Aloha wau ia 'oe

von MrsHarnik
GeschichteRomanze / P18 Slash
Danny "Danno" Williams Steve McGarrett
15.03.2018
18.02.2020
23
32721
15
Alle Kapitel
30 Reviews
Dieses Kapitel
8 Reviews
 
 
 
Titel: Aloha wau ia 'oe
Pairing: Steve McGarrett / Daniel "Danny" Williams
Raiting: P18-Slash
Inhalt: Steve hat seinen Freunden mitgeteilt, dass er an einer Strahlenvergiftung leidet und vielleicht daran sterben könnte. Sein Kumpel Danny engagiert daraufhin eine Stressmanagerin, die Steve Tipps geben soll, wie er sein Leben etwas entschleunigen könnte.  

Die Story spielt während der sechsten Folge der achten Staffel.  

Ich habe den Dialog eins zu eins zwischen den beiden übernommen. Ab dem * kommt dieser allerdings nicht mehr so zwischen den Beiden im Original vor.




Zusammen mit Danny, Grover, Alicia Brown, Tani und Junior saß Steve auf den Holzbänken vor Kamekonas Shrimptruck und sah sich etwas unbehaglich um als er sich an die Stressmanagerin Chloe wandte, die ihn den Tag über beobachtet hatte: "Müssen wir das wirklich hier vor allen machen?"  

Doch die resolute Lady nickte nur, nachdem sie von den Freunden dazu aufgefordert wurde. Sie erklärte Steve, dass er sich einen strukturierten Tagesablauf angewöhnen sollte. Zudem sollte er seinen Kalender benutzen und einen strikten Diätplan einhalten, um so sein Stresslevel etwas herunterfahren zu können.  

Kamekona war von diesem Vorschlag natürlich nicht begeistert, so dass er voller Inbrunst erklärte, dass Shrimps sehr gesund seien für den Cholesterinwert, doch Chloe steuerte mit einem entschuldigenden Lächeln dagegen: "Aber Sie bestreuen sie mit Salz, tauchen sie in Butter und frittieren sie. Also..."  

Mit einem Blick, der zwischen Entgeisterung und Unglaube lag, sah Kamekona sie an, hob seinen massigen Arm und mit ernster Miene verkündete er, dass Chloe Hausverbot bekommen würde, doch Grover holte den Hawaiianer wieder runter: "Hey, beruhig dich, mein Großer!"  

Danny, der neben Steve saß, sagte mit einer Spur Resignation in der Stimme: "Ja, bleib ruhig. Er wird sowieso nicht auf sie hören" und starrte auf die Tischplatte.  

Steve, der seinen Partner mit einem mürrischen Ausdruck bedachte, hob seine leere Bierflasche an, verkündete schließlich: "Gut... Ich hole nochmal eine Runde Getränke für alle. Danny, hilfst du mir bitte?"

Steve ging zu dem Truck, blieb neben ihm stehen und wandte sich Danny zu, der ihn fragend und abwartend zugleich ansah.  

"Gut, bitte sag mir, ich bin nicht der Einzige hier, der das total bescheuert findet. Ich meine, das Ganze ist einfach lächerlich!  Das ist doch ein Witz! Diätpläne? Laufbandschreibtisch? Und du musst dich mit deinen Sprüchen zurückhalten? Bitte..."  

Danny wandte sich kurz zu dem Tisch um, drehte sich wieder seinem Kumpel um: "Du willst also keinen ihrer Ratschläge befolgen?" Steve verzog das Gesicht. "Nein! Weil sie verrückt sind!", brachte er hervor, wedelte mit seinem linken Arm herum.  

Danny nickte leicht. "Verstehe. Ich habe mein Geld und sie ihre Zeit verschwendet", sagte er und sah Steve mit einem leicht vorwurfsvollen Blick an. Steve wollte sich genervt wegdrehen, doch er erwiderte stattdessen: "Sag mal, warum mischt du dich plötzlich so in meine Gesundheitsangelegenheiten ein?"  

Steve sah wie Danny mit sich rang. Er hatte die Arme vor der Brust verschränkt, zuckte schon wieder mit dem Oberkörper von ihm weg, doch dann besann er sich. "Okay... Weil ich Angst habe, dass du das alles nicht ernst nimmst", sagte er und deutete mit einer Hand auf Steve, der die Hände in die Hüften gestützt hatte.  

