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So wahr der Rabe fliege...

von Zeref36
GeschichteÜbernatürlich, Tragödie / P18
OC (Own Character)
19.03.2018
24.11.2019
95
113.581
5
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16.02.2019 1.050
 
6.AUGUST 1580, GEGEN ABEND, UNWEIT VON KYOTOS TOREN:

"Ortenrosse...", stammele ich verwundert, ehe Touka und Aria mich überrennen und beinahe erdrücken! "Du dummer Idiot! Du hättest mit uns reden können statt zu flüchten und anschließend entführt zu werden. Wir haben uns solche Sorgen um dich gemacht!!", zettern beide und hauen ihn auf meine Brustpanzerung. "Hey, es tut mir leid...ich habe euch auch vermisst, meine Schönen.", kann ich nur schwerlich sagen trotz ihrer gerechtfertigten Wut, und küsse Aria, was diese ihren Wutausbruch vergessen lässt. Touka nehme ich danach an der Hand und frage sie: "Willst du auch einen? Ich weis, es ist erbärmlich von mir, doch ich liebe euch beide."  Mit einem starken Schlag boxt sie gegen meine Rüstung, nur um mich danach forsch zu küssen, ehe sie ablässt und meckert: "Das wurde aber auch mal endlich Zeit, du Schwachkopf, hehe." Daraufhin grinsen beide zufrieden und stellen mich Nanashi Nakamura vor, den ich als Trhvnm Ortenrosse kenne. "Welch ein bitteres Erbe, dieser Charme der Koregaz-Familie, wie? Genug von diesen Plaudereien. Du missverstehst mich, wenn du glaubst, ich wäre hier um dich zu bekämpfen. Doch lass uns unter wenigerer freien Mondschein reden." So bedeutet er mir und den beiden Ketten an meiner Seite, ihm zu folgen, wobei er hinzufügt: "Die magische Waffe da müsst du nicht gegen mich richten. Schließlich sehe ich dich als keinen deiner Familie an, weshalb ich keine Absicht hege, dir irgendwelches Leid zuzufügen. Doch enttäusche mich nicht und handle impulsiv wie die meisten der nun toten Koregaz. " Bei Erwähnung der Koregaz-Familie verziehe aufgrund Artorias und meiner schlechten Erinnerungen an Mutter betrübt mein Gesicht. Nun folgen wir zu Dritt dem Grafen in die Burg, wo Nobunaga mit einem erleichterten Grinsen schon auf mich wartet. Nein, es ist nicht erleichtert, sondern extrem wütend, denn hinter ihr erscheint ein Karren voller Salz!! Schlagartig will ich die Flucht ergreifen, stoplere aber aufgrund dem festen Griff meiner zwei Geliebten, die mich anscheinend verraten haben. Ortenrosse schaut mich verwirrt an, unterlässt es aber mit einem verständnisvollen Lächeln, mir in irgendeiner Form zu helfen.  "Dieses Mal habe ich alle Zeit, dir zuzuschauen. Dann kannst du mir erklären, weshalb." Schicksalsergeben folge ich ihr, und würge erneut Salzhaufen als Strafe runter, wobei sie bis zum Beginn der Nachtwache dableibt. Ortenrosse lehnt währenddessen an der Türseite und mustert mich schweigend. Aria und Touka schlafen schon friedlich, ganz anders als ich. "Sag, als Koregaz müsstest du Salz doch sehr brauchen, nicht wahr? Ah, ich habe etwas, was dir gehört.", Nach diesen Worten fischt er aus seinem Yukata ein zerfleddertes Tagebuch hervor, welches ich begonnen hatte zu schreiben, bevor ich die Überfahrt angetreten habe! "Ich dachte ich hätte es verloren. Ortenrosse,....danke." Nun beginnt er leicht zu schmunzeln und meint beiläufig den aufgehenden Mond bestaunend: "Du scheinst wirklich voller Willen zu sein, ich spüre allein durch das Tagebuch, das es voll mit deiner Magie ist, doch wirkt sie etwas anders als die ich nun bei dir wahrnehmen kann. Arteo