, und Alan schüttelt verzweifelt mit dem Kopf. "Ärzte sind heutzutage Mangelware, wodurch sie wohl ihrem Fieber erliegen wird." Betrübt seufze ich und versuche, ihn frage, ob man es nicht mit Heilungsmagie versuchen könnte. Doch er schreit nur: "Diese Braun waren das! Sie sind mit Dämonen und diesen Untoten im Bunde, welche meine Claudia verfluchten! Wie könntest du da helfen?" Meine geballten Fäuste zittern, und ich entschuldige mich missmutig, ehe er abwinkt und sagt: "Kümmert euch kurz um mein Kind, ich muss mich um die Organisation des Krieges gegen sie kümmern." Erneut seufze ich und gehe zurück zu meiner Familie, wo Maria mich fragt: "So laut wie Alan war, muss es ziemlich schlimm um Claudia stehen?" Langsam nicke ich und einige Minuten später kommt Alan zu uns, und meint hastig: "Ihr solltet am besten nicht in meinen Krieg herein gezogen werden. Wir bekommen schon Unterstützung durch die Einzbern, die im Gegenzug unsere Ressourcen im dritten großen Gralskrieg benötigen. Also geht bitte nun." Gekränkt will ich etwas entgegnen, doch Maria kneift mich in die Hand, um mich zu schweigen zu bringen. Ich nicke still und hole meine Söhne.


Ein Gralskrieg, der außerhalb Europas stattfindet, das ist der Große Gralskrieg in der japanischen Stadt Fuyuki. Das mehr Magi den in Fuyuki eher kennen, ist kein Wunder, denn der Blutgral ist ein gut gehütetes
Geheimnis der Nachtwache.

21.1.1930, Frankreich, Lyon

Da ich Alan nicht helfen
konnte, reiste ich mit meiner Familie zum Anwesen der Rhoell in Lyon, wo mich mein Vater mit offenen Armen empfing und dabei meckerte, das ich so lange meinen Besuch verzögert hatte, so das er schon dachte, ich hätte ihn vergessen. "Jungs, spielt doch mit Theron, ja?", meint er grinsend, als er die Frisuren meiner Söhne durchwuschelt und mein zaghafter Patensohn sich zur Begrüßung verbeugt. "Herzlich Willkommen, Józef.", begrüßt er mich formell, und ich schnippe ihn gegen die Stirn, um ihn nun zu belehren: "Wie oft denn noch, du musst in meiner Gegenwart nicht so versteift reden, nur weil ich der Vorgesetzte deines Vaters bin. Ich bin sicher, du wirst ihn bald sicher übertreffen als Jäger, auch wenn er das unter uns gesagt nie zugeben würde, haha. Sag mal, wo befindet sich dann Kardiff?" Nun antwortet er nur mit einem Schulterzucken: "Er ist auf einer Mission, wie es Meister Koregaz mir gesagt hat." Ich hoffe es geht ihm gut. Nun stolziert Fana, die Mutter Therons in den Empfangssaal, wo sie uns alle begrüßt und ihren Sohn in die Arme nimmt.
Sie blickt mich kalt an, da ich der Grund bin, das Grismund nicht hier bei seiner Familie ist, doch ich darf als Anführer der Nachtwölfe die Pläne der untoten Thule nicht ignorieren, weshalb der Trupp während meines Urlaubs Nachforschungen bei dieser NSDAP in München betreiben. Sie schweigt und ich verabschiede mich von ihr, sodass ich draußen in Ruhe rauchen kann.

Ende des Kapitels.
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