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So wahr der Rabe fliege...

von Zeref36
GeschichteÜbernatürlich, Tragödie / P18 / Gen
OC (Own Character)
19.03.2018
24.11.2019
95
113.581
5
Alle Kapitel
54 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
12.09.2019 1.413
 
3.März 1927:
"...VATER!?", ruft Haruka überrascht aus, als Ortenrosse neben ihr erscheint und das Herz ihrer Mutter zu pulsieren beginnt!
"Hah, ein Reiter, wie mir scheint...", murmelt ihr Vater und stellt sich entschlossen Hunger entgegen, welcher hustet und Pest zur Hilfe ruft. Caster mustert still Ortenrosse, der mit Fillisz' Katana Hunger angreift, welcher zahlreiche Dämonen zur Unterstützung beschwört, die sich Ortenrosse in das Schwert werfen. Knurrend ermahnt er seine Tochter zur Vorsicht, und nun ertönt ein lautes Kreischen, was die Ankunft von Untoten ankündigt, denen Caster missbilligend entgegensieht. Pest hustet und eine lilane Wolke strömt in Richtung von Haruka, die von Belobogs Licht erfüllt wird und somit ebenso unberührt bleibt wie er selber! "EINE ZERSETZENDE KRANKHEIT, WIE EINFALLSLOS. DIENER DER FINSTERNIS. MÖGE DIE ERLEUCHTUNG DICH LÄUTERN.", spricht der Gott und augenblicklich weicht die Wolke und Haruka stürmt mit lichterstrahlenden Date-Katana zum Reiter, wodurch sie ihn schließlich läutern kann, was in einer gewaltigen Strahl zum Himmel endet, welches ihrem Servant blendet! "NUN IST MEINE BEFUGNIS ZUM EINGREIFEN ZUENDE. MÖGE EUCH DAS LICHT STEHTS LEITEN.", murmelt Belobog und entschwindet in unzählige bunte Lichtpartikel. Erschöpft kniet Haruka neben ihrem Schwert, denn dieser Angriff mit göttlicher Macht laugte sie ziemlich aus, sodass Caster besorgt Wache hält.
Ortenrosse metzelt sich derweil nun etwas entfernt von Koregaz-Anwesen mit den Schergen Liliths und Hunger. "Wie kann es sein, das du in der Lage bist, der Schattenplage standhaft zu bleiben, wenn sie dich von übermenschlichen Hunger verschiedener Arten verfrisst?", kreischt Hunger aufgebracht, ehe er husten muss und Ortenrosse knurrend seine Fangzähne zeigt, um ihn einzuschüchtern. "Ihr bedroht die Ordnung der Dinge, und meine SÜẞE Tochter, die sich besser alleine schlägt als ich es könnte. Du hast recht damit, ich kann der Dunkelheit kaum noch widerstehen, doch zumindest eine Tochter muss ich retten!", erklärt er entschlossen, umklammert das Katana fester, das ihm langsam wieder seines Verstandes beraubt, und  rast auf die überzähligen Feinde zu. "Master, soll ich euch unterstützen?", hört Ortenrosse seinen Dark Lancer, eine korrumpierte Version von Arteo Koregaz, und nickt stumm. Ortenrosse verneint dies und trägt seinem Servant auf, den jungen Koregaz zu unterstützen, da dieser sich gut wehren könnte. Sein Servant stimmt ihm zu und wechselt in Geistform.
Derweil erbebt die Erde und ein heftiger Sturm entlädt sich in der Wüste, wo Terada und Harumine miteinander auf Todes Schneide bekämpfen. Der alte Date macht ein paar Schritte zur Seite, um den schneidenden Magiegeschossen auszuweichen, bevor er seine Engelswaffe auf den Gegner richtet und ruhig meint: "Ich kann nie verstehen, wieso sich junge Menschen nicht Zeit für eine interessante Konversation haben können?", und beschleunigt sein eigenes Tempo mit ausgebreiteten Flügeln eines gefallen Engels, was Harumine nur noch mehr erzürnt. Seufzend spürt Tekada, wie hitzig die Gemüter beider feindlicher Personen ist und bemerkt, wie sich blitzschnell  vertraute Magiesignaturen nähern: es sind sein Sohn Susuke Date und mehrere Vertreter der ihnen verbündeten Kitakura Magier! Mit weiteren Klingenschlägen lenkt Tekadas einem Feind von der eintreffenden Unterstützung ab, welche mit der Hilfe von anderen Nephilimmagiern hier her geflogen wurden. "Ist das etwar ein Erzengel?", fragt Susuke seinem Vater, der nur stumm nickt und seine Aufmerksamkeit nicht abschweifen lässt. Nun nimmt Susuke eine Kampfose wie Huyan Kitakura ein und beide stellen sich an Tekadas Seite, woraufhin Harumine zornig am Himmel fliegend brüllt und einen gewalten Flammenball auf  die Gruppe fallen lässt mit dem Worten: "Vergeht ihr wertlosen Menschen!" Luzifer flucht verzweifelt: "Mist, ihr seid dem nicht gewachsen. Tekada, du würdest es nicht überstehen, wenn du meine Engelskraft kanalisierst, schon aus dem Grund weil du dich im Krieg gegen die Koregaz damals 1860 zu verausgabst hattest. Fliehe und überlebe." Doch der alte Mann unterbricht dem Teufel mit einen sanften Zischen: "Psst. Du magst dich zwar um mich sorgen, aber ich weis, das ich schon zu lange lebte um zu wissen, das diese Flmmenkugel sich ausbreiten wird und zahlreiche unschuldige Leben fordert, sollte ich es nicht aufhalten können. Ich will keine Widerworte, daher ist mein Erbe hier, nicht wahr Susuke-kun?" Während sie miteinander reden, schwillt die Flammenkugel weiter an, und strömt eine sonnen ähnliche Hitze aus, wobei Luzifer zerknirscht  tatenlos bemerkt, wie Tekada seine müden Augen weit öffnet und mit der Kraft des Erzengels die Kugel entgegenfliegt! Wütend erhöht Harumine die Intensität dieses "Wermutes" und Tekada spricht mit lauter Stimme: "Verschwinde mit mir, und komme nie wieder, du Verwerfung der Zeit.", und Susukes Vater wird von den Flammen verschlungen, ehe diese sich vollkommen schwarz färben und Harumine  einhüllen und Luzifers Kraft vollständig in Susuke erwacht und beide gemeinsam in Trauer diese Flammenkugel weit hoch in der Stratosphäre  explodieren lassen! Der neue Wirt Luzifers fällt in Erschöfung zur Erde und die Nephilim können ihn noch auffangen.
