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Tara William

von Sternfell
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
09.03.2018
13.04.2018
2
2.870
1
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Dieses Kapitel
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13.04.2018 1.284
 
Hey,
endlich kommt ein neues Kapitel. Wieder lade ich, Sternfell es nur hoch. Es kommt eigentlich von juliavmendes.
Wir wünschen euch viel Spaß
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- Rückblick -

J: Nein ich fahr nh Abkürzung.

I: Wieso sind wir dann in einem Waldweg?

J: Beruhig dich doch!

Ich hatte hier kein Netz. Mein Herz pochte immer schneller. Was passiert hier?!


Wir fuhren weiter und der Weg wurde immer wieder von Bäumen bedeckt. Wir kamen an einer kleinen Hütte an. Sie war seltsam. Von außen sah sie alt und kaputt aus. Wir gingen rein. Drinnen war sie modern und schön. Sie hatte ein Zimmer indem man schlafen kann und ein kleines Bad.


I: Gehört das dir?

J: Wen interessierts?

I: Jug.. was passier hier?

J: Jetzt sei doch einfach mal ruhig.

Nach den Worten kam er näher zu mir und küsste mich. Ich fühle mich unwohl und blockte nach paar Sekunden ab.

I: Ich hab ein schlechtes Gewissen bei der ganzen Sache.

J: Wieso bist du so angespannt? Komm mal runter.

I: Willst du mir erklären was hier vor sich geht?

J: Alter, ich dachte du wärst lockerer.

I: Tut mir Leid..

J: Egal.

Er küsste mich wieder und ich fühlte mich wieder komisch.

I: Jug.. Wieso sind wir nicht im Café?

J: Was sollen wir da machen? Ist doch langeweilig.

I: Kannst du mich bitte heimfahren. Mir geht es nicht gut. Oder wir gehen noch ins Café.

J: Ich wusste echt nicht das du so bist.
Nach den Worten packte er seine Jacke, lief raus und knallte die Tür hinter sich zu. Ich hörte wie das Auto ansprang. Schnell rannte ich aus der Tür, doch er fuhr ohne mich los. Ich fiel zu Boden und fing an zu weinen. Was ist gerade passiert? Wie komm ich jetzt nach Hause? Mein Handy hatte immer noch kein Empfang. Es war spät. Zu spät. Ich wollte einfach nur noch nach Hause in mein Bett und abschalten. Es war 20 Uhr. Stockdunkel. Ich sah nichts. Trotzdem lief ich den Weg den ich im Kopf hatte und sah plötzlich eine Straße. Ich fand aus dem Wald raus und wusste wo ich mich befand. Endlich. Ich hatte Angst vor der Welt. Plötzlich sah ich alles anders. Ich fing an immer schneller zu laufen. Dann fing ich an zu joggen und rannte dann so schnell wie möglich nach Hause. Vor der Tür wischte ich mir meine verlaufende Mascara vom Gesicht und klingelte. Louise machte mir die Tür auf.

L: Und wie war's?

Ihre Mundwinkel zuckten.

I: War gut. Bin aber ziemlich müde. Gute Nacht.

Louise guckte mir mit einem merkwürdigen Blick nach. Ich drehte mich aber nicht mehr um.

Oben im Zimmer machte ich mich bettfertig, verkroch in mein Bett und fing an zu weinen. Ich weiß nicht wieso. Ich weiß nicht was mit mir los ist. Es klopfte an der Tür. Ich kehrte mein Rücken zur Tür und tat so als ob ich schlafen würde. Louise kam rein und flüsterte meinen Namen. Ich blieb aber ruhig, weil ich mit niemanden reden wollte. Sie seufzte und macht die Tür wieder zu. Ich habe gerade meine Schwester 2 mal angelogen. Ich hatte sie noch nie angelogen. Langsam schließten sich meine Augen und ich schlief ein.



- Nächster Tag -

Am Morgen wachte ich auf und mein Kopf brummte. Ich stand auf und merkte, dass ich nicht mehr viel Zeit hab. Ich zog meine schwarze High Waist an mit meiner weiß-rosanen Bluse. Dann lief ich runter, packte meine Sachen, nahm mir einen Apfel, weil ich spät dran war, zog meine rosanen Vans an und ging aus dem Haus. Ich hatte Angst in die Schule zu gehen. Ich spürte das irgendetwas passiert, doch ich weiß nicht was. In der Schule angekommen, wurde ich von vielen komisch angeguckt. Louise kam auf mich zugelaufen mit einem erschütterden Blick.

