Auch wenn alle gehen, ich bleibe!

von Flamestar
GeschichteDrama, Romanze / P16
Felix Brummer / Kummer OC (Own Character)
10.03.2018
27.04.2018
5
6985
2
Alle Kapitel
6 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Auch wenn alle gehen, ich bleibe…


Disclaimer:
Alle Mitglieder von Kraftklub gehören sich selbst,
alle anderen Personen und die Handlung habe ich frei erfunden.

Vorwort:
Hey!^^
Da sich viele gewünscht haben, dass ich eine Fortsetzung zu „Keine Nacht für Kraftklub“ mache, habe ich mich in den letzten Tagen hingesetzt um euch diesen Wunsch zu erfüllen.
Diesmal habe ich auch schon ein paar Kapitel im voraus produziert, damit meine Uploads unabhängig von dem Zeug, was ich sonst noch privat erledigen muss, regelmäßig kommen können. Ich schätzte das Projekt hier wird so ca. um die 15 Kapitel beinhalten, falls ich nicht noch von meinem Konzept abweiche.
Diese FF beginnt im Oktober 2017 während der „Keine Nacht für Niemand-Tour“.
Deswegen bitte ich euch, nicht so hart mit mir zu sein, wenn meine Geschichte nicht immer mit den richtigen Daten und Geschehnissen übereinstimmt, vielleicht werde ich für die Story manchmal ein bisschen von der Realität abweichen müssen! ;D
Ach genau, ich habe mich auch dazu entschieden hin und wieder mal Kapitel nach Songs/Zitaten zu gestalten, wie ich es eben auch bei meiner letzten FF gemacht habe.
Ich hoffe ihr freut euch und ihr habt Spaß beim Lesen! :)



Was seitdem geschehen ist…


POV Felix

Der Sommer neigte sich dem Ende zu und der Oktober brach an.
Wenn Felix auf die letzten acht Monate zurückblickte fühlten sie sich an, wie die besten seines Lebens.
Seine Beziehung zu Hannah schien jeden Tag schöner zu werden als sie eh schon war. Nach einigen Wochen hatte sie mit Karl und Felix beschlossen einfach in der WG der beiden wohnen zu bleiben. Nur ihr vorheriges Schlafzimmer hatte sie gegen Felix' Zimmer eingetauscht und der Sänger liebte es immer mehr jeden Morgen neben seiner so unglaublich wundervollen Freundin aufzuwachen.
Schließlich hatte Hannah es auch irgendwann gewagt Felix ihrer Familie und Freunden vorzustellen, was zunächst eher gemischte Gefühle ausgelöst hatte.
Denn da Hannahs Exfreund ebenfalls Musiker gewesen war und wesentlich anders mit Hannah umgegangen war als Felix, waren viele von ihnen immer noch ziemlich misstrauisch.
Inzwischen hatte sich die Lage allerdings beruhigt, denn auch sie konnten nicht leugnen, wie glücklich Hannah strahlte, wenn sie an Felix' Seite war.
So waren die letzten Monate nur so an den beiden vorbeigeflogen und Felix hatte seine Erlebnisse mit Hannah genutzt, um viele Songs daraus entstehen zu lassen, die schließlich im Juni auf ihrem neuen Album „Keine Nacht für Niemand“ veröffentlicht worden waren.

Felix hatte es auch genossen endlich wieder auf Festivals zu spielen und mit seinen Freunden wieder das machen zu können, was ihnen am meisten Spaß bereitete, besonders wenn ihn nach der Show bereits Hannah im Backstage erwartete.
Und nun stand auch schon die richtige Tour an. Doch diesmal fühlte Felix keine Vorfreude in Hinblick auf die bevorstehenden Konzerte. Nein, er war sogar ziemlich demotiviert und merkte, dass er - auch wenn er es sich nicht eingestehen wollte - viel lieber Zuhause bei seiner Freundin geblieben wäre.
Ihm wurde langsam aber sicher bewusst, dass er Hannahs Abwesenheit auf der Tour wahnsinnig zu schaffen machen würde.