"...Er änderte die Geschichte doch nicht...Tekada, Satoshi hätte einen Großvater gebracht wie auch Erich, doch scheinbar soll dies nie geschehen.", murmelt Sataniel tief bestürzt über den erneuten Tod seines alten Freundes, der ihm nach Aria am längsten erhalten blieb. "Weinst du etwa, Caster?", spottet Ortenrosse, und Sataniel wachsen seine Dämonenhörner, ehe er die Dämonenarmee eigenmächtig auslöscht, woraufhin Haruka mit fühlsam ihren Servant fragt: "Kannst du noch weiterhin gegen die Thule kämpfen?" Ihr Servant wirft sich seine Kapuze über und meint mit seinem Teufelslachen: "Die Hölle wartet schon auf diese Sünder, und wenn ich dir einen Rat geben kann, Vampir, erschrecke nicht vor meinem Licht." Gemeinsam schreiten sie in Richtung von Pest und Hunger, wobei ersterer flüchten kann, bevor Sataniel auf Befehl Harukas teuflische Bestrafung übt: "Oh infernale Komposition des Leidens, erhöre das Dunkel jedes Sünders: Devils Tears." Sein Noble Phantasm beginnt seine schreckliche Wirkung mit einer dunkel werdenden Welt aus Rot und Schwarz, in der das einzige Licht von Sataniel stammt, der spricht: "Sünder, ergib dich deiner Übeltaten, und bereue." Alle Dämonen wie auch Hunger werden gefesselt von blutroten, rostigen Ketten, die nie reißen, und je näher Sataniel ihnen kommt, desto heißer brennen sie sich in deren Seele und umschlingen die Körper. An jeden Dämonen geht er, an denen er vorbei schreitet, fällt ein Tropfen seiner Tränen, die deren Sünden in endlose Pein durch die Ketten verwandelt und somit ihre Seelen verbrennt! Hastig rüttelt Hunger an seinen Ketten, doch mit jeder verstrichenen Sekunden mehren sich die verbrannten Hüllen von leb- und seelenlosen Dämonen, und kopfschüttelnd meint Sataniel: "Du kapierst nicht die Aufgabe des Teufels, wie? Er straft alle Sünder, nicht löscht die Menschen aus. Ich brauchte alle um es herauszufinden. Ihr habt mich nie verstanden. Deshalb bin ich so verdammt traurig, meine Kinder können nie lernen wie ich es immer versuchte, auch wenn ich einsam ende. So, ich kenne keine Gnade, denn ihr seid dran. Brennt euch nieder, alle Sünder." Mit diesem Worten fallen Tränen auf Hunger, denn Sataniel hat sein Gesicht in dessen Schulter vergraben, bevor er ein letztes Mal ihm in die Augen schaut und Leben wie Seele des Reiters des Hungers restlos verbrennen!
Ich bin im Kampf gegen Assassin und den eingetroffen Saber, wobei ich merke, wie sich Avenger abmüht und meine Deckung langsam wegbröckelt. "Hör auf dich zu verstecken, und stirb wie ein Koregaz es immer tut. Meinem Schicksal entgegen tretend schreite ich vor die Thule und nehme Kampfhaltung ein, als ein alter Mann lacht und belehrend einwendet: "Wieso sagt ihr, Koregaz würden immer sterben, eigentlich bleiben sie immer  erhalten in der Geschichte der Magier, nicht wie ihr es sein werdet. Und nun verzieht euch, dreckige Pöbler." Mit einer Bewegung mit einem Stab in dessen Hand werden beide Assassins weit weggeschleudert, und mehrere Thule verbrennen zu Asche in einem folgenden Lichtzauber! Ungläubig staunt Avenger nicht schlecht über die Leichtigkeit, mit der der weißgekleideten, braunhaarige Magier mit dem Holzstab die Feinde einfach massakriert hat. "Ihr könnt euch eigentlich nicht beschweren, Adagire scheint nicht anwesend zu sein und ihr in der Überzahl, da dürfen die Lichtwahrer auch für Chancengleichheit sorgen. Junger Koregaz, Respekt für deinen Mut, doch dies sind Hüllen, nicht ganz dein Kampfniveau fürchte ich."
Auch Kardiff bekommt Unterstützung: ein Tee schlürfender Gabriel stolziert neben seinem Feind her und nickt kurz, bevor zahlreiche weibliche Ritter in geißenden Licht erscheinen inmitten der Stadt, ehe Gabriel Kardiffs Raben zu seinem Besitzer zurückfliegen lässt mit einem Lächeln. Der Rhoell ist zu sprachlos, hofft aber auf einen schnellen Sieg.
Ende des Kapitels.
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