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So wahr der Rabe fliege...

von Zeref36
GeschichteÜbernatürlich, Tragödie / P18 / Gen
OC (Own Character)
19.03.2018
24.11.2019
95
113.581
5
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Dieses Kapitel
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17.05.2018 866
 
19.Juni 625, 22 Uhr, Ruine des Peruntempels:

Die drei Exekutoren haben ihre Waffen gezückt und verfluchen die schiere Anzahl der immer mehr ansteigenden, alarmierten Vampirsoldaten, welche statt den Wachen nun statt Leder- robuste Eisenrüstungen tragen. Seufzend meint der blonde Anführer des Exekutoren-Trios: "Der örtliche Adlige muss wohl entweder sich mit Todesaposteln eingelassen oder hat ein magisches Experiment versaut, womit wir diese Plage am Hals haben."
Alle drei spüre magische Signaturen, die zu Magiern stammen, weshalb sie etwas ratlos sind, ob nun Unterstützung sich nähert oder aber ein Todeskommando der untoten Blutsauger.

Wir sehen nach rund einer halben Stunde einen heftigen Kampf vor der abgebrannten Ruine des Tempels des Krieggottes Perun, und mischen uns nach bedeutsamen Blicken zueinander ein, mit Entschlossenheit, unsere Mission der Rettung vor dieser Plage, zu gewährleisten. "Hah, nimm das!", rufe ich aus, als ich einen Soldaten mit elektrisierter Silberklinge in Asche verwandel und die sich fortbewegenden blauweißen Blitze drei weitere erledigen. Archer nutzt im Widerspruch zu seiner Klasse auch in diesen Kampf nicht seine Fernkampfwaffe, sondern bedient sich einerseits zahlreichen metallenen Wurfmessern und einem schmalen silbrig glänzenden Schwert mit nur einer Schneide. Es irritiert mich kurz, sodass ein Vampir mir fast die Waffe aus der Hand geschlagen, hätte Altrouge nicht gehandelt und ihn wirklich rasend in Stücke gerissen! Ich sollte mir zwei Sachen merken: Al nie zu verärgern und zweitens immer konzentriert in einem Kampf zu bleiben! Da murmele ich ein leises "Danke.", woraufhin sie vor Freude strahlend sich auf weitere Feinde stürzt und ihre Körper zerlegt. "Das meinte Archer, als er von ihr als Vampirprinzessin gesprochen hat...", grübele ich, als ich gerade einem dieser Menschen in den schwarzen Roben vor einem Hinterhalt von hinten beschütze. Der blonde Mann schaut sich entsetzt zu mir um, da er den Gegner von eben nicht bemerkte, und nickt mir stumm zu, bevor er sich auf die Bekämpfung der zahlreichen Vampirsoldaten beschränkt. Adam ruft nun lautstark in Latein: "Leute, ein Rhoell verbrennt euch Untote!", und ich bedeute den schwarzgekleideten Männern mit den komischen langen Klingen, das sie nun ihre Augen schließen müssen: denn Adam setzt seine familientypische Illusionsmagie ein!

Durch die Illusion völlig abgelenkt ist es für uns ein Kinderspiel, die restlichen Soldaten Ortenrosse' zu vernichten. Dankbar schreiten die drei Männer zu uns, doch Archer wie Assassin halten schützend ihre Waffen vor Altrouge, und Avenger stellt sich mit Caster vor Svelten. "Ihr rüht diese verbündeten Todesapostel nicht an. Sie haben geholfen, eure Leben zu retten. Wie kommt ihr überhaupt hier her?", stellt zornig der ehemalige Hauptmann der Nachtraben die Krieger der katholischen Kirche zur vor seine Bedingungen. Nun mit gezwungener Freundlichkeit willigen die Drei ein und stellen sich als Tidus, Daris und Gerard vor. "Wir sind auf Befehl des rechtmäßigen Kaisers Herakleios hier, der zusammen mit unserem Heiligen Vater Bonifatus uns auf diese Säuberung dieser Blutsauger schickten. Da ihr uns gerettet habt, verschonen wir eure Blutsauger, doch geben wir ihnen nicht unser Blut." Als alle außer Caster, Assassin, Avenger und den scheinbar geistlichen Vampirjäger Archer fragend anschauen, stöhnt er plötzlich gereizt und beginnt zu erklären: "Leute, irgendwann müsst ihr auch mal selbstständig werden, so wie hoffentlich auch meine eigenen Kleinen, haha. Also genug abgelenkt: Um diese Drei handelt es sich um Kämpfer Gottes! Sie gehören einer Religion an, die man das Christentum nennt und sie sind deren Speerspitze gegen die unheilige Bedrohung gegen Vampire oder ähnliches. Und was dem Kaiser angeht, er ist soetwas wie ein sehr mächtiger Herrscher, den selbst das geistliche Oberhaupt der *Christen* nicht verärgern kann, ohne es später zu bereuen. Dazu später. Nur damit ihr es wisst, haltet euch von nun an mit diesen Fragen an Caster oder Assassin. Ich kann es nicht lange mit IHNEN aushalten, ohne das nicht einer für meine Verluste sterben." Daraufhin zuckt Assassin nur mit den Schultern und meint trocken: "Sag mal Archer, du hasst ja viele Typen und Gruppierungen. Liegt das nicht an deiner Verbittertheit." Nun schnaubt und mault: "Tja du bist aber auch nicht so ohne Mordlust, du Jungfrau." Plötzlich höre ich förmlich, wie die anderen Männer Deckung suchen, als Assassin die gleiche Art von Fernkampfwaffe mit einem roten Gesicht auf Archer richtet und faucht: "Ja und wen habe ich das zu verdanken?! Der blöde Mistkerl von einem Erzengel und Ortenrosse, der meinen Geliebten jagte. Wehe, du kommst mir in die Quere, wenn ich die giftige Fledermaus ein für alle Mal verbrenne! Woher wusstest du von meinr Jungfräulichkeit?"
Da stimmt Archer ihr zu und beide beruhigen sich, während nun die Christen empört scheinen. Archer antwortet nur kurz: "So wie du von deinem Geliebten geschwärmt hast, hatte er dich nie genommen." Nun schweigt Assassin betreten mit gesenkten Blick. Doch Avenger und Caster schlichten diese Situation.
Nun erklären die drei Exekutoren, wie Archer sie nur spöttisch nennt, sich dazu bereit, uns in diesem Gralskrieg zu unterstützen, weil wir sie davon überzeugen konnten, dass Ortenrosse die Ursache des Strigoi Ausbruches ist. Tidus scheint ähnlich wie Archer Gefallen am Training von uns gefunden zu haben, weshalb Adam Rhoell die nächsten zwei Monate in den Kampfkünsten der Exekutoren unterrichtet wird.

Ende des Kapitels.
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