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So wahr der Rabe fliege...

von Zeref36
GeschichteÜbernatürlich, Tragödie / P18 / Gen
OC (Own Character)
19.03.2018
24.11.2019
95
113.581
5
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Dieses Kapitel
1 Review
 
21.02.2019 669
 
19.Juni 1582, Kyoto:

Unter der Weisung von Nanashi Nakashima wuchs Arteos Magiekunst sowie sein Ruhm innerhalb des Oda-Clans, denn zusammen mit Fürstin Oda, Fürst Shimazu, und der Unterstützung von Tojiro Date überzeugte die Gruppe den amtierenden Klaiser, eine Dämonentöterorganisation zu gründen, wonach hin Wissen und Kampftechniken gegen Yokai in ganz Japan verbreitet werden soll. Jeder Fürst hat die Verantwortung, ungeachtet der Machtansprüche seine Bevölkerung gegen diese geheime Gefahr zu beschützen, weshalb dieses Dekret auch mit Briefen versand wurde, statt auf offiziellem Weg. Mittlerweile ist Arteo erwachsener geworden und trägt neben einem Bart auch die Würde von Nobunagas persönlichem Schmied inne, welcher für die gegründete Dämonenjägerorganisation namens 'Ashuras Wachhunde' die ersten Waffen bereit stellte. Er und Touka haben eine 1-jährige Tochter namens Kiua, anders die scheinbar unfruchtbare Aria, die trotz Luzifers Heilungskraft langsam zu sterben beginnt. Wie er es Arteo einmal innerhalb dieser zwei Jahre erklärte: "Wir Erzengel müssen an starke Seelen und Körper gebunden werden, damit wir unsere volle Kraft auf der Erde sich manifestieren kann, ohne das dabei die Hülle gleich verbrennt. Vater war da wohl sehr genau, denn Gabriel meinte bei der Besetzung von Aria, das jeder Erzengel laut einer Prophezeiung eine WAHRE SEELENHÜLLE besitzt, die vom Körper und Geist unserer Macht als Katalysator wirken kann und so weiter bestehen bleibt. Nur falls du fragst, du bist es auch nicht."

Momentan schaue ich hoch zum Himmel, der scheint, als wäre ein Sturm im Anflug, und er ziehe scharf die kühle Morgenluft ein, meine Lanze einige weitere Male gegen Ortenrosse' Katana stoßend. "Ich denke, weil die Sonne langsam aufgeht, sollten wir unsere Morgenübung für heute beenden, Arteo." Daraufhin nicke ich dem Vampir zu und gemeinsam schreiten wir in Kyotos Kaiserpalast, wo gerade ein Fest zum Geburtstag des zweiten Kronprinzen gefeiert wird, an welchem sich offentsichtlich Nobunaga mehr als langweilt, was uns beiden Männern ein schiefes Grinsen auf unsere Gesichter zaubert, ehe wir es wohl weislich verschwinden lassen, ehe der Fürst uns dafür bestrafen kann. Ich siehe, wie Kiua mit der kleinen Haruka Nakashima spielt, welche das blonde Haar ihres untoten Vaters erbte. "Hey, gut geübt, Arty?", begrüßt mich eine unausgeschlafene Aria, die immer kränklicher mit der Zeit wirkt, denn wie Luzifer es mir sagte, stirbt sie aufgrund von der unpassenden Beschaffenheit ihrer Seelenhülle, die Luzifers Macht nicht aushält, doch paradoxerweise nicht ohne mehr überleben kann. Sie wirft mir ein müdes Lächeln zu, ehe sich Ortenrosse still entfernt und sie mich endlich umarmt. "Du siehst doch, wie gut es mir geht. Luzifer, sagte ich nicht, sie soll Stress nun vermeiden?" Mit leichten Kopfschmerzen höre ich seine klagende Antwort: "Aria ist ein Dickkopf, das weist du wohl am besten." Nickend stimme ich zu und sehe, wie meine Tochter freudestrahlend auf mich zugerannt kommt und sich an meinem Bein krallt wie eine eiserne Fußfessel! "Da...., he~!", gluckst sie fröhlich und schmiegt ihren kleinen Kopf an meine ihr entgegengestreckte Hand. Es entspannt mich, sie so ausgelassen zu sehen. "Na, genug gespielt für heute? Aria, lass uns hinsetzen, ehe du umfällst." Mit einem schwachen Lächeln streicht sie Kiua über das kurze Haar und nickt mir zu.  Auf den Tatamiboden neben Hideyoshi hingesetzt, bestaunen wir die feierliche Ehrung des Kronprinzens Geburtstag, wobei mir schmunzelnd einfällt, das Artorias vor einer Woche zu mir meinte, unser Geburtstag wäre am 24.Juni. Nun nach dieser Zeremonie gesellt sich Touka zu uns, die vorhin in der kaiserlichen Schmiede noch Anweisungen an die Waffenschmiede der Wachhunde verteilt hat. Ich will ihr nicht im Weg stellen, wenn sie so energisch ist. Innerlich schmunzelnd stimmt mir Artorias zu, dann meint er mit einem Hauch von Entrüstung: "Hier kommt der Mistkerl, der laut Ortenrosse uns töten wollte." Und tatsächlich, es steht nun Mitsuhide Akechi vor mir und nickt mir widerwillig lachend zu. Plötzlich zucke ich zurück, denn es scheint als habe er irgendeine Form von Prana um sich, welches mir so unbekannt wie finster ist!

Ende des Kapitels.
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