Koregaz, ich weis um den geplanten Anschlag auf dich und unternahm Schritte dagegen. Aber was anderes: Crowley hat dich in sein Experiment mithinein gezogen, obwohl ich nur Koregaz töte, die mich jagen. Ich sehe es nicht als notwendig, euer Blut vertrocknen zu lassen wenn möglich. Das Selbe gilt auch für diese Rabenmagier, welche mächtiger sind als mache vermuten. Sag, wirst du mich bekämpfen?" Obwohl seine Frage die erwartete Feindseligkeit fehlt, mahnt mich Artorias zur Vorsicht mit ihm. Ich kann aufgrund des so penetranten Salzgeschmackes meinen Mund nur wenig verziehen, ohne mich schütteln zu müssen, doch antworte ihm entschlossen: "Nein. Ihr werdet mir keinen Grund dazu geben. Die beiden meinten schon, Ihr wünscht eine Art Kooperation zwischen uns Zweien. Dann bin ich gespannt, ob das sich positiv für mich entwickeln wird. Ortenrosse, was habt Ihr nun vor?" Daraufhin funkeln seine Augen mich energisch und er setzt zum Sprechen an: "Arteo, du musst verstehen, das ich etwas gegen Crowley unternehmen muss. Doch kann ich ihn nicht einfach töten, ohne das Machtgefüge der Hölle zu zerstören. Schlimmstenfalls erwacht Lilith erneut aus ihrem Schlaf und fällt mit ihrer Dämonenschaar über Japan her. Deshalb habe ich auch mit dem Schöpfer der Dämonen gesprochen. Er scheint etwas eingerostet zu sein, wenn er deine Nähe sucht, wie?" "Ich hab das gehört, Klaudiuz.", murrt Arias Stimme launisch von Seiten der Schiebetür, und Ortenrosse zuckt überrascht mit den Schultern, ehe er Arias Engel gegenüber eine Verbeugung vollführt, die mich noch verwirrter als zuvor dastehen lässt. "Warte, Luzifer ist in Arias Körper? Was hast du mit ihr vor?", will ich plötzlich besorgt wissen, und Luzifer schaut mich nur sanft lächelnd an. "Ich heile sie, wenn sie mich abstoßen würde, wäre sie schon tot. Man sagt so viel schlimmes über mich, doch ich will einiges ändern. Artorias ist auch sicher dieser Ansicht. Ich kann seine Anwesenheit in deiner gespaltenen Seele erkennen und habe sogar schon eine Begrüßung ausgetauscht. Klaudiuz, ist hier der Abgrund zu vermuten, oder weshalb benötigst du Arteo nun wirklich?" Lachend verschränkt Ortenrosse seine bleichen Arme, dann entgegnet er grinsend: "Du weist von meinen Taten in Namen dieser mich verachtenden Welt? Ich bin überrascht, denn normale Engel habe ich töten müssen, um die Korruption etwas entgegenzusetzen. Ich jage deinesgleichen nicht aus Spaß, sondern weil es unvermeidlich ist. Kannst du das verzeihen?" Jetzt sehe ich Luzifer mit Arias Stimme nachdenklich brummen, und Ortenrosse spricht seufzend weiter: "Das gleiche gilt dem Blutgral, ein Instrument mehrerer Todesapostel, die vom Abgrund kosteten, der selbst Cresent Moon und dem Himmel Angst macht. Ich wurde zu einem verhassten Wächter, weil ich musste. Nun lass mir etwas Frieden von dieser ätzenden Aufgabe." Der Teufel in Frauengestalt nickt zustimmend und meint vorlaut: "Deshalb deine Affäre mit dieser Frau? Wenn das der Hund erfährt..." Sofort verfinstert sich dessen Gegenübers Gesichtsausdruck und er schweigt mit verkrampfter Körperhaltung. "Arteo, bitte lerne von mir, im Falle des Falles gegen finsteres als Oni oder Dämonen bestehen zu können."

Ende des Kapitels.

Nun kommt ein kleines Lichr in Ortenrosse' Motive, doch wanken sie mit Arteos Schicksal und der Zeitlinie an sich.
Schönen Tag, euer Schwarzmagier Zeref.
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