"Wie kommst du darauf?", erwiderte Steve schlicht und sah Danny mit einem unleserlichen Blick an.  

"Als du mir von deiner Strahlenvergiftung erzählt hast, war das irgendwie so beiläufig. Es war so als ob du mir erzählst, dass du einen Ausschlag oder sowas hast."

Unruhig ließ Steve seinen Blick schweifen, trat von einem Fuß auf den anderen.  

Danny fuhr fort: "Und mit der Leber war es genauso! Du hast dich nicht an die ärztlichen Anweisungen gehalten. Du nimmst Nichts ernst!" "Du übertreibst! Du übertreibst maßlos", unterbrach Steve ihn unwirsch, doch Danny schüttelte den Kopf: "Ich übertreibe nicht maßlos. Ich mache mir große Sorgen um deine Gesundheit. Mir ist schlecht deswegen! Ich... ich kann nicht schlafen. Ich hätte fast noch einen Termin bei der Therapeutin gemacht!"

Bittend und mit den Armen rudernd, sah Danny Steve an, der jetzt fragte: "Wieso hast du nicht mit mir geredet?" "Was hätte ich denn sagen sollen? Das es mich stresst, dass du dich nicht ausreichend um deine eigene Gesundheit sorgst? Ich meine, ich kann dir doch nicht die Schuld dafür geben."

Für einen Moment drehte sich Steve von Danny weg, fuhr sich mit der Hand an die Schläfe und sah grimmig zum Parkplatz herüber, drehte sich wieder zurück zu Danny, der ihn mit einem entschuldigenden Blick ansah.  

"Ich steiger mich halt rein. Was soll ich dir da sagen?"  

Einen Moment sah Steve nachdenklich in die Ferne, blinzelte gegen den aufkommenden Wind, die Arme vor der Brust verschränkt.  

"Ich mache mir auch Sorgen, Mann", sagte Steve da mit einem weichen Unterton und sein Blick suchte den von Danny. "Ich weiß, dass ich es nicht zeige, aber tief in meinem Inneren habe ich Angst. Glaubst du, ich will kein langes Leben? Glaubst du, ich will nicht auch mal heiraten?"

Danny sah ihn mit zusammengezogenen Augenbrauen an, sein Mund zuckte, während er Steves Worten aufmerksam lauschte.  

"Aber ich werde mich nicht von Etwas beherrschen lassen, das vielleicht passiert und ich will nicht, dass du dich deswegen verrückt machst. Ich mein's ernst!"

Danny sah Steve einfach nur stumm an, der weitersprach: "Ach ja und noch was: Bitte, egal was sie gesagt hat: Mach es nicht! Ändere dich nicht! Ich hab' dich so lieb wie du bist! Und so soll es bleiben!"  

* Steve sah Danny auffordernd an, doch der stand mit einer versteinerten Miene vor ihm, jetzt wieder die Arme verschränkt. Und zu Steves Überraschung schüttelte Danny den Kopf: "Ich will aber nicht, dass es so bleibt."

"Was... Was meinst du damit? Was soll nicht so bleiben?", frage der Seal verwirrt, beobachtete wie Danny sich auf die Unterlippe biss und sich mit einer Hand durch seine blonden Haare fuhr.  

"Ich will nicht, dass es so bleibt. Ich will... mehr! Ich... Verdammt, Steve, ich liebe dich! Am Anfang fand ich dich einfach nur nervig und lebensmüde. Was ich übrigens immer noch denke, aber mit der Zeit bist du zu meinem besten Freund geworden und irgendwann haben sich meine Gefühle für dich geändert. Ich habe ein flaues Gefühl im Magen bekommen, wenn du mich mit deinem einzigartigen Lächeln angesehen hast, wenn du nur in meiner Nähe warst! Glaub mir, ich wollte das nicht, aber es ist nun mal passiert. Ich habe mich in dich verliebt, du verdammter Neandertaler!"

Danny hatte sich in Rage geredet, sah Steve jedoch weiterhin fest an: "Als du mir vor ein paar Tagen erzählt hast, dass du eine Strahlenvergiftung hast, wäre mir fast das Herz stehen geblieben! Ich will dich nicht verlieren. Ich kann dich nicht verlieren, Steve."

