You before Me.

KurzgeschichteRomanze, Freundschaft / P16
Aria Montgomery Emily Fields Ezra Fitzgerald
19.03.2018
19.03.2018
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„Ich glaube es nicht, dass Maggie nach Rosewood zieht!“, gab Aria von sich. Sie war aufgebracht und konnte ihre Wut nicht kontrollieren. Obwohl sie sich von Mr. Fitz, ich meine Ezra, ich würde mich nie daran gewöhnen können, getrennt hatte, erfuhr sie immer noch alle Einzelheiten aus seinem Leben. Eins hätte uns A eindeutig gelehrt: wie richtiges Durchschauen geht. Ich versuchte sie zu beschwichtigen, ihr zu versichern, dass Mr… Ezra sie liebte. Doch das ließ sie nicht aufatmen, obwohl sie wusste, dass es wahr war. Ich überlegte weiter, was ich tun könnte, um ihr zu helfen, doch ich musste auch langsam los.                                                                                            
Aria verabschiedete sich von mir und ich bog in die Straße ein, die zum Brew führte. Heute würde ich den Laden als Erstes aufschließen und ich sah, dass ich 15 min zu früh dran war. Ich schloss die Tür, nach dem Reingehen, hinter mir zu und trat geradewegs in einen Stapel von Flyern, die Jemand unter den Türschlitz geschoben haben musste. Ich hob sie auf und sah sie mir aufmerksam an. Viele der Flyer waren unwichtige Werbezettel, die ich sofort wegwarf. Ein Flyer jedoch machte mich stutzig. Er war kleiner als die Anderen und handschriftlich verfasst. Schnell bemerkte ich, dass es sich um ein Stellenausschreiben handelt. Es war eine Anzeige, bei der nach einem Babysitter gesucht wurde für Maggies Sohn Malcolm. Immer noch stutzig wie ich war, kam mir schleichend eine Idee. „Das kann doch kein Zufall sein.“, flüsterte ich zu mir selbst, als ich bemerkte, dass durch das Öffnen der Außentür hinter mir Licht ins Brew fiel. Plötzlich fühlte ich mich ertappt. „Du hast recht, es ist kein Zufall, dass Maggie ausgerechnet jetzt einen neuen Babysitter sucht.“ Mr. Fitz, ich hatte beschlossen ihn so zu nennen in meinen Gedanken, stand in der Tür. Ich hatte ganz vergessen, dass er jetzt einige Schichten im Brew übernahm. „Jetzt wo Aria nicht mehr… Mit zwei Jobs, die ich habe und Maggies Vollzeitstelle wird es ohne Babysitter wird es schwierig das neue Leben mit Malcom zu koordinieren.“, sagte er seufzend und ich sah, wie sich in seinen Augen Trauer spiegelte. Ich kannte dieses Gefühl. Man liebt einen Menschen und kann aus einem bestimmten Grund nicht mit ihm zusammen sein. Bei Mr. Fitz und Aria stand ein Kind dazwischen. Bei Paige und mir war es Stanford. Paige hatte man ein Stipendium dort angeboten, mir dagegen nicht. Doch es war nicht nur das. Unsicherheit hatte mich befallen, ich wollte nicht so weit weg von meiner Mutter und von den Mädels sein. Vielleicht fürchtete ich mich auch vor As Urteil über mein Verschwinden. Noch war alles zu riskant und wir setzten unsere Beziehung auf Eis. Denn Paige war es leid und konnte es nicht mehr verstehen, weshalb ich mich weigerte es weiter bei Stanford zu versuchen. Es war einfach ausweglos momentan.
„Habt ihr denn schon Bewerbungen für die Stelle bekommen?“, fragte ich Mr. Fitz, während dieser sich einen Kaffee aufsetzte. Sein Blick verriet mir, dass er anfing meinen Plan zu durchschauen. „Nein...“, antwortet er langsam. „Aber du hast bereits einen Nebenjob, Emily.“ „Ich weiß.“, antwortete ich  und steckte unauffällig den Flyer in meine Tasche. Mr. Fitz beäugte mich eindringlich. „Ich würde gerne mehr im Umgang mit Kindern dazulernen.“, log ich und bemerkte, wie gut meine Ausrede ankam. „Du hast ja die Nummer von Maggie auf dem Flyer. Meld dich einfach mal bei ihr.“ Ich lächelte und nickte. Der Plan, der mir im Kopf herum schwirr machte mir etwas Angst, deshalb vermochte ich ihn nicht auszusprechen. Doch dazu war auch keine Zeit, denn die ersten Kunden betraten das Brew. Ich verschob meine Gedanken auf später und warf einen letzten Blick auf Mr. Fitz, bevor ich mit der Arbeit begann.
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