Und so kam der Abend vor dem Tag der Abreise und Felix musste seine Sachen packen. Leise seufzend stopfte er ein Hemd nach dem andern in seinem Rucksack und versuchte sich in Gedanken selber wieder aufzumuntern.

Komm schon, Felix!
Du weißt doch, wie sehr du das Gefühl liebst, vor so vielen Leuten live zu spielen!
Außerdem wäre es ja nicht so, als würdest du Hannah für immer verlassen. Es sind nur ein paar Wochen, also stell dich nicht so an, wie ein hoffnungslos verknallter Teenager!

Entschlossen zog Felix den Reißverschluss seines Rucksacks zu, genau in dem Moment, als Hannah hinter ihm den Raum betrat, die Tür schloss und sich von hinten an ihn schmiegte.
„Hey“, flüsterte sie in sein Ohr, so dass sich seine Nackenhaare aufstellten und ihm ein wohliger Schauer über den Rücken lief. „Hast du schon fertig gepackt?“ Felix nickte und er spürte, dass Hannah langsam merkte, dass etwas mit ihm nicht stimmte.
„Alles okay?“, fragte sie, ließ Felix los und stellte sich stattdessen vor ihn hin, um ihn in die Augen sehen zu können.
Kurz überlegte Felix, ob es einen Sinn hatte sie anzulügen, doch schnell entschied er sich dagegen und schüttelte den Kopf. „Ehrlich gesagt, möchte ich nicht gehen.“
Überrascht blickte Hannah auf.
„Warum? Ich dachte, du freust dich schon seit Monaten darauf mal wieder mit den Jungs auf Tour zu gehen!“
„Tu ich ja auch“, druckse Felix herum und knetete nervös seine Handfläche.
Schließlich seufzte er auf: „Ich möchte dich einfach nicht zurücklassen.“
Hannahs Überraschung wich einem gerührten Lächeln. „Ich werde dich auch vermissen, aber es sind doch nur ein paar Wochen! Und außerdem können wir immernoch ab und zu telefonieren und skypen...“ „Ja, schon“, gab Felix zu und zog sie ein Stück näher zu sich.

„Aber nicht nur das Reden mit dir wird mir fehlen...“
„Ach ja? Was denn noch?“, Hannah lächelte ihr altbekanntes Lächeln zu ihm hinauf, was Felix in den letzten Monaten so lieben gelernt hatte.
„Das zum Beispiel...“, sagte Felix und zog sie ein Stück zu ihm hinauf um ihre Lippen mit seinen zu vereinen.
Hannah erwiderte den Kuss sofort leidenschaftlich und die beiden verloren sich die nächsten Sekunden - oder waren es doch Minuten - in ihm.

Das einzige was Felix als nächstes wusste war, dass Hannahs Wangen glühten und ihre Unterlippe Bissspuren von ihm trug, als sie sich schließlich keuchend voneinander lösten. Grinsend und immernoch schwer atmend fuhr die Blondhaarige ihrem Freund liebevoll durch die zerzausten Haare. Dann plötzlich grinste sie schelmisch: „Und was wirst du noch so vermissen?“ Felix merkte worauf sie hinaus wollte und zog sie erneut eng zu sich heran. Bevor sie sich erneut und diesmal deutlich wilder zu küssen begannen, murmelte er:
„Da würde mir so einiges einfallen…“

Eine halbe Stunde später lag Felix immernoch mit pochendem Herzen im Bett, eng an Hannah gekuschelt, deren Haar sich von ihrer aufgeglühten Extase wild auf ihren Schultern und der Bettdecke ausgebreitet hatte. Die Blondhaarige hatte die Augen bereits geschlossen und nach wenigen Minuten merkte Felix wie sich ihr Atem beruhigte und stellte schließlich fest, dass sie eingeschlafen sein musste.
Nur er war trotzallem nicht müde und so suchte er Trost in dem Duft von Hannahs Haaren. Fast schon gierig vergrub er sein Gesicht in ihrer Halsbeuge und sog ihren so charakteristischen Geruch ein.
Wie sollte er es nur drei Wochen ohne diesen Menschen aushalten?


TBC
Review schreiben