Eine Tasse Tee ist immer eine gute Lösung!

von Rosalie18
OneshotAllgemein / P12
18.03.2018
18.03.2018
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A/N: Mein dritter Beitrag zum Projekt: Was machst du hier?

Eigentlich sollte ich an Sign oft he Times weiterschreiben und eigentlich sollte ich mein schmerzendes Handgelenk schonen, aber gestern nach dem Rennen wurde ich von einem Plotbunny überfallen und daher musste ich diesen kleinen OS einfach schreiben.

Viel Spaß beim Lesen.

Disclaimer: Die folgende Story ist rein fiktiv. Ich kenne keine der beteiligten Charaktere persönlich, noch ihre Hintergründe oder privaten Details. Es ist alles meiner Phantasie entsprungen.



Eine Tasse Tee ist immer eine gute Lösung!


Trotz des tollen zweiten Platz von Lucas konnte sich Allan nicht vollständig freuen. Schuld daran war der Fauxpas, der Daniel einen möglichen Platz auf dem Podest gekostet hatte. Es ärgerte ihn maßlos und darüber würde er noch mit seinem Team reden müssen. Das durfte nicht noch einmal passieren! Und es würde nicht noch einmal passieren!

Der Brite hatte es sich gerade mit seinem Smartphone auf seinem Bett gemütlich gemacht, um Mails zu checken, als es energisch an seiner Zimmertür klopfte. Der Schotte seufzte. Wer auch immer vor seiner Tür stand, würde sich nicht abwimmeln lassen. So legte er sein Smartphone weg, stand auf, ging zur Tür und öffnete diese. Ein erstaunter Ausdruck legte sich auf sein Gesicht.

„Hi Allan“, wurde er mit einem breiten Grinsen begrüßt.

Was machst du hier?“, wollte der Audi Sport Abt Schaeffler Teamchef wissen.

„Ich dachte, dir würde vielleicht guttun, wenn …“

Allan hob eine Augenbraue und musterte sein Gegenüber skeptisch. James Grinsen wurde noch breiter. In seinen Augen blitze es auf.

„Tztz nicht, was du denkst. Ich wollte den Satz mit: ‚wenn du eine Tasse Tee trinkst‘, beenden.“ Er zog eine Thermoskanne und zwei Becher hinter seinem Rücken hervor. Lachend und ihm auf die Schulter klopfenden, schob sich der brünette Brite an Allan vorbei ins Zimmer. James hatte die zwei mitgebrachten Becher auf dem kleinen Tischchen am Fenster abgestellt und füllte diese mit dampfenden Tee. Er hatte bereits Platz genommen.

Allan schloss die Tür und wusste noch nicht so genau, was er von dem Besuch halten sollte. Am besten einfach das mitgebrachte Heißgetränk genießen. Er durchquerte den Raum, ließ sich auf den noch freien Sessel fallen und griff sich den vor sich stehenden Becher und trank einen Schluck. Köstlich. James hatte einen vorzüglichen schwarzen Tee mitgebracht. ‚Ob er diesen selber zu bereitetet hatte?‘

Sie schwiegen eine Weile und hingen ihren Gedanken nach. Das Rennen war für beide Teamchefs nicht vollkommen zufrieden stellenden ausgefallen. Es hätte aber noch schlimmer kommen können.

„Du bist doch nicht nur hier, um mit mir Tee zu trinken“, beendete Allan als Erster die Stille.

James fuhr sich durch die Haare. „Nein, ich dachte mir, dass dich die Sache mit Daniel und dem losen Sicherheitsgurt wurmt und ich dachte mir auch, dass eine Tasse Tee nicht schaden kann.“ War ja klar, dass er darauf herum reiten würde!

„Danke, dass du mich daran erinnerst, ich war gerade dabei es zu verdrängen“, brummte der Schotte. „Die Sache mit Mitch, dem Untergewicht und der Strafversetzung auf Startplatz sechszehn wird dich nicht minder gewurmt haben“, konterte er. James‘ Grinsen gefror für einen Moment ein, doch dann brach er in schallendes Gelächter aus.

„Gut gekontert. Glücklicherweise konnte Mitch noch eine Aufholjagd starten und wurde am Ende noch Vierter.“

„So viel Glück hatte Daniel leider nicht.“

„Tut mir leid.“ Das tat es ihm wirklich. Egal, ob sie Konkurrenten waren.

„Lass uns nicht mehr darüber reden“, bat Allan.

James nickte, da er bemerkte, wie unangenehm ihm der Vorfall immer noch war. Er wollte auch nicht weiter über ihre eigenen Fehler reden. Stattdessen widmeten sie sich ihrem Tee und redeten über andere unverfänglichere Themen.


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