Danny sah ihn noch einen Moment mit einem so leidenden Gesichtsausdruck an, der Steve einen schmerzhaften Stich versetzte, bevor sich sein Kumpel an ihm vorbeidrängte und zum Parkplatz lief.  

Steve, der wie in Trance schien, drehte sich um, rief laut nach Danny, doch der hatte jetzt sein Auto erreicht, schwang sich auf den Fahrersitz und fuhr mit quietschenden Reifen davon.  

Wie vom Donner gerührt, starrte Steve vor sich hin. Er konnte keinen klaren Gedanken fassen. Immer wieder hörte er diesen einen Satz in seinem Kopf "Verdammt, Steve, ich liebe dich!".  

Langsam ging Steve zu den Anderen zurück, die ihn sofort fragten, warum Danny so überstürzt abgehauen war. "Ist was mit Grace oder Charly?" Doch Steve antwortete nicht, starrte weiterhin gedankenverloren vor sich hin. "Steve!"  

Fragend hob er endlich den Blick, sah seine Freunde verwirrt an. "Was? Was ist?" "Warum ist Danny abgehauen? Habt ihr euch gestritten?", wollte Tani wissen, sah ihren Chef abwartend an. "Nein, das ist es nicht", murmelte Steve. Er schluckte als er jetzt mit rauer Stimme fortfuhr: "Er liebt mich."  

Überrascht sahen die Anderen ihn an und Jerry lachte: "Klar, liebt er dich, Alter. Du bist sein best Buddy!" "Nein, verdammt! Er ist in mich verliebt!", brummte Steve, fuhr sich mit den Händen über sein Gesicht und atmete tief durch.  

Grover gab einen belustigten Laut von sich, hob abwehrend die Hände als Steve ihn böse ansah. "Jetzt mal ehrlich, Steve. Hast du es wirklich noch nicht bemerkt?" Mit hochgezogenen Augenbrauen sah Steve Grover an. "Du wusstest es? Woher?" "Ich bin ein ziemlich guter Beobachter. Du bist immer der Erste nach dem er sich während oder nach einem Einsatz erkundigt. Er ist immer in deiner Nähe und hat immer so ein seliges Lächeln auf den Lippen, wenn er dich beobachtet", erklärte Grover schulterzuckend.  

Auch Tani nickte. "Das ist mir auch schon aufgefallen. Es ist seine Art seine Gefühle zu verstecken in dem er immer an deinen Entscheidungen rummeckert oder mit Sarkasmus reagiert."  

Nun schaltete sich auch Jerry ein: "Außerdem versucht er dich immer von deinen Kamikazeaktionen abzuhalten, aber folgt dir schließlich doch mitten in eine Schießerei."

Steve ließ die letzten Einsätze Review passieren, dachte über die Worte seiner Freunde nach. "Was soll ich denn jetzt machen?", fragte er resigniert seufzend.  

"Du solltest dir erstmal selber über deine Gefühle für ihn klar werden, bevor du ein Gespräch mit ihm suchst. Er hat die Wahrheit verdient", erklärte Grover sachlich, aber dennoch mit einem Schmunzeln. "Wobei ich sagen muss, dass ihr ein richtiges Chaospärchen wärt!"

Obwohl ihm eigentlich nicht nach Scherzen zumute war, musste Steve doch grinsen. "Ihr werdet vor uns flüchten", lachte er und bemerkte nicht wie sich die anderen wissend ansahen. "So lange ihr im Büro die Rollos runterlasst...", bemerkte Grover trocken und wackelte vielsagend mit den Augenbrauen, bevor er eine Zigarre aus seiner Brusttasche zog und diese ansteckte.  

Steve verdrehte die Augen, erhob sich und griff nach den Autoschlüsseln in seiner Cargohose. "Ich muss los", erklärte er, doch Tani hielt ihn auf. "Weißt du denn wo Danny ist? Ich glaube nicht, dass er nach Hause gefahren ist. Da würdest du doch bestimmt zuerst nach ihm suchen."

"Ich habe so eine Ahnung, wo er ist", sagte Steve geheimnisvoll, hob kurz zum Abschied die Hand und ging schnellen Schrittes hinüber zu seinem eigenen Wagen und startete den Motor.
Review schreiben