L: Wieso tust du das? Ich konnte dich nach der Story nicht wieder erkennen. Was ist los mit dir?

I: Hä? Über was redest du da?

L: Du und Jug gestern?!

I: Hä?

L: Du hast echt keine Ahnung was vor sich geht?

I: Nein Louise.. Ich hab keine Ahnung was an sich vor sich geht.

L: Oh man..

Sie packte mich am Arm und wir gingen in einen leeren Raum.

L: Jug sagt in der ganzen Schule, dass du anscheinend in gestern total belästigt hättest und was auch immer. Das du in irgendeine Hütte fahren wolltest und nicht ins Café.

I: WAS?! ER HAT MICH GEKÜSST UND ICH HAB MICH UNWOHL GEFÜHLT. ICH WOLLTE NACH HAUSE UND ER HAT MICH DORT SITZEN LASSEN IRGENDWO IM WALD? WIESO TUT ER DAS.

Ich fing an zu weinen und wurde bei jedem Wort immer lauter.

Louise nahm mich in den Arm.

L: Hey alles in Ordnung. Rede mal mit ihm.

Ich wischte mir die Tränen weg und nickte. Wir verließen den Raum und ich ging in mein Geschichtskurs.

Im Unterricht drehte ich mich zu Jug.

I: Hey.. nh Frage..

Ich flüsterte um nicht laut zu sein nur Jug hob die Stimme

J: Wow komm mir nicht zu nah!

Ich guck ihn mit einem verstörenden Blick an.

I: Hä?

J: Du weißt was du gestern getan hast!

I: Ja, ich durfte dank dir im Dunkeln alleine nach Hause laufen. Danke übrigens.

Ein leises Penner kam aus mir herraus und ich drehte mich wieder um um im Unterricht aufpassen zu können. Ich schrieb auf ein Zettel "Wir reden später" und gab ihn Jug. "Nein, am Ende belästigst du mich wieder!", sagte er mit einem lauten Ton. Die ganze Klasse guckte und lachte. "Hä? Ich will fragen wieso du so etwas redest? Was hab ich dir getan? Gut, dann wollte ich nicht das du mir so nah kommst und dich hat es geärgert, aber reicht es dir nicht mich dann alleine in irgendeinem Wald in einer Hütte zu lassen? Oder musst du unbedingt irgendwelche Märchen erfinden?!", schrie ich ihn an.

Lehrer: Ruhe! Tara, wir sprechen nach der Stunde!

I: Nein! Ganz sicher nicht! Ich akzeptiere nicht das so Lügen verbreitet werden!

Lehrer: Keine Widerrede!

Wütend verließ ich den Raum. Mein Lehrer rief mir hinter her, dass ich sofort zurück kommen soll, aber ich ignorierte ihn. Ich rannte nach Hause. Meine Mutter war nicht zu Hause. Ich war alleine. Ich fing an eine Klinge zu holen, sie anzusetzen und zu schneiden. Es tat höllisch weh, aber ich wollte nicht aufhören. Dann ließ ich sie fallen. Ich fing an am ganzen Körper zu zittern. Ich holte mir ein Verband und Tücher und versuchte es abzudecken. Ich wollte mich ablenken. Ich nahm mir eine Tafel Schokolade, zog mir eine Jogginghose an, holte mein Laptop und Handy und lag mich ins Bett. Ich war auf Insta und guckte nebenbei 13 Reasons Why. Auf Insta fing auch alles an. Ich bekam tausende von Hate-Kommentaren. Ich legte mein Handy weg und guckte weiter. Die Rolle von Hannah Baker war ein Vorbild für mich. Sie blieb immer stark. Bis zu einem Zeitpunkt, als sie wegen Selbstmord starb.

Ich hatte keine Lust mehr auf die Schule. Ich hab keine Lust mehr auf das ganze Social Media Kram. Menschen können so grausam sein. Ich muss mit Louise reden, aber ich kann nicht.

Ich löschte meine Insta-Seite, damit es mir besser geht, aber es half mir nicht. Auf Facebook ging alles weiter. Ich schrieb Jughead an +

-Whatsappchat-
-siehe Wattpad-
Er ist arrogant. So arrogant. So toll ist er doch gar nicht?

Abends krieg ich eine Nachricht auf Facebook. Dann noch eine. Und noch eine. Es endete nie. Alles waren Beleidigungen. Ich hatte keine Lust mehr auf das Ganze. Wieso glauben alle mehr den Lügen? Bis zum Abend machte ich einen Netflix-Marathon und schlief dabei dann ein